Ich spucke euch auf den Kopf!

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Ekel Schamlosigkeit Unreinlichkeit

Ich wohne im 3. Stock und spucke gerne Leuten von meinem Balkon auf den Kopf. Damit es niemand merkt, halte ich dabei immer eine Gießkanne und einen Blumentopf in der Hand.

Beichthaus.com Beichte #00021363 vom 06.04.2007 um 09:31:37 Uhr (4 Kommentare).

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Das eigene Bierzelt

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Maßlosigkeit Trunksucht Diebstahl Gesellschaft

Hallo, ich (m) 16 Jahre alt baue gerade mit 3 Kumpels in einem Wald mittlerweile schon fast eine Art Bierzelt. Doch lasst es mich genauer erläutern: Es fing mit Langeweile an und endete in einer Rauschorgie ohne gleichen. Wir errichteten inmitten eines Waldes, in einem schönen Bayrischem Dorf ein ca. 5 x 4 m großes Holzgerüst. Der erste Bierkasten lies nicht lange auf sich warten. Um uns nicht in den Dreck setzen zu müssen, erbauten wir einfache Holzbänke. Selbstredend stammt das Holz von den umliegenden Bäumen. Auf das Holzgerüst lehnten wir große Baumstämme, sodass es nun innen drin gut 2,30m hoch ist. Die Sauferein wurden immer länger, immer mehr. In der Winterzeit wurde es früh dunkel, sodass wir aus dem, nicht einmal 150 m entferntem Kloster, Opferkerzen taschenweise ins Lager schafften und kombiniert mit Marmeladengläsern eine super Lichtquelle machen. Wir schämen uns dafür in keinster Weise, schließlich bezieht die Kirche, immer noch, trotz Austritt, ungerechtfertigter Weise die Kirchensteuer vom Bruder einer meiner Kumpels. Die sollen bloß nicht meckern. Im übrigen möchte ich beichten, dass so ziemlich alles, in dem Lager geklaut ist. Angefangen bei den Nägeln die das ganze zusammenhalten, bis hin zum Tisch aus dem Wertstoffhof. Auch wir merkten, dass dies ein neue Heimat für uns wird, und dass das ganze Potential dieses Ortes ausgeschöpft werden muss. Deshalb begannen wir mit dem Bau eines ordentlichen Bierregals. Dies hat einige Vorteile:
- Zum einen haben wir das erste mal seit langem wieder gebaut statt gesoffen.
- Zum Zweiten, ergötzen wir uns täglich an diesem kaiserlichen Anblick, meterhoch gestapelter Leergutflaschen, sowie einer 2,5 m breiten Bayernfahne. Wir knieten uns förmlich in dieses Lager und steckten unsere ganze Kreativität hinein. So kam es, dass wir die Seitenwände mit herablassbaren Folien ausstatten, um auch bei Wind und Hagel schön saufen zu können.Dies setzt natürlich ein Wasserdichtes schräges Dach aus Folie und ebenfalls geklauten Holzbrettern voraus. Wir besorgten uns Kies und verteilten diesen auf dem Erdboden. Das Lager wurde mehr und mehr zum Ort der Gemütlichkeit. Eine Reihe Holzregale unterhalb des Daches schmücken mit den seitlich angenagelten Kronkorken das Lager und verleihen ihm den gewissen Touch. Das Lager wurde immer perfekter! Kürzlich bauten wir eine Holztür und sicherten sie mit 3 Zahlenschlössern vor ungebetenen Bierdieben. Denn selbst einem blinden, sind die Jugendlichen, die regelmäßig mit mehreren Kästen Bier in den Wald gehen und anschließend besoffen wieder heraustorkeln nicht abgegangen.
Wir verbrachten mehrere Wochenenden in diesem Lager uns es ist eine 2. Heimat. Heimat setzt Luxus voraus. Auch wir sind gesellschaftlich integriert und wollten ab sofort nicht mehr aus Flaschen trinken, sondern klauten einfach insgesamt 15 Maßkrüge, Weißbier- und Radlergläser, welche selbstverständlich ihren Platz über dem Bierregal finden werden. Im Vollrausch kommen einem auch immer die besten Ideen. So zum Beispiel, die nackte Holzwand mit selbstverständlich geklauten, Verkehrsschildern zu verkleiden. Nun schmückt ein Baustellenschild, ein 30er-Zonenschild, ein "Hunde, kacken verboten"-Schild, sowie das auf die Adalmundstraße hinweisende Schild diese Wand.
Zu gerne würde ich euch nun Bilder, des Bierregales, der Fahne, der Folien und überhaupt des gesamten Lagers zukommen lassen.
Zum Schluss möchte ich euch noch aufs Knie drücken, dass wir letztens das Leergut abgaben und somit direkt unseren nächsten Vollrausch finanzierten. Wir sind Stolz auf uns! Gott mit dir, Du Land der Bayern!

