Wir haben das Leben eines Kindes zerstört

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Trunksucht Verzweiflung Unfall Kinder Last Night

Ich (m/22) möchte etwas beichten, das morgen vor genau einem Jahr passiert ist. Meine Freundin hatte kurz vorher mit mir Schluss gemacht und mir ging es wirklich mies. Ich war mit Freunden fort und wollte meinen Liebeskummer in Alkohol ertränken. Bei uns auf dem Land ist es üblich, dass es einen Fahrer gibt und der trinkt absolut keinen Tropfen Alkohol. Wir sind dann bei der Location angekommen und haben gleich begonnen zu Bechern. Wir haben alle schnell sehr viel getrunken - außer dem Autofahrer - und ich noch mehr, weil ich zwischenzeitlich immer wieder allein Tequila getrunken habe. Bei mir ist das immer so, wenn ich wirklich betrunken bin, verlasse ich den Freundeskreis und laufe herum, rede mit Leuten, die ich sonst auch noch kenne und trinke dann mit denen weiter. Um ungefähr 12 Uhr war ich rotzevoll, was auch der Grund war, warum wir so früh gefahren sind. Ich weiß noch, dass meine Freunde auch gut getrunken hatten. Was ich allerdings nicht wusste, weil man es ihm nicht angesehen hat und ich es einfach nicht mitbekommen hatte, war, dass unser Autofahrer auch verdammt besoffen war.


Ich weiß nicht, wann er so viel getrunken hat und ich weiß nicht wieso. Wir sind also ins Auto gestiegen - bei einem komplett besoffenen Typen und sind eine gute Viertelstunde gefahren - und die Freunde auf der Rückbank haben geschlafen. Dann kamen wir in eine Ortschaft und bei einem Haus brannte im Garten noch Licht, weil da ein paar ungefähr 10-jährige Jungs noch Fußball spielten. Fragt mich bitte nicht, wieso. Mir wurde kotzübel und es kam hoch. Irgendwie schaffte ich es, dass nur ein kleiner Teil hochkam, und dass meinen Mund geschlossen blieb. Nun saß ich da, den Mund voll mit Kotze, und sah, wie ein Ball auf die Straße flog. Zwei Sekunden später kam auch schon das Kind hinterher gelaufen. Doch der Fahrer sah es nicht. Ich konnte nicht reden und zeigte mit dem Finger auf das Kind. Unser Fahrer erwischte das Kind mit bestimmt 70 Sachen und das Kind flog mehrere Meter. Die Schreie der Mutter, die aus dem Haus gestürmt kam, kann ich nicht mehr vergessen. Das Kind ist seit diesem Tag querschnittsgelähmt. Und mein Freund verlor alles. Seinen Führerschein, seine Freunde - und er muss immer noch eine riesige Summe Schmerzensgeld zahlen und hat eine Bewährungsstrafe kassiert.


Seit diesem Tag habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken. Doch jede Nacht träume ich von dem Unfall. Jede Nacht ist es derselbe Traum. Jede Nacht träume ich von dem Gesicht des Kindes, von dem Aufprall mit dem Geschrei der Mutter im Hintergrund. Ich gebe mir die Schuld für das Ganze, weil wir wegen mir schon so früh gefahren sind. Weil ich nicht aufgepasst habe, ob der Fahrer nichts getrunken hat. Weil ich nicht reden konnte. Es tut mir leid, dass wir das Leben dieses Kindes zerstört haben.

Beichthaus.com Beichte #00037029 vom 13.11.2015 um 17:09:10 Uhr (24 Kommentare).

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Der nervigste Hund der Welt!

