Oben ohne auf der Autobahn

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Waghalsigkeit Dummheit Auto & Co. Polizei

Mein Freund und ich heizen uns gern an, indem wir uns von unterwegs neckische Bildchen auf unsere Smartphones schicken.
Irgendwann war ich wieder einmal spätabends auf der Autobahn unterwegs, als mein Handy eine Nachricht anzeigte und ich bekam ein Photo von seinem gefechtsbereiten kleinen Freund präsentiert. Um mich schnellstmöglich irgendwie zu revanchieren, zog ich mir bei voller Fahrt einfach mein T-Shirt über den Kopf, lichtete meinen nackten Oberkörper ab und schickte das Foto los. Als ich dann so oben ohne im Dunkeln über die Autobahn düste, genoss ich das erhebende Gefühl und stellte mir vor, was wohl die entgegenkommenden oder überholenden Fahrer denken, wüssten sie, wie ich hier im Auto sitze. Der Gedanke war noch nicht zu Ende gedacht, als neben mir ein Wagen auftauchte, auf gleicher Höhe neben mir herfuhr und erstaunt zu mir rübersah. Ich versuchte natürlich, schnellstmöglich, die normale Kleiderordnung wieder herzustellen, wurde aber von der - wie sich herausstellte - freundlichen männlichen Zivilstreife breit grinsend auf den nächsten Parkplatz gebeten, wo ich mich einem Alkoholtest unterziehen musste. Ergebnis: selbstverständlich negativ. Ich durfte meine Fahrt nach kurzer Zeit mit den besten Wünschen der Polizisten fortsetzen. Liebe Autobahnpolizisten: Ich fahre immer noch gern oben ohne, bin aber mittlerweile auf Blusen umgestiegen, die man schnell zuknöpfen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030551 vom 06.12.2012 um 16:57:55 Uhr (13 Kommentare).

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Das Waschhaus auf dem Campingplatz

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Dummheit Vandalismus Kinder Urlaub Sylt

Meine Familie und ich sind früher jeden Sommer nach Sylt auf einen Campingplatz gefahren. Das war immer total schön. Wir freundeten uns dort immer mit anderen Kindern an und trieben mit ihnen Unfug. Als ein Kumpel und ich extreme Langeweile hatten, zündelten wir einfach ein bisschen herum. Irgendwann mussten wir aufs Klo und sind erst mal zum nächsten Waschhaus geradelt. Ich hatte immer noch mein Feuerzeug in der Tasche und zündelte, während ich auf dem Klo saß, etwas mit Klopapier herum. Als wir dann beide fertig waren, verließen wir das Waschhaus. Nur vorher habe ich das Klopapier, was noch aufgewickelt war, angezündet. Wir sind ganz schnell in den Wohnwagen abgehauen und haben erst mal zur Tarnung ein Brettspiel gespielt. Nach etwa fünf Minuten kamen seine und meine Schwester völlig aufgeregt zu unserem Wohnwagen und sagten uns, das Waschhaus würde brennen. Er und ich haben natürlich ahnungslos getan, doch die zwei Mädchen merkten uns direkt an, dass wir etwas zu verheimlichen hatten. Also erzählten wir ihnen die Geschichte, aber nur, wenn sie schwörten, es niemandem zu erzählen. Danach fuhren wir mit dem Fahrrad sofort in die Nähe des Waschhauses und guckten uns die Löschaktion von etwas weiter weg an. Es waren drei Feuerwehrautos vor Ort, inklusive der Polizei. Wir machten uns danach schnell wieder vom Acker.


Die Folgen davon waren, dass das Waschhaus erst mal die nächsten Tage gesperrt war und wir immer schön zum nächsten, am Ende des Campingplatzes, fahren durften. Außerdem war an einer Tafel ein Zettel angehängt, an dem sinngemäß folgender Text stand: "Wie Sie sicher mitbekommen haben, brannte gestern das Waschhaus. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Falls Sie etwas mitbekommen haben, melden Sie sich bitte bei uns." Zum Glück wurden wir nicht bemerkt und unsere Geschwister haben uns auch nicht verpfiffen. Zu Schaden gekommen ist niemand. Ich möchte mich hier dafür nochmals entschuldigen, dass ich als Kind so dummes Zeug im Kopf hatte. Trotzdem war es schon irgendwie lustig.

Beichthaus.com Beichte #00030550 vom 06.12.2012 um 12:41:04 Uhr in Sylt (Rantum Campingplatz) (9 Kommentare).

