Beziehung mit einem Alkoholiker

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Trunksucht Verzweiflung Partnerschaft Erkner

Ich möchte beichten, das mein Freund mich regelrecht anwidert, wenn er betrunken ist. Ich hasse sein Genuschel und Gestammel, sein Schwanken und seine Aufdringlichkeit, wenn er trinkt. Früher war es noch schlimmer mit dem Trinken, aber es sind schlimme Dinge passiert und ich wollte mich deswegen von ihm trennen. Ich war schon fort, und dann war er so verzweifelt, so am Boden zerstört, dass er mir geschworen hat, ein Jahr mindestens keinen Tropfen anzurühren. Und ich dumme Kuh habe gewusst, dass er das nicht durchhält, und bin trotzdem zu ihm zurück, habe mir eingeredet, es ginge um unser Kind. Dabei war ich einfach nur feige. Er trinkt seitdem nicht mehr so viel, aber regelmäßig.

Er ist nüchtern so klug, rational, zuverlässig, starrsinnig aber bodenständig. Er kann seine Gefühle nur zulassen, wenn er getrunken hat. Und immer wieder ekele ich mich vor ihm, wenn er betrunken ist. Ich habe alte Geschichten im Kopf und will nicht mal, dass er mich anfasst, geschweige denn küsst. Und ich behandele ihn dann auch sehr respektlos. Ich weiß, dass das nicht okay ist. Ich beichte also, dass ich weiß, dass diese Beziehung scheitern wird. Irgendwann. Ich habe versucht zu helfen, und kann es nicht. Ich habe nur nicht die Kraft, den Mut, irgendeine Form von Anstand, für mich und mein Kind, das einen guten und nüchternen Vater verdient hätte, aber einen furchtbaren und betrunkenen hat, zu kämpfen. Und ich verabscheue mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00036718 vom 26.09.2015 um 23:12:52 Uhr in Erkner (12 Kommentare).

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Fürze im Supermarkt

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Peinlichkeit Engherzigkeit Shopping

Ich (m/18) beichte, dass ich kindisch bin. Mein kleiner Bruder hat sich Furzknete gekauft - damit kann man Geräusche erzeugen, die den echten Fürzen sehr nahe kommen. Nun machen mein Kumpel und ich uns einen Spaß daraus, uns im örtlichen Supermarkt in die Nähe von Kunden zu stellen und genüsslich einen abzudrücken. Die Reaktionen sind mitunter äußerst lustig, aber am besten ist es eben doch, wenn man das Opfer entsetzt und vorwurfsvoll anschaut und im Abwenden noch "Das gibt es doch nicht?" murmelt. Andererseits tun mir die Leute auch leid, da wir manche mit diesen dummen Aktionen bloßgestellt haben.

Beichthaus.com Beichte #00036716 vom 26.09.2015 um 21:37:57 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die furchtbare Familie meines Mannes

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Zorn Engherzigkeit Familie

Ich beichte, dass mich die Familie meines Mannes manchmal unheimlich nervt. Alles ausführlich zu erklären, würde mehr als zwei Jahre dauern und den Rahmen dieser Beichte sprengen. Deswegen kurz: Es sind egoistische, höchst narzisstische Egomanen, welche nie auf Gefühle anderer Rücksicht nehmen. Am meisten verachte ich, wie sie meinen Mann behandeln und verletzen. Das hat er nicht verdient. Er ist der geduldigste, liebste und sensibelste Mensch den ich kenne und - in meinen Augen - gestraft mit seiner Familie. Ich würde mich so freuen, wenn alle mal ihren Kopf und ihr Herz anstrengen, dann wäre das Zusammenleben wesentlich leichter und schöner. Ich beichte, dass ich viel mehr für den Frieden in der Familie sorgen könnte, aber langsam überdrüssig bin und auch keine Idee hätte, wie das tatsächlich gelingen könnte. Ebenfalls beichte ich, dass mir das alles tierisch auf den Geist geht!

Beichthaus.com Beichte #00036711 vom 25.09.2015 um 23:10:59 Uhr (8 Kommentare).

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Die Kunst des Stopfens

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Hochmut Schamlosigkeit Studentenleben

Ich hasse es, als arrogant abgestempelt zu werden, weil ich nicht so leicht hergehe, wie einiger meiner Studienkolleginnen. Es tut mir leid, dass ich mich nicht für einmaligen Sex benutzen lasse. Es tut mir leid, dass ich mein Studium ernst nehme und etwas dafür tue. Aber am meisten tun mir die billigen Schlampen leid, die glauben, etwas Besonderes zu sein, weil sie ständig wechselnde Geschlechtspartner haben. Sich stopfen zu lassen ist keine große Kunst.