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Aggression Hass Zorn Tiere

Ich hasse den Hund meiner Freundin. Ich habe ihr mal angeboten, auf ihn aufzupassen. Dann hat sie diesen Service allerdings viel zu oft in zu kurzer Zeit in Anspruch genommen. Sie bringt ihn morgens, wenn ich noch schlafe und er springt in mein Bett, was nicht okay ist. Er springt auch immer auf mein Sofa, weil ihm sein Platz nicht gut genug ist und bei ihr darf er sogar im Bett schlafen. Er hat widerliches Futter: Magenwand, viel Blut, und frisches Zeug - ich esse allerdings kein Fleisch. Davon hört sich sein Magen dauernd an, als würde dort ein Alien rauskommen. Er springt dazwischen, wenn mein Freund und ich uns umarmen. Wenn wir nebeneinander liegen, versucht dieser Hund unsere Köpfe zu rammeln. Und es sind überall Haare! Er verfolgt mich bis auf die Toilette - wenn die Tür zu ist, stößt er sie auf! Er kommt auch 20 Mal mit, wenn ich in die Küche gehe.


Ich hasse diese Einschränkungen. Wir haben beim Griechen Essen bestellt und ich musste mit ihm draußen warten, während die anderen drinnen Ouzo getrunken haben. Ich habe bei diesen Freundschaftsdiensten noch draufgezahlt, weil Frauchen zu wenig Futter hatte. Hat mich auch nicht gefragt, ob ich das Geld zurück bekommen möchte. Als ich ihm Reis gemacht habe, weil er Magenprobleme hatte, sagte sie, ich solle ihm Pute machen. Klar, und selbst bezahlen? Er hört auch überhaupt nicht, zieht ohne Ende und bellt bei jedem Nachbarn. Ich habe heute alle Fotos von ihm auf meinem Handy gelöscht. Ich verstehe selbst nicht, dass man so einen kleinen Hund hassen kann. Das ist ein zuckersüßer kleiner Hund, aber ich hasse das Vieh einfach nur. Sie fragte schon wieder, ob ich ihn noch einmal nehme. Das mache ich nicht! Meine Freundin ist auch schon von dem Hund genervt. Zu ihr darf er nur noch in den Garten. Wir machen bald alle etwas zusammen und ich weiß nicht, wie ich es schaffe, dass sie nicht merkt, wie blöd ich ihn finde. Den Hund meiner anderen Freundin liebe ich übrigens!

Beichthaus.com Beichte #00037028 vom 13.11.2015 um 11:07:19 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Drogen bei den reichen Schnöseln

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Drogen

Ich beichte, dass ich wohlhabende Menschen verabscheue! Dazu muss ich jetzt sagen, dass ich jedem, der selbst für sein Geld gearbeitet hat, mit größtem Respekt gegenübertrete, allerdings kotzen mich diese reichen Bälger an, die in ihrem Leben noch keinen Finger krumm machen mussten und denken, sie hätten den Plan vom Leben. Durch meine Freundin habe ich zwangsweise mit solchen Menschen zu tun, da ihr Freundeskreis aus genau diesen Menschen besteht. Sie selbst stammt zwar auch aus einem relativ wohlhabenden Haus, musste sich aber alles im Leben selbst erarbeiten und ist generell einfach ein liebevoller Mensch. Ich selbst verdiene auch nicht schlecht, wodurch wir uns eigentlich kaufen könnten, was wir wollen. Das "Problem" bei der Sache ist einfach, dass wir beide keine wirklich hohen Ansprüche haben und wir dafür beispielsweise lieber öfter die Welt bereisen, denn das Leben ist kurz und die Welt hat viele schöne Orte, die es zu entdecken gilt.


