Stichhaltige Rache

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Rache Boshaftigkeit Zorn Familie

Ich (w/28) kann meine Schwägerin nicht ausstehen. Sie ist total egoistisch, hält sich für eine Königin und will immer nur das Beste von allem - aber selbst etwas geben kommt nicht infrage. Mein Mann meint, sie wäre als Kind schon so gewesen und hätte nie irgendetwas geteilt. Ein Beispiel war eine Reise, die wir als Geschenk für meine Schwiegereltern geplant hatten. Natürlich war es so geplant, dass mein Mann und ich die Hälfte der Kosten zahlen und die Beiden die andere Hälfte übernehmen. Aber nein - Madame jammert die ganze Zeit, wie unfair das doch wäre, da wir beide Vollzeit arbeiten, während sie doch nur halbtags arbeiten geht, und nur ihr Mann den ganzen Tag schuftet. Dabei verdient mein Schwager übrigens so gut, dass beide zusammen ungefähr auf den gleichen Lohn kommen dürften, wie mein Mann und ich. Aber die größte Frechheit war, dass sie einmal bei uns übernachteten und sich erst einen Tag vorher ankündigten - sie gingen einfach davon aus, dass wir am Wochenende nichts zu tun hätten. Noch dazu beschwerte sie sich permanent!


Ihr passte das Gästezimmer nicht, das wir auf die Schnelle noch geputzt und aufgeräumt hatten - schließlich könne sie auf keinen Fall in einem Zimmer schlafen, das nach Osten zeigt, dann scheint ja am Morgen die Sonne rein. Aber die Jalousie kann sie auch nicht komplett runterziehen, da dann nicht genug Luft in den Raum kommt. Und überhaupt ist die Wandfarbe auch nicht passend, denn die regt sie zu sehr auf. Noch dazu wurden wir dann als unverschämt hingestellt, weil wir ihnen nicht unser Bett angeboten haben! Zum Glück wies mein Mann sie dann zurecht, dass sie gefälligst Ruhe geben solle, oder sie könne draußen schlafen. Sie war zwar beleidigt, aber endlich ruhig. Mein Schwager war offensichtlich peinlich berührt, doch wie immer traute er sich nicht, ihr zu widersprechen.


Am nächsten Morgen ging es dann munter weiter. Sie hatte furchtbare Rückenschmerzen von ihrem Gästebett, die Vögel haben zu laut gezwitschert und der Kaffee war nicht koffeinfrei. Die Brötchen, die extra frisch vom Bäcker kamen schmeckten ihr nicht und wir hätten gefälligst Pflaumenmus kaufen sollen, da wir ja wussten, dass sie es gerne isst. Als wir dann im Gegenzug einmal bei den beiden übernachteten, tat sie allerdings so, als wäre das ein unzumutbarer Aufwand, obwohl wir extra einen Monat vorher gefragt hatten. Wir schliefen dann in einem staubigen und komplett zugemüllten Schlafzimmer - schließlich hatte sie keine Zeit gehabt, um aufzuräumen. Nur zur Erinnerung, sie arbeitet nur halbtags und hat auch keine Kinder oder geht ehrenamtlichen Tätigkeiten nach. Am nächsten Morgen kam sie auch nicht auf die Idee, mal aufzustehen und Frühstück zu machen - wie sich das für Gastgeber gehört - sondern sie lag bis Mittags im Bett und scheuchte stattdessen ihren Mann raus. Das Frühstück fiel bescheiden aus, denn sie hatte es auch nicht geschafft, mehr zu kaufen, als eine Tüte Brötchen zum Aufbacken und ein Stück Butter.


