Pöbelnde Förderschüler

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Hass Zorn Vorurteile Gesellschaft Meerbusch-Büderich

Seit der Zeit meiner Konfirmation hasse ich Förderschüler. Die Schüler der Förderschule in der Nachbarkleinstadt gehören zu unserer Kirchengemeinde. Also werden wir gemeinsam konfirmiert. Eigentlich ja kein Problem - wenn sie sich denn benehmen könnten. Bei uns waren es fünf Jungs. Einer, klein und schmächtig, war superlieb, man merkte ihm seine Lernbehinderung kaum an und konnte mit ihm über Gott und die Welt reden. Ich war damals oft mit ihm zusammen, ich glaube, er war sogar ein bisschen in mich verliebt. Die anderen vier waren aggressiv, pöbelten und schikanierten den Kleinen. Sie wirkten wesentlich weniger intelligent, gehörten zu der Sorte Mensch, die ihr Hirn in der Faust tragen.


Seit dieser Zeit hassee ich einen Großteil der Lernbehinderten. Weil die so dermaßen dumm und gleichzeitig auch unsympathisch sind. Ich verurteile sie nicht von Anfang an - der Kleine ist ja echt ein Netter - aber wenn ich merke, dass sie so sind, wie diese Konfirmationsgenossen, dann denke ich mir meinen Teil, empfinde richtiggehend Hass und habe auch kein Verständnis, weil die ja nur nicht so geistig umnachtet sind, dass sie gar nicht mehr checken, was sie gerade tun. Ich weiß, dass mein Denken falsch ist und gerade diese aggressiven Menschen oft sehr schlechte Erfahrungen machen mussten. Aber ich kann nicht anders, ich denke dann direkt an diese Blödiane.

Beichthaus.com Beichte #00035138 vom 23.02.2015 um 20:32:21 Uhr in Meerbusch-Büderich (5 Kommentare).

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Kindergeld für Deutsche im Ausland

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Betrug Habgier Lügen Verrat Geld Bremerhaven

Ich habe eine Bekannte, die im Ausland lebt und hier Eltern- und Kindergeld kassiert. Der Vater der Kinder ist Ausländer, hat hier nie gelebt oder gearbeitet, und sie ist nach dem Studium gleich ins Ausland abgehauen. Sie hat hier natürlich auch nie gearbeitet oder auch nur einen Cent in die Kassen gezahlt. Trotzdem hat sie sich und ihre Blagen bei den Großeltern lebend gemeldet, damit sie einen Anspruch auf die satte finanzielle Hilfe hat. So zwei bis drei Mal im Jahr kommt sie dann mal nach Deutschland, um mit den Gören zum Arzt zu gehen, damit es auch so aussieht, als würden sie hier dauerhaft leben. Im Ausland hat die idyllische Familie ungefähr 120 Hektar Land und prahlt überall damit rum, dass sie in Geld schwimmen. Die Großeltern werfen allen Neid vor. Ich habe die Alte nun bei der Familienkasse angeschwärzt. Hoffentlich statten die den Großeltern ein paar Mal einen Besuch ab und wundern sich, dass in der 2-Zimmer-Wohnung von Oma und Opa keine Spur von denen ist. Ich hoffe, sie muss jeden Cent an den Staat zurückzahlen!

Beichthaus.com Beichte #00035134 vom 23.02.2015 um 13:30:29 Uhr in 27570 Bremerhaven (Grimsbystraße) (23 Kommentare).

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Der Pinkel-Becher beim WM-Finale

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Ekel Trunksucht Dummheit Sport

Als Deutschland im Sommer 2014 im WM-Finale stand, gab es bei uns ein Public Viewing mit mehreren Hundert Zuschauern. Ich (m/21) war mit ein paar Freunden da und es wurde fleißig Bier getrunken. Da ich großer Fußballfan bin, wollte ich natürlich nichts vom Spiel verpassen, sodass ich es mir verkniff, zur Toilette zu gehen, denn dafür hätte ich mich durch eine große Menschenmenge drängeln müssen und es hätte ewig gedauert. Leider kam es zur Verlängerung und mein Harndrang wurde so unerträglich, dass ich es nicht mehr aushalten konnte. Direkt vor mir war ein Stehtisch, auf dem unser Bier stand. Unter dem Schutz dieses Tisches öffnete ich meine Hose und urinierte in einen leeren Becher. Als ich dann versehentlich von hinten angerempelt wurde, glitt mir der Becher aus der Hand, fiel zu Boden und der Inhalt verteilte sich. Auf der anderen Seite des Tisches drehte sich ein Mann zu mir um, da er es bemerkt hatte und seine Schuhe wohl etwas abbekommen haben. Er sprach mich dabei mit Vornamen an, was mich überraschte, da ich ihn nicht kannte.


Am nächsten Tag saß ich dann verkatert bei der Arbeit, als eine E-Mail von meiner Chefin kam, in der sie erklärte, dass der Mann vom Vorabend ihr Ehemann ist und sie sich wünschen würde, dass er bei der nächsten Veranstaltung trocken nach Hause kommt. Ich wusste in dem Moment nicht was ich tun soll. Entschuldigen? Ignorieren? Ich habe nicht auf diese E-Mail nicht reagiert und so getan, als wäre nichts gewesen. Im Sommer ist meine Ausbildung beendet, daher gab es letztens Übernahmegespräche. Mir wurde mitgeteilt, dass der Betrieb mich nicht übernimmt und ich bin mir sehr sicher, dass das mit dieser Geschichte zusammenhängt.

