Fahrrad mit kaputtem Licht

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Feigheit Waghalsigkeit Auto & Co.

Fahrrad mit kaputtem Licht
Ich bin letztens mit dem Fahrrad gemütlich durch die Stadt gefahren, als ich plötzlich ein Polizeifahrzeug hinter mir hörte, ich solle bitte stehen bleiben. Da fiel mir auf, Mist, es ist dunkel und mein Licht ist aus. Es anzumachen brauchte ich gar nicht erst versuchen, es war kaputt. Weil ich keine Lust hatte, Bußgeld bezahlen zu müssen, fuhr ich schnell in einen Fußgängerweg hinein. Der war zum Glück gerade in meiner Nähe und für Autos zu eng. Ich habe mich also da durch geschlängelt und bin, mich ständig umsehend, schnell nach Hause gefahren.

Beichthaus.com Beichte #00027388 vom 09.01.2010 um 01:55:35 Uhr (26 Kommentare).

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10 Jahre als Prostituierte gearbeitet

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Prostitution Habgier Morallosigkeit Verzweiflung

Ich (w/29) beichte, dass ich die letzten 10 Jahre meines Lebens vergeudet habe weil ich als Hure gearbeitet habe. Über Gogo Dancing, Erotic-Dancing, Escort bin ich da hinein gerutscht. Der typische Weg also. Zuerst war es ja "nur" den solventen Herren zum Essen zu begleiten und ihn zu unterhalten. Man landete bei den ersten Dates nicht zwangsläufig im Bett. Später jedoch immer. Trotzdem, ob reich oder Arm, Penner oder Firmenchef der Sex ist immer widerlich. Es gibt keine Kollegin die Spaß daran hätte. Einige können nur besser Schauspielern als die anderen. Man kann sich die Arbeit durch ein sauberes Zimmer und gute hygienische Einrichtungen etwas angenehmer machen und, ja, es gibt auch angenehme Männer, aber letztendlich ist es immer der letzte Dreck. Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man das alles nicht mehr richtig wahrnimmt. Das geht hin bis zu kompletten Selbstaufgabe. Ich wusste teilweise nach dem Aufstehen nicht mehr wie ich wirklich heiße und welches meine echte Haarfarbe ist. Konnte nicht mehr unterscheiden welchen Sex ich wirklich mag und welche Varianten ich nur spiele. Ich wusste nicht mehr ob ich wirklich die blasgeile 3-Lochstute war oder ob ich ein ganz normales Mädchen bin. Und tatsächlich habe ich mich immer häufiger morgens, nach einer langen Nacht, als die "geile Drecksau" und das "verkommene Bückstück" gesehen, welches ich vorher gespielt habe. Das Märchen von der jungen Studentin, die sich durch Prostitution nebenbei ihr Studium finanziert ist völliger Schwachsinn. Das gibt es nicht! Ich habe alle meine früheren sozialen Kontakte verloren, einzig meine Eltern halten noch zu mir. Ich liebe sie über alles. Ich habe eine Menge Geld verdient und viel gespart, aber das war es alles nicht wert. Ich sehe viele Jahre älter aus als ich bin. Das ist krass, ich war 10 Jahre lang immer der achtzehnjährige Teenie und sehe jetzt plötzlich aus wie 40. Und ich bin, wie es so schön heißt, "schwer resozialisierbar". Und obwohl ich Abitur habe, bekomme ich nichts auf die Reihe. Ich bin inzwischen richtiggehend dumm geworden. Es gibt den Spruch: Einmal Hure - Immer Hure! Ich hoffe, er trifft nicht auf mich zu. Seit Weihnachten wohne ich bei meinen Eltern, weit weg von allem. Ich wünsche mir irgendwann einen Mann und auch Kinder. Ja, eine Familie hätte ich gern. Aber zuerst muss ich herausfinden, wer ich wirklich bin. Das kann doch noch nicht alles gewesen sein! Ich wollte mir das alles mal von der Seele schreiben. Danke, hat geholfen.