Als wir dann vor einiger Zeit auf einer Familienfeier waren, übernachteten alle Gäste in dem Gasthof in Gästezimmern. Da sah ich endlich eine Möglichkeit, um meiner Schwägerin eins auszuwischen. Nicht weit von dem Gasthof entfernt war ein Teich, der regelmäßig von riesigen Mückenschwärmen umgeben ist. Und meine Schwägerin hasst Mücken! Sie ist immer diejenige, die zuerst gestochen wird. Unter dem Vorwand, vor der Feier noch einen kleinen Spaziergang zu machen, ging ich zu dem Teich - natürlich mit entsprechend langer Kleidung, damit ich nicht selbst von den Mücken gestochen werde. Dort fing ich dann etliche der Mücken ein und verstaute sie in Gläsern mit Deckel, die ich mir zuvor besorgt hatte. Ich erkundigte mich, in welchem Zimmer meine Schwägerin übernachten würde und schmuggelte die Mücken während der abendlichen Feier in den Raum. Dann wartete ich den restlichen Abend gespannt darauf, dass meine Schwägerin zu Bett gehen würde. Schließlich verließ sie, wie üblich, als eine der Ersten die Feier, denn sie braucht ja ihren Schönheitsschlaf. Ungefähr eine viertel Stunde später kreischte sie von oben, dass ihr Mann gefälligst sofort kommen solle. Am nächsten Morgen war sie völlig zerstochen und kratzte sich permanent, die Mücken hatten ganze Arbeit geleistet. Es tut mir nur für meinen Schwager leid, der zwar nur zwei oder drei Stiche abbekommen hat, aber die ganze Nacht Mücken jagen und sich ihr Gejammer anhören musste. Und für die Mücken, denn die haben das Ganze leider nicht unbeschadet überstanden.

Beichthaus.com Beichte #00032003 vom 06.10.2013 um 01:53:20 Uhr (25 Kommentare).

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Undankbare Straßenmusiker

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Aggression Zorn Engherzigkeit Ludwigsburg

Ich (m/35) bin durchaus ein umgänglicher und sozialer Mensch. Allerdings bin ich niemand, der Faulenzertum und Schmarotzertum unterstützt. Dementsprechend gebe ich den Straßenmusikern und Bettlern seit Neuestem kein Bargeld mehr, sondern werfe bei Gelegenheit ein oder zwei Pfandflaschen in ihren Spendenkorb. Die Flaschen können sie schließlich auch gegen Bares eintauschen. Letzte Woche bin ich jedoch auf ein ganz undankbares Exemplar dieser Gattung gestoßen: Als ich eine Pfandflasche in das Spendenkästlein des schon ziemlich verlotterten Akkordeonspielers gab, schrie er mich an, ob sein Korb denn ein Mülleimer sei oder was. Ich war über seine Undankbarkeit so erbost, dass ich seine Spendenkiste umkickte, sodass das Geld sich quer über den Bürgersteig verteilte. Ich bitte um Absolution, denn meine Reaktion war wohl doch etwas zu hart.

Beichthaus.com Beichte #00031997 vom 04.10.2013 um 22:18:29 Uhr in 71638 Ludwigsburg (Myliusstraße 5) (31 Kommentare).

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Hilfe, mein Freund würgt mich!

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Fetisch Aggression Gewalt Verzweiflung Ex

Hilfe, mein Freund würgt mich!
Als ich 19 Jahre alt war, war ich der festen Überzeugung, dass der Fetisch meines jetzigen Ex (23) auch meine wären. Ich ließ mich würgen, schlagen, mir an den Haaren ziehen, mich beißen und so hart anpacken, dass ich ständig blaue Flecken hatte oder meine Lippen danach von ihm blutig gebissen waren. Grundsätzlich packte er mich jedes Mal so hart an, dass ich das Gefühl hatte, er wäre nicht mit sich und mir zufrieden, wenn ich keine Blessuren hatte. Es verging kein einziges Mal, bei dem ich keine Tränen vor Schmerzen in den Augen hatte. Er war mein erster Freund und ich hatte keine Erfahrung - die Beziehung dauerte über drei Jahre, bis ich ihn dann mit circa 21 verließ. So etwas wie "durchschnittlichen" oder gar liebevollen Sex gab es nie, aber für mich war unser Sex ja auch normal. Dass er auf so etwas steht, lag wohl daran, dass er zu Hause ständig untergebuttert wurde und seine Eltern ihre Machtposition ausnutzten - und das hat er dann an mir kompensiert.

Erst Jahre später und mit meiner, inzwischen lange andauernden, liebevollen Beziehung auf Augenhöhe habe ich gemerkt, dass das, was mein Ex mit mir gemacht hat, falsch war - zumindest für mich. Ich mache ihm keine Vorwürfe, ich habe es ja sang- und klanglos über mich ergehen lassen, aber ich frage mich ernsthaft, ob mit mir irgendetwas nicht stimmte, weil ich das mitgemacht habe, ohne zu begreifen, dass ich das nicht will. Dafür schäme ich mich unendlich und ich kann mir selbst nicht verzeihen, dass ich mich so habe benutzen lassen. Ich habe deshalb ziemliche Angst davor, dass ich zu beeinflussbar bin und darüber meine eigenen Bedürfnisse einfach nicht mehr wahrnehme - und das nicht nur sexuell. Deshalb fürchte ich, dass es irgendwann auch in meiner Ehe ein böses Erwachen geben könnte.

