De Bello Gallico

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Betrug Faulheit Schule

De Bello Gallico
Ich (m/43) möchte auch etwas beichten. Vor etwa 25 Jahren stand die Abschlussprüfung in Latein an und ich war ein ziemlicher Depp in Latein. Unser Lehrer hatte die Angewohnheit vor großen Tests immer "Vokabelblätter" auszuteilen, auf denen eben Vokabeln standen, von denen viele im Test drankamen (circa 60-80%).
Zwei Wochen vor der Abschlussprüfung teilte er wieder ein solches Blatt mit circa 50 Vokabeln aus. Ich hatte daraufhin den Plan, mithilfe dieser Vokabeln den Text herauszufinden und auswendig zu lernen. Da ich wusste, dass der Text aus "De Bello Gallico" von Caesar war, war das nicht so aufwendig, als wenn ich mich durch Jahrhunderte römische Literatur wühlen musste, aber es war aufwendig genug bei 600-700 Seiten lateinischem Text.
Also holte ich einen Kumpel dazu, dem auch auffiel, dass gut 90% der Wörter auf dem Vokabelzettel Verben waren. Also suchte jeder von uns auf 300 Seiten lateinischem Text alle Verben raus. Wir hatten nach 3 Tagen Dauerarbeit (von der Schule nach Hause kommen, Lateinbuch raus und suchen, abends 2 Stunden für den Rest lernen, schlafen) ein wahres Register aller Verben aus Caesars Werk. Das suchten wir jetzt durch, einer nahm das Register, einer das Vokabelblatt und stundenlang kamen aus dem Zimmer lateinische Verben. Am Freitag (das Vokabelblatt wurde am Montag ausgeteilt) fanden wir endlich eine Stelle, die richtig gut passte, die wurde im Buch eingemerkt und bis zum Test (Montag der übernächsten Woche, also 10 Tage später) immer wieder durchgelesen, mit Übersetzung eines dritten Eingeweihten, dem Bestem in Latein.
Die restlichen Tage verbrachte der Rest der Klasse mit Latein lernen, wir drei mit regelmäßigen Kneipenbesuchen. Am Prüfungstag konnten wir drei den Text auswendig, sowohl Latein als auch Deutsch. Unser Lehrer versuchte wohl so etwas noch zu unterbinden, indem einzelne Stellen fehlten, allerdings markierte er das mit [...] und wir konnten auch den lateinischen Text auswendig, sodass er uns damit nicht in die Falle lockte. Heraus kam, dass wir drei alle eine Eins schrieben und nun eine gute Lateinnote im Abizeugnis stehen haben. Unseren Lateinlehrer hatte ich gut 15 Jahre später mal getroffen und ihm die Geschichte erzählt, er musste lachen und war davon erfreut, dass wir uns derartig mit Latein beschäftigten um eine gute Note zu bekommen. Beichten möchte ich, dass wir drei eine Woche lang zum Saufen gegangen sind, während der Rest der Klasse stundenlang Latein büffelte, aber hey, ihr hättet von Caesar lernen können, die richtige Taktik macht den Sieg. Anzumerken sei noch, dass es vor 25 Jahren natürlich kein Internet gab, lang leben die Bücher und die geistigen Fähigkeiten eines Menschen, der zum Lateinlernen zu faul ist.

Beichthaus.com Beichte #00029194 vom 25.07.2011 um 18:00:00 Uhr (25 Kommentare).

