Pferdekutschen in der Großstadt

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Zorn Hass Selbstsucht Tiere Wien

Ich habe gestern eine Petition gegen Fiaker in der Wiener Innenstadt unterschrieben. Falls jemand nicht weiß, was das ist: In Wien gibt es Pferdekutschen, auf denen Touristen für teures Geld durch die Innenstadt gefahren werden. Eine Bekannte von mir hat mich gebeten, für eine Tierschutzaktion dagegen zu unterschreiben. Ich habe sofort unterschrieben, allerdings muss ich beichten, dass mir der Tierschutz in dem Fall ziemlich egal ist, mir geht es einfach nur total auf die Nerven, wenn ich mit meinem Auto ewig im Stau stehe, nur weil japanische oder sonstige Touristen - ich kenne keinen Wiener, der diesen Blödsinn je gemacht hat - meinen, Sightseeing von einer im Schritttempo fahrenden Pferdekutsche aus machen zu müssen. Ich finde, wenn überhaupt, gehören Kutschen aufs Land und haben nichts in einer Großstadt zu suchen. Ich fahre ja auch nicht aus Spaß quer durch die Innenstadt, sondern nur wenn ich es eilig habe und zu einem bestimmten Termin muss. Wenn ich dann unterwegs bin und die ganze Straße staut sich, weil sich Touristen, die zu faul sind, die schöne Innenstadt zu Fuß anzuschauen, herumkutschieren lassen, könnte ich jedes Mal ausrasten! Dass es für die Pferde nicht lustig ist, den ganzen Tag durch den Autoverkehr zu gehen, glaube ich auch, aber unterschrieben habe ich nicht deshalb.

Beichthaus.com Beichte #00035876 vom 07.06.2015 um 09:57:29 Uhr in Wien (Opernring) (11 Kommentare).

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Peinlichkeiten im Bett

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Peinlichkeit Sex

Ich stand vorgestern kurz vor meinem ersten Mal. Die betreffende Frau und ich sind beste Freunde, sie weiß allerdings nicht, dass ich noch Jungfrau bin. Naja, als wir zwei Stunden rumgeschmust hatten, ging es dann voran und wir haben uns Stück für Stück ausgezogen, bis sie ganz nackt war und ich nur noch meine Unterhose anhatte, in der auch so einiges los war. Ich fing an, sie zu lecken, und dabei wurde er wieder schlaffer, was ich auf die Konzentration und die unbequeme Position zurückführte. Sie war sehr feucht und ich versuchte, einen Finger einzuführen. Ich spürte, wie sich ihre Muskeln zusammenzogen, und habe ihr gesagt, sie solle sagen, wenn sie etwas stört. Ich führte also den Finger tiefer ein - nachdem dann aber ihre Schenkel heftig zuckten, habe ich festgestellt, dass ich im Po war.

Ich habe dann das richtige Loch gefunden und da ein bisschen weitergemacht, aber meine Stimmung war dank dieser Peinlichkeit auf einem Tiefpunkt, weshalb ich dann auch erst einmal wieder zu ihr hoch bin. Sie wollte dann an mein bestes Stück, aber das war auf die Größe einer Bohne zusammengeschrumpft. Ich sagte ihr auch, dass dem weiteren Verlauf mein Missgeschick im Weg steht, und war enttäuscht und sauer auf mich, was sie dann natürlich ebenfalls scheiße fand. Und irgendwie steht mir dieses Ereignis jetzt im Weg und ich kann im Moment nicht mehr an Sex mit ihr denken.

Beichthaus.com Beichte #00035872 vom 06.06.2015 um 15:00:48 Uhr (26 Kommentare).

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Falsche Zeugenaussage

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Feigheit Lügen Verzweiflung

Ich habe letztes Jahr bei einer Zeugenaussage gelogen, um meinen Kumpel vor dem Knast zu schützen. Nicht falsch verstehen, ich wünsche ihn nicht weggesperrt, ich bereue nur meine Falschaussage. Er war immer wieder vom rechten Weg abgekommen und hatte häufig Stress mit dem Gesetz. Ich kenne ihn seit zehn Jahren, deshalb wollte ich auf unsere Freundschaft nicht verzichten und versuchte, ihn irgendwie zu bekehren. Ich versuchte oft an seine Vernunft zu appellieren und nervte ihn mit meinem Moralgequatsche. Er hat viele Talente, aber er macht nichts draus. Und er hat originelle Ideen - und trotzdem will er nur durch Stehlen und Verkaufen sein Geld verdienen. Ich fand es einfach nur schade, ließ ihn dann aber in Ruhe. Manche müssen wohl erst stolpern und hinfallen, um etwas daraus zu lernen.


Als er erwischt wurde und es zur Anzeige kam, musste ich den ganzen Ablauf noch einmal erzählen. Ich war zwar dabei, aber ich schwöre bei Gott, ich war nicht eingeweiht. Ich gestehe, ich hatte irgendwie Angst vor ihm und wollte mir nicht ausmalen, was er angestellt hätte, wenn ich ehrlich berichtet hätte, dass er geklaut hat. Er hatte ja schon eine dicke Mappe, also hätte diese Verhandlung ihn definitiv in den Knast gebracht. Auch wenn er es vielleicht verdient hätte, war mir mein Leben wichtiger, also log ich Feigling und er wurde nur verwarnt. Ich hatte eigentlich große Dankbarkeit seinerseits erwartet, aber interessanterweise haben wir seitdem keinen Kontakt mehr. Er tut so, als ob er mich nicht kennen würde.

Beichthaus.com Beichte #00035868 vom 06.06.2015 um 03:10:11 Uhr (10 Kommentare).

