Meine Luftballon Phobie

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Lügen Feigheit Neurosen Last Night Kassel

Meine Luftballon Phobie
Ich (w/23) bin im Oktober 2010 bei der Geburtstagsfeier einer Freundin zu Hause eingeladen gewesen. Sie hat im Wohnzimmer ihrer Wohnung gefeiert, in dem sie viele Luftballons aufgehangen hat. Es gibt da nur ein Problem: ich habe panische Angst vor Luftballons. Nicht direkt vor den Luftballons selbst, aber vor dem plötzlichen und unerwarteten lauten Knallen der Luftballons habe ich Angst. Es weiß auch niemand, denn zum Glück werde ich nicht jeden Tag mit Luftballons konfrontiert. Als ich ihr Wohnzimmer betrat, hatte ich schon ein sehr ungutes Gefühl. Da hingen sicher an die 15 Luftballons, von denen die meisten schon sehr groß waren.

Die Feier war die ersten 1-2 Stunden auch ganz gut. Alkohol habe ich keinen getrunken, weil ich mit dem Auto gekommen bin. Als jedoch einige der anderen schon etwas angetrunkenen Gäste angefangen haben, mit den Luftballons herumzuspielen, habe ich schon Panik bekommen und mich erst einmal auf die Toilette verkrochen, in der Hoffnung, dass sie in der Zwischenzeit wieder damit aufhören. Als ich nach einigen Minuten wieder kam, waren einige immer noch an den Luftballons zugange. Nach 3 Minuten Aufenthalt im Wohnzimmer bin ich schon wieder auf Toilette verschwunden, habe zugeschlossen und wieder gewartet. Als ich wieder zurück kam, spielten manche Leute immer noch mit den Luftballons, rammelten sich gegen die Ballons und man konnte mit jeder Sekunde mit einem Knallen rechnen. Ich habe mich mit den ganzen Luftballons so unwohl gefühlt, der Rest der Gäste hat es offenbar kaum bis gar nicht gestört. Als ich nach 10 Minuten voller innerlicher Panik wieder auf Toilette verschwand, klopfte meine Freundin, das Geburtstagskind, an der Badezimmertür. Sie fragte mich, ob bei mir alles in Ordnung wäre. Da ich mich für meine Angst vor Luftballons total geschämt habe und meine Freundin wahrscheinlich auch eine gewisse Angst von meinen Augen ablesen konnte, habe ich mir just in diesem Moment eine Lüge einfallen lassen. Ich habe ihr gesagt, mein Bruder hätte mich angerufen, dass meine Mutter von einem Auto angefahren wurde und ich deshalb so aufgebracht wäre.
Als ich ihr das sagte, sah sie auch sehr geschockt aus und fragte mich, ob ich nicht lieber nach Hause oder zu meiner Mutter fahren will. Ich nickte, sagte ihr aber noch, dass sie sich ruhig weiter amüsieren kann. Vielleicht wäre das mit meiner Mutter ja auch gar nicht so ernst wie angenommen. Sie wünschte mir und meiner Mutter alles beste und bat mich, sie auf dem Laufenden zu halten. Ich verabschiedete mich von ihr, wünschte ihr noch eine schöne Feier und fuhr anschließend nach Hause mit einem unendlich schlechten Gewissen.

Ich habe es auch meiner Mutter und meinem Bruder erzählt und bat sie darum mitzuspielen, falls sie irgendjemand darauf ansprechen sollte. Die beiden haben mir wegen der Lüge zwar auch eine Predigt gehalten, aber sagten mir auch, dass sie im Falle eines Falles mitspielen würden. Meine Freundin ist zum Glück nicht auf sie zugekommen. Sie hat mich nur gefragt, wie es meiner Mutter ging und ich behauptete, dass es nur eine Prellung war und zum Glück nichts ernstes. Sie sagte mir auch, dass sich die anderen Gäste an dem Abend gewundert haben, wo ich denn abgeblieben wäre und sie hätte ihnen einfach erzählt, dass ich mich krank gefühlt habe und deswegen heim gefahren wäre.
Heute ist die Sache bei allen (hoffentlich) vergessen. Trotzdem habe ich immer noch so ein verdammt schlechtes Gewissen, dass ich mit einem kleinen Stein so eine Lawine ins Rollen gebracht habe. Es hat mir aber auch gezeigt, dass ich eine total liebe Freundin habe. Trotzdem tut es mir unendlich Leid. Dass ich meine Freundin angelogen habe und meine Familie gebeten habe für mich zu lügen.

Beichthaus.com Beichte #00028730 vom 16.03.2011 um 13:23:41 Uhr in Kassel (21 Kommentare).

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Verlängerte Wochenenden

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Faulheit Schamlosigkeit Stolz Schule Scheßlitz

Da ich in meiner Schulzeit ein ziemlicher Versager war, fiel ich mehrmals durch. So hatte ich das "Glück" im Laufe der 10. Klasse 18 zu werden. Auf Grund dessen war ich ab meinem 18. Lebensjahr kein einziges mal Montags und Freitags in der Schule. Attest vom Arzt nicht nötig. Eigenhändige Entschuldigung reichte. Gesagt hat auch keiner was. Das Sekretariat hat nach einiger Zeit sogar gelacht, wenn ich angerufen habe. Meine Eltern waren beide berufstätig und ich konnte so immer gemütlich mein verlängertes Wochenende genießen. Wenn sie Urlaub hatten, ging ich in die Stadt. Ich möchte beichten, dass ich trotz meiner Faulheit immerhin als Drittbester meine Mittlere Reife geschafft habe. Eigentlich hatte ich mir den Schulabschluss nicht verdient. Dafür bin ich in meinem jetzigen Job sehr fleißig und habe noch nie blau gemacht. Macht aber auch mehr Spaß als Schule.

