Seitensprung in Chile

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Betrug Fremdgehen Verzweiflung Urlaub Chile

Ich habe meinen Freund betrogen.
Ich (w/22) bin wirklich nicht der Typ Mensch, der so etwas tun würde. Genau das Gegenteil eher. Ich halte mich an alle meine Prinzipien und bin extrem ehrlich zu allen. Ich lüge nie. Und jetzt gedenke ich, es ihm zu verschweigen bis zu dem Zeitpunkt, an dem er mich direkt fragt. Während ich das schreibe habe ich nicht das Gefühl, dass ich über mich schreibe, doch es ist wirklich geschehen. In Chile, vor zwei Tagen. Ich war vier Wochen dort in Urlaub und habe mich schon am ersten Abend nach dem Jetlag auf einer Party verliebt. Er hat sich erst recht in mich verliebt. Doch ich blieb, obwohl ich extrem besoffen war, treu an diesem Abend. Ich habe mich schweren Herzens von ihm verabschiedet. Doch er fragte Freunde nach meiner Nummer und ich hätte ihn zurückrufen können. Aus Angst, dass ich meinen Freund doch betrügen könnte wenn ich den Chilenen wieder sehe, habe ich ihn nicht zurückgerufen. Ich habe allerdings angefangen, mit ihm zu chatten, per Internet.

Doch wir hätten uns ab da nicht wiedergesehen, da ich zu dem Haus meiner Schwester im Süden Chiles weitergereist bin. Doch auch dort habe ich weiter mit ihm gechattet, jeden Abend, in der Hoffnung und auch in der Vermutung, dass wir einfach nur Freunde sein können. Und nach einigen Gesprächen über das Internet hatte ich auch den Eindruck, wir sind wirklich nur Freunde. Nach den vier Wochen mussten wir allerdings wieder in den Norden. Und da jener chilenische Freund auch zum selben Zeitpunkt in der Stadt war, dachte ich, es ist nicht mehr schlimm, wenn wir uns treffen. Er verbrachte einen schönen Tag mit mir und meiner Familie und am Abend saßen wir noch bei Freunden. Doch dann waren er und ich für ein Gespräch alleine. Und wir redeten sehr ehrlich miteinander, dass es schade ist, doch dass ich nicht mehr als eine Freundin für ihn sein kann. Trotzdem konnte ich diese leidenschaftliche Seite in mir nach einer Weile nichtmehr unterdrücken und küsste ihn.

Und als es dann schon so weit war, konnte ich nicht damit aufhören. Wir küssten uns die ganze Nacht so leidenschaftlich, wie ich noch nie geküsste hatte. Meine Schwester ging alleine in das Hostal zurück und ich blieb bei ihm - die ganze Nacht. Uns fehlte nur ein Kondom, doch ansonsten habe ich meinen Freund von vorne bis hinten betrogen. Und ihm habe ich das Herz gebrochen, als ich am nächsten Morgen zum Flughafen musste. Als ich nach Hause kam wartete mein Freund auf mich mit einer Rose in der Hand. Er war so liebevoll wie nie zuvor und lässt mich seither kaum aus den Augen. Deshalb nutze ich grade die freie Minute, um es wenigstens jemandem beichten zu können. Alle meine Freunde sind auch mit meinem Freund befreundet, deshalb wird es schwer sein für mich es jemandem zu erzählen. Meinem Freund kann ich es jedenfalls nicht erzählen. Er könnte nicht ohne mich leben und ich nicht ohne ihn. Und ich will ihn nicht verletzen.

Dem Chilenen habe ich klar gemacht, dass es schön war, doch nie mehr daraus werden wird. Und ich habe wieder das Gefühl, wir können Freunde bleiben. Nun frage ich mich, was aus meinem Leben und meiner Beziehung wird. Ich hoffe ich kann das was passiert ist entweder gut genug vergessen um mich nicht ewig schuldig zu fühlen oder es meinem Freund auf eine eventuell schonende Weise beibringen. Er könnte mir vielleicht verzeihen, denn er würde mich ja trotzdem nicht verlieren wollen. Doch es wäre immer noch schrecklich.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, mit meinem Dilemma. Ich bin froh um Anregungen und Ratschläge. Ich weiß, viele Menschen betrügen und belügen ohne schlechtes Gewissen. Und was ich getan habe, war vielleicht halb so schlimm. Aber wenn ich es meinen Freunden erzählen würde, würden sie sagen, ich sollte es meinem Freund sagen. Doch das will ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025861 vom 13.03.2009 um 02:08:09 Uhr in Chile (Santiago) (38 Kommentare).

