Der heiße Chefkoch

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Begehrlichkeit Selbstsucht Wollust Verzweiflung Arbeit Eichendorf-Aufhausen

Bis vor Kurzem habe ich (w/21) in einer geradezu sklavischen Tätigkeit gearbeitet, die mich psychisch richtig fertiggemacht hat - stumpfer Inhalt, 50 bis 60 Stunden pro Woche, keine Zeit für Freunde oder Privatleben. Das Schlimmste an der Sache ist allerdings, dass ich fast zwei Jahre lang keinen Sex hatte. Für manche mag das nach nichts klingen, aber da ich sowohl hyper- als auch bisexuell bin, stehe ich die ganze Zeit unter Druck. Ich wechselte nun vor zwei Monaten das Feld, in der Hoffnung, mich und mein Privatleben wieder aufzubauen und suchte mir eine Arbeit als Küchenhilfe. Die fand ich auch problemlos in einem eher unbedeutenden Gasthaus. Allerdings unter einem tollen Chefkoch. Einem gestandenen 36 Jahre alten Mann - sportlich und gesundheitsbewusst und darüber hinaus sehr charismatisch. Was ich jetzt beichten möchte? Tja - ich hätte mehrere Stellen bekommen können, die bessere Konditionen und einen besseren Ruf geboten hätten, ich habe meine Entscheidung jedoch aufgrund des Chefkochs getroffen. Mein Ziel ist es, irgendwie mit diesem Kerl zu schlafen. Das eigentliche Problem daran ist, dass sich mittlerweile mein ganzes Denken und Handeln nur noch auf diesen hypothetischen Moment ausrichtet - von der Körperpflege bis zum Schuhkauf. Allerdings weiß ich auch, dass das nicht passieren wird. Ich werde mich jedoch bis zur vollen Erkenntnis dieser Tatsache quälen und danach nicht nur das sexuelle, sondern auch jegliches menschliche Interesse an diesem Mann verlieren. Und danach wird mir der gleiche emotionale Trubel bei einem anderen Menschen, vielleicht anderen Alters oder anderen Geschlechts erneut passieren. Ich möchte deshalb meine Triebhaftigkeit und mein fragwürdiges Verhalten beichten. Ich weiß, dass das falsch ist.

Beichthaus.com Beichte #00032218 vom 12.11.2013 um 17:12:46 Uhr in Eichendorf-Aufhausen (14 Kommentare).

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Die Palme von der Studentenparty

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Diebstahl Zorn Rache Morallosigkeit Nachbarn

Ich habe total nervige Nachbarn. Es sind nur WGs mit Studenten, die morgens um zwei Uhr ihre Musik laut aufdrehen oder im Innenhof Gitarre spielen und singen. Da ich morgens aber früh raus muss, um zur Arbeit zu gehen, nervt es mich tierisch. Ich habe bisher aber nur zwei Mal die Polizei gerufen, denn ich räche mich, indem ich nachts die Luft aus allen Fahrrädern lasse, wenn ich betrunken nach Hause komme und bei allen Parteien Sturm klingele. Manchmal klemme ich sogar die Klingeln fest, sodass sie dauerhaft klingeln, oder lasse die Postbenachrichtigungen verschwinden, die an der Haustür oder am Briefkasten kleben. Natürlich war ich auch mal jung und habe laut Party gemacht - aber jetzt stört mich das total! Ich kann aber auch nicht umziehen, weil ich keine so günstige Wohnung mehr bekommen würde. Einmal habe ich mich sogar auf eine ihrer Partys geschlichen und es ist keinem aufgefallen, da mich niemand kennt und dort unglaublich viele besoffene Leute waren. Ich habe die Schränke durchwühlt, Kleidung und Alkohol mitgehen lassen und bin dann extra noch einmal zurückgegangen, um eine große Zimmerpalme mitzunehmen. Einer der Partygäste hat mir sogar dabei geholfen - er war total bekifft und fand das offenbar unglaublich lustig. Die Palme habe ich übrigens immer noch und sie wird gut gepflegt. Trotzdem tut es mir ein bisschen leid, dass ich mich einfach bedient habe.

Beichthaus.com Beichte #00032214 vom 11.11.2013 um 21:13:46 Uhr (13 Kommentare).

