Mein Identitätsproblem

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Maßlosigkeit Dummheit Masturbation Internet Essen

Ich (w) muss hier dringend etwas beichten, das mich seit Jahren plagt! Seit ich 12 Jahre alt bin, habe ich im Internet ein Identitätsproblem. Mittlerweile bin ich volljährig und kann es immer noch nicht lassen: Ich gebe mich ständig als eine andere Person aus. Einerseits, um mich zu schützen, aber auch der Reiz, eine andere Person zu sein und mich neu zu erfinden bringt mich dazu. Und es ist eine echte Katastrophe! Es fing mit 12 Jahren an, ich wurde aufgrund meiner Schüchternheit gemobbt und suchte mir deshalb im Internet die fehlende Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung. Meine Eltern waren auch nie fähig, mir dies zu bieten, da sie emotional sehr kühl sind und sich eh nicht für meine Gefühle interessieren.

Ich lernte im Internet einen netten Mann kennen, der um die 30 Jahre alt war. Er war sehr freundlich und wir redeten oft nächtelang. Er ermutigte mich, alles durchzustehen. Jetzt könnte man meinen, dass er ein Perverser sei, aber dem ist nicht so, er war einfach lieb, aufmerksam und hilfsbereit. Was wohl auch daran lag, dass ich mich selbst als älter ausgab, als ich war. Denn für ihn war ich eine zwanzig Jahre alte Frau - er schöpfte übrigens nie Verdacht. Ich vermute, dass das daran liegt, dass ich sehr frühreif bin und eine leichte Hochbegabung im mathematischen Bereich habe - ich sehe viele Dinge einfach anders als Gleichaltrige. Auch heute habe ich noch zu ihm Kontakt, aber er denkt immer noch, dass ich viel älter wäre, da wir nur telefonieren oder chatten.

Als ich dann merkte, dass ich langsam mehr wollte, als nur reden, suchte ich mir ein paar andere Männer um mich über Sex, Liebe und Partnerschaft auszutauschen - natürlich im Internet. Ich komme aus einem konservativen Elternhaus, deshalb machte es mir unheimlich Spaß, mit drei verschiedenen Männern Sex über die Webcam und das Telefon zu haben. Natürlich ohne Daten zu nennen oder gar mein Gesicht zu zeigen. Auch diese Männer dachten, dass ich älter sei, als ich in Wirklichkeit war, und es war schon sehr peinlich, wenn wir uns dann über unsere Hobbys, den Sinn des Lebens, das Studium und andere Sachen unterhielten. Und jetzt, wo ich volljährig bin, habe ich knapp 15 Männer in meiner Skype-Kontaktliste, mit denen ich regelmäßig rede und mich austausche. Und es hört einfach nicht mehr auf. Das ist unglaublich anstrengend und meine Eltern schöpfen auch langsam Verdacht.

Beichthaus.com Beichte #00031762 vom 18.08.2013 um 11:56:45 Uhr in 45127 Essen (Alfredistraße) (18 Kommentare).

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Der perfekte Nebenjob

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Lügen Prostitution Schamlosigkeit Studentenleben Hohenberg-Krusemark

Ich (w) studiere nun seit drei Jahren. Vor einigen Monaten haben meine Eltern herausgefunden, dass ich nicht mal die Prüfungen aus dem ersten Semester geschafft habe und das gab ziemlichen Stress. Sie drohten mir, den Geldhahn zuzudrehen, wenn es nicht besser wird. Um eine etwas längere Studienzeit zu rechtfertigen, versprach ich, mir einen Nebenjob zu suchen. Nachdem ich auch nach einem halben Jahr noch keinen Job hatte, lernte ich bei einem abendlichen Chat jemanden kennen. Wir tauschten uns über verschiedene, teils sexuelle, Erfahrungen aus und er fragte mich, warum ich nicht als Hobbyschlampe arbeite. Ich tat das erst als Scherz ab, aber je ernsthafter ich darüber nachdachte, umso mehr erregte mich der Vorschlag. Ich habe kein Problem damit, Sex mit fremden Männern zu haben. Und mit 15 habe ich bereits Jungs für ein paar Euro am Schulklo mit meinem Mund beglückt. Ich dachte noch ein paar Tage nach und willigte dann ein, mich zumindest einmal mit ihm zu treffen. Es lief ganz gut und wir verstanden uns blendend. Auch das Zimmer in seiner Wohnung, das er für mich vorbereitet hatte, war besser als ich dachte.

