Kostenlose Cola an der Supermarktkasse

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Diebstahl Dummheit Boshaftigkeit Selbstsucht

Ich stand im Supermarkt in einer elendig langen Schlange. Als plötzlich nebenan eine zweite Kasse öffnete, konnte ich mich gleich als Zweiter einreihen. Vor mir bezahlte gerade ein sehr gestresst und sehr verschwitzt aussehender Osteuropäer in einem mit weißer Farbe verschmierten Blaumann seine Wurstsemmeln, Schokoriegel und seine 2-L-Flasche Cola. Während er in seiner Tasche herumkramte, bimmelte sein Handy und das überforderte ihn anscheinend komplett. Er machte alles zugleich: bezahlen, einpacken, abheben, telefonieren und schwitzen. Natürlich ließ er in der Hektik die Cola-Flasche stehen. Dann war ich an der Reihe und zahlte meine Sachen. Der Kassierer hatte nichts von der Flasche bemerkt. Der von Stress geplagte Maler war schon heftig streitend am Handy hängend nach draußen gelaufen. Ich packte die Cola-Flasche ein und betrachtete sie als mein Eigentum. Was solls, selber schuld der Gute. Bemerkt hat es ja auch keiner, dachte ich mir.

Richtung Ausgang gehend, hatte ich aber einen kleinen Anflug von Bedenken. Was ist, wenn er wieder zurückkommt und mich ertappt? Ich beschleunigte meinen Schritt, bog um die Ecke zu meinem Moped und beeilte mich. Da stand der Gute im Blaumann und bemerkte, noch immer heftig telefonierend, plötzlich, dass ihm was von seinen Einkäufen fehlte. Er machte kehrt zurück zum Supermarkt, eine richtig gelungene angenervte Visage, und stieß noch dazu einen Schrei aus. Etwa so: "Waaaaaaaaaaaaaaaaahhh!" Ich schwang mich schnell aufs Zweirad und brauste davon. Ich hatte ein erleichtertes Gefühl entkommen zu sein und gratis 2-L-Cola abgestaubt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00026227 vom 08.05.2009 um 20:09:27 Uhr (33 Kommentare).

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Exotischer Heuschnupfen

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Schamlosigkeit Dummheit Berlin

Exotischer Heuschnupfen
Seit meiner frühsten Kindheit verbringe ich jedes Frühjahr mit roten Augen, tief verschnupfter Nase, angeschwollenem Gesicht und krächzender Stimme. Kurz und knapp: Heuschnupfen. Hat damals sogar für eine Ausmusterung gereicht. Im Laufe der Jahre habe ich deswegen eben diese Jahreszeit hassen gelernt, die alle anderen Menschen so sehr lieben. Aber nun kam endlich meine Rache. Mein kurzer Triumph. Folgende Situation: Ich stehe, aufgequollen, verschnupft, mit rot unterlaufenen Augen, mich vor mir selbst ekelnd, im Treppenhaus eines bekannten Kaufhauses und warte auf den Aufzug. Ein Freund ruft an. Wir telefonierten nur ganz kurz, um ein Treffen zu bestätigen. Als wäre alles abgesprochen gewesen, verabschieden wir uns genau kurz VOR dem Moment, als die Aufzugtür sich öffnet. Ich erkannte meinen Moment der Rache! Ich ging einfach in den überfüllten Aufzug (7 Menschen, darunter Mutter mit Kinderwagen, Rentnerpaar und simulierte, immer noch das Handy am Ohr, ein Telefonat. Habe mich genau zwischen diese Spinner gestellt. Und Folgendes in mein Handy gequatscht:

"Jo, bin gestern nach Hause gekommen"
*Heuschnupfen-Nieser*
"Nee, in Frankfurt gelandet"
*HAAAAAAAAAAATSCCHIIIIIIIII*
*HEUSCHNUPFEN-TRÄNEN-AUSWISCH*
"Guadalajara"
*Hust*
"NEIN! Mexico!"

Bedarf es einer weiteren Erklärung, dass ich ab der nächsten Etage alleine im Fahrstuhl war? Sonderbar, wie die alle in der nächsten Etage quasi panisch rausgestürmt sind.

Beichthaus.com Beichte #00026206 vom 04.05.2009 um 22:08:47 Uhr in 10789 Berlin (Tauentzienstr. 21) (52 Kommentare).

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“Beichte

Partygeschenk

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Dummheit Tübingen

Partygeschenk
Ich (m/20) beichte, dass ich in der Disko, wenn mir langweilig ist, Penis-Bilder an alle Handys versende, die zufällig ihr Bluetooth an haben. Mir macht es einen riesen Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00026203 vom 04.05.2009 um 16:06:49 Uhr in 72072 Tübingen (Karlstraße 8) (31 Kommentare).