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Das hilfreiche Arbeitsamt

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Dummheit Verrat Salzburg

Das hilfreiche Arbeitsamt
Ich (w/20) möchte hier die unglaubliche Dummheit mancher Beamten beichten. Nach meinem halbjährigen Auslandsaufenthalt musste ich zwei Monate überbrücken, bevor ich in meinem neuen Job starten konnte. Deswegen ging ich zum Amt, um mich arbeitslos zu melden. Dort angekommen wurde ich zu einer Mitarbeiterin geschickt, welche mich über meinen Lebenslauf ausfragte. Nachdem diese Frau mich schon mit leeren Augen anstarrte und fragte, welche Schule ich besucht hatte - während sie mein Abschlusszeugnis in den Händen hielt - meinte sie dann, dass ich erst Anspruch auf Arbeitslosengeld hätte, wenn ich ein halbes Jahr durchgehend gearbeitet hätte. Worauf ich ihr wahrheitsgemäß sagte, dass ich in Neuseeland angestellt war. Sie klärte mich dann darüber auf, dass die Regel sich auf Arbeiten innerhalb der EU beschränkt. So weit, so gut - jetzt aber zur eigentlichen Geschichte und dem Grund, warum ich langsam meine Hoffnung in die Menschheit verliere. Anstatt das so zu belassen, hat sie mich nämlich gefragt, ob Neuseeland in der EU liegt. Ich habe dann mein Zeug gepackt, mich bei ihr bedankt und dem Arbeitsamt einen Brief geschrieben, dass ich es ziemlich traurig finde, dass so jemand einem helfen soll, sich zu bilden und eine Anstellung zu finden. Bis heute allerdings ohne Rückmeldung. Meine Beichte ist, dass mir diese Frau sogar ein wenig leidgetan hat, da sie wegen meines Briefes wahrscheinlich Ärger bekommen hat. Hoffentlich muss sie nicht selbst bald beim Arbeitsamt stehen und sich so dämliche Fragen anhören.

Beichthaus.com Beichte #00032211 vom 10.11.2013 um 15:16:21 Uhr in Salzburg (Auerspergstraße) (28 Kommentare).

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Der gestohlene Einkaufswagen

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Verzweiflung Engherzigkeit Selbstsucht Shopping Nürnberg

Ich (w) bin normalerweise ein totaler Moral- und Werteapostel und habe eine Verzweiflungstat zu beichten. Ich lerne Erzieherin und wir hatten eine kleine Halloweenparty geplant, für die ich noch einige Dinge besorgen sollte. Ich fuhr dann direkt nach der Arbeit zum Einkaufszentrum. Als ich mein Fahrrad abstellte, meldete sich jedoch meine Blase, die entleert werden wollte. Leider gehöre ich zu den Menschen, die keine öffentliche Toilette benutzen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Darauf bedacht, möglichst schnell nach Hause zu kommen, bin ich in den Laden gelaufen, ohne mir einen Einkaufswagen zu nehmen. Das habe ich natürlich erst bemerkt, als ich schon drei Sirupflaschen in der Hand hielt und feststellte, dass es kaum noch möglich war, die restlichen Einkäufe zu tragen. Dummerweise hat meine Blase aber so sehr gedrückt, dass ich kaum noch stillstehen konnte. Und was sollte ich in meinem Dilemma tun? Die Sachen stehen lassen, nach Hause fahren und dann erneut zum Einkaufen fahren? Oder sollte ich das irgendwie aushalten? Wobei ich dann natürlich immer noch keinen Wagen gehabt hätte. Bis mir dann die Rettung auffiel - vor mir stand nämlich eine Frau, die gerade in einen anderen Gang ging, um dort etwas zu holen. Und sie hatte einen Einkaufswagen. Ich nutzte die Chance, nahm ihre drei Sachen aus dem Wagen, stopfte sie in ein Regal und floh dann schnell in einen anderen Gang. Liebe Dame vom Einkaufen - es tut mir leid, dass ich das getan habe, aber ich wusste keinen anderen Ausweg. Ich hoffe nur, der Einkaufschip, der in dem Wagen steckte, war kein wichtiges Andenken oder Ähnliches. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032209 vom 11.11.2013 um 22:30:01 Uhr in 90491 Nürnberg (Äußere Bayreuther Str.) (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Jürgen Klopp für verzweifelte Bauern

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Zwang Aggression Peinlichkeit Studentenleben Medien

Ich (m/23) wohne alleine. Sonntags schaue ich dann meistens "Schwiegertochter gesucht" oder "Bauer sucht Frau", man muss sich ja neben dem Studium mit etwas Trashigem ablenken. Jedenfalls mutiere ich dann immer zu einer Art Jürgen Klopp für die einsamen, im Umgang mit Frauen total unbeholfenen Bauern oder die Söhne, deren Mütter eine Schwiegertochter suchen. Ich kann mich manchmal kaum noch auf dem Sofa halten! In Situationen, in denen der Herr die Dame küssen müsste, es aber nicht tut, stehe ich manchmal geistesgegenwärtig auf und schreie vor mich hin "Jetzt hättest du sie küssen müssen!" oder "Mann, hast du noch nie was von Verführung gehört?! Du Idiot!", es artet teilweise sogar richtig aus und ich schreie meinen Fernseher an. Ich kann aber nicht damit aufhören. Ich schäme mich ziemlich und hoffe meine Nachbarn hören mich nicht. Außerdem hoffe ich, dass ich nicht mehr lange alleine wohnen muss, sondern bald eine Freundin finde - ansonsten schicke ich dann meine Mutter los, um eine Schwiegertochter zu suchen. Jedoch will ich den Sonntagabend stets alleine verbringen, damit ich meine Routine weiterhin einhalten kann, ohne dass jemand von meinem dämlichen Hobby erfährt.

Beichthaus.com Beichte #00032207 vom 10.11.2013 um 20:51:37 Uhr (12 Kommentare).

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