Ausweis an der Kasse

13

anhören

Eitelkeit Peinlichkeit Dummheit Shopping Schmölln

Ich (m/18) habe vor Kurzem meine Pfandflaschen weggebracht, die sich nun seit etwa zwei Monaten gestapelt hatten. Vom Rückgeld wollte ich mich dann wieder mit neuen Getränken versorgen. Als ich allerdings mit meinem Bier an der Kasse stand, stellte ich fest, dass ich meinen Personalausweis nicht dabei hatte. Da ich aber noch relativ jung aussehe, durfte ich die Getränke natürlich nicht mitnehmen. Aus Frust bin ich dann nach Hause gegangen, habe mir meinen Personalausweis geschnappt und bin wieder zurück in den Laden gegangen. Dort habe ich mir dann erst einmal mehrere alkoholische Getränke gekauft. Dann habe ich mir die Kasse mit derselben Kassiererin gesucht und habe ihr grinsend meine Einkäufe präsentiert. Natürlich erinnerte sie sich - das konnte man an ihrem skeptischen Blick sehen - und verlangte nach meinem Ausweis. Den habe ich ihr dann unter die Nase gehalten und ich sage euch: Noch nie hat eine Verkäuferin bei mir so lange den Ausweis überprüft! Allerdings machte sie dann einen ziemlich gleichgültigen Blick, was mich total deprimierte. Jedenfalls bin ich dann mit den vier Bierflaschen in der Hand heimgegangen, weil ich vergessen hatte, mir eine Tüte mitzunehmen. Das war mir dann doch etwas peinlich, weil die Leute mich alle anguckten. Und ich muss zugeben: Es sah auch ein wenig asozial aus. Meine Beichte ist also, dass ich mich manchmal immer noch wie ein Kind aufführe.

Beichthaus.com Beichte #00033317 vom 22.05.2014 um 20:54:20 Uhr in 04626 Schmölln (Am Markt) (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ein gebrochenes Herz

11

anhören

Feigheit Verzweiflung Engherzigkeit Internet Dating

Ich (w) bin inzwischen fast 20 und es gibt eine Sache, die mich immer noch belastet. Als ich 14 war, lernte ich im Internet einen Jungen kennen, mit dem ich mich schnell gut verstand. Nach einigen Wochen fragte er mich, ob ich seine Freundin sein will. Naja, ich war 14, hatte keine Ahnung davon und noch nie einen Freund gehabt und sagte einfach ja, ohne zu wissen, was für ein Chaos das noch geben würde. Wir schrieben fast jeden Tag miteinander, manchmal nur fünf Minuten, manchmal eine ganze Stunde. Sätze wie "Ich liebe dich" hörte ich oft von ihm, aber ich konnte es nie erwidern, und schrieb immer nur "Ich mag dich auch". Trotzdem schien er alles falsch verstanden zu haben. Nach einigen Monaten fragte er mich, ob er mich besuchen dürfe. Ich sagte, dass meine Eltern das nicht erlauben würden, was gelogen war, denn meine Eltern wussten von diesem Freund nicht mal was. Trotzdem wollte er es unbedingt, und irgendwann stimmte ich zu. Er kam mit dem Zug zu mir, es war ungefähr eine Stunde Fahrt. Ich fuhr mit dem Bus zum Bahnhof, bekam dann aber plötzlich furchtbare Angst und zitterte am ganzen Körper. Ich war noch nicht bereit dafür. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, mein Freund hatte kein Handy, und so rannte ich panisch zurück in den Bus. Warum ich so eine Angst hatte, wusste ich nicht mal genau. Wahrscheinlich waren zu viele Storys über Internetbekanntschaften in den Nachrichten.


Am gleichen Abend schrieb ich dem Jungen noch, wie leid mir das alles tun würde, und wie mies ich mich deswegen fühlen würde. Er vergab mir und schickte mir zu meinem Geburtstag sogar noch eine Karte. Irgendwann hatte ich genug vom Internet und wollte meine Schüchternheit überwinden und im echten Leben Menschen kennenlernen. Ich begann Sport zu machen und lernte schnell einen anderen Jungen kennen, den ich wirklich mochte. Ich vergaß den Internet-Freund, er mich jedoch nicht. Noch heute bekomme ich jedes Jahr zu dem Tag unseres vermeintlichen Treffens eine Karte von ihm, in der steht, wie sehr er mich liebt und vermisst. Ich habe auch schon öfters versucht, mit ihm zu reden, einmal schickte er mir nämlich seine Handy-Nummer mit, aber das brachte überhaupt nichts. Er wurde nur wütend. Oh Gott, es tut mir so leid, dass ich ihm so das Herz gebrochen habe. Das war nicht mal Absicht. Und doch muss ich ständig daran denken, wie er alleine am Bahnhof steht.

Beichthaus.com Beichte #00033316 vom 22.05.2014 um 17:13:40 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Obdachlose Punkerin

11

anhören

Lügen Morallosigkeit Falschheit

Ich beichte hiermit, dass ich (Punkerin/20) letztens einen Mann angelogen habe, der mir eine dieser Obdachlosen-Zeitungen verkaufen wollte. Ich sagte ihm nämlich, dass ich obdachlos sei - einfach nur, weil ich keine Zeitung kaufen wollte. Ich weiß, wie schwer es ist, obdachlos zu sein und unterstütze diese Menschen oft. Ich weiß allerdings nicht, was an dem Tag mit mir los war. Er hat es mir auch ohne Weiteres geglaubt. Aber ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass ich gerade mein Abitur erlangt habe, ein freiwilliges soziales Jahr mache und daheim wohne.