Ich war begeistert, und nachdem wir die Details besprochen hatten, willigte ich ein. Meinen Eltern erzählte ich stolz, dass ich endlich eine Stelle hatte und sie waren sichtlich erleichtert. Auch vor meinen Freunden kann ich nun wieder meinen Stolz wahren und werde nicht als Asoziale abgestempelt, die den Eltern auf der Tasche liegt. Fragen bezüglich meiner Arbeit beantworte ich natürlich nicht wahrheitsgemäß. Es muss auch keiner wissen, dass ich bereits in den ersten beiden Wochen mit fast 50 Männern geschlafen habe und dabei mehrere Hundert Euro verdiente. Einen Teil des Geldes bekomme ich von der echten Firma meines "Zuhälters" überwiesen, den Rest bar. Es macht mir Spaß mit Männern und Frauen aller Gesellschafts- und Altersschichten zu schlafen, teils auch perverse Gelüste zu befriedigen und neue Praktiken zu lernen. Und dafür bekomme ich auch noch Geld. Gefahr sehe ich dabei keine. Mein Zuhälter checkt die Männer erst durch, bevor er sie zu mir lässt, Sex ohne Kondom gibt es nur bei nachgewiesenem Bluttest, und damit auch wirklich nichts schief gehen kann, beobachtet er mich über eine Kamera im Zimmer, sodass er einschreiten kann, falls mal einer zu weit geht. Ich hoffe, dieser Beruf bekommt bald mehr Ansehen, damit ich meine Familie und Freunde nicht länger belügen muss.

Beichthaus.com Beichte #00031751 vom 15.08.2013 um 20:43:58 Uhr in Hohenberg-Krusemark (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Wunderkind

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Hochmut Dummheit Verzweiflung Selbstsucht

Ich war mein ganzes bisheriges Leben lang teilweise ziemlich arrogant, was eine bestimmte Sache angeht. Ich bin intellektuell hochbegabt und habe mir einiges darauf eingebildet. Dafür war ich mit Menschen nicht besonders gut. Ich verstand sie einfach nicht, denn sie waren mir intellektuell nicht gewachsen - ich konnte mich nicht mit ihnen unterhalten. Aber selbst die paar Menschen, mit denen es gut klappte, habe ich wie Wegwerfobjekte behandelt. Ich mochte sie, habe das aber nie geäußert. Sie haben sich Mühe mit mir gegeben, mich eingeladen, versucht, mich aus meinem Schneckenhäuschen zu locken. Ich habe ihre Gesellschaft genossen und dann eine Chance genutzt, den Kontakt einschlafen zu lassen. Ich habe erwartet, dass die Leute auf mich zukommen, weil sie mich interessant finden und unbedingt meine Freunde werden wollen. Dass ich aber nach außen abweisend gewirkt haben muss, wurde mir erst viel später klar. So habe ich viele potenziell enge Freundschaften relativ kühl behandelt, bis die Leute keinen Bock mehr hatten und wir getrennte Wege gingen. Sei es nun durch einen Schulwechsel oder Umzug. Meistens wurde mir erst viel später klar, dass ich sie eigentlich gerne noch um mich hätte und vielleicht etwas mehr Initiative hätte zeigen sollen. Teilweise redete ich mir in meiner verkopften Art auch ein, ich bräuchte gar keine Freunde, weil ich mich mit intelligentem Kram wie Lesen und Nachdenken prima selbst beschäftigen kann. Jetzt fehlen mir diese Kontakte und ich bereue mein Verhalten. Zu meiner Verteidigung kann man höchstens einwenden, dass mir meine "Besonderheit" und Unabhängigkeit von anderen Leuten von meinen Eltern immer so eingetrichtert wurde, weil ich ja das super Wunderkind sei. Ich möchte jetzt versuchen, etwas mehr auf Menschen zuzugehen und den IQ eine nette, aber nicht wahnsinnig wichtige Nummer sein zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00031745 vom 14.08.2013 um 17:03:01 Uhr (16 Kommentare).

