Ich bin ein richtiges Miststück!
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Weiterhin arbeite ich im Büro so wenig wie möglich und bin Meisterin der Delegation! Ich verstehe es, mein privates Internetsurfen, E-Mails schreiben und Herumträumen so geschäftig wie möglich aussehen zu lassen, sodass mir jeder umgehend helfen möchte, was ich selbstredend gerne annehme. Damit lässt es sich durchaus aushalten, von der jährlichen Gehaltserhöhung mal ganz abgesehen. Meine Kollegin ackert also zeitweilig für uns beide und merkt es nicht einmal. Da ich sie ohnehin nicht leiden kann, genieße ich diesen Zustand. Wenn ich mir trotz allem mal eine Auszeit gönnen möchte oder unzufrieden bin, mache ich einfach ein paar Tage krank. Dann hocke ich daheim vorm PC, lümmele auf der Couch oder kümmere mich um Sachen, zu denen ich sonst nie komme. Dazu natürlich schon Mittags ein kühler Weißwein, ist klar.
Auch mit Freunden springe ich gern so um, wie es mir passt. Habe ich auf ein Treffen keine Lust, erfinde ich eine Ausrede. Zweimal mit den Wimpern klimpern, schon vergibt man mir. Generell drehe ich alles so, dass mein Gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, obwohl ich es eigentlich haben sollte. Prinzipiell bin ich am liebsten mit mir allein. Da brauche ich mich nicht verstellen und muss den unansehnlichen Minderheiten mit ihren exorbitanten Nichtigkeiten nicht gegenübertreten. Es genügen schon Rechtschreib- oder Sprachfehler, ein hässliches Antlitz oder ein armseliges Gehalt, schon fühle ich mich erhaben. Kriegt natürlich durch mein hübsches Erscheinungsbild sowie den bis zur Perfektion ausgereiften Hundeblick, der in jedem Mann umgehend den Beschützerinstinkt weckt, keiner mit. Und? Alles halb so schlimm. Durch Freundlichkeit wird man nur ausgenutzt, belächelt und nicht ernst genommen. Das Leben ist zu kurz, um auf sich herumtrampeln zu lassen!