Beichthaus.com Beichte #00033314 vom 22.05.2014 um 10:40:28 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein stinkender Ehemann

38

anhören

Ekel Unreinlichkeit Feigheit Hass Partnerschaft Friedberg

Mein stinkender Ehemann
Ich habe Probleme mit meinem Mann und möchte beichten, dass ich mich nicht traue, mit ihm darüber zu reden. Ich denke sogar darüber nach, mich von ihm zu trennen, aber ich kann es ihm nicht sagen. Es ist so, dass ich ihn wirklich süß finde, aber ich kann mit seiner Einstellung zur persönlichen Pflege einfach nicht umgehen. Er wäscht sich morgens nicht, sondern sprüht sich nur schnell mit Deo ein und springt gleich in die Klamotten. Abends wäscht er sich auch nicht, sondern zieht einfach nur die Oberkleidung aus und geht dann gleich ins Bett. Duschen ist bei ihm leider nur alle zehn Tage angesagt. Und leider wechselt er auch nur nach dem Duschen seine Unterhose. Ich finde das ziemlich ekelhaft, aber ich kann doch nicht einfach sagen, dass er sich gefälligst öfter waschen soll! Er riecht leider schon nach ein paar Tagen ungewaschen und nach Schweiß. Er macht sich aber gar nichts daraus. Auch seine Haare sind total fettig, wenn die letzte Dusche wieder länger her ist. Mir ist es manchmal echt peinlich, mit ihm irgendwo hinzugehen. Neulich waren wir zum Beispiel bei meiner Schwester zum Geburtstag eingeladen und seine letzte Dusche war schon wieder knapp eine Woche her. Er hat keine Anstalten gemacht, irgendetwas zu machen, bevor wir weggingen. Ich habe ihn dann gefragt, ob er sich als Erstes fertigmachen möchte, in der Hoffnung, er würde vielleicht schnell duschen oder sich zumindest die fettigen Haare waschen, aber das hat er nicht gemacht. Er ist nur ins Bad gegangen, hat sich sein Hemd in die Hose gesteckt, Deo aufgesprüht und ist kurz mit den Fingern durch die Haare gefahren. Ich konnte doch schlecht sagen, dass er doch lieber duschen soll. Auf der Feier dann habe ich mir die anderen Männer, die dort waren, angeguckt: Alle wirkten gepflegt und frisch. Mein Mann war der Einzige, der fettige Haare hatte und etwas roch. Mir ist das peinlich ohne Ende, aber ich kann doch nicht zu ihm sagen, dass es mir peinlich ist, mit ihm wegzugehen.

Auch beim Sex ekele ich mich teilweise vor ihm, denn er will natürlich mit mir schlafen, unabhängig davon, ob die letzte Dusche einen Tag oder zehn Tage her ist. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Er versteht es ja auch nicht, wenn ich ihm einen Wink mit dem Zaunpfahl gebe. Wie vorhin, als er von der Arbeit kam. Er hatte Schweißflecken unter den Achseln und ich meinte zu ihm, dass er ja ganz schön geschwitzt hätte, und dass ich sein Shirt am liebsten in die Wäsche stecken würde. Er meine allerdings, dass es noch zwei Tage so gehen müsse, und dass das nicht nötig sei. Auf meine ungläubige Nachfrage antwortete er dann nur: "Klar, auf zwei Tage mehr oder weniger kommt es doch wohl nicht an." Was soll ich denn da noch sagen? Ihm kommt es gar nicht in den Sinn, sich wegen der ansteigenden Temperaturen öfter zu duschen oder ein frisches T-Shirt anzuziehen. Ich denke schon seit ein paar Wochen darüber nach, mich zu trennen, aber ich kann ihm ja schlecht sagen, dass ich mich trenne, weil er sich nicht wäscht. Ich bin unaufrichtig zu ihm und hasse mich dafür, weil es auch egoistisch ist.

Beichthaus.com Beichte #00033313 vom 21.05.2014 um 19:39:41 Uhr in 61169 Friedberg (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Toilettenhygiene bei der Armee

13

anhören

Ekel Rache Zwang Unreinlichkeit Zivi & Bund Rochlitz

Ich (m) bin ziemlich paranoid, was Keime und dergleichen angeht. Und so ist es natürlich nicht verwunderlich, dass ich die Arbeitsplatztoiletten nicht besonders toll finde. Vor allem meinen die Leute quasi: Nach mir die Sintflut und sauen alles ein. Ich brauche daher oft zehn Minuten, nur um zuerst das Klo zu reinigen, bevor ich mich hinsetze! Darüberschweben wird mit der Zeit nämlich ganz schön anstrengend. Ich desinfiziere es sogar, denn ich habe immer ein Desinfektionsmittel dabei. Und jetzt zur eigentlichen Beichte. Ich habe versucht, mit gutem Beispiel voranzugehen und das Klo geputzt zu verlassen, hat aber leider nicht funktioniert. Also verschmutze ich es einfach nach jedem Klogang exakt so, wie ich es vorgefunden habe. Manchmal mache ich davor Fotos, um mich noch genau daran zu erinnern und brauche dafür dann auch noch ein paar Minuten. Ich bin doch nicht der Trottel, der allen hinterherputzt. Und ich muss gestehen, dass es für mich eine richtige Befriedigung ist, wenn sich jemand über die Verschmutzung in den Toilettenräumen aufregt. Selbst Schuld! Ich bin übrigens bei der Armee. Hier sind nur Dreckspatzen!

Beichthaus.com Beichte #00033307 vom 21.05.2014 um 13:51:44 Uhr in Rochlitz (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000