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“Beichte

Quark mit Sauce

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Ignoranz Rache Partnerschaft

Ich (w/19) bin jetzt seit fast zwei Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich habe ihn echt gern und wir sehen uns wirklich oft. Da er alleine wohnt, bin ich praktisch jede Nacht bei ihm. Wir teilen uns seinen Haushalt und so weiter.
Dadurch, dass wir uns so oft sehen, ist es immer sehr merkwürdig, nicht neben ihm einzuschlafen, was etwa ein- bis zweimal die Woche der Fall ist. Dann schläft sein bester Freund bei ihm, weil die beiden dann einen Männerabend mit Zocken und Ähnlichem veranstalten. Jedenfalls kann ich dann meist nicht schlafen, weil er nicht neben mir ist. Also habe ich ihm das letztens gesagt und er meinte, das sei doch Quark mit Sauce, ich wäre nur nicht müde genug.
Heute morgen meinte er dann, dass sein bester Freund gesagt hätte, dass er und ich uns zu oft sehen. Ich dachte mir, okay, dann eben nicht. Bin jetzt jeden Abend der Woche verabredet, beziehungsweise habe auf der Arbeit Extraschichten genommen, um Abends beschäftigt zu sein. Am Wochenende bin ich in Kiel, das danach hat meine beste Freundin Geburtstag, wir fahren wohl nach Berlin. Und danach muss ich meiner Mutter bei Vorbereitungen helfen. Also kann er getrost mal sehen, wie es ist, alleine zu schlafen, weil ich ja leider nicht kann und sein Kumpel auch nicht fünf Tage die Woche Zeit hat. Da ich dann auch nicht so oft bei ihm bin, werde ich auch keinen Haushalt machen. Ich weiß, das ist ein bisschen kindisch, aber wenn er meint, wir sehen uns zu oft, dann sehen wir uns eben weniger.

Beichthaus.com Beichte #00030549 vom 05.12.2012 um 21:03:17 Uhr (31 Kommentare).

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Potentielle Schwiegereltern treffen

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Peinlichkeit Ekel Trunksucht

Ich (m/30) kam vor circa 10 Jahren mit einem russischen Mädchen zusammen. Sie hatte Geburtstag und lud mich ein mit ihrer Familie zu feiern. Ich kannte bis dato noch niemanden aus ihrer Familie außer ihre Cousine. Ich sagte natürlich zu, besorgte für sie ein Geschenk und für die Eltern einen Blumenstrauß und war der Meinung ich würde auf ein kleines, ruhiges Familienfest gehen. Wir würden was essen, vielleicht ein Glas Sekt trinken und das wärs dann schon. Ich war furchtbar nervös, weil sie mir erzählt hatte, dass ihre Eltern sehr streng seien und ich hatte die Befürchtung sie könnten mich nicht mögen. Als ich bei ihr Zuhause ankam, traf mich der erste Schlag. Sie wohnte in einem super schicken, großen Haus und die Inneneinrichtung sah auch ziemlich edel und teuer aus und irgendwie machte mich das noch nervöser. Natürlich hatte ich keinen Anzug an oder so was, sondern lediglich eine Jeans und einen Pullover. Ich sah es schon vor mir wie die Eltern mich abschätzig mustern und mich dann rausschmeißen, weil ich nicht gut genug für ihre Tochter bin.


Aber alles sollte ganz anders kommen. Entgegen meiner Vorstellung, dass es ein kleines, ruhiges Familienfest wird, wurde es eine riesige Feier. Die ganze Verwandtschaft war gekommen. Aus allen Teilen Deutschlands und die meisten aus Russland. Es gab so massig viel zu essen und der echte, russische Wodka floss in Strömen. Alle waren furchtbar nett zu mir und jeder wollte mit mir einen Kurzen trinken. Sobald mein Glas leer war, wurde es wieder aufgefüllt. Meine Freundin hatte kaum Zeit für mich, weil sie dauernd in Beschlag genommen wurde. Da wurde getanzt, geküsst und getrunken bis zum Abwinken. Ihre Eltern fanden mich anscheinend in Ordnung, denn auch sie wollten mit mir trinken. Es kam, wie es kommen musste. Ich war solche Massen an Alkohol nicht gewöhnt und nach zwei Portionen russischem Kartoffelsalat, wurde mir furchtbar schlecht. Nur leider war ich so betrunken, dass ich es nicht mehr zur Toilette schaffte, sondern nur noch in den Flur und mich dort in einen Mülleimer erbrach und mich dabei auch noch volle Kanne selbst ankotzte. Irgendwie schafften mich meine Freundin, ihre Mutter und ihre Tante ins Bad und da saß ich nun umringt von drei kichernden Frauen, stockbesoffen und voller Erbrochenem in der Badewanne und wurde von ihnen bis auf die Boxershorts ausgezogen und abgeduscht. Meine Freundin gab mir einen Pyjama ihres Vaters und brachte mich ins Bett und versicherte mir, dass sie ganz bestimmt nicht böse auf mich sei und ihre Eltern auch nicht.