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Das Äußere geht vor

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Ekel Eitelkeit Falschheit Engherzigkeit Liebe

Vor Jahren habe ich im Chat eine Frau kennen gelernt. Sie wohnt im Ausland und wir trafen uns in Frankreich das erste Mal. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und wir küssten uns schon beim ersten Treffen vor einem Schloss.
Es folgten weitere Treffen und wir kamen uns immer näher. Eigentlich stimmte alles. Sie ist intelligent und verständnisvoll. Sie wäre eigentlich auch hübsch. Nur sie war fett. Vermutlich so 150 Kilo. Ich konnte sie nie voll umarmen, so rund war sie. Ich schämte mich etwas, als meine Familie und Bekannte sie sahen.
Als ich ihre Familie besuchte sah ich, dass alle in der Familie so fett waren. Das gab mir dann zu Denken.
Sie aßen eigentlich nicht viel und erstmals glaubte ich, dass es irgendwie erblich sei. Und so richtig fetten Nachwuchs, die überall gehänselt und benachteiligt werden, wollte ich nicht. Sie sprach immer häufiger von Heirat und ich suchte feige das Weite.
Ich habe dann eine optisch total schöne Frau kennen gelernt. So eine mit Modelfigur. Wir haben dann geheiratet. Wir sind es immer noch. Es läuft okay. Aber es ist nicht das Wahre. Es fehlt die Leidenschaft. Irgendwie vermisse ich die Nähe meiner ehemaligen Liebe. Sie ist heute auch verheiratet. Sie lebt nun in Schweden. Letztlich schrieb sie, dass sie mich noch liebe. Irgendwie schäme ich mich, dass ich dem Äußeren den Vorrang gab.

Beichthaus.com Beichte #00029183 vom 21.07.2011 um 19:38:43 Uhr (32 Kommentare).

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ONS mit einem 15-Jährigen

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Wollust Falschheit Last Night Bamberg

Eigentlich bin ich (w/24) kein Freund von One Night Stands. Als ich mit ein paar Kumpels auf Kneipentour war, war von einem der jüngere Bruder (15) dabei. Dieser nervte mich den ganzen Abend. Irgendwann in meiner Feierlaune gingen wir zu mir und alle hauten ab. Nur er blieb. Nach kurzen Streitereien und Diskussionen lies ich mich doch von ihm verführen. Er war göttlich. Noch nie hat mich ein Kerl so gut durchgenommen. Keine Hemmungen, keine Angst oder sonst was. Ich meinte zu ihm, dass dies unser kleines Geheimnis bleiben sollte. Nach diesem Vorfall rufte er mich ständig an ob wir uns nicht wieder treffen, er liebt mich blablabla. Mehrmals versuchte ich ihm zu erklären, dass aus einer Beziehung nichts wird und dies ein einmaliger "Zwischenfall" war und er mich doch bitte in Ruhe lassen sollte. Als ich wieder in die Kneipe ging lachten alle und meinten "der Depp erzählt, er hatte mit dir Sex". Ich brauchte es ja nicht einmal abzustreiten, da es ihm sowieso keiner glaubte und sich jeder darüber lustig macht "was er erzählt". Mir tut es nicht mal Leid, dass ihm jetzt keiner mehr Glauben schenkt. Aber wer keine Geheimnisse behalten kann, dem sollte man auch nicht Glauben. Obwohl der Sex perfekt war.

Beichthaus.com Beichte #00029161 vom 15.07.2011 um 23:29:52 Uhr in Bamberg (Bahnhofsstrasse) (34 Kommentare).

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Nicht meins

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Ungerechtigkeit Feigheit Falschheit Familie Köln