Aber ihre Freunde heulen den ganzen Tag nur rum, wie schwer doch ihr Leben ist, und machen sich gleichzeitig noch lustig über mich, da ich ja selbst für mein Geld arbeiten muss und mir meine Eltern nicht jedes Jahr ein neues Auto schenken können. Der einzige Grund, warum ich mir diese hohlen Gespräche antue, ist meine Freundin. Sie weiß davon nichts, denn diese Spacken reden natürlich nur so respektlos, wenn sie nicht dabei ist. Ich werde es ihr auch niemals sagen, denn manche von ihnen sind schon ewig mit ihr befreundet und bedeuten ihr einfach sehr viel. Ich weiß, dass sie den Kontakt zu ihnen sofort abbrechen würde, denn ich war schon einmal kurz davor, das Thema anzusprechen und fragte sie, natürlich rein theoretisch, ob sie zu mir halten würde, wenn ich mit ihren Freunden nicht klarkäme. Ich will aber nicht der Grund sein, dass sie Menschen, die ihr wichtig sind, verliert.


Letzte Woche stand ich allerdings kurz davor, einem dieser Bande den Kopf abzureißen, da er doch tatsächlich meinte: "So arm, wie du bist, ist es ein Wunder, dass sich überhaupt jemand mit dir abgibt!" Ich bin zwar nicht reich, aber ich finde, mit 2.300 Euro netto lebe ich auch nicht an der Armutsgrenze. Ich habe mich daraufhin wortlos umgedreht und bin abgehauen, da ich sonst irgendwem den Kiefer gebrochen hätte. Ich beichte heute, dass ich diesen Idioten ein paar Drogen unterjubeln werde. Und das in einer nicht unerheblichen Menge. Anschließend rufe ich die Polizei und werde ganz entsetzt zuschauen, wie die armen Burschen ihre Anzeigen kassieren. Bevor sich jetzt jemand in die Hose macht: Ich schicke niemanden in den Bau, so große Mengen kaufe ich bestimmt nicht. Aber wenn die ersten Anzeigen wegen Drogen ins Haus flattern, wird dem einen oder anderen der Geldhahn unter Garantie abgedreht. Vorgestern habe ich zu diesem Zweck den Zweitschlüssel zu einem ihrer Autos geklaut und werde so meinen Plan in die Tat umsetzen. Ich weiß, es könnte mir eigentlich egal sein, aber wenn man täglich mit dummen Sprüchen bombardiert wird, sinkt irgendwann auch die Moral...

Beichthaus.com Beichte #00037026 vom 13.11.2015 um 02:05:13 Uhr (19 Kommentare).

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Ich bin das schwarze Schaf

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Drogen

In meiner, von meiner Umgebung angesehenen, Familie sind viele angesehene Berufsfelder und Eigenschaften vertreten. Mein Vater hat einen Doktortitel und unterrichtet an einer Uni, mein Bruder ist bei der Feuerwehr, mein Onkel und meine Tante sind hochdekorierte Polizisten, meine Mutter ist Ärztin und kommandiert die Krankenschwestern im Krankenhaus rum, wenn ich mal wieder eingewiesen werde, obwohl sie da nicht einmal arbeitet, mein Cousin ist Hochbegabt, mein Opa war Politiker. Und ich? Ich bin das schwarze Schaf. Ich bin nur der Junkie, der den Ansprüchen der Welt nicht nachkommen konnte und deshalb seinen stumpfsinnigen Verstand mit illegalen Substanzen betäubt.

Beichthaus.com Beichte #00037023 vom 12.11.2015 um 18:02:33 Uhr (25 Kommentare).

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Eine Beziehung, die ich nicht will!

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Lügen Feigheit Verzweiflung Partnerschaft

Ich (m/26) bin zu höflich und kann nicht nein sagen. Einen Monat nachdem meine Ex und ich uns getrennt hatten, wurde eine andere Frau auf mich aufmerksam. Da ich sie nicht vor den Kopf stoßen wollte, habe ich einigen Treffen zugestimmt. Sie ist wirklich nett, aber nicht mein Fall. Lange Rede, kurzer Sinn: seit zwei Monaten sind wir ein Paar, obwohl ich das eigentlich gar nicht möchte. Rückblickend verstehe ich nicht, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Jetzt sitze ich echt in der Scheiße und weiß nicht, was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00037021 vom 12.11.2015 um 13:31:02 Uhr (13 Kommentare).

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