Der Friedhof als Spielplatz

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Vandalismus Dummheit Tod

Als ich etwa zehn Jahre alt war, bin ich wie jedes Wochenende zu meinem Vater gefahren (Papa-Wochenende) und wie jedes Wochenende habe ich viel mit den Nachbarskindern unternommen. Nur dieses Mal kam jemand auf die Idee, auf dem in der Nähe liegenden Friedhof verstecken zu spielen. Anfangs hatten wir Spaß dran, doch es wurde schnell langweilig und wir haben uns mit Erde aus den Gräbern beworfen. Als es dunkel wurde, fiel uns auf dass es doch doch verdammt cool sein muss, wenn man mit so einem Kerzenkasten rumlaufen oder diese einfach eintreten würde. Gesagt, getan.

Dann wurde Fangen gespielt und da es dunkel war und wir schon ziemlich viele dieser Kästen zertreten und rumgeworfen hatten, konnte man nur noch schlecht sehen wo man hinlief. Dann geschah es: Ich trat versehentlich in ein Grab und stand auch schon im nächsten und empfand irgendwann Spaß daran von Grab zu Grab zu hüpfen. Plötzlich habe ich einen Schrei aus etwa 30 Metern gehört, so was wie "Hey!!!" Ich habe sofort meine Beine in die Hand genommen und bin nach Hause gerannt. Von den anderen Jungs habe ich am nächsten Tag gehört das sie auch sofort losgerannt sind als sie grade einen kleineren Grabstein umgeworfen hatten.

Wie das so ist, als Pico, ist man ja neugierig hoch zehn. Also sind wir wieder zum Friedhof um uns das Spektakel anzugucken, zu unserem Entsetzen stand ein Streifenwagen am Friedhofseingang, wo sich zwei Polizisten mit dem Friedhofsfritzen unterhielten und der sich lautstark über jugendlichen Vandalismus beschwerte. Immer wenn ich heute daran denke, kommen in mir starke Schuldgefühle auf, denn meine Großeltern lagen zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Friedhof. Ich habe es bis heute nur meinem Bruder erzählt und er hat einfach nur dämlich gelacht.

Beichthaus.com Beichte #00021226 vom 06.02.2007 um 07:25:26 Uhr (4 Kommentare).

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Haargummi als Sicherheit

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Ekel Trunksucht Last Night

Ich (w) habe ein festes Ritual, wenn ich zu viel getrunken habe, und mich daher übergeben muss. Weil mir, wenn ich einen Kater habe, meistens schwindelig ist, will ich nicht immer aufstehen, um im Klo zu brechen. Daher nehme ich immer eine Tüte neben mein Bett, die ich dann mit einem Haargummi zubinde,wenn ich reingebrochen hab, bis ich das nächste Mal brechen muss. Würde ich das nicht tun, würde das Erbrochene rauslaufen und stinken...knote ich sie zu, würde ich sie nicht rechtzeitig beim nächsten Mal aufbekommen, also brauche ich das Haargummi. Es ist die einzige Möglichkeit im Bett zu bleiben,während ich kotzen muss. Das Haargummi benutze ich danach auch noch regulär. Etwas eklig, aber was solls.

Beichthaus.com Beichte #00021225 vom 06.02.2007 um 07:03:40 Uhr (5 Kommentare).

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“Folge

Ich hasse meinen dicken Zeh!

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Selbstverletzung Ekel Faulheit

Vor einigen Monaten ist mein Zehennagel eingewachsen und ich habe ihn mit Gewalt wieder freigeschnitten. Nach einer Woche hat sich die ganze Scheiße entzündet. Ich habe mir gedacht, ich schneide einfach alles was entzündet ist raus, habe das dann auch gemacht und - zack - eine Woche später war dann wirklich alles total entzündet. Am Anfang habe ich mich noch liebevoll um meinen dicken Zeh gekümmert. Kamillenbäder und Pflaster mit Salbe gehörten zum Alltag. Mit den Bädern habe ich nach einigen Tagen aufgehört. Mit den Pflastern, als sie mir ausgingen und ich zu faul war, neue kaufen zu gehen.

