Die Austräger sind schlecht!

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Lügen Falschheit Arbeit Geld

Ich rufe immer bei einem Prospekteverlag an und beschwere mich über die Austräger. Am Telefon sage ich dann, sie gäben mir immer nur kaputte Prospekte oder auch mal gar keine. In Wirklichkeit bin ich nur scharf auf den Job als Austräger, da ich mein Taschengeld aufbessern will.

Beichthaus.com Beichte #00023630 vom 11.04.2008 um 06:04:12 Uhr (9 Kommentare).

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Mit der gemeinen Mobberin im Schulandheim

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Rache Zorn Ekel Unreinlichkeit Lügen Schule

Auf Klassenfahrt in der siebten Klasse gab es ein Mädchen, das es mich immer wissen ließ, wie sehr sie mich missbilligte. Sie zog über meine Art, wie ich mich kleidete, her, stellte meine Meinung über bestimmte Themen als unsinnig dar. Hetzte andere Klassenkameraden gegen mich auf, erzählte, ich würde mich selten waschen und als Folge dessen auf unangenehmste Weise riechen. Lachte über meine Fehler und Tollpatschigkeiten, die sich mit der Zeit langsam aber stetig häuften, weil ich zunehmend verunsicherter wurde. Eines Morgens war ich wie verwundert, warum mich die meisten "Fingerling" nannten oder mir hinterher riefen. Nach Fragen mit einem verdutzten Gesichtsausdrucks und im ins Geheimen schon ahnend, wer dafür verantwortlich war, bekam ich die Antwort von einer weniger hoch angesehenen Mitläuferin. Ich hätte mich in der Nacht unsäglich berührt. Dieses Gerücht bzw. die Tatsache (womöglich habe ich mich im Schlaf selber unbewusst erkundet) lief wie ein Lauffeuer durch die Reihen der Pubertierenden. Schallendes Gelächter am Frühstückstisch. Man hätte mich auch mit einer Tomate auf einer Brötchenschnitte verwechseln können, so rot war ich angelaufen vor Scham.

Alle kindischen Konterversuche "Ich kann nichts dafür" oder "Das ist doch gar nicht wahr" misslangen, also hielt ich den Mund und saß die Sache aus. Am Nachmittag war ich so sauer, dass ich hätte explodieren können, denn während des Ausflugs in die Innenstadt und an den Strand wurde keine Gelegenheit ausgelassen, um Witze über mein angebliches Sexualleben zu reißen. Ich grübelte: Wie könnte ich ihr, die mir mein Leben beträchtlich erschwerte, eins Auswischen, ohne es in der Öffentlichkeit auszutragen. Ich gebe zu, feige war es, anstatt Paroli zu bieten, griff ich kurzerhand nach ihrer Zahnbürste, als ich allein im unserem Sechs-Bett-Zimmer der Jugendherberge war und eilte mitsamt Putzbecher in das kleine Bad, in das man direkten Zugang vom Schlafraum hatte. Tunkte den Bürstenkopf tief in die WC-Schüssel und rührte ein paar Mal genüsslich die Zahnbürste wie einen Kochlöffel in einer Suppe herum, schruppte hier und da womögliche "Bremsspuren" weg. Ich hörte mein Herz bis zum Hals schlagen. Schließlich konnte ja jeden Moment jemand reinplatzen und wie sähe das aus, wenn dieser jemand zufällig entdeckt, dass es nicht meine Hygienemittel waren, mit denen ich aus dem Bad spazieren würde. Nicht auszudenken!

Schließlich schöpfte ich mit dem Zahnputzbecher ein wenig Toilettenwasser und huschte rüber ins Zimmer, versprühte tropfenweise die appetitliche Flüssigkeit über Kissen, Bettdecke und teilweise übers Laken. Der kleine Racheplan, der für mich damals sehr auf erregend und wohltuend war und heute noch ein schelmisches Schmunzeln auf meine Lippen zaubert, war nach dem Zurückstellen der Zahnbürste und Putzbecher am ursprünglichen Ort vollendet. Abends achtete ich genau darauf, mit ihr wie zufällig gleichzeitig mit ein paar anderen Mädchen in den großen Waschraum zu gehen und das Spektakel live mitzuerleben. Klar, dass ich hier und da wieder Speerspitzen eingesteckt habe, aber zu sehen, wie sie sich mit ihrer neuen, von mir umfunktionierenden two-in-one-Bürste putzte, war für mich ein großer Triumph. Igitt!

Aber das hast du verdient. Wenn nicht sogar noch mehr lustige Gemeinheiten. Wär ich noch mal 13, ich hätte alles Haar genau wiederholt. Ich bereue nichts, außer dass ich mehr Mut hätte zeigen können und sie mal öffentlich bloß zu stellen. Ich hatte mir ausgemalt, dass sie beim Schlafen einen widerlichen Geruch wahrnehmen und sich plötzlich wundern würde, woher er kam. Leider habe ich in dieser Nacht keine Anzeichen davon bemerkt. Sie schlief friedlich ein.

Beichthaus.com Beichte #00023625 vom 06.04.2008 um 12:48:18 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mein Chef hat mich vergewaltigt!

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Lügen Boshaftigkeit Selbstsucht Missbrauch Chef

Ich bin Mitte zwanzig, gut gebaut und weiß was ich will. Ich habe vor Kurzem den Job gewechselt. Meinen alten Job musste ich aufgeben, da es zu einem Umstand kam, den ich nun hier beichten möchte. Ich habe in einer kleinen Firma gearbeitet und war die rechte Hand vom Chef. Er ist Ende fünfzig, aber da ich auf ältere Typen stehe und er mich irgendwie angeturnt hat, habe ich mehrfach versucht, ihn für mich zu interessieren. Da er aber eine Freundin hat und auch nicht der Typ ist, der jedem Rock hinterher ist, hat er mich kaum wahrgenommen. Eines Tages habe ich es förmlich drauf angelegt - ist ja egal wie - und habe ihn endlich rumgekriegt. Ich sage euch, dieser Typ war der Hammer. Wir haben es nach Feierabend heftig in seinem Büro getrieben. Ich hatte nie geileren Sex. Sein Fehler war, mir zu sagen, dass das nicht hätte passieren dürfen, ich dürfte niemandem etwas sagen, usw. Wütend darüber, und darüber dass ich solange baggern, machen und tun musste, bin ich gleich zur Polizei und habe ihn wegen Vergewaltigung angezeigt. Der Prozess läuft und es sieht schlecht für ihn aus. Tja, er hätte es anderes haben können. Seine Olle ist er auch los.

Beichthaus.com Beichte #00023614 vom 30.03.2008 um 23:52:42 Uhr (27 Kommentare).

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Mein Leben ist eine riesige Lüge

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Verzweiflung Begehrlichkeit Falschheit Lügen Trossingen

Ich muss es einfach mal loswerden und ich wüsste nicht, wo sonst. Mein Leben ist eine einzige Lüge, nach außen hin bin ich der beliebte, relativ gut aussehende Freund, der immer da ist, doch nach innen bin ich kurz vor dem Zusammenbruch. Meine Kindheit war eben keine Blumenwiese. Der Vater abgehauen im Alter von 6 Jahren, Mutter total überfordert und lässt so etwas natürlich am Sohn aus. Irgendwie kam ich aber darüber weg und kam in die Grundschule, wo ich ein normales Schülerleben führte. In der Realschule hat es richtig gut angefangen: Das schönste und beliebteste Mädchen der Klasse als Freundin gehabt, bis ihre Freundin sie zum Schlussmachen gedrängt hat. Ab diesem Zeitpunkt ging es nur noch bergab, aber im 90 Grad Winkel. Ab der sechsten Klasse Mobbing-Opfer, natürlich haben alle mitgemacht war ja cool! Die Lehrer haben nur zugeschaut, keiner wollte damit etwas zu tun haben.

Daheim habe ich auch keinen Halt gefunden, meine ach so wunderbare Mutter hat mich für das Abhauen meines Vaters verantwortlich gemacht. Auch Selbstmordgedanken waren keine Ausnahme mehr. Warum ich es nicht getan habe? Wegen eines Hundes, klingt komisch, ich weiß, aber ich konnte es nicht mit mir selbst verantworten, dass ein so liebes Tier mit einem Monster von Mutter weiterleben sollte. Also gingen auch die letzten vier Jahre bis zum Abschluss ins Land und ich wechselte die Schule, auf ein Gymnasium. Hier könnte man sagen hat mein "normales" Leben angefangen. Sehr gute Freunde gefunden, ein durchschnittlicher Schüler, der im Moment auf dem Wege zu mehr ist und ein ziemlich bekannter, sowie beliebter Schüler der Schule. Bis auf dieses Riesen Lügennetz, welches mein komplettes äußeres Leben umwickelt, man könnte es auch eine Maske nennen, die ich anziehe, sobald ich mich außerhalb der Wohnung befinde. Ich will diese verdammte Maske abziehen, nur ich kann es einfach nicht, zu groß ist die Angst, wieder Achterbahn zu fahren und den Absprung dieses Mal nicht zu schaffen.

Ich sollte es meinen Freunden erzählen, wie ich wirklich im Innersten ticke und dass ich nicht so glücklich bin, wie es scheint, aber die Maske scheint mittlerweile viel zu fest zu sitzen. Warum ich mein bisheriges Leben auf eine Internetseite schreibe? Insgeheim erhoffe ich mir, dass mich jemand erkennt, jedoch halte ich es für sehr unwahrscheinlich. Hoffentlich wird mir Gott eines Tages meine Lügen vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00023588 vom 25.03.2008 um 01:11:02 Uhr in Trossingen (16 Kommentare).

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“Beichte

Technische Probleme beim Liebesakt

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Lügen Begehrlichkeit Fremdgehen Partnerschaft

Ich (w/20) bin jetzt seit 2,5 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er ist wirklich ein sehr netter und zuvorkommender Mensch und ich mag ihn auch, nur leider haben wir ein kleines technisches Problem beim Liebesakt. Gut, er weiß es nicht, aber ich. In den 2,5 Jahren, in denen wir jetzt zusammen sind, bin ich noch nie gekommen, habe ihm immer einen Orgasmus vorgetäuscht. Ich habe es ihm noch nie gesagt, weil ich weiß, dass er sich dann trennen würde, aber ich möchte ja mit ihm zusamen bleiben - ich liebe ihn ja nicht wegen dem Sex. Um mich dennoch stets befriedigt zu fühlen, gehe ich regelmäßig fremd. Davon weiß er auch nichts, bisher hat er es nie gemerkt. Wir wohnen noch nicht zusammen, also kann er nie genau wissen, wann ich eigentlich zu Hause bin und wann nicht. Ich gehe ihm gerne fremd. Es macht mich an, zu wissen, dass er es herausfinden könnte. Aber irgendwie fühle ich mich total schlecht, jedes Mal wieder so zu tun, als fände ich den Sex super schön.

Beichthaus.com Beichte #00023559 vom 24.03.2008 um 01:31:54 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von duce
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