Der Tod meines Mobbingopfers

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Gewalt Tod Schule

Mein Gewissen hat mich hergebracht und nun möchte ich euch meine Sünde erzählen. Damals, in der Grundschule, habe ich immer wieder ein Kind geärgert. Er war ein kleiner, pummeliger Junge, der auch sonst nichts zu lachen in der Klasse hatte. So wie ich es damals mitbekommen hatte, war die Mutter Alkoholikerin und der Vater ein stadtbekannter Fremdgeher, der wohl schon die halbe Gegend durchgehämmert hatte und dabei auch die eine oder andere Krankheit bekam, die er dann auch wieder fleißig weitergab. Der Junge selbst war genau die Sorte Opfer, welche man sich unter dem Begriff Mobbing vorstellen kann und ich war einer der Haupttäter. Ich habe ihm sein Brot weggenommen, seinen Ranzen ins Waschbecken gelegt und nass gemacht, ihn mit Papierkugeln beschossen, ihn angespuckt und ihn gepiesackt, wo es nur ging - und das war noch lange nicht alles. Für mich war das einfach nur ein netter Zeitvertreib und ich habe mir nie Gedanken über die Gefühle oder die Lage dieses Jungen gemacht. Dadurch bekam ich von der Klasse die nötige Aufmerksamkeit und Applaus, die sich wohl jedes Kind wünscht.

Aber jeder Mensch hat seine Grenzen und diese waren auch bei ihm erreicht. In unserer Schule gab es damals einen großen Dachgarten, der für die Bepflanzung von Gemüse, Obst und Blumen den einzelnen Klassen zur Verfügung standen. Normalerweise durfte man nur in Begleitung eines Lehrer dort hinauf, aber es gab einen Blumendienst, dem es auch so erlaubt war. Die mussten da immer gießen und mal drüber gucken, ob alles in Ordnung war. Dieser Job war ziemlich unbeliebt, gerade auch, weil das in den Pausenzeiten geschehen musste. Also wurde natürlich das Klassenopfer dazu ausgewählt. In der Pause geschah es dann! Das Erste, was ich hörte, war ein fürchterliches Gekreische. Dann erschrockene Rufe und rennende Füße. Es scharrte sich eine Menge zusammen und ich drückte mich durch, bis ganz nach vorne und da sah ich ihn. Ein kleiner dicker Körper, der deformiert und blutig auf dem Schulhof lag. Seine Augen waren noch offen und seine Beine lagen in einem unheimlichen Winkel.

Ich war so geschockt in dem Moment, dass ich gar nicht reagieren konnte. Ich starrte ihn einfach an. Die Lehrer kamen und befahlen uns in die Klassen zu gehen. Die ganze Schule wurde daraufhin beendet und die Kinder nach Hause geschickt. Wir bekamen sogar zwei Wochen frei. Später sagte man uns, dass er einen Unfall hatte und niemand mehr alleine da oben hochgehen durfte. Aber ich wusste es besser. Ich habe es in seinen Augen gesehen, denn auch wenn in diesem Moment nichts mehr in ihm war, konnte ich immer noch diese unendliche Traurigkeit wahrnehmen. Ich hasse mich dafür, dass ich einen erheblichen Teil dazu beigetragen habe, dass sich ein kleiner Junge das Leben nahm. Mittlerweile bin ich erwachsen und kläre in diversen Einrichtungen darüber auf, was Mobbing anrichten kann. Ich engagiere mich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche die Opfer wurden und jetzt sich wieder ins Leben zurückkämpfen. Auch meinen Kindern sage ich immer wieder, wie sie sich richtig verhalten und dass sie jeden Menschen respektieren müssen. Mein Sohn trägt sogar den Namen des Jungen, den ich in den Tod getrieben habe. All das ist zwar gut, aber trotzdem wird mein Gewissen niemals beruhigt sein und das ist auch gut so. Niemals will ich vergessen, was ich getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00038231 vom 13.05.2016 um 20:09:06 Uhr (24 Kommentare).