Beichthaus.com Beichte #00021351 vom 06.04.2007 um 01:25:41 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Läuse-Seuche in der Schule

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Ekel Boshaftigkeit Gesundheit Kinder

In meiner Grundschulzeit hatte ich ziemlich oft Läuse. Meine Großeltern nannten mich sogar liebevoll "Hotel". Als ich eines Tages in der 4. oder 5. Klasse an meinen Haaren lieber rumspielte, als dem Unterricht zu folgen, fand ich eine Nisse an einem Haar. Ich riss es aus und schaute grübelnd auf meine Sitznachbarin. Da ich nichts anderes zu tun hatte, legte ich ihr das Haar mit einem unauffälligem Räuspern auf das Haupt. Nach einiger Zeit sprang sie im Biologieunterricht erschrocken vom Stuhl und ging zu dem Lehrer nach vorne.

Dieser bestätigte ihren Verdacht, dass es eine Laus sei. Angewidert schmiss sie diese auf den Boden. Wie kleine gehässige Kinder nun mal sind, wurde heftig gemobbt. Ich war natürlich dabei, obwohl ich eigentlich an allem Schuld war. Als sie sich ein Buch von einem anderen Mitschüler zum Vorlesen ausleihen musste, setzte ich mit den Worten: "Pass auf, dass es danach nicht verseucht ist," eins drauf. Gleich darauf schob sie das Buch von sich und fing fürchterlich an zu weinen. Ich glaube dafür komme ich in die Hölle!

Beichthaus.com Beichte #00021306 vom 20.02.2007 um 20:18:56 Uhr (3 Kommentare).

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Die eingebildete Reiter-Tussi

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Vorurteile

Bei uns im Reitstall gibt es eine total eingebildete Tussi. Sie hat zwei eigene Pferde, die beide keinen Hafer bekommen, damit sie nicht zu wild werden und die Tussi dann beim Reiten abwerfen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie ein Pferd reagiert, wenn es einmal eine kräftige Portion des ungewohnten Hafers bekommt und so haben die Pferde an einem Abend mal eine ordentliche Portion in der Krippe gehabt, als gerade keiner hinguckte. Leider, leider konnte ich der Tussi am nächsten Tag nicht beim Reiten (oder sollte ich besser sagen "fliegen"? *zwinker*) zuschauen. Die beiden Pferde haben zumindest den ungewohnten Energieschub ohne Folgen verkraftet, bei der Tussi bin ich mir nicht ganz so sicher. Und nein, ich bereue nichts!

Beichthaus.com Beichte #00021271 vom 07.02.2007 um 08:26:17 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Der Friedhof als Spielplatz

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Vandalismus Dummheit Tod

Als ich etwa zehn Jahre alt war, bin ich wie jedes Wochenende zu meinem Vater gefahren (Papa-Wochenende) und wie jedes Wochenende habe ich viel mit den Nachbarskindern unternommen. Nur dieses Mal kam jemand auf die Idee, auf dem in der Nähe liegenden Friedhof verstecken zu spielen. Anfangs hatten wir Spaß dran, doch es wurde schnell langweilig und wir haben uns mit Erde aus den Gräbern beworfen. Als es dunkel wurde, fiel uns auf dass es doch doch verdammt cool sein muss, wenn man mit so einem Kerzenkasten rumlaufen oder diese einfach eintreten würde. Gesagt, getan.

Dann wurde Fangen gespielt und da es dunkel war und wir schon ziemlich viele dieser Kästen zertreten und rumgeworfen hatten, konnte man nur noch schlecht sehen wo man hinlief. Dann geschah es: Ich trat versehentlich in ein Grab und stand auch schon im nächsten und empfand irgendwann Spaß daran von Grab zu Grab zu hüpfen. Plötzlich habe ich einen Schrei aus etwa 30 Metern gehört, so was wie "Hey!!!" Ich habe sofort meine Beine in die Hand genommen und bin nach Hause gerannt. Von den anderen Jungs habe ich am nächsten Tag gehört das sie auch sofort losgerannt sind als sie grade einen kleineren Grabstein umgeworfen hatten.

Wie das so ist, als Pico, ist man ja neugierig hoch zehn. Also sind wir wieder zum Friedhof um uns das Spektakel anzugucken, zu unserem Entsetzen stand ein Streifenwagen am Friedhofseingang, wo sich zwei Polizisten mit dem Friedhofsfritzen unterhielten und der sich lautstark über jugendlichen Vandalismus beschwerte. Immer wenn ich heute daran denke, kommen in mir starke Schuldgefühle auf, denn meine Großeltern lagen zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Friedhof. Ich habe es bis heute nur meinem Bruder erzählt und er hat einfach nur dämlich gelacht.

Beichthaus.com Beichte #00021226 vom 06.02.2007 um 07:25:26 Uhr (4 Kommentare).

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“Folge