Unfall dank der Oberweite

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co.

Es kommt mir vor, als sei es gestern gewesen. Obwohl es nun schon zwei Jahre her ist, denke ich immer wieder an diesen Vorfall. Ich war mit meiner Freundin auf Shoppingtour, und wie wir nun mal so sind, ließen wir uns immer wieder lustige Dinge einfallen, wie wir Passanten veralbern können. Das ist unser liebstes Hobby. Meist ging auch alles gut. Bis zu diesem besagten Tag. Wir kamen auf die verrückte Idee, Autofahrern unseren BH zu zeigen. Was uns im ersten Moment lustig erschien, sollte uns schnell zum Verhängnis werden. Die ersten Autofahrer, die vorbeifuhren, lachten nur und grölten uns zu. Wir konnten uns kaum mehr halten. Doch kurze Zeit später fuhr ein Mann - ich schätze ihn auf ungefähr 30 Jahre - an uns vorbei, drehte den Kopf nach uns um und da passiert es: Ein Auto vor ihm bremste und der Mann knallte prompt in ihn hinein. Oh mein Gott! Wir standen unter Schock. Zum Glück ist nicht viel passiert und nur die beiden Autos haben leichte Schäden davon getragen. Trotzdem werden wir in Zukunft wohl keine Scherze mehr auf Kosten anderer machen. Ich habe gelernt, dass man - vor allem im Straßenverkehr - keine anderen Menschen zur eigenen Genugtuung einbinden darf. Es wird mir eine Lehre sein.

Beichthaus.com Beichte #00026247 vom 12.05.2009 um 08:27:11 Uhr (12 Kommentare).

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Der Lümmel in der Nacht

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Missbrauch Dummheit Selbstsucht

Ich (m/24) habe meiner Freundin nachts einmal meinen Lümmel, während sie geschlafen hat, so weit in die Kehle geschoben, dass sie aufgewacht ist und erst einmal erbrochen hat. Bis heute weiß sie noch nicht, wie das passieren konnte, da ich mich gleich darauf umgedreht habe, um weiter zu schlafen.

Beichthaus.com Beichte #00026246 vom 12.05.2009 um 04:31:18 Uhr (39 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Pornoseiten auf dem Schulcomputer

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Feigheit Dummheit Schule Internet Winterthur

Jedes halbe Jahr, wenn meine Lehrerin Zeugnisbesprechungen macht, gehen wir nach oben in den Computerraum unserer Schule. So lief es auch bein Wintersemester vor den Ferien ab: Die Lehrerin besprach jedes Zeugnis mit dem Schüler und die anderen waren am Computer und sollten Englisch- und Französischvokabeln lernen. Da die Lehrerin sehr weit von den Computern entfernt Zeugnisgespräche abhielt, war jeder im Internet, schaute sich auf Videos an, oder chattete sonst irgendwie rum. Die Lehrerin ist in all den Gesprächen noch nie nach hinten zu den PCs gegangen, darum war es ein ziemlich risikoloses Unterfangen.

Als ein Freund von mir zu der Zeugnisbesprechung musste, ging ich auf die Startseite von youp*rn, klickte auf Enter und ging wieder zurück an meinen Platz. Ich wollte meinen Freund eigentlich nur zum Lachen bringen oder Erschrecken. Allerdings kam genau dann die Lehrerin, weil ein PC Störungen hatte und eine Schülerin sie gerufen hatte. Ich hatte zuwenig Mut, um die Seite zu schließen und schon war es zu spät: Die Lehrerin hatte es gesehen. Sie rief ganz entsetzt, dass das frauenfeindlich und unmoralisch sei und solches Zeug. Dann ging sie mit meinem Freund zum Schulleiter und erzählte ihm alles.

Es kam, wie es kommen musste, mein Freund muss bis zum Schulabschluss jeden Mittwochnachmittag dem Hauswart bei kleineren und größeren Arbeiten helfen. Jeder im Schulhaus weiß davon und mein Freund hat mir bis heute nicht verziehen.

Beichthaus.com Beichte #00026239 vom 11.05.2009 um 13:12:24 Uhr in Winterthur (16 Kommentare).