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Urlaub für einen Männer-Nachmittag

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Falschheit Lügen Urlaub Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich meiner Freundin etwas verheimliche. Ich liebe meine Freundin sehr, aber ein Problem habe ich: Sie wird sehr eifersüchtig, wenn ich mit den Jungs mal alleine feiern gehe oder mal einen Nachmittag rumhänge um zu zocken und Männertalk zu halten, was für mich aber einfach dazu gehört. Nun ist es so, dass sie außerdem ein bisschen an Kontrollwahn leidet. Zur Beichte: Meine Freundin denkt, dass ich weniger Urlaub habe, als es eigentlich der Fall ist. Ich nutze diese zusätzlichen freien Tage für besagte gelegentlichen Chiller-Nachmittage. Ich habe sie bis jetzt nie direkt angelogen in dieser Angelegenheit, lediglich meine noch verfügbaren Urlaubstage verschwiegen. Ich meine, wir reden hier von etwa fünf Tagen im Jahr und ich finde das in Ordnung so, denn wenn ich mal "offiziell" Urlaub habe und was mit meinen Kumpels unternehmen will, schmollt sie immer gleich - das brauche ich mir nicht jedes Mal antun.

Beichthaus.com Beichte #00038229 vom 13.05.2016 um 16:09:29 Uhr (24 Kommentare).

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Aussehen ist nicht das Wichtigste!

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Engherzigkeit Vorurteile Verschwendung Dummheit Familie

Meine Cousine und Tante sind zwei ungebildete Menschen. Wirklich. Außer Nägel machen lassen, Wimpern verlängern, neue Kleider für Festlichkeiten kaufen und Geld ausgeben ist nicht viel drin. Die Schule haben beide nach zehn Klassen verlassen, meine Tante hat danach dann auch nicht gearbeitet, sondern meine Cousine bekommen. Und meine Cousine? Die hat erst einmal drei Jahre lang nichts getan. Sich um nichts bemüht und faul auf der Haut gelegen. Wenn man versucht, über etwas anderes als die oben genannten "Hobbys" zu sprechen, wird man komisch angeschaut und sie glauben, man würde das nur erfinden, denn "normale" Menschen haben von anderen Dingen als Aussehen doch keine Ahnung.

Das Geld haben sie übrigens vom Ehemann, der wirklich hart dafür arbeitet. Wieso der das mitmacht, ist mir ein Rätsel, aber das ist seine Sache. Ich habe die beiden gerne, denn sie sind immer sehr lieb zu mir, aber ich verachte ihre nicht vorhandene Bildung. Seit ich sie allgemeinbildungstechnisch überholt habe, kann ich nur den Kopf schütteln und mich über so viel Desinteresse der Welt gegenüber nur wundern.

Beichthaus.com Beichte #00038228 vom 13.05.2016 um 11:34:44 Uhr (8 Kommentare).

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Nein Schatz, ich bin nicht reich

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Falschheit Lügen Selbstsucht Games

Ich (m/36) beichte, seit zwei Jahren eine große Lüge zu leben. Im Prinzip belüge ich meine Familie seit zwei Jahren - aber nicht in dem Sinne, dass ich meine Frau mit einer anderen betrüge, sondern weil ich zocke. Alles hat vor zwei Jahren begonnen, als mein wohlhabender Großvater verstorben ist. Da meine Mutter seine einzige Tochter war, erhielt sie sein ganzes Vermögen. Um es kurz und knapp zu sagen: Das Erbe war so umfangreich, dass es drei Mal für ein sehr gutes Leben reichen würde. Da meine Mutter sehr skeptisch gegenüber meiner Ehefrau ist, führte sie mit mir ein diskretes Gespräch über meinen Anteil. Nun ja, das Leben ging weiter, doch allmählich änderte sich alles. Meine Mutter überwies das Geld auf ein Konto, von dem meine Frau nichts weiß, was dazu führte, dass ich nach drei Wochen meine Arbeit kündigte. Meiner Frau aber erzählte ich, dass ich befördert wurde und von nun an zu Hause arbeiten kann. Das hat sie umgehauen, sage ich euch. Denn sie hat oft betont, dass sie gerne den ganzen Tag arbeiten würde, das aber wegen der Kinder nicht gehen würde. Jetzt arbeitet sie ganztags.