Beichthaus.com Beichte #00027376 vom 05.01.2010 um 14:01:14 Uhr (53 Kommentare).

Gebeichtet von amelie
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Zufallsbeichte
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Unsere kinderhassende Nachbarin

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Rache Zwietracht Nachbarn

Bei uns in der Wohnsiedlung wohnen eigentlich nur alte Menschen. Nur im Haus gegenüber von unserem, wohnt eine Familie mit Kindern. Als wir kleiner waren (ich war die älteste von uns mit 8 Jahren) fing unsere Nachbarin an auszuticken. Ihr Mann war kürzlich verstorben und sie hat uns Kindern daran die Schuld gegeben. Wie das nunmal oft so ist haben wir vor unserem Haus auf der Straße gespielt. Sind da mit unseren Treckern, Bobbycars lang gefahren, haben mit Kreide gemalt und Ball gespielt. Was kleine Kinder nunmal so machen. Irgendwann ist die alte Frau rausgekommen und hat uns angebrüllt. Wir sollten aufhören mit unserem Bobbycar auf ihrem Bürgersteig zu fahren, weil das die Pflastersteine kaputt machen würde. Damit es keinen weiteren Streit gibt, haben wir das also gelassen. Irgendwann hat die gute Frau dann Glasflaschen kaputt geworfen und die Scherben in das Blumenbeet, vor ihrem Haus, gesteckt. Sie wollte nicht, dass jemand von uns ihre Blumen kaputt macht. Das Blumenbeet war übrigens so im Bordstein eingelassen, jede Familie hat so etwas vor ihrem Haus und eigentlich gehört es der Stadt. Wir sind nie auch nur in die Nähe ihrer Blumen gekommen und ihr könnt euch vorstellen, dass unsere Eltern sichtlich sauer waren und versucht haben mit der Frau zu reden. Diese hat dann noch ein paar Lügengeschichten über uns aufgetischt. So sollte mein 4 Jähriger Bruder angeblich Sand auf ihre Fensterbänke gestreut und die Dachrinne kaputt gemacht haben. Wie auch immer ein 4 Jähriger zu sowas in der Lage ist, ist mir heute noch unbegreiflich.
Jedenfalls wurde es uns Kindern irgendwann zu bunt und wir haben angefangen "nette" Kreidebilder von der Frau auf die Straße zu malen. Frau K. in Liebestöter Unterwäsche, Frau K. die böse guckt, Frau K. mit Teufelshörnern/Grimassen etc. Alles was kleine Kinder halt so schlimm finden. Irgendwann kam die nette Frau K. dann raus und hat unsere Bilder gesehen. Wie die geschrien hat! Die ist für ihr Alter richtig abgegangen. Kam auf uns zugerannt und hat ihren Gehstock geschwungen.
Jedenfalls war die Aufregung dann wohl ein bisschen zuviel für sie und Frau K. erlitt einen Herzinfarkt. Überlebt hat sie es, aber sie musste danach in eine betreute Wohneinrichtung für alte Leute ziehen. Heute bin ich 19 Jahre und ich weiß, dass Frau K. nach ihrem Infarkt noch ganze 3 Monate voller Hass auf uns gelebt hat. Irgendwie tut sie mir heute einfach nur Leid und ich frage mich was gewesen wäre, wenn wir netter zu ihr gewesen wären.

Beichthaus.com Beichte #00027368 vom 02.01.2010 um 16:57:32 Uhr (26 Kommentare).