Beichthaus.com Beichte #00035129 vom 22.02.2015 um 19:21:45 Uhr (8 Kommentare).

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Die Rangliste der Streber

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Dummheit Neugier Schule

Manchmal verhielt ich mich in meiner Kindheit echt schräg. Als ich zum Beispiel noch in die sechste Klasse ging, fiel mir aus irgendeinem Grund eine seltsame Idee ein. Ich schrieb mir auf ein Blatt die Namen aller meiner Mitschüler auf und erstellte daraus eine Art Strichliste. Diese nahm ich wirklich jeden Tag mit zur Schule und legte sie mir während der Lektionen auf mein Pult. Die Strichliste funktionierte so: Jedes Mal, wenn ein Klassenkamerad den Arm hochhielt, drangenommen wurde und etwas sagte, machte ich mit dem Kuli einen Strich neben seinen Namen. Striche gab es auch, wenn der Lehrer zufällig jemanden drannahm, um etwas zu sagen. Ich nahm für jeden neuen Tag eine andere Farbe, und schon bald brauchte ich mehr Blätter, um die Liste weiterzuführen. Ich legte sehr viel Wert auf diese Liste. Meine Freunde meinten, ich hätte einen Sprung in der Schüssel, aber ich wollte diese Sache wirklich durchziehen. Auch wurde ich seltsamerweise damit nie vom Lehrer erwischt oder deswegen getadelt. Dieses sinnlose Getue führte ich bis zum Schuljahresende durch. Ich hatte bis dahin alle Antworten der Schüler im Unterricht - bis auf meine Krankheitstage - notiert und die Striche durchgezählt.

Es folgte eine Rangliste, ich überlegte mir sogar, ob ich den Top 3 der "Schulschwätzer" irgendwie etwas schenken würde, was ich aber dann doch übertrieben fand. Na ja, so viel dazu. Ich Blödmann musste jedenfalls die sechste Klasse wiederholen. Dieses Mal ließ ich mein sinnloses Hobby beiseite und siehe da: Schuljahr erfolgreich beendet. Ich empfehle niemandem, eine solch unnötige Strichliste zu machen. Diese bestätigt euch zwar, dass die Streber eurer Klasse auch wirklich viel quasseln, es gefährdet jedoch eure Reife - vielleicht auch euer Schuljahr. Und ihr verschwendet einfach unnötig Zeit. Hätte ich mir damals zum Beispiel die Orgasmen meiner damaligen Schulfreundin notiert, wäre der Nutzen für die Zukunft größer gewesen.

Beichthaus.com Beichte #00035126 vom 21.02.2015 um 19:23:53 Uhr (9 Kommentare).

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Erziehungseffekt bei Schwarzfahrern

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Boshaftigkeit Schamlosigkeit Maßlosigkeit Arbeit Bahn & Co. Dirmstein

Ich (m/36) bin seit vielen Jahren Fahrkartenkontrolleur im Saarland. Vorwiegend bin ich in Bussen unterwegs und kann von mir behaupten einige notwendige Skills zu besitzen, die man als Kontrolleur so braucht. Wenn ich mit meinem Kollegen "auf Streife" bin, ziehen wir konsequent durch. Normalerweise kontrolliert einer von vorne und der Andere von hinten rum, um so effizienter sein zu können. Ich aber halte mich nicht an die dämlichen Regeln der Verkehrsgesellschaft. Meiner Meinung nach ist es klüger, wenn einer die Ausgänge bewacht und einer allein die Kontrollen macht. Oft kommt es vor, dass irgendwelche Halbstarken meinen, am nächsten Haltepunkt das Weite suchen zu müssen. Durch das Bewachen der Ausgänge wird genau dem entgegengesetzt. Sollte es so jemanden geben, schreit mein Kollege ihn aufs Härteste an. Es ist immer wieder amüsant, in die Blicke der verängstigten Teenager zu schauen. Selbstverständlich versucht mein Kollege, so persönlich wie möglich zu werden. Erst vor Kurzem hat sich mein Genosse über die Sommersprossen eines Pubertierenden lustig gemacht. Nicht nett, aber das wird hoffentlich Wirkung gezeigt haben.


Auch eine Masche von mir ist es, die Schwarzfahrer bloßzustellen. Jedem Schwarzfahrer erzähle ich eine dreiminütige Predigt in einer Lautstärke, die jeder im Bus mitbekommt. Für mich hat das eine Art Erziehungseffekt, wenn der Schwarzfahrer rot anläuft. Ich versuche dabei den Schwarzfahrer so sehr es geht zu demütigen. Mein Motto lautet: Nur gedemütigte Schwarzfahrer lernen die Lektion. Hautfarbe, Religion, Alter oder Weltanschauung spielen für mich keine Rolle, auch wenn ich zugeben muss, dass doch überwiegend Ausländer schwarzfahren. So kann ich immerhin behaupten, kein Rassist zu sein. Mein größter Traum ist es, die Zahl der Schwarzfahrer auf das nicht Messbare herunter zu drücken, damit Recht und Ordnung überhandnehmen. Vielleicht liest der eine oder andere Kontrolleur mit und kann sich so ein paar Inspirationen holen. Ich beichte hiermit offiziell, Schwarzfahrer fertigzumachen, verweise aber wiederholt auf den Erziehungseffekt.

Beichthaus.com Beichte #00035123 vom 20.02.2015 um 20:13:47 Uhr in Dirmstein (47 Kommentare).

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