Liebe aus Lügen

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Lügen Falschheit Ungerechtigkeit Internet

Ich beichte, dass ich (w) mich in meiner Teenagerzeit im Internet als Mann ausgegeben habe. In dieser Zeit hatte ich in meinem realen Leben einen Freund, der davon allerdings nichts wusste, obwohl ich meine Internetkontakte auch häufig in seiner Gegenwart gepflegt habe. In meiner Rolle als Mann habe ich auch eine Frau kennengelernt, mit der ich sehr lange Zeit Kontakt gehalten habe. Da ich mich mit der Zeit in diese Person verliebte, habe ich mich von meinem damaligen Freund getrennt und später sogar meinen "Internet-Freunden" alles gebeichtet. Ich habe mich selbst dafür verachtet, da ich es hasse, wenn jemand einem anderen etwas vormacht. Die falsche Person im Internet ist inzwischen natürlich Vergangenheit, doch ich schäme mich aufrichtig für diese Zeit. Im Übrigen bin ich mit der Frau, die ich damals so angelogen habe, heute zusammen. Wir sind inzwischen sogar zusammengezogen und sehr glücklich miteinander. Ich bin überglücklich, dass diese miese Situation irgendwie ein positives Ende gefunden hat. Es tut mir leid, dass ich überall Lügen erzählt habe - umso glücklicher bin ich, dass es sich doch lohnt, aufrichtig zu sein und zu seinem Mist zu stehen.

Beichthaus.com Beichte #00032257 vom 19.11.2013 um 14:48:54 Uhr (11 Kommentare).

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Meine arrogante Chefin

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Ignoranz Aggression Rache Chef Schnackenburg

Seit vier Monaten arbeite ich in einem Betrieb - ich habe ein befristetes Arbeitsverhältnis, bis im Februar mein Studium anfängt. Meine Chefin ist um die 50 Jahre alt und verdient gutes Geld. Wirklich gut. Das hindert sie allerdings nicht im Geringsten daran, sich darüber zu beklagen, dass sie als alleinerziehende Mutter - sie hat übrigens eine eigene Nanny für ihre Kids - kaum Geld zur Verfügung habe. Trotz drei Autos, einem wunderschönen Haus, Markenkleidern und Besuchen in den teuersten Restaurants. Ganz nebenbei hat sie mir beim Vorstellungsgespräch schöne Märchen von den Dingen erzählt, für die ich verantwortlich sein würde - nur, damit ich dann als persönliche Assistentin ende und den Tee zubereiten darf. Letzte Woche ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich bin zur Drogerie um die Ecke gegangen und habe mir so einen Müdemacher gekauft. Den mixe ich ihr nun täglich in ihren dämlichen Tee. Sie soll sich auch mal so müde fühlen, wie die anderen alleinerziehenden Mütter, die sich täglich den Arsch aufreißen und sich trotzdem nur knapp über Wasser halten können - ohne sich ständig neue Designerklamotten zu leisten. Nebenbei ist es meine Rache für die nicht eingehaltenen Versprechen. Ich höre bald wieder damit auf, versprochen. Und nein - kündigen werde ich nicht, ich brauche das Geld fürs Studium.

Beichthaus.com Beichte #00032256 vom 18.11.2013 um 14:49:07 Uhr in Schnackenburg (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das falsche Diplom

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Betrug Falschheit Ungerechtigkeit Studentenleben