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Meine schwangere Französischlehrerin

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Vorurteile Schamlosigkeit Schule

Als ich 12 war, war unsere eher weniger attraktive Französischlehrerin schwanger und die ganze Klasse fragte sich immer wieder, wer wohl mit ihr ins Bett gegangen sein mochte.
Ständig machte man seine Witze darüber und ich natürlich vorne dran.
Um besonders gut bei einem Jungen meiner Klasse anzukommen schrieb ich ihm einen Zettel, auf dem stand: "Ich weiß von wem die (Name der Lehrerin) schwanger ist. Von einem Portugiesen, die vög*** doch alles was nicht niet und nagelfest ist."
Er fand das auch ziemlich lustig und wir schrieben noch munter ein paar Zettelchen hin und her. Irgendwie war er aber wohl zu faul meinen Zettel zu vernichten und warf ihn einfach nur auf den Boden. Es kam wie es kommen musste und unser Mathelehrer (übrigens auch stellvertretender Schulleiter) fand ihn und als keiner zugab ihn geschrieben zu haben, sammelte er unsere Hefte ein um eine Schriftprobe durchzuführen. Irgendwann während der Stunde kam er dann zu mir und fragte mich ganz unvermittelt, ob ich das Briefchen geschrieben hatte und ich antwortete prompt mit "nein".

Zu Hause angekommen, war ich total fertig und rief abends meinen Lehrer an, um ihm unter Tränen alles zu gestehen. Er sagte, dass wir das am nächsten Tag klären und verabschiedete sich.
Am nächsten Tag im Deutschunterricht holte er unsere Klassenlehrerin nach draußen und als sie nach einigen Minuten mit einem fetten Grinsen im Gesicht wieder hereinkam, wusste ich, dass sie meine Nettigkeit gelesen hatte. Oh Mann, habe ich mich geschämt.
Naja irgendwie bin ich heil aus der ganzen Sache herausgekommen und musste noch nicht einmal nachsitzen.
Wenn ich sie heute im Schulgebäude sehe, kann ich sie nicht ansehen und ich schäme mich so sehr mich über sie lustig gemacht zu haben, anstatt mich mit ihr zu freuen. Dass sie uns kurz nach der Entbindung eine Karte mit einem Foto ihres Sohnes schickte und uns liebe Grüße wünschte, machte die Sache für mich nicht gerade besser!

Beichthaus.com Beichte #00027352 vom 28.12.2009 um 23:35:45 Uhr (17 Kommentare).

Gebeichtet von Jami
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Schulbuchdiebstahl

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Diebstahl Vandalismus Schule Kremmen

Als ich damals in der Oberschule war (7.-10. Klasse), habe ich regelmäßig nach dem Unterricht Schulbücher mitgehen lassen. Unsere Schule hatte nicht sehr viel Geld und daher durften wir die Bücher zwar im Unterricht verwenden, jedoch hatten wir kein eigenes Exemplar welches wir mit nach Hause nehmen durften. Nach der Unterrichtsstunde stand dann vorne auf dem Lehrerpult immer so ein Plastikkorb in den wir die Bücher hineinlegen mussten. Mich kotzte das jedes mal an, vor allem weil ich wenn ich nicht fertig geworden bin mit meinen Aufgaben, immer zusehen konnte wie ich klarkomme. Daher nahm ich dann ab und an ein Buch mit. Anfänglich machte ich das nur weil ich damit die Aufgaben aus dem Unterricht beenden wollte, später einfach so aus Langeweile. Am Ende des letzten Schuljahres hatte ich dann ungefähr drei Physikbücher, zwei Russischbücher, ein Astronomiebuch, ein Atlas, drei Bücher aus dem Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik und etliche andere. Ich überlegte was ich damit machen könne und entschied das ich von jedem Fach ein Buch behalten möchte und die anderen wieder in den berühmten Plastikkorb auf dem Lehrerpult lege. Vorher bemalte ich die Bücher, welche ich zurückgeben wollte nochmal ordentlich, malte den Menschen Bärte und schrieb böse Sprüche über meine Lehrer und Mitschüler hinein. Ich schäme mich deswegen heute manchmal ein wenig, wenn ich bedenke das ich teures Unterrichtsmaterial zerstört und gestohlen habe.

Beichthaus.com Beichte #00027346 vom 27.12.2009 um 18:23:33 Uhr in 16766 Kremmen (22 Kommentare).

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