Seitdem hat sich mein Zeh kein bisschen verbessert, eher im Gegenteil. Ich schneide jeden Tag daran rum, weil es irgendwie verdammt viel Spaß macht. Auch im Alltag nehme ich keine Rücksicht mehr auf ihn. Ich mache jetzt alles ganz normal: Fußball, skaten und jeden Morgen zur Bushaltestelle rennen. Ich muss zugeben, ich hasse meinen Zeh und es macht mir Spaß ihn zu ärgern, obwohl ich eigentlich nur mir selbst schade. Tut mir leid dicker Zeh.

Beichthaus.com Beichte #00021224 vom 06.02.2007 um 07:00:58 Uhr (5 Kommentare).

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Mitbewohner auf Pizza-Diät

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Engherzigkeit Selbstsucht WG

Ich (w/20) bin Studentin und mit meiner jetzigen Wohnsituation ganz unglücklich. Die Wohnung ist eigentlich total hübsch und frisch renoviert. Noch nicht mal ein halbes Jahr bin ich drin. Was mich aber stört ist mein Mitbewohner (wir waren mal richtig gute Freunde), manisch depressiv, dauernd auf Pizza-Diät und mit einem Ordnungssinn zum in die Tonne kloppen.

Ich würde gerne mit zwei Freunden von mir zusammenziehen, wir haben uns auch schon Wohnungen angeschaut. Aber ich kann es meinem Mitbewohner einfach nicht sagen. Seine Eltern, die mitgeholfen haben zu renovieren, würden mich umbringen. Aber warten kann ich nicht mehr lange, sonst gehe ich ein, er macht mich einfach wahnsinnig. Mich würde es interessieren, ob er überhaupt merkt, dass ich kaum noch in der Wohnung bin.

Beichthaus.com Beichte #00021218 vom 06.02.2007 um 05:57:54 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Versicherungsbetrug über 16.000 Euro

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Betrug Habgier Auto & Co.

Ich gebe zu, dass ich von Zeit zu Zeit derart hinterfotzige Pläne schmiede, dass ich mir überlege vielleicht meine Arbeit aufzugeben und mit solchen Dingen reich zu werden. Ich habe vor ca. zwei Monaten einen Opel Tigra Twin Top für ca. 19.000,- gekauft. Ich habe mit dem Händler eine 24-Stunden-Frist vereinbart, in der ich den Wagen kostenfrei testen kann. Bei Nichtgefallen bekomme ich mein Geld zurück. Ich machte also die Probefahrt und fuhr direkt - zur Allianz Versicherung meines Vertrauens. Dort versicherte ich das gute Stück gegen alles Mögliche, was einem Auto zustoßen kann. Natürlich OHNE Selbstbeteiligung. Am nächsten Morgen brachte ich den Wagen zum Opel-Händler zurück, löste den Vertrag auf mit der Begründung, dass mir das Fahrverhalten und das Handling nicht zusagen. Bedankte mich mit dem Versprechen, bald noch einmal wegen eines anderen Wagens vorbeizukommen.

Ich ging nach Hause und wartete vier Wochen ab. Dann meldete ich meiner Versicherung den Diebstahl des Opel Tigra Twin Tops. Man drückte mir Bedauern aus und versprach sich so schnell wie möglich bei mir zu melden. Einen Tag später hatte ich einen Anhörungsbogen der Versicherung in der Post. Ich machte u. a. mein Häkchen bei "Strafanzeige wurde fristgerecht gestellt" (durch Insiderinfos von einem Bekannten der bei einer Versicherung arbeitet weiß ich, dass die Versicherung nicht extra überprüft, ob wirklich Strafanzeige gestellt wurde). Ich fügte die Kopie des Kaufvertrages bei und schickte das Ganze an meine Versicherung. Ich hörte lange Zeit gar nichts bis ich vorgestern einen Brief in der Post hatte der mir verriet, dass mir die Allian* in den nächsten Tagen den Betrag von 16.854,63 (Schwackewert) gutschreiben wird. Nun ja, ich war baff, dass es wirklich geklappt hat! Ich freue mich wie Bolle! Und einen Termin beim Mercedes-Händler meines Vertrauens habe ich auch schon vereinbart. Mal gucken, ob andere Versicherungen ebenfalls so flott und fahrlässig handeln. In diesem Sinne! Allzeit gute Fahrt!

Beichthaus.com Beichte #00021215 vom 06.02.2007 um 05:10:06 Uhr (10 Kommentare).

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