Beschissenes Timing

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Faulheit Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Oederan

Gerade hat die Postfrau geklingelt, um ein Paket abzugeben. Leider saß ich gerade auf dem Klo, und war damit beschäftigt dem Porzellan zu zeigen, wer der Boss ist. Nachdem ich aber schon sehnsüchtig auf eben dieses Paket gewartet habe konnte ich die Postfrau nicht einfach wieder gehen lassen. Somit bin ich kurzerhand aufgestanden, habe die Hose hochgezogen und bin zur Tür gestürmt um mein Paket entgegen zunehmen. Ich beichte nun also, dass ich nicht nur in meiner Unterhose ein Debakel angerichtet habe, sondern auch noch den Stift der Postbotin beim Unterschreiben kontaminiert habe. Es tut mir Leid, aber ein paar Darmbakterien sind wohl nicht so schlimm, oder?

Beichthaus.com Beichte #00029029 vom 11.06.2011 um 13:06:31 Uhr in Oederan (18 Kommentare).

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Sommerliche Friseurin

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Wollust Neugier Düsseldorf

Ich war heute beim Friseur. Da momentan nicht gerade Sommerwetter herrscht, war ich sehr überrascht, dass meine Friseurin ein sehr sommerliches Top anhatte. Auf den zweiten Blick bemerkte ich, dass sie nicht mal einen BH trug. Ich möchte beichten, dass ich beim Haareschneiden meinen Kopf immer ein bisschen geneigt habe, damit ich im Spiegel vor mir - immer wenn sie ihren Arm hob, um meine Haare zu schneiden, tolle Blicke auf ihre schönen Brüste hatte. Solche Tops sollte wirklich jede Friseurin anziehen. Ich habe mir sogar überlegt, ob ich nicht meine Haare färben lassen soll, um den Ausblick noch ein wenig länger genießen zu können. Aber wie heißt es so schön: Appetit holt man sich woanders, gegessen wird zu Hause.

Beichthaus.com Beichte #00029023 vom 09.06.2011 um 12:28:53 Uhr in Düsseldorf (19 Kommentare).

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Verhasstes Papakind

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Selbstverletzung Hass Falschheit Familie

Ich hatte eine komplizierte Kindheit. Mein Vater verließ meine Mutter und mich, als ich 7 Jahre alt war, weil er eine neue Frau kennenlernte, woraufhin meine Mutter in tiefe Depressionen verfiel. Ich habe meinen Vater abgöttisch geliebt, er war wirklich alles für mich. Ich war so gesagt ein Papa-Kind. Seine Erziehung war geprägt von Herzenskälte und absoluter Härte. Wer Gefühle zeigt, ist schwach. Das lehrte er mich auch mit Erfolg. Mein Vater hat nie verheimlicht, dass er puren Hass meiner Mutter gegenüber hegte, was mich als 7-Jährige natürlich völlig überforderte. Heute, wo ich es besser weiß, muss ich mir leider eingestehen, dass wir uns in Vielem gleichen, was mich immer wieder erschreckt.
Wir haben soviel Hass und Wut auf andere, dass wir es kaum schaffen, Menschen zu zeigen, dass wir sie gerne haben. Sie sogar lieben. Ich schließe relativ schnell mit Menschen ab, wenn ich mich verletzt fühle. Ich kann es kaum ertragen zu zeigen, dass mich etwas verletzt. Aber, nur weil ich mir dessen völlig bewusst bin, heißt das leider nicht, dass ich das abstellen kann.


Mit vielleicht 10 Jahren war ich diejenige, die die erwachsene Person im Haus war. Ich habe so gut es ging meine Mutter beschützt. Mir blieb auch nichts anderes übrig. Das war als Kind nicht leicht, zumal ich alle 2 Wochen, da besuchte ich meinen Vater, immer wieder fein runtergeputzt wurde. Dass ich so Fett bin, wurde immer mal wieder Thema zwischen ihm und seinen Freunden, obwohl ich daneben saß. Ich konnte nur nichts sagen. Ich war wie gelähmt. Ich war ein Kind!
Ich konnte ihm nie etwas Recht machen. Ich habe aus Frust alles in mich hineingefressen. Ich konnte spüren wie meine Haut am Bauch riss. Diese Dehnungsstreifen, die bei Schwangeren als Schwangerschaftstreifen bekannt sind. Das ist ein sehr ekelhaftes Gefühl. Ich kann es nicht beschreiben. Ich habe gefressen, bis ich kotzte. Ich habe mir die Fingernägel so weit abgefressen, bis sie bluteten. Noch schlimmer war das Händewaschen. Wenn die Haut weich wurde aufgrund des Wassers. Es tat so weh! Ich habe angefangen, Zigarettenstummel auf meinen Armen und Beinen auszudrücken. Ich habe mich absichtlich verletzt, weil ich diesem unglaublichen Druck einfach nicht mehr standhielt. Danach war ich für einen kurzen Moment einfach nur ich.