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Kostenlose Cola an der Supermarktkasse

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Diebstahl Dummheit Boshaftigkeit Selbstsucht

Ich stand im Supermarkt in einer elendig langen Schlange. Als plötzlich nebenan eine zweite Kasse öffnete, konnte ich mich gleich als Zweiter einreihen. Vor mir bezahlte gerade ein sehr gestresst und sehr verschwitzt aussehender Osteuropäer in einem mit weißer Farbe verschmierten Blaumann seine Wurstsemmeln, Schokoriegel und seine 2-L-Flasche Cola. Während er in seiner Tasche herumkramte, bimmelte sein Handy und das überforderte ihn anscheinend komplett. Er machte alles zugleich: bezahlen, einpacken, abheben, telefonieren und schwitzen. Natürlich ließ er in der Hektik die Cola-Flasche stehen. Dann war ich an der Reihe und zahlte meine Sachen. Der Kassierer hatte nichts von der Flasche bemerkt. Der von Stress geplagte Maler war schon heftig streitend am Handy hängend nach draußen gelaufen. Ich packte die Cola-Flasche ein und betrachtete sie als mein Eigentum. Was solls, selber schuld der Gute. Bemerkt hat es ja auch keiner, dachte ich mir.

Richtung Ausgang gehend, hatte ich aber einen kleinen Anflug von Bedenken. Was ist, wenn er wieder zurückkommt und mich ertappt? Ich beschleunigte meinen Schritt, bog um die Ecke zu meinem Moped und beeilte mich. Da stand der Gute im Blaumann und bemerkte, noch immer heftig telefonierend, plötzlich, dass ihm was von seinen Einkäufen fehlte. Er machte kehrt zurück zum Supermarkt, eine richtig gelungene angenervte Visage, und stieß noch dazu einen Schrei aus. Etwa so: "Waaaaaaaaaaaaaaaaahhh!" Ich schwang mich schnell aufs Zweirad und brauste davon. Ich hatte ein erleichtertes Gefühl entkommen zu sein und gratis 2-L-Cola abgestaubt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00026227 vom 08.05.2009 um 20:09:27 Uhr (33 Kommentare).

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“Beichte

Exotischer Heuschnupfen

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Schamlosigkeit Dummheit Berlin

Exotischer Heuschnupfen
Seit meiner frühsten Kindheit verbringe ich jedes Frühjahr mit roten Augen, tief verschnupfter Nase, angeschwollenem Gesicht und krächzender Stimme. Kurz und knapp: Heuschnupfen. Hat damals sogar für eine Ausmusterung gereicht. Im Laufe der Jahre habe ich deswegen eben diese Jahreszeit hassen gelernt, die alle anderen Menschen so sehr lieben. Aber nun kam endlich meine Rache. Mein kurzer Triumph. Folgende Situation: Ich stehe, aufgequollen, verschnupft, mit rot unterlaufenen Augen, mich vor mir selbst ekelnd, im Treppenhaus eines bekannten Kaufhauses und warte auf den Aufzug. Ein Freund ruft an. Wir telefonierten nur ganz kurz, um ein Treffen zu bestätigen. Als wäre alles abgesprochen gewesen, verabschieden wir uns genau kurz VOR dem Moment, als die Aufzugtür sich öffnet. Ich erkannte meinen Moment der Rache! Ich ging einfach in den überfüllten Aufzug (7 Menschen, darunter Mutter mit Kinderwagen, Rentnerpaar und simulierte, immer noch das Handy am Ohr, ein Telefonat. Habe mich genau zwischen diese Spinner gestellt. Und Folgendes in mein Handy gequatscht:

"Jo, bin gestern nach Hause gekommen"
*Heuschnupfen-Nieser*
"Nee, in Frankfurt gelandet"
*HAAAAAAAAAAATSCCHIIIIIIIII*
*HEUSCHNUPFEN-TRÄNEN-AUSWISCH*
"Guadalajara"
*Hust*
"NEIN! Mexico!"

Bedarf es einer weiteren Erklärung, dass ich ab der nächsten Etage alleine im Fahrstuhl war? Sonderbar, wie die alle in der nächsten Etage quasi panisch rausgestürmt sind.

Beichthaus.com Beichte #00026206 vom 04.05.2009 um 22:08:47 Uhr in 10789 Berlin (Tauentzienstr. 21) (52 Kommentare).

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