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Beschneidung: Naht gerissen

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Waghalsigkeit Wollust Gesundheit Dummheit Heilbronn

Ich (m/25) wurde vorgestern beschnitten, weil ich meine Vorhaut überhaupt nicht mehr zurückziehen konnte. Der Arzt sagte mir, dass ich meinen kleinen Freund circa 14 Tage behutsam behandeln soll. Dies war leichter gesagt als getan. Schließlich hatte ich schon zwei […]
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Beichthaus.com Beichte #00026189 vom 01.05.2009 um 08:59:16 Uhr in Heilbronn (Charlottenstraße) (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Speiübel im Fahrgeschäft

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Peinlichkeit Ekel Dummheit

Vor ungefähr fünf Jahren war ich (w/19) mit meiner damaligen besten Freundin auf dem Bergfest in der Nachbarstadt. Wir sind bestimmt viermal "Break Dance" gefahren, ohne dass es mir in der Magengegend etwas ausmachte. Als es uns allmählich zu langweilig wurde, bummelten wir weiter über den Platz. Im hintersten Teil stand ein Fahrgeschäft, das eigentlich relativ harmlos aussah: eine flache Scheibe mit mehreren drehbaren Sitzkabinen drauf, optisch nichts Besonderes also. "Gut", dachten wir. "Lass uns das Ding mal ausprobieren!" Also fix die paar Euro an der Kasse hingeblättert, reingesetzt und abgewartet. Nach ein paar Minuten ging es los. Die Scheibe fing an, sich zu drehen. Allmählich begann sie, sich senkrecht aufzustellen. Die Kabinen drehten sich nun ebenfalls wirr umher, mal schaute man von oben auf den gut fünf Meter entfernten Boden, dann "lag" man quasi wieder in seinem Sitz und konnte für einen Augenblick den Himmel anstarren. Die Scheibe änderte mehrfach ihre Drehrichtung. Ich wurde erst in die eine, dann in die andere Richtung geschleudert, wenn sich die Sitzkabinen urplötzlich auch dazu entschlossen, die Drehrichtung zu ändern. Grausam!

Kurzum: Nach diesem Gefährt war mir speiübel und ich hatte eine Leichenblässe im Gesicht! Meine Freundin war noch wohlauf, sie wollte sofort zurück zum "Break Dance" um noch eine Runde zu fahren, eh es heimgeht. Da mir aber schlecht war und sie unbedingt mit mir zusammenfahren wollte, warteten wir eine halbe Stunde. Als die Zeit um war, hatten wir gerade noch zehn Minuten, bevor uns ihre Eltern ohnehin abholen wollten. Mir war jedoch noch immer nicht gut. Schließlich konnte mich meine Freundin doch noch zu einer Fahrt überreden. Ich wünschte, ich hätte sie allein fahren lassen oder in Kauf genommen, dass sie wütend auf mich ist. Stattdessen war ich so dumm und fuhr mit! In so einem "Break Dance" Fahrgeschäft geht es ja auch ordentlich zur Sache. Nach den ersten 30 Sekunden wurde mir erneut kotzübel. Ich versuchte, es zurückzuhalten, doch das ging nicht. Mein gesamter Mageninhalt entleerte sich noch während der Fahrt. Dummerweise habe ich einen so unpassenden Moment abgepasst, dass die Sitzkabine, die eben noch nach links drehte, plötzlich ihre Richtung änderte. Somit traf die Kotze nicht nur meine damalige beste Freundin und mich, sondern dank Fliehkraft auch eine Gruppe Jugendlicher, die sich um das Fahrgeschäft herum versammelt hatte. Ich hörte nur noch entsetzte Schreie. Als die Kotzmühle endlich anhielt, setzte ich einen angewiderten Gesichtsausdruck auf, den man sich vorstellen kann. Ganz nach dem Motto: "Pfui Teufel! Welche Sau war das denn?!" Himmel, war mir das peinlich. Meine Freundin und ich sind schnell abgedüst und amüsieren uns noch heute köstlich über diese Geschichte. Seitdem habe ich mich allerdings nie wieder getraut, "Break Dance" zu fahren.
An alle, deren Kleidung ich an diesem Tag schmutzig machte: Es tut mir leid, aber lustig war es trotzdem!

Beichthaus.com Beichte #00026186 vom 30.04.2009 um 14:24:24 Uhr (18 Kommentare).

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