Als ich 17 Jahre alt war und meine Eltern an einem Samstag Abend mal nicht zu Hause waren, bin ich mit meiner Freundin das erste mal intim geworden. Wir waren bereits einige Monate zusammen und haben an dem besagten Abend beschlossen, dass wir jetzt bereit seien Sex zu haben. Also sind wir ins Wohnzimmer gegangen, haben romantische Musik und Kerzen angemacht und haben langsam losgelegt. Nach knapp einer halben Stunde waren wir fertig und haben uns kuschelnd auf dem Wohnzimmerboden breit gemacht. Wir redeten eine ganze Zeit lang miteinander bis plötzlich meine Eltern in den Hof fuhren. Hastig wurden Klamotten zusammengesucht und angezogen, die Kerzen ausgeblasen und es ging ab in den zweiten Stock in mein Zimmer. Mit dabei das benutzte Kondom. Wohin jetzt bloß damit? Aus lauter Verzweiflung habe ich es auf dem Weg in mein Zimmer unter das Bett meiner 13-jährigen Schwester geschmissen, weil gerade ihre Zimmertür offen stand. Diese war an diesem Abend bei einer Freundin. Einige Tage später saugt meine Mutter das Zimmer meiner Schwester und fand das Kondom unter ihrem Bett. Natürlich wurde diese, die erst vor kurzem ihren ersten Freund mit nach Hause gebracht hatte, zur Rede gestellt. Sie versuchte alles abzustreiten, jedoch wurde ihr danach untersagt ihren Freund wiederzusehen. Ich habe natürlich nichts dazu gesagt, weil meine Eltern sonst auf den Gedanken gekommen wären, mit mir über die Sache zu sprechen. Das zweite Schlimme eher Peinliche an der Sache ist, dass der Freund meiner Schwester damals direkt neben uns gewohnt hat und seine und meine Eltern gut befreundet waren und auch mit dem Jungen noch darüber gesprochen haben.

Beichthaus.com Beichte #00029151 vom 13.07.2011 um 03:15:37 Uhr in Köln (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die 1.000 Gramm Bombe

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Unreinlichkeit Waghalsigkeit Last Night Berlin

Ich musste ausnahmsweise beruflich einmal um 4 Uhr morgens bei einem Kunden sein, um die Arbeiten unserer Mitarbeiter zu kontrollieren. Am Abend vorher war ich mit einigen Freunden noch in einer Kneipe ein paar Bierchen zischen und scharfe Currywurst essen.

Ich stand also um 3:30 auf (was schon mindestens 20 Minuten zu spät war, um sich in Ruhe fertig zu machen) sprang unter die Dusche und nach dem Anziehen bemerkte ich schon ein leichtes Blubbern in der Magengegend. Das muss warten, ich brauche nur 20 Minuten bis zum Kunden und kann dort in Ruhe auf die Toilette gehen, dachte ich. Ich saß also im Auto und musste von Charlottenburg nach Zehlendorf (Berliner Villenviertel). Kaum auf der Stadtautobahn merkte ich wie es kam, ich dachte es zerreißt mich, also was tun? Ich bin mit 30-40 km/h zu schnell zur nächsten Abfahrt gerast und bin nun mit meinem Auto durch Zehlendorf geschlichen, in der Hoffnung ein ruhiges Plätzchen zu finden, immer dabei der stechende Schmerz und die Angst, den Muskel mal kurz zu entspannen, in einer der teuersten Gegenden Berlins war ich also unterwegs mit ausgeschaltetem Licht und Radio, damit mich keiner sieht und hört und suchte also eine versteckte Ecke oder ein offenes Gartentor, um meinen Bierschiss loszuwerden.
Nach einigen ewig dauernden Minuten ergriff ich meine Chance, ich hielt an, zog noch schnell mein Jacket aus, schloss meine Autotür extrem leise und kletterte über einen zu klein geratenen Zaun einer etwa 2 Mio. Euro Villa. Ich hockte mich neben den erst besten Rhododendron und warf meine 1.000 Gramm Bombe mitten auf den englischen Rasen des Villenbesitzers. Nachdem ich mein Geschäft vollendet hatte, war noch genau ein Taschentuch übrig, das ich auf einem kleinen Stöckchen aufspießte und zentral in meinem Werk platzierte, sozusagen als weiße Fahne. Ein kleines Friedensangebot an die arme Sau, die mein kleines Geschenk entsorgen musste. Ich grinse heute noch darüber besonders, weil die Nummer echt knapp war, denn kaum saß ich wieder im Auto, ging im Schlafzimmer das Licht an.

Beichthaus.com Beichte #00029147 vom 12.07.2011 um 11:27:27 Uhr in Berlin (Zehlendorf) (20 Kommentare).

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