Ich schämte mich am nächsten Morgen beim Frühstück in Grund und Boden, alle kicherten vor sich hin und ihre Mutter kam in das Esszimmer und rief: Na will jemand einen Wodka?! Und zu mir gewandt: Du vielleicht Michael? Aus dem Kichern wurde lautes Gelächter und meine Scham schlug in Ärger um, den ich mir aber nicht anmerken ließ. Ich dachte, ich beichte diese Geschichte mal, bevor ich meine Freundin nächstes Jahr im Januar heirate und ihre ganze Verwandtschaft wiedersehe.

Beichthaus.com Beichte #00030538 vom 04.12.2012 um 13:36:47 Uhr (14 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Doofer Film

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Dummheit Kinder Medien

Vor drei Jahren ist mir (m/26) etwas sehr Unangenehmes passiert. Meine Schwester ist sechs Jahre älter als ich und hat bereits eine mittlerweile acht Jahre alte Tochter. Da wir uns sehr nahe stehen, habe ich schon immer oft auf die Kleine aufgepasst und Sachen mit ihr unternommen. Zu der Zeit habe ich noch in der Einliegerwohnung meiner Eltern gewohnt, weshalb immer jemand da war, der auf die Kleine aufpassen konnte. Ich war immer ihr Liebling, da sie bei mir natürlich öfter als bei Mama oder Oma auch mal einen Kinderfilm ansehen durfte. Das besagte peinliche Ereignis passierte an einem unserer Familientreffen. Die ganze Verwandtschaft war für das alljährliche Familienfest bei uns im Haus. Da es keine anderen Kinder in ihrem Alter gab, dachte ich mir schon, dass sich meine Nichte sicher langweilen wird, und legte am Tag zuvor bereits einen Kinderfilm in meinen DVD-Spieler, um sie wenn nötig, schnell beschäftigen zu können. Abends bin ich dann noch mit meinen Kumpels um die Häuser gezogen und wir haben ordentlich gebechert, was auch die Erklärung für das Folgende ist. Am nächsten Tag war ich entsprechend verkatert und meine Erinnerung an den Vorabend waren aufgrund des Alkoholkonsums etwas eingetrübt, musste aber natürlich beim Fest mithelfen. Wie ich mir dachte, langweilte sich meine Nichte bald und ich sagte ihr, sie dürfe schon mal in mein Zimmer gehen und den vorbereiteten Film schauen, wie der Fernseher angeht, wusste sie ja längst.


Dummerweise lies ich sie also allein den Film anschauen. Nach etwa 10 Minuten kam sie und hatte einen ganz merkwürdigen Gesichtsausdruck. Sie meinte, der Film wäre ganz komisch und doof und gar nicht lustig. Ich ging davon aus, dass sie nur nicht alleine schauen wollte, und ging mit ihr zurück in mein Zimmer. Mich traf fast der Schlag, als ich auf den Bildschirm schaute. Ich musste in der Nacht davor im Suff noch einen Porno geschaut haben und hatte diesen nicht aus dem DVD-Spieler genommen!


Ich möchte beichten, dass meine arme unschuldige fünfjährige Nichte aufgrund meiner Dummheit und Sauferei 10 Minuten eines Hardcore Films gesehen hat. Gott sei Dank hat sie nicht wirklich kapiert, was da abging, und war mehr daran interessiert endlich ihren richtigen Film zu sehen. Ich hatte monatelang einfach nur Panik, dass sie ihren Eltern davon erzählen könnte. Meine Schwester hätte mich fertiggemacht und nie wieder auf die Kleine aufpassen lassen. Ein paar Wochen später erzählte meine Schwester, dass die Kleine merkwürdige Bewegungen und halbe Stöhngeräusche auf einem ihrer Stofftiere gemacht hätte und dass sie sich das gar nicht erklären könnte. Ich konnte meine Schwester davon überzeugen, dass sie das bestimmt im Kindergarten oder auf der Straße von Jugendlichen aufgeschnappt haben muss. Sie ist jetzt acht und hat zumindest soweit ich das weiß seit dem einen Mal nichts der gleichen mehr gemacht. Ich fühle mich immer noch furchtbar schuldig und hoffe, dass ich die Kleine nicht in ihrer Entwicklung beeinträchtigt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030536 vom 04.12.2012 um 13:17:58 Uhr (11 Kommentare).

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