Unsere Leben sind nicht wichtig

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Begehrlichkeit Zorn Gesellschaft

Ich muss beichten, dass ich sehr realitätsfremd lebe. Das heißt, dass ich meine Prioritäten so gesetzt habe, dass das Wenigste in meinem Leben zählt, da ich versuche, mich aus der Subjektivität des Alls zu sehen, indem mein Leben vollkommen nichtig ist. Das geht so weit, dass mir beinahe das gesamte "normale" Leben zuwider ist. Leute, die sich abmühen, "viel" in ihrem kurzen, unwichtigen Leben zu erreichen, sind in meinen Augen nur lächerlich, und sie machen sich selbst was vor, indem sie sich für wichtig nehmen.

Ich beichte also, dass ich mich in philosophischer Sicht und auf die Weisheit bezogen, beinahe allen überlegen fühle, weil ich es geschafft habe, meine Perspektive zumindest ein wenig zu erweitern. Außerdem beichte ich, dass es mich ankotzt, dass Dialoge an sich nicht bestehen, es ist viel mehr der Drang, sich mitzuteilen. Leute reden nicht miteinander, sondern sie reden nacheinander, man vertritt eine Meinung, das gegenüber nickt zum Zeichen der physischen Anwesenheit und danach, als Lohn, darf er sich dann "verbreiten", danach gehen beide weiter mit ihrer Sicht der Dinge und man hat nichts gelernt, nicht einmal versucht, den anderen nachzuvollziehen, nur ICH habe Recht. Ich bin in letzter Zeit etwas melancholisch und war fast so weit, mir eine neue Freundin zu suchen, bis ich verstanden habe, dass ein Partner nicht der Ersatz für fehlende Stärke sein sollte. Jeder muss zunächst alleine zufrieden werden, in seinem Wesen und Sein, bis er sich in eine Beziehung wagen sollte. Es lebe Nietzsche, wir lieben nicht um des Geliebten Willen, sondern wegen des Gefühls, das uns dieser Zustand gibt. Sobald ich die Grenze zum Über-Mensch erreicht habe, lasse ich es euch als neuer, einzig richtiger Prophet wissen, ich werde euch dann nicht von Fiktionen erzählen, sondern euch beibringen, richtig zu leben, anstatt auf das Nichts nach dem Tod zu warten.

Beichthaus.com Beichte #00023997 vom 12.06.2008 um 18:35:11 Uhr (34 Kommentare).

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Eine Affäre ist mir zu billig!

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Fremdgehen Falschheit Zorn Rache Kollegen

Ich möchte beichten, dass ich moralisch zu anspruchsvoll bin. Meine Arbeitskollegin, seit mehreren Jahren in festen Händen, hat mit mir etwas angefangen (er liebt mich nicht mehr, er beachtet mich kaum noch... blablabla) Natürlich habe ich ihr auch von Anfang an gesagt, eine Affäre ist für mich ein NoGo und ich möchte eben schon mit ihr zusammen sein. Nachdem sie dann mehrere Wochen zweigleisig gefahren ist (er wusste es auch) und es mir nur noch an die Nerven ging, dass sie nie außerhalb der Arbeit für mich Zeit hatte, hat sie dann mit mir Schluss gemacht. Und mir eine Affäre angeboten.

Ich habe dann erstmal so mitgespielt und dann die Mails von ein paar Tagen zusammenkopiert und sie ihrem Kerl geschickt (standen eindeutige Pläne drin, ihn anzulügen, um mich heimlich zu treffen, usw.). Natürlich hat sich dieser Waschlappen trotzdem nicht von ihr getrennt, aber das ist anderes Thema. So etwas finde ich einfach nur zum Brechen, so ein Ding abzuziehen und zwei Leute zu verarschen, weil man entweder zu notgeil ist, sich zu beherschen oder sich aus Feigheit und Gewohnheit nicht trennen will. Habe somit auf ein paar Nümmerchen mit der gutaussehenden Kollegin verzichtet, weil mir eine Affäre zu billig ist.

Beichthaus.com Beichte #00023987 vom 12.06.2008 um 01:01:12 Uhr (9 Kommentare).

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Untermenschen im Freizeitpark

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Hass Zorn Aggression Dummheit

Ich arbeite in einem großen Freizeitpark in Süddeutschland, nahe der Schweizer Grenze und direkt bei Frankreich. Und ich möchte hiermit beichten, dass ich alle seine Besucher abgrundtief hasse! Die Leute dort benehmen sich wie die letzten Idioten und wer bisher Zweifel […]
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Beichthaus.com Beichte #00023983 vom 11.06.2008 um 21:15:06 Uhr (40 Kommentare).

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Zwanzig Euro für die Ex-Freundin

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Rache Zorn Ex

Meine Freundin war mit ihrer besten Freundin im Urlaub. Nach drei Tagen kam eine SMS, dass es aus wäre und sie jetzt einen anderen hätte. Ich konnte dies nicht auf mir beruhen lassen, also machte ich mich wieder an sie ran, als sie aus den Ferien zurückkam. Als wir schließlich wieder im Bett landeten, gab ich mir absolut keine Mühe, lange durchzuhalten, als ich fertig war stand ich auf, zog mich an, legte ihr einen 20-Euro-Schein auf den Nachttisch, bedankte mich und verschwand. Seither habe ich nichts mehr von ihr gehört, es fühlt sich toll an!

Beichthaus.com Beichte #00023972 vom 06.06.2008 um 03:34:05 Uhr (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Nachbarin sollte mal gefoltert werden!

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Gewalt Aggression Zorn Nachbarn Rheinberg

Ich möchte meine Nachbarin an den Füßen aufhängen, ihr die Zeh- und Fingernägel und dann jedes Kopfhaar einzeln ausreißen. Danach will ich ihr eine glühende Eisenstange in den Anus jagen und dann die Kehle aufschneiden und ihr zum Schluss die Eingeweide rausreißen […]
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Beichthaus.com Beichte #00023963 vom 04.06.2008 um 05:07:45 Uhr in Rheinberg (5 Kommentare).

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