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Zivilcourage sollte nicht bestraft werden!

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Gewalt Maßlosigkeit Stolz Hamburg

Ich (m/29) gehe regelmäßig zum Sport und habe auch ein bisschen Masse aufgebaut. Bei über 1.80m komme ich auf trainierte 90kg. Ich bin ziemlich agil, habe früher auch Football gespielt und habe zusätzlich 10 Jahre Kampfsport-Erfahrung. Vor einiger Zeit war ich in der Innenstadt unterwegs, als ich von Weitem sah, wie jemand aus einem Klamottengeschäft geflüchtet ist. Der Mann (ca. Mitte 20) lief in meine Richtung, und als ich einen Angestellten aus dem Laden laufen und schreien hörte, habe ich den Mann ohne zu zögern aufgehalten. Allerdings habe ich übertrieben, da ich nicht allein unterwegs war und ein bisschen Show machen wollte. Ich habe den Kerl schräg von vorne mit der Schulter voraus in die Hüfte getackelt. Über einen Meter Flug und eine harte Landung auf dem Asphalt führten dann gepaart mit Adrenalin bei ihm zu Atemnot und neben dem Rufen der Polizei auch zum Auftauchen eines Krankenwagens.


Ein paar Tage später bekam ich dann Post von der Polizei. Anzeige wegen Körperverletzung. Offenbar hatte der Kerl ein paar Frakturen erlitten, so wie eine tiefe, üble Schürfwunde. Ich habe dann bei der Polizei erklärt, dass ich nur den Dieb aufhalten wollte und ja nicht wusste, ob der bewaffnet oder sonst irgendwie gefährlich ist. Glücklicherweise musste ich gar nicht viel sagen, weil der Ladenbesitzer die volle Verantwortung und sämtliche Kosten eines möglichen Verfahrens übernehmen wollte. Er sagte wohl so etwas wie "Zivilcourage sollte nicht bestraft werden." Das Verfahren wurde ein paar Wochen später eingestellt - ohne große Auswirkungen für mich. Ich wurde lediglich belehrt, dass ich etwas vorsichtiger sein soll. Ich beichte also den übertriebenen Einsatz von Gewalt unter dem Deckmantel der Zivilcourage, und das nur, weil ich ein bisschen angeben wollte.

Beichthaus.com Beichte #00035864 vom 05.06.2015 um 09:18:57 Uhr in Hamburg (Mönckebergstraße) (11 Kommentare).

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“Beichte

Sex mit einem Drogendealer

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Begehrlichkeit Waghalsigkeit Schamlosigkeit Neukloster

Es geschah an einem Dienstag, als ich (w/24) wieder einmal aus der Uni kam. Als ich eine Woche zuvor vor der Uni einen betrunkenen Dealer stehen sah, und dieser mich auch sogleich ansprach, fragte er mich, ob ich nicht etwas Gras kaufen wolle. Ich hatte generell kein Interesse an Drogen, doch der Dealer gefiel mir sehr gut: groß, gut gebaut, braunes Haar und trotz der Alkohol-Fahne sehr anziehend. Ich hatte ihn schon öfters vor der Uni herumlungern sehen, doch ich hatte mir eigentlich nie wirklich etwas dabei gedacht. Erst jetzt fiel mir auf, wie gut er aussah. Ich ging erst einmal nach Hause, doch an den darauf folgenden Tagen habe ich eben diesen attraktiven jungen Herren nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Immerhin war er seit unserem kurzen Gespräch nicht mehr betrunken und am oben genannten Dienstag fragte er mich, ob ich nicht abends etwas mit ihm trinken gehen wolle, ganz nett und wie ein echter Gentleman, was ich so von einem Dealer nicht erwartet hätte.


An besagtem Abend gingen wir in einen Club. Dort redeten und tranken wir viel, naja zumindest ich trank viel, und David, so hieß der Dealer, erzählte mir unter anderem den Grund für seine Drogentickerei. Durch den vielen Alkohol meinerseits war der Heimweg für mich sehr gefährlich. Ich achtete kaum auf den Verkehr und so kam es, dass mich schon bald fast ein Auto erfasst hätte, wenn nicht David gewesen wäre: Er sprang heldenhaft vor das Auto und wurde selber fast vom Wagen erfasst. Jetzt lag er über mir und ich schaute ihm in die Augen. Mein Herz klopfte, nicht nur, weil ich eben fast überfahren worden wäre, sondern weil ich mich durch dieses Geschehnis nur noch mehr zu ihm hingezogen fühlte. David brachte mich dann doch noch nach Hause und ich bat ihn, noch ein wenig mit hoch in die Wohnung zu kommen. Er willigte ein und wir gingen hinauf zu meiner Wohnung. Drinnen bot ich ihm ein Glas Wasser an. Als er das Glas nehmen wollte, berührte er meine Hand sanft. Wir schauten uns tief in die Augen, das zweite Mal an diesem Abend, doch dieses Mal war es inniger und so kam es zu einem Kuss. Er schien es zu genießen, ganz zu schweigen von mir, ich war hin und weg. Die Küsse und schließlich auch die Berührungen waren zärtlich und liebevoll. Schließlich führte unser Weg ins Schlafzimmer, wo er mich sanft liebkoste und wir letztendlich wilden und leidenschaftlichen Sex hatten. Es war der Beste, den ich je hatte. Am Morgen danach war er verschwunden. Ich beichte, dass ich Sex ohne Verhütung mit einem Kriminellen, den ich kaum kannte, hatte.

Beichthaus.com Beichte #00035860 vom 04.06.2015 um 16:49:05 Uhr in Neukloster (21 Kommentare).

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