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Unterricht im Masturbieren

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Masturbation Wollust Schamlosigkeit Arbeit Heidelberg

Unterricht im Masturbieren
Ich möchte hiermit meinen Beruf beichten, obwohl ich glücklich mit ihm bin und nicht bereue, diese Tätigkeit auszuüben - nur wird es in dieser Gesellschaft immer noch nicht wirklich akzeptiert. Ich habe mit 18 Jahren nach meinem Realschulabschluss mit einer Ausbildung als Paartherapeutin angefangen und vor zwei Jahren, als ich 20 war, abgeschlossen. Da es aber in Deutschland viel zu viele dieser Paartherapeuten gibt, wollte ich etwas Originelleres und Erfolgsversprechenderes. Meine Berufsbezeichnung ist jetzt zwar immer noch Paartherapeutin, aber seit einem Jahr gebe ich Frauen jeden Alters Unterricht im richtigen Masturbieren. Dabei fasse ich aber keine der Frauen im Intimbereich an und wenn, dann sehr selten und nur mit Handschuhen, zum Beispiel zum Finden des G-Punktes. Was ich da mache, ist ausschließlich die weibliche Anatomie mit Bildern und Plakaten erklären und zeigen, mit welchen Techniken man am leichtesten zu einem tollen Orgasmus kommt. Meistens mache ich es erst einmal vor und zeige den Frauen, wie der Orgasmus aussehen kann (d.h. ich masturbiere vor deren Augen) und dann dürfen die Frauen es an sich selbst probieren und ich gebe Tipps.

Am Ende, wenn alle merken, dass sie den Dreh raushaben, masturbieren wir alle zusammen, bis jede Einzelne diesen tollen Orgasmus hatte. Was mich jedes Mal wieder an diesen Unterrichtsstunden freut, sind die strahlenden Gesichter der Frauen, die seit Jahren keinen Orgasmus mehr hatten. Zu meinen Kunden gehören 40-jährige Hausfrauen, die keine Aufmerksamkeit von ihren Männern mehr bekommen, wie auch junge 16-jährige, die gerade ihren Körper erkunden wollen. Und ich muss sagen, dass ich meinen Job liebe. Das Einzige, was mich daran stört, ist, dass Männer sofort die Flucht ergreifen, sobald sie von meinem Beruf erfahren, da ich auch kein Geheimnis daraus mache. Normale Beziehungen sind in meinem Leben daher selten. Und natürlich stören auch die Vorurteile der intoleranten Menschen in Deutschland. Ich habe übrigens nicht vor, noch 30 Jahre diesen Beruf auszuüben, da ich aber genug Geld verdiene, was ich vorerst ansparen werde, kann ich später unbesorgt als normale Paartherapeutin weiterarbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00025847 vom 10.03.2009 um 17:46:06 Uhr in Heidelberg (70 Kommentare).

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“Beichte

Die zehn Beichten meines Lebens

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Hass Zorn

1. Ich hasse Leute, die sich im Bus über Kleinkinder, die Lärm machen, aufregen. Und dabei selbst permanent mit dem Handy Musik hören (Kopfhörer hin oder her, man hört es trotzdem), rumtelefonieren (was interessiert mich euer Privatleben), sich unnötig laut über ihren privaten Mist unterhalten, etc. Da sind mir die Kinder echt lieber, die labern nicht pausenlos über "die geile Pardy, aldda!" oder über den WoW-Süchtigen Freund ("Boah, der is voll abhängig, ey!").

2. Ich hasse Sätze von Frauen wie: "Ich weiß nicht, warum ich das getan habe" oder "Ich wollte das eigentlich gar nicht", wenn sie mal wieder mit einem in der Kiste gelandet sind, der ihnen doch nicht gefällt. Benutzt Euren Kopf, dazu ist er da. Dann gibt es auch nichts zu bereuen! Wir Männer sind schwanzgesteuert? Wenn ihr das wisst, dann benutzt euren Kopf um dem entgegenzusteuern. Wenn ihr das nicht könnt, dann regt Euch nicht über "schwanzgesteuerte Männer" auf, denn dann scheint bei Euch Geilheit auch über Vernunft zu stehen!

3. Ich hasse diese permanente Selbstdarstellung im sog. Web 2.0: studivz, myspace, Lokalisten, wie es mich alles ankotzt. Kein Schwein interessiert sich für Eure Hobbys, oder ob ihr härter als andere vorglüht!

4. Ich hasse es, dass ich mich mit dieser Beichte selbst an diesem System der Selbstdarstellung beteilige.

5. Ich hasse es, dass Fleischesser permanent rumnölen, Vegetarier täten ihnen ins Essen reinquatschen. Das ist gelogen! Nur eine Minderheit der Vegetarier tut das, stattdessen sind wir Fleischesser immer ganz grandios darin, uns über Vegetarier lustig zu machen, ihnen das Essen im wahrsten Sinne des Wortes vorzukauen und dabei Sprüche loszulassen wie: "Lecker, totes Tier", und so weiter. So lange Fleischesser sich so aufführen, sollten sie sich nicht über die paar Vegetarier aufregen, die ab und zu sagen "Salat ist auch lecker!"