Meiner Mutter habe ich nie Vorwürfe gemacht. Sie konnte gar nicht anders zu diesem Zeitpunkt. Man ist halt ab einem gewissen Punkt auch einfach nur ein Mensch. Sie starb vor 6 Jahren. Mein einziger Anker. Sie alleine wusste, gegen was ich da ankämpfe. Was habe ich Gott verflucht! Er nahm mir alles! Ich habe nun mehr als 4 Jahre Therapie hinter mir. Ich bekomme es nur leider nicht aus meinem Kopf! Ich habe seit meiner Kindheit eine unglaubliche Wut, soviel Hass in mir. Wenn man in frühen Jahren bereits gelernt hat, dass es wichtig ist eine Maskerade zu spielen ist es schwer dies abzulegen. Ich musste gut gelaunt sein- den Schein wahren. Ich habe Menschen verscheucht, die ich wirklich geliebt habe. Und ja, ich bereue dies zutiefst! Der Gedanke daran schmerzt! Stattdessen hatte ich bisher Partner, wo ich wusste, dass es im Grunde nicht dass ist, was mich glücklich macht. Ich habe Menschen absichtlich weh getan, die ich liebte. Und es tut mir so Leid! Was in mir vorging, wusste keiner.


Fakt ist, dass ich nicht fähig bin eine Beziehung mit Liebe und Vertrauen aufzubauen, weil ich vorher bereits die Flucht antrete. Ich rede mir immer ein, dass ich stark bin, dass ich keinen brauche. Aber zugeben, dass ich traurig und einsam bin und nicht weiß, wohin ich gehöre, fällt mir so schwer. Selbst mir gegenüber. Für Außenstehende ist all dies vielleicht albern, völlig überzogen und sie können dies nicht nachvollziehen. Ich bin kein Dummchen und ich bin alles andere als naiv! Ich bin gerade wieder an einem Punkt, wo ich aufgeben möchte. Weil ich einfach nicht mehr die Kraft habe. Und, weil ich mich frage, warum ich mir das Leben selbst so schwer mache. Es scheint, als würde es wirklich Menschen geben, die fast schon schwebend durch ihr Leben gleiten und ich habe den Schlüssel für meinen Klotz am Bein so gut versteckt, dass ich ihn selbst nicht finde. Ich hasse alles, was mich umgibt. Oft habe ich mir gewünscht, nicht zu existieren. Und ich wünschte, dass ich den Mut hätte, meinem Vater/Erzeuger die gerechte Strafe für das zu geben, was er mir antat. Ob es gerichtliche Konsequenzen für mich hätte, ist mir egal. Ich habe nichts, was ich verlieren könnte! Trotzdem würde ich ihm verzeihen. Und dafür schäme und hasse ich mich unglaublich. Ich trete das mit Füßen, wofür ich seit über 20 Jahren kämpfe und ich verrate mich selbst und dafür hasse ich mich unglaublich!

Beichthaus.com Beichte #00029019 vom 07.06.2011 um 12:40:22 Uhr (19 Kommentare).

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Der Headbanger meines Lebens

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Gewalt Aggression Hass Rache Schule Moers

Als ich damals die 7.Klasse wiederholen musste, habe ich meiner Französischlehrerin in der Schulpause eine volle 0,5 Liter Wasserflasche gegen den Kopf geworfen, weil sie mir an diesem Tag mein Handy wegnahm und ich meine Klassenarbeit mit der Note "Mangelhaft" zurückbekam. Auch in den drei anderen Klassenarbeiten in dem Schuljahr bekam ich eine 5, flog von der Schule (Realschule -> Hauptschule). Später führte ich dann aber meine Karriere auf einem Gymnasium fort. Diese Sekunden, als diese perfekt geworfene Flasche, mit einer Zielgenauigkeit von 80% ihren Kopf traf, werde ich niemals vergessen. Es war der Headbanger oder Headshot meines Lebens. Nach dem Wurf habe ich mich natürlich sofort aus dem Staub gemacht, der Täter wurde nicht erwischt und sie kam für eine Woche aufgrund von starken Kopfschmerzen nicht zur Schule.

Beichthaus.com Beichte #00028996 vom 02.06.2011 um 21:28:06 Uhr in Moers (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Angst vor dem Schornsteinfeger

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Feigheit Lügen Faulheit

Ich (w/25) beichte hiermit, dass ich mich heute morgen nicht aus dem Haus getraut habe. Ich bewohne alleine das Erdgeschoß eines Reihenmittelhauses und der Schornsteinfeger wollte eigentlich heute kommen. Ich hatte ihn aber gestern angerufen und ihm mitgeteilt, ich wäre nicht Zuhause, was natürlich nicht stimmte. Ich habe seit einem halben Jahr im Keller kein Licht mehr. Da muss nur die Glühbirne ausgewechselt werden und deshalb wollte ich das hinausschieben. Heute morgen habe ich aber verschlafen und um Punkt 8 Uhr, als ich schnell zur Arbeit wollte, war der Schornsteinfeger bei den Nachbarn. Das wäre mir zu peinlich gewesen ihn zu treffen. Dann hörte ich auch noch Gepolter im Flur und dachte jemand müsste den Schornsteinfeger hereingelassen haben und war eine halbe Stunde lang still in meiner Wohnung. Dann ist mir eingefallen, dass das wohl einfach nur die Mutter meines Nachbarn über mir war. Die hat wohl seine Wohnung geputzt. Irgendwann bin ich gegen 9 Uhr rausgestürmt und schnell zur Arbeit gefahren. Das alles ist mir sehr peinlich. Hätte ich den Schornsteinfeger halt einfach in den dunklen Keller gelassen.

Beichthaus.com Beichte #00028991 vom 01.06.2011 um 12:44:01 Uhr (14 Kommentare).

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