Loch im Kopf

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Gewalt Lügen Kinder Kindergarten Oldenburg

Als ich im Kindergarten war, hatte ich einen besten Freund. Wir haben jeden Tag miteinander gespielt und verstanden uns echt super. Doch eines Tages, nachdem wir mit den Holzklötzchen gespielt hatten, stellte ich ihm aus Langeweile ein Bein und er fiel mit dem Kopf auf ein Klötzchen. Er hatte ein Loch im Kopf und musste sogar ins Krankenhaus. Als die Erzieherin mich fragte, was passiert ist, habe ich gesagt er sei gestolpert. Der arme Kerl.

Beichthaus.com Beichte #00027486 vom 05.02.2010 um 17:45:37 Uhr in Oldenburg (12 Kommentare).

Gebeichtet von DrWoog
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Demo-Zahnbürste geