Die Last meiner Seitensprünge

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Fremdgehen Verzweiflung Falschheit Lügen

Als ich mit meinem Ehemann frisch zusammen war, habe ich ihn mehrmals betrogen! Ich habe ihn so oft betrogen, dass ich gar nicht mehr weiß, wie oft! Es müssen an die acht Fehltritte gewesen sein! Ich habe damals noch nicht gewusst, wie sehr ich ihn liebe und mir war die körperliche Zuneigung seinerseits zu wenig geworden! Ich hatte eine schwere Kindheit und habe gedacht, dass ich so den Beweis bekomme, hübsch, begehrenswert und attraktiv zu sein! Ich habe mich dann geliebt gefühlt und heute schäme ich mich! Muss mit dem Wissen leben, dass ich den Menschen, den ich über alles liebe, etwas Schlimmes angetan habe - was unverzeihlich ist! Wenn er mir so etwas angetan hätte, würde ich ihn verlassen. Ich könnte es ihm nicht verzeihen und es würde mir so unendlich wehtun! Ich bereue so sehr, was ich damals tat, aber ich kann es nicht rückgängig machen! Ich habe manchmal den Wunsch es ihm zu sagen, aber ich kann nicht, denn ich würde den einzigen Menschen verlieren, den ich noch auf dieser Welt habe!

Mein kleiner Bruder ist verstorben, meine Mutter will keinen Kontakt, einen Vater hatte ich nie und unsere Kinder leben nicht mehr bei uns! Ich habe keine Freunde. Er ist alles was ich noch habe und wenn ich es ihm beichte, wird er mich verlassen, was ich gut verstehen könnte! Oft denke ich, dass ich dafür in die Hölle komme oder das Gott mir sagt: Tue Buße, sonst wirst du ewig auf Erden wandeln und deinen Bruder nie wiedersehen! Aber ich kann nicht! Ich versuche es zu vergessen, aber oft kommt es in mir hoch und ich muss daran denken, was ich Schlechtes getan habe! Ich hoffe dass Gott mir, wenn es denn irgendwann so ist, verzeihen kann, dass ich es meinem Ehemann nicht beichten konnte!

Beichthaus.com Beichte #00023442 vom 04.03.2008 um 02:15:44 Uhr (19 Kommentare).

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Der vermeintliche Türke

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Lügen Falschheit Dürrwangen

Ich (m/19) kenne seit knapp fünf Jahren einen Türken, der ganz cool und ok ist. Das Problem ist, er denkt, ich wäre auch Türke und könnte türkisch sprechen bzw. verstehen. Das kann ich nicht, weil ich keiner bin. Jedes Mal, wenn wir uns über den Weg laufen, stehen wir zehn bis fünfzehn Minuten da und unterhalten uns, was es neues gibt. Das lustige ist, er redet die ganze Zeit auf türkisch und ich nicke blöd und antworte willkürlich auf Deutsch zurück. Ich fühle mich nicht schlecht, weil jedes Mal, wenn wir uns gesehen haben, hat er mir seine Lebensgeschichte erzählt und ich habe kein einziges Wort verstanden, danach lache ich mir immer den Arsch ab.
Ich bin eigentlich genial, da ich es immer wieder schaffe, die passenden Antworten auf seine türkischen fragen zu finden!

Beichthaus.com Beichte #00023437 vom 29.02.2008 um 05:10:49 Uhr in Dürrwangen (22 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Eine Salami im Hausflur

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Maßlosigkeit Peinlichkeit Lügen Last Night

Ich habe mal eine nette, smarte, große und gut aussehende Frau abgeschleppt. Als es dann ans Kleider vom Leib reißen ging, entblößte sie Brüste, die aussahen wie Mandarinen in Strumpfhosen! Egal. Fürs Vaterland, dachte ich und schwang trotzdem den Hammer. Leider war auch das, abgesehen von ihren Orgasmen, für mich so erotisch, wie eine Salami in den Hausflur zu werfen. Als sie dann noch sagte, dass das Lutschen meines Prachtschwengels keinesfalls zum Service gehört, habe ich angefangen irgendwas von Beziehungsunfähigkeit zu stammeln und mich aus dem Staub gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00023420 vom 16.02.2008 um 02:26:19 Uhr (18 Kommentare).

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90 Kilometer zur Berufsschule

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Schamlosigkeit Lügen Falschheit

Ich muss zwei Mal pro Woche zur Berufsschule fahren, welche ungefähr 90 Kilometer entfernt ist. Ich fahre immer mit dem Zug, gebe bei der Fahrtkostenerstattung jedoch "Auto" an. So bekomme ich pro Monat etwa 80 Euro mehr, die ich immer versaufe. Es ist ein nicht zu beendender Teufelskreis. Aber die Ausbildung dauert ja sowieso nur noch zweieinhalb Jahre.

Beichthaus.com Beichte #00023419 vom 16.02.2008 um 01:47:21 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Meinung der Menschheit

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Falschheit Lügen Betrug Studentenleben Arbeit Glött

Als Student arbeitete ich als Interviewer für ein bekanntes Meinungsforschungs-Institut. Ein bis zwei Mal pro Monat bekam ich einem Auftrag um knapp zehn Personen zu finden, die bereit waren sich einem 30-minütigen Interview zu unterziehen. Schon beim ersten Auftrag habe ich festgestellt, dass das Abklappern der Häuser ein vielfaches an Zeit beanspruchte als das eigentliche Interview. Wer will sich denn schon seine Zeit stehlen lassen um seine teilweise sehr persönliche Daten einer fremden Person weiterzugeben? Selbstverständlich wurde ich nicht nach Stunden bezahlt, sondern nach ausgefüllten Fragebögen. Kurzum, mir war das viel zu zeitaufwendig und hatte deshalb die Fragebögen selbst an meinem Schreibtisch ausgefüllt. Ein bisschen Fantasie musste ich natürlich an den Tag legen, um Widersprüche zu vermeiden. Diesen lockeren Job habe ich knapp drei Jahre gemacht. Noch heute, wenn ich die Veröffentlichungen dieses Institut lese, muss ich innerlich grinsen.

Beichthaus.com Beichte #00023402 vom 15.02.2008 um 04:22:17 Uhr in Glött (12 Kommentare).

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