Beichthaus.com Beichte #00036710 vom 25.09.2015 um 22:40:17 Uhr (20 Kommentare).

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Meine ekelhafte Stiefschwester

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Ekel Unreinlichkeit Rache Familie

Ich stamme aus einem winzigen Kuhkaff, mitten in der Wildnis. Meine Mutter verschwand, als ich ein Jahr alt war und mein Vater, für sein Alter ein wirklich gut aussehender Mann, hatte daraufhin einige Affären, aber nie etwas Ernstes. Wir hatten uns in unserer quasi frauenlosen Existenz hervorragend eingerichtet. Der Klodeckel blieb oben, im Flur hing ein Auto-Kalender, und wenn mein Vater zum drölftausendsten Mal unseren klapprigen alten Traktor zerlegte, um ihn doch noch ein halbes Jahr länger am Laufen zu halten, lagen schon mal verölte Kolben und Pleuellager auf dem Wohnzimmertisch herum. Natürlich immerhin mit Unterlage. Meistens. Außerdem fungierte unsere Garage allsonntäglich als Treffpunkt und Zuflucht für all die geknechteten und von der Ehe gezeichneten Männerseelen des Dorfes. Man nannte die berüchtigte Veranstaltung auch den Elf-Uhr-Tee. Eines Tages jedoch, ich war grade 16 geworden, geschah das bis dato vollkommen Undenkbare: Mein Vater blieb an einer seiner Affären hängen, und nach einem halben Jahr zog besagtes Frauenzimmer samt Tochter bei uns ein. Ab da war der Klodeckel zu, der Auto-Kalender wich einem kitschigen Blumen-Kalender, und die öligen Traktorenteile durften nicht einmal mehr über die Schwelle der Wohnungstür.

Zu allem Übel standen plötzlich Zimmerpflanzen überall in der Hütte, und man konnte sich wegen der vielen Dekoartikel gar nicht mehr frei bewegen, ohne fürchten zu müssen, dass man im Dunkeln irgendeinem babygesichtigen Keramiktier auf grausame Weise das Leben aushauchte. Die Tochter indessen war 15, Punk, durchaus tageslichttauglich, und von ihrem Umzug aufs Land vermutlich in etwa so begeistert wie von einer Eiterbeule im Genitalbereich. Sie hing den ganzen Tag am Telefon und verbarrikadierte sich dabei in ihrem Dachmansardenzimmer. Außer zu den Mahlzeiten kam sie so gut wie nie raus aus ihrer Höhle. Mit einigem Befremden bemerkte ich außerdem, dass sie schon zu Zeiten aufstand, die selbst einem eingefleischten Landwirt bereits wenigen Tagen Ringe unter die Augen getrieben hätten, nur um eineinhalb Stunden im Bad zu verbringen und ihr Haupthaar in den extravagantesten Formen frisieren zu können. Einige Zeit ging ins Land, der traditionelle Elf-Uhr-Tee - in den Augen meiner Stiefmutter eine ganz widerliche Angelegenheit - ging elendig vor die Hunde, und bald schon führten wir ein braves Familienleben. Brav, bis auf die Tatsache, dass die Familientochter sich benahm wie eine italienische Operndiva auf Diät.

Sie kannte keinen normalen Umgangston, sondern pendelte zwischen Herablassung, Wut, Selbstmitleid und Verachtung. Am allermeisten bekam ich das zu spüren, vor den Eltern kuschte sie jedoch einigermaßen. Ich ging daher dazu über, sie größtenteils zu ignorieren, aber es war wie mit der surrenden Mücke im Schlafzimmer: Eine Weile lang geht es, aber spätestens, wenn man den ersten juckenden Stich hat, steht man doch auf und holt die Fliegenklatsche. Dieser Punkt war bei mir erreicht, als ich feststellte, dass sie sich regelmäßig meine Zahnbürste in ihren mageren Hintern steckte und wohl auch darauf urinierte. Ich hatte mich schon länger gewundert, warum meine Zahnbürste derart seltsam bitter schmeckte, und als ich dann einmal eine Spur Fäkalien daran entdeckte, wurde mir relativ schnell klar, was da die wahrscheinliche Ursache war. Nachdem ich den heftigen Würgereiz überwunden hatte, beschloss ich erst einmal meinen Verdacht zu bestätigen, was mir am nächsten Morgen gelang, als meine zuvor frische und neue Zahnbürste unmittelbar nach ihrem mehrstündigen Badbesuch roch wie ein voller Güllebehälter in der prallen Sonne.