Ich habe vor drei Jahren meinen Bachelor angefangen. Weil ich mir bessere Zukunftschancen errechnete, wollte ich auf Englisch studieren. Eigentlich kein Problem, war ich doch schon als kleiner Junge aus familiären Gründen mit der englischen Sprache konfrontiert worden. Bei der Anmeldung zum Studiengang musste ich allerdings ein Diplom beilegen. Dieses hatte ich nicht und hätte es deshalb noch machen müssen. Das einzige Problem ist nur, dass ich richtige Prüfungsangst habe. Deshalb war nicht sicher, ob ich das Diplom erwerben würde - auch wenn die Fähigkeiten dafür vorhanden sind. Mit meinen Kumpels habe ich dann ein paar Tage bei einem gemeinsamen Freund in London verbracht. Er feiert da wilde Partys und hat deshalb auch Kontakt zu etwas komischen Leuten. Solche komischen Leute haben wir dann auch getroffen. Was dann passierte, kann man sich vorstellen. Ich beichte hiermit, dass ich mein Englischdiplom nicht gemacht, sondern gekauft habe. Es tut mir leid, doch der Gedanke, dass ich wegen meiner Prüfungsangst das Studium meiner Träume nicht machen könnte, hat mich zerstört. Und ernsthaft, ich hätte mir auch selbst ein "Ei" legen können, denn wenn ich bei der Uni in eine Stichprobe gekommen wäre, wäre alles vorbei gewesen. Naja - Glück gehabt. Trotzdem habe ich wegen meines unfairen Spiels ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00032253 vom 18.11.2013 um 21:26:28 Uhr (17 Kommentare).

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Zigaretten statt Taschengeld

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Ungerechtigkeit Habgier Diebstahl Familie Geld

Zigaretten statt Taschengeld
Ich (m/16) lebe mit meinem Bruder und meiner Mutter in einer kleinen Wohnung. Da meine Mutter dank einer Schizophrenie arbeitsunfähig ist, ist bei uns das Geld knapp. So knapp, dass sie mir mein Taschengeld gestrichen hat, damit sie genug Geld für zwei Schachteln Zigaretten am Tag hat. Im Gegensatz zu mir bekommt mein Bruder allerdings zwanzig Euro in der Woche, damit er immer genug Geld bei sich hat. Er nutzt das natürlich schamlos aus und gibt sein Geld für jede Kleinigkeit aus, die er mir dann unter die Nase reiben muss. Obwohl er 18 ist und eine gute Ausbildung macht, bekommt er noch dieses Taschengeld. Mein Nebenjob allerdings beginnt erst im Januar, das heißt, ich bin total blank. Meine Mutter kommt einfach nicht auf die Idee, mir etwas Geld zur Verfügung zu stellen. Ich beichte somit, dass ich unerlaubt Geld von dem überfüllten Konto meines Bruders abgehoben habe - damit ich wenigstens das Deutscharbeitsheft in der Schule bezahlen konnte. Aber das ist noch nicht alles, denn ich möchte auch noch beichten, dass der Hass auf meine Mutter mit jedem Tag steigt - es kann doch nicht sein, dass sie sich einen Dreck für ihr kleinstes Kind interessiert. Ich habe Angst, deshalb auf die schiefe Bahn zu geraten.

Beichthaus.com Beichte #00032248 vom 17.11.2013 um 20:13:02 Uhr (17 Kommentare).

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Die Vorteile unseres Sozialstaates

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Faulheit Verzweiflung Arbeit Aindling

Ich möchte beichten, dass ich gerade arbeitslos bin - aber absolut keine Lust habe, mich neu zu bewerben. Ich habe mir jahrelang den Arsch in einem großen deutschen Baumarkt aufgerissen. Es endete mit einem fetten Burn-out mit Angst und Panikattacken. Von den meisten Arbeitskollegen wurde ich als faul belächelt, während ich durch etliche Therapien ging, die nicht viel gebracht haben. Nach einem Jahr, in dem ich krankgeschrieben war, fing ich dann wieder an, zu arbeiten und wurde nur noch gemobbt. Und meine machtgeilen Vorgesetzten hat das natürlich nicht interessiert. Zum Schluss habe ich dann einen Aufhebungsvertrag unterschrieben und bin gegangen. Durch ein ärztliches Attest hatte ich dann auch keine Sperrzeit. Zum Glück hat meine Frau immer zu mir gehalten, jetzt bin ich allerdings so weit, dass ich auch mal Nutzen von unserem Sozialstaat haben möchte. Die meisten Hartz IV-Bezieher leben eh besser, als meine kleine Familie. Ich bitte um Entschuldigung, da ich auch einfach nur mal faul sein möchte.

Beichthaus.com Beichte #00032247 vom 17.11.2013 um 13:22:02 Uhr in Aindling (19 Kommentare).

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