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Sangria mit Geheimzutaten

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Ekel Rache Falschheit Trunksucht Last Night Mutterstadt

Vor ungefähr vier Jahren war ich (m) auf einer Party ein paar Dörfer weiter eingeladen. Der Gastgeber war eher ein unbeliebter und nicht gerade sehr gern gesehener Gast bei uns im Freundeskreis. Wir entschieden uns trotzdem hinzugehen, da uns eine Menge Alkohol, Mädels uns eine sturmfreie Bude versprochen wurde. Dort musste ich leider feststellen, dass "eine Menge Alkohol" bedeutete, dass dort ein Kasten Bier, eine billige Flasche Kräuterlikör und zwei Flaschen Sangria standen. Die Mädels waren zwischen 13-15 Jahre alt, machen waren noch dazu moppelig und sonst war auch kein "Hingucker" dabei, außer das eine Mädel. Sie war zwischen 18 und 20 und kam auch nur als Aufsichtsperson für ihre Schwester, die wohl erst dreizehn war. Da ich keine andere Möglichkeit hatte, als das Dorf vor sieben Uhr morgens mit dem Bus zu verlassen, machte ich das beste daraus. Ich schnappte mir den Kräuterlikör und setzte mich zu ihr, sie war sichtlich gelangweilt und nahm das Angebot an.


Wir lachten und unterhielten uns, dank dem Alkohol wurde es immer lustiger. Ich dachte schon, der Abend wäre gerettet, bis besagter Gastgeber sich zu uns gesellte. Er war bekannt dafür, alles Mögliche zu tun, um seine Vorteile daraus zu ziehen, deshalb schwante mir schon Böses, als er mit uns trank. Natürlich waren wir dann ein kleines bisschen angeheitert, und wie man das so kennt, zwingt der Alkohol einen dann doch irgendwann, die Toilette aufzusuchen. Als ich wieder zurückkam war nicht nur der Kräuterlikör weg, nein, auch der Gastgeber und das Mädel waren verschwunden. Genervt gesellte ich mich dann zu einem Kumpel, der mich dann darüber aufklärte, dass die beiden in seinem Zimmer verschwunden wären. Ich war bedient und musste mir etwas einfallen lassen. Also schnappten wir uns die zwei Päckchen Sangria und füllten damit einen Eimer. Mit ein paar Orangen und Partydekor richteten wir das Ganze noch schön her und tranken davon, bis wir keine Lust mehr darauf hatten. Da sie Beiden noch immer nicht wiedergekommen waren, überlegten wir uns, wie wir uns rächen sollten.


Und jetzt wird es eklig. Wir pinkelten und spuckten in den Eimer. Als dann der Gastgeber mit seiner Eroberung wieder kam, luden wir sie ein, sich erneut zu uns zu gesellen. Wir lachten uns innerlich ins Fäustchen und am Morgen, als wir gingen, haben wir es ihm erzählt, damit es auch Sinn macht. Er glaubte uns nicht und lachte nur. Ich weiß, dass das absolut ekelhaft und krank war, aber jeder, der diesen Typen kennt, hätte das Gleiche getan. Zu Schaden kam er auch nicht, da er wirklich nicht glaubte, dass wir das gemacht haben. Urin ist zudem steril, und ein bisschen Speichel trinkt man auch, wenn man aus fremden Gläsern trinkt. Ich lache allerdings noch oft darüber, besonders, wenn ich ihn sehe.

Beichthaus.com Beichte #00031733 vom 12.08.2013 um 14:53:35 Uhr in 67112 Mutterstadt (19 Kommentare).

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Den Falschen beschuldigt

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Boshaftigkeit Fremdgehen Falschheit Feigheit Lügen Berlin

Ich (w/20) war letztens mit meinen Freundinnen feiern. Der Abend war echt super, nur habe ich es mit dem Alkohol ein wenig übertrieben. Jedenfalls, als ich meine Freundinnen irgendwann nicht mehr wieder gefunden habe, hat mich so ein Typ angesprochen, und nachdem wir zunächst nur getanzt haben, wurde schnell mehr daraus. Ich sollte noch dazu sagen, dass ich eigentlich in einer glücklichen Beziehung bin. Jedenfalls ist es irgendwann dazu gekommen, dass ich mit dem Typen nach Hause gefahren bin und wir auch Sex hatten. Dummerweise hat meine Freundin gesehen, wie ich mit irgendeinem Typen die Disco verlassen habe, und hat das dann meinem Freund erzählt. Der war natürlich sauer und ich musste mich irgendwie raus reden. Also habe ich ihm erzählt, dass mir ein Junge aus meiner alten Schule etwas in den Drink getan und mich dann zu sich nach Hause gelockt hat. Mein Freund hat ihn daraufhin übel zusammengeschlagen und das nur, weil ich jemanden falsch beschuldigt habe. Ich habe echt ein schlechtes Gewissen und mache mir immer noch viele Vorwürfe deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00031725 vom 10.08.2013 um 21:21:23 Uhr in 10117 Berlin (Friedrichstraße) (35 Kommentare).

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