6. Ich hasse diese anti-amerikanischen Vorurteile! Fakt: Der Anteil an Idioten in den USA ist prozentual nicht kleiner als hier, aber auch nicht größer! Idioten gibt es überall! Fakt: Wer schon so anfängt mit "Boah, die Amis sind so einfältig und blöd" beweist, dass er selbst scheinbar kein Stück besser ist. Wer alle Amis über einen Kamm schert, der ist kein Stück differenzierter, sondern leidet selbst unter stumpfen Vorurteilen. Fakt: Die meisten Leute, die sich über die Waffengesetze und die Pick-Ups dort aufregen, sind doch nur neidisch, weil sie eigentlich selbst gerne so eine große Karre fahren würden und eine Shotgun zu Hause hätten!

7. Ich hasse es, dass man sich jede Woche den Mist anhören muss von wegen "Fehlentscheidung des Schiedsrichters, das Tor hätte zählen müssen" und das tagelang. Entweder ihr führt den Videobeweis ein und beendet endlich solche Quatschdiskussionen oder ihr lebt damit, wie es jetzt ist, hört aber auf euch über Fehlentscheidungen aufzuregen und akzeptiert diese einfach, anstatt Leute wie mich, denen so etwas absolut egal ist, damit zu nerven.

8. Ich hasse Boris Becker und dass man einfach nicht um Infos über sein dämliches Privatleben vorbeikommt. Die Tagesschau ist ja wohl die einzige Sendung, in der man BumBum Boris entgehen kann.

9. Ich hasse Studenten, obwohl ich selbst einer bin.

10. Ich habe "Wege zum Glück" auf ZDF von Anfang bis Ende geguckt, Spaß dabei gehabt, sehr mitgefiebert und bei jeder Hochzeit gegluckst wie ein Kleinkind. Und das als erwachsener Mann!

Beichthaus.com Beichte #00025820 vom 06.03.2009 um 11:00:17 Uhr (56 Kommentare).

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Spaß als Azubi

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Vandalismus Faulheit Zwietracht Chemnitz

Wir sind eine relativ lustige Azubigruppe, mit einigen Ausnahmen. Unsere Hauptbeschäftigung auf der Arbeit ist es, anderen beim Schlafen ins Gesicht zu pupsen, Gegenstände zu zerstören, Monitore aus den Verankerungen gebrochen und so weiter und so fort. Wenn wir gerade nichts zerstören oder schlafen, surfen wir den ganzen Tag im Netz oder bewerfen uns mit Werkzeug. Da kann es schon mal sein, dass ein Seitenschneider durch die Kante fliegt, und ein Hammer hinterher kommt. Zu allem Überfluss haben wir ein zerschnittenes Metermaß benutzt, um unsere Zukunft vorauszusagen. Wir haben Zahlenbereiche erstellt, jedem von uns einen Bereich zugeordnet und dann gezogen.

Des Weiteren mobben wir uns den ganzen Tag selbst, naja, eigentlich nur zwei Kollegen wirklich. Weil die uns am meisten auf den Pisser gehen. Die Eine ist eine Pseudo Emo-Punk-Goth-Alte und der andere ein geistig Verwirrter aus Inzest geborener Bulimiekranker mit großer Klappe. Keiner mag die beiden, aber naja. Das Ganze passiert nur, weil unserer Ausbilder den ganzen Tag am Rauchen ist und sich eh nicht dafür interessiert, was wir machen. Bald ist Zwischenprüfung und wir wissen so gut wie gar nichts. Wir sind fast selbst schuld, aber dieses dämliche Ausbildungssystem hat auch ihren Anteil.

Beichthaus.com Beichte #00025790 vom 03.03.2009 um 10:02:46 Uhr in Chemnitz (29 Kommentare).

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“Beichte

Die Tochter reicher Eltern

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Hass Neid Geld Oberjoch

Ich habe zu beichten: Ich kann die Freundin meines besten Freundes überhaupt nicht leiden. Nicht nur, dass sie unattraktiv und alles andere als schlank ist, zudem hat sie noch den IQ eines Regals. Obwohl die "Gute" eine Ausbildung macht und selbst Geld verdient, bekommt sie von ihren Eltern ihr hässliches Auto und sonst noch jeden Dreck bezahlt. Damit prahlt sie dann immer rum, gerade wieder: "Mein Papa hat sich heute das und das gekauft", "Ich gehe morgen mit meiner Mama in die Stadt und sie kauft mir was". Ich frage mich, wie sie überhaupt auf den Gedanken kommt, mich würde es ernsthaft interessieren, was sie zu erzählen hat. Was mein Kumpel an ihr findet, ist mir ein Rätsel, er hätte eine Bessere verdient. Ich hoffe, sie trennen sich bald, damit ich wieder öfters mit meinem Kumpel saufen kann!

Beichthaus.com Beichte #00025760 vom 27.02.2009 um 23:11:00 Uhr in Oberjoch (11 Kommentare).

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