Beichthaus.com Beichte #00028718 vom 10.03.2011 um 21:32:47 Uhr in Scheßlitz (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Bettlerin

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Geiz Aggression Gewalt Berlin

Ich (m/22) bin in einer Fußgängerzone in Berlin unterwegs gewesen, habe mir dort etwas zu Essen gekauft und mich auf eine Bank gesetzt. Während ich am Essen war, kam eine circa 40-jährige offenbar türkische Frau auf mich zu und fragte mich nach etwas Geld. Da ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00028704 vom 08.03.2011 um 13:22:56 Uhr in Berlin (Wilmersdorfer Straße) (44 Kommentare).

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Tour mit meinem Opel Rekord

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Vandalismus Feigheit Berlin

Als ich vor über 20 Jahren meinen Führerschein in Berlin machte, wollte ich natürlich sehr oft mit einem Auto unterwegs sein. Also kaufte ich mir einen alten Opel Rekord, der aber trotz seines gnadenvollen Alters noch gute Dienste leistete. Er war riesengroß, man saß darin wie in einem fahrenden Sofa. Jedoch war er aus heutiger Sicht sehr träge, da er ein sehr hohes Eigengewicht hatte und im Verhältnis dazu eine nur geringe PS-Zahl und Motorleistung. Außerdem verfügte er um einen nur sehr kleinen Wendekreis und keine Servolenkung. Dies sollte mir innerhalb kürzester Zeit zum Verhängnis werden.<br />
Eines Tages wollte ich einen mir bekannten Fußballspieler bei einem seiner zahlreichen Fußballspiele besuchen. Das Stadion befand sich in einer stark frequentierten Straße Berlins. Hier gab es sehr wenige Parkmöglichkeiten. Ich wusste jedoch, dass sich unweit entfernt des Stadions ein sogenannter "wilder Parkplatz" befand, der ähnlich einer Bauzufahrt auf Bauplätzen beschaffen war. Der Platz war klein, voller Schutt und Steine und jeder parkte dort nicht nach einem Raster, sondern irgendwie.

Da ich erst nach Beginn des Spiels dort ankam, war auch dieser Parkplatz bereits völlig überfüllt. Die Einfahrt war jedoch auch gleichzeitig die Ausfahrt. Und hier begann meine Odyssee! Ich fuhr den schmalen Weg hinein, es ging ein bisschen bergab, links und rechts standen überall Autos. Kein freier Parkplatz in Sicht, schon gar nicht für ein großes Auto. Also musste ich wieder zurück. Aber wie? Rückwärts fahren, bergauf? Nie im Leben! Als Fahranfänger traute ich mir das niemals zu! Also begann ich, das schwere, träge Auto zu wenden. Und peng! Da war es auch schon geschehen! Ich touchierte ein neu aussehendes Auto mit meiner Rückfront. Die Schweißausbrüche begannen, mein Blick ging herum, ob es Zuschauer gab. Nein, niemand weit und breit in Sicht. Aber das Auto war noch lange nicht gewendet. Also weiter, vor, zurück, nochmal. Plötzlich, vor mir erneut ein Kracher, das nächste Auto hatte ich beschädigt! Als ich endlich mein Auto gewendet hatte, fuhr ich von Schweiß durchnässt schnell nach Hause. Eigentlich schäme ich mich heute noch dafür.

Beichthaus.com Beichte #00028699 vom 06.03.2011 um 13:43:39 Uhr in 14053 Berlin (Olympischer Platz 3) (22 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Ich war es nicht!

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Lügen Falschheit Feigheit Auto & Co. Magdeburg

Ich war zehn Jahre lang mit einem wirklich ekelhaften Mann verheiratet. Er schikanierte mich und die Kinder bis aufs Äußerste. Ich war jung, dumm und hatte wenig Selbstvertrauen, darum wehrte ich mich auch nicht gegen ihn. Eines Tages bin ich von meiner Freundin zum Kaffee trinken eingeladen worden. Nach einer langen Debatte mit meinem damaligen Mann erlaubte er mir und den Kindern schließlich für zwei Stunden zu ihr zu fahren. Ich solle aber ja pünktlich wieder da sein, um ihm sein Essen zu kochen.
Fröhlich meinem Mann ein paar Stunden zu entkommen, packte ich meine Kinder ins neue Auto und fuhr in den nächsten Ort zu meiner Freundin. Wir hatten viel Spaß mit den Kindern und als es Zeit wurde wieder heimzufahren, bettelten meine Kinder noch länger bleiben zu dürfen, was ich ihnen schweren Herzens verweigern musste. Wir hätten in den nächsten Tagen schwere Zeiten gehabt. Wir stiegen wieder ins Auto und fuhren gerade aus der Einfahrt meiner Freundin, als ich die Entfernung der Mauerecke falsch einschätzte und mit der ganzen Tür der Fahrerseite über die Mauerecke schrammte. Mit zittrigen Knien stieg ich aus und sah mir die Bescherung an. Das würde Tausende von Euro kosten.
Als wir zu Hause ankamen hatte ich panische Angst, so dass ich meinem Mann die Schramme vorerst verschwieg. Kurze Zeit später fuhren wir zum Einkaufen. Bevor er sich das Auto näher ansah, sagte ich im vorwurfsvollen Ton, warum er mir nicht gesagt habe, dass er eine Schramme ins Auto gefahren oder einen Unfall mit dem Auto gehabt habe. Er war ziemlich sprachlos und konnte es sich nicht erklären.

Beichthaus.com Beichte #00028692 vom 03.03.2011 um 11:20:23 Uhr in Magdeburg (Baumschulenweg) (26 Kommentare).

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