Ich geruchsinspizierte danach auch diverse andere meiner persönlichen Gegenstände und stellte bald daraufhin fest, dass sowohl mein Handtuch, als auch einige meiner T-Shirts bei nasaler Annäherung eine sehr markante Duftnote aus einer Mischung von Vaginalsekret, Urin, und analen Ausscheidungen sehr exquisiter Nach-Suff-Qualität aufwiesen. Im Übrigen verströmte eines meiner Schreibtischfächer bei Öffnung ein Aroma, als hätte man es zur Trockenfischproduktion, oder zur Zwischenlagerung von ungekühlten Leichenteilen missbraucht. Keine Ahnung, wie sie das angestellt hat. In meinem Rachewahn überlegte ich, es ihr mit gleicher, analfixierter Münze heimzuzahlen, ihr auf Kopfkissen oder Zahnbürste zu ejakulieren, oder Ähnliches. Dann wurde mir aber recht schnell bewusst, dass ich mich nicht auf dieses Niveau herablassen wollte, zumal sie auch sicher mit Vergeltungsschlägen aus dieser Ecke rechnete.

Stattdessen tat ich Folgendes: Ich besorgte mir zunächst heimlich eine zweite Zahnbürste und versteckte meine guten Klamotten vor ihr. Als wir dann auf Klassenfahrt fuhren, ich also länger nicht da war, tat ich bei der Abreise vollkommen arglos und schloss auch mein Zimmer nicht ab, sodass sie jeden möglichen Schabernack treiben konnte. Allerdings ließ ich ebenfalls meinen damals brandneuen Laptop mit integrierter Webcam laufen. Über das Betriebslicht der Cam und des Laptops klebte ich dämliche Smileyaufkleber, und das Netzteil ließ ich einfach dran. Da der Bildschirm aus war, bemerkte man auf die Art nicht gleich, dass das Ding lief, und munter vor sich hin aufzeichnete. Was soll ich sagen? Es gab wie erwartet anschließend im Ganzen wirklich sensationelles Bildmaterial zu bestaunen. Der Höhepunkt war, dass sie sowohl auf meinen Teppich urinierte, den angestrengten Blick exakt in gerader Linie zur Webcam gerichtet, als auch nachher den letzten Tropfen an meinem Kopfkissen abwischte. Diese Aktion ging dann auch nahtlos in etwa zweiminütiges Klick-Die-Maus-Spiel auf meinem Kissen mit fulminantem Orgasmus am Ende, ihrem sehr gut erkennbaren Gesichtsausdruck nach zu urteilen, über.

Was sie sich sonst alles für Gegenstände durch ihre magere Ritze zog, spottet jeder Beschreibung. Nach dem Ansehen ihrer Obszönitäten, und dem Auswechseln diverser Gegenstände in meinem Zimmer überspielte ich dieses Meisterwerk des schlechten Geschmackes auf ihren Rechner und lud den Film in den Autostart. Danach kam sie erst einmal gar nicht mehr aus dem Zimmer, um mich aber nach einem Monat dann doch zu fragen, was sie tun könne, damit ich das Material lösche. Ich sagte ihr, dass es mir reichen würde, wenn sie ihren Unmut auf die Situation nicht auf mich projizierte, und ich es auch nicht gerade lustig fand, nach Jahren in einer relativ zwanglosen Männerhöhle plötzlich die generalstabsmäßigen Anweisungen ihrer Mutter befolgen zu müssen, den ganzen dämlichen Dekokitsch zu ertragen und nach Außen hin einen auf glückliche Familie zu machen. Sie akzeptierte das, wohl auch mangels anderer Optionen, und ab da lebten wir wenigstens in friedlicher Koexistenz. Meine Zahnbürste blieb ihrem Intimbereich fern, und ab und an war sie sogar im Rahmen ihrer Möglichkeiten nett zu mir.

Ich gestehe jedoch, dass ich mir jenes explizite Filmchen wider meiner Versprechungen in Ausschnitten aufgehoben habe, da mich ihr intensiver Ritt auf dem Kopfkissen doch ziemlich erregte. Gelegentlich sehe ich mir den unfreiwilligen Porno nach wie vor an, und stelle mir vor, ich hätte als Gegenleistung zum Löschen eine Runde zünftige Fleischkissenschlacht eingefordert. Ich bin mir heute ziemlich sicher, dass sie damals darauf eingegangen wäre, und es vielleicht sogar ein wenig darauf angelegt hatte, allerdings wäre ich gar nicht auf so eine Idee gekommen. Naja, sei es drum. Mein Vater hat sich vor nicht allzu langer Zeit erwartungsgemäß wieder getrennt, und so ist, wenn ich von Studium nach Hause komme, wohl wieder alles beim Alten.

Beichthaus.com Beichte #00036706 vom 25.09.2015 um 11:43:04 Uhr (30 Kommentare).

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