Beichthaus.com Beichte #00031988 vom 02.10.2013 um 00:53:46 Uhr (27 Kommentare).

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Jeden Tag eine Dosis Gift

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Eifersucht Neid Maßlosigkeit Ex Internet

Ich (w/22) wollte gerade schlafen gehen, aber im letzten Moment hielt mich ein starker Drang davon ab. Wie sooft in letzter Zeit brachte er mich dazu, mich nochmal in einem bekannten sozialen Netzwerk einzuloggen und auf das Profil der Ex meines Freundes zu klicken. Begegnet bin ich ihr bis jetzt erst zweimal und wir hatten keinen Kontakt. Mein Freund hat immer nur in Nebensätzen Fakten über sie erzählt, die ich alle begierig aufsauge, denn wenn ich ihn etwas über sie frage, will er nie antworten. Das Internet verrät mir da schon mehr. Leider hat sie ihr Profil sehr eingeschränkt, aber immerhin kann ich, neben den wenigen Fotos, die sie freigibt, die Kommentare lesen. So weiß ich, welche Tiere sie mag, wohin sie reist, wer ihre besten Freundinnen sind, welche Insidersprüche sie so untereinander austauschen und wie ihr neuer Freund heißt. Bei ihm gibt es wesentlich mehr zu holen, denn er hält wohl nichts von Privatsphäre und postet fröhlich Bilder von sich und ihr. Zusammen mit den spärlichen Infos, die mir mein Freund ab und an liefert, kann ich mir so einiges zusammenreimen. Somit weiß ich inzwischen sehr viel mehr über die Ex meines Freundes und ihre neue Beziehung, als sich diese drei Leute jemals träumen lassen würden.


Mittlerweile ist es wie meine tägliche Serie, die ich schauen muss: Ich klicke mich abends durch die Profile der Ex und ihres Neuen. Aber was bringt mir das eigentlich? Eigentlich ist es nicht einmal besonders spannend, denn es gibt nur alle paar Wochen mal etwas Neues. Wenn ich ehrlich bin, ist es vermutlich so ein Drang, mich selbst zu verletzen. Mein Freund hatte vor mir schon so einige Beziehungen, aber ich bin nur auf diese eine Ex so eifersüchtig. Der Grund ist, dass er sie, wenn er von ihr spricht, als sehr hübsch bezeichnet. Sie ist zwar ziemlich schlank, aber ihr Gesicht ist, meiner Meinung nach, durchschnittlich, ja schon fast unscheinbar - um nicht zu sagen unschön. Natürlich verwirrt es mich, dass er ausgerechnet diese Frau so schön fand - es ging bei seiner Aussage rein ums Äußerliche und nicht um innere Werte. Dazu kommt, dass ich sie teilweise sogar recht sympathisch finde. Das alles macht mich umso eifersüchtiger. Und so verabreiche ich mir Tag für Tag eine kleine Dosis von diesem Gift, ohne zu wissen, warum ich den Schmerz überhaupt brauche.

Beichthaus.com Beichte #00031985 vom 03.10.2013 um 00:04:55 Uhr (9 Kommentare).

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Anal Brutal

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Feigheit Intim Sex

Anal Brutal
Ich (w) habe Angst vor Anal-Sex. Als ich Sex mit meinem Freund hatte, ist er, als wir gerade richtig dabei waren, sozusagen abgerutscht. Das waren solche höllischen Schmerzen. Ich bin ansonsten niemand, der viel rumheult oder sich großartig um Schmerz kümmert, da ich auch viel Sport mache, aber dieser Moment. Da sind mir einfach die Tränen in die Augen geschossen. Das war echt brutal. Ich würde ihm gerne diesen Gefallen tun, weil er darauf sehr steht, aber ich habe einfach viel zu große Angst davor, weil ich auch nicht glaube, dass Gleitgel da viel bringen würde. Tut mir leid für ihn.

Beichthaus.com Beichte #00031974 vom 30.09.2013 um 11:34:43 Uhr (55 Kommentare).

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