Dann kam die nächste Lüge: Ich sagte zu ihr, dass mein Gehalt es zulässt, ein neues Haus zu kaufen, da ich ein Büro brauche. Welches ich jetzt auch habe, sogar mit Badezimmer. Alle freuten sich sehr über das neue Haus und mein neues Leben konnte somit auch beginnen. Als ich noch arbeitete, hatte ich sehr wenig Zeit zum Zocken, da meine Frau oft dagegen war und es immer spät wurde. Heute spiele ich jeden Abend mit meinem Sohn und seinen Freunden Playstation und bin immer der Beste im Trupp. Mein Sohn bettelt sogar manchmal, dass ich mit ihnen spiele. Das Witzige ist, ich übe den ganzen Tag, während er brav in der Schule sitzt und abends rasieren wir gemeinsam! Mir ging es noch nie so gut in meinem Leben! Ich weiß, es ist nicht richtig zu lügen, aber alle sind glücklich und das ist gut so. Dennoch plagt mich mein schlechtes Gewissen und sollte meine Frau dahinter kommen, bin ich ein toter Mann. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00038227 vom 13.05.2016 um 10:58:41 Uhr (19 Kommentare).

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Sie haben eine unschuldige Katze getötet!

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Mord Engherzigkeit Lügen Falschheit

Sie haben eine unschuldige Katze getötet!
Meine Schwiegereltern hatten eine Katze. Diese war knapp zehn Jahre alt und eigentlich gesund. Sie hatte aber leichte Schmerzen im Bein wegen einer Arthrose und musste manchmal Schmerzmittel bekommen. Die Katze hatte meine Schwägerin vor zehn Jahren als Babykätzchen mit nach Hause gebracht. Nun haben meine Schwiegereltern das Haus verkauft und wollen in eine kleinere Wohnung ziehen. Dort hätte die Katze dann keinen Auslauf mehr. Im alten Haus durfte sie in den Garten (Katzenklappe) und war auch viel draußen. Für den Übergang (bis die neue Wohnung renoviert ist) sind sie in eine Ferienwohnung gezogen. Weil meine Schwiegereltern denken, dass die Katze nirgendwo mehr glücklich werden kann, seit sie das alte Haus verlassen hat, wollten sie die Katze beim Tierarzt töten lassen - sie hat ihnen ja sowieso schon zu lange auf der Tasche gelegen.

Als mein Freund mir davon erzählt hat, habe ich mich sehr aufgeregt. Ich habe angeboten, die Katze in unsere Wohnung zu nehmen. Mein Freund war auch dagegen, dass die Katze getötet wird. Er hat seinen Eltern gesagt, dass wir sie nehmen würden. Wenn sie dass nicht wollen, sollten sie die Katze doch in ein Tierheim geben, oder in eine Tierpension bringen. Meine Schwägerin war mit der Tötung einverstanden. Sie wollte sie nicht nehmen, obwohl sie eine Wohnung mit Garten hat und die Katze so rauskönnte, aber sie meinte, sie sei ja keine Milliardärin und könnte sich kein Haustier leisten. Nach den Gesprächen meines Freundes mit seinen Eltern haben sie versprochen seine Vorschläge zu überdenken und nichts zu tun, ohne mit ihm noch mal gesprochen zu haben. Nun kam letzte Woche plötzlich der Anruf, dass sie die Katze bei einem Tierarzt im Ausland (sie wohnen im Grenzgebiet) haben töten lassen. Der deutsche Tierarzt wollte die Katze nicht töten. Daraufhin haben sie die Katze zu zwei Tierärzten ins Ausland gebracht. Der erste Tierarzt wollte sie auch nicht töten, der zweite hat die Katze getötet.

Die Schwiegereltern hatten das nicht noch einmal mit meinem Freund besprochen, sondern einfach entschieden. Für mich ist diese Tat sehr schlimm. Ich bin kein übermäßiger Tiernarr, aber ich mag Katzen. Ich bin sehr enttäuscht von der Tat meiner Schwiegereltern. Sie hatten so viele Möglichkeiten, der Katze ein schönes restliches Leben zu gestalten. Wir hätten die Katze aufgenommen. Man hätte aber auch eine Anzeige in der Zeitung oder im Internet schalten können, u so nach einem neuen Zuhause für die Katze zu suchen. Sie hätten sie ins Tierheim oder in eine Tierpension bringen können. Ich wurde sehr wütend auf meine Schwiegereltern und meine Schwägerin. Daher habe ich ihren neuen Nachbarn, die selbst Haustiere haben, erzählt was sie getan haben. Seitdem sind sie bei der ganzen Nachbarschaft unten durch. Auf der Straße werden sie offen angefeindet und ihre Wohnung wurde auch des Öfteren beschmiert. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich dafür gesorgt habe, dass meine Schwiegereltern bei ihren neuen Nachbarn wohl keinen Anschluss mehr finden werden.

Beichthaus.com Beichte #00038226 vom 12.05.2016 um 22:49:30 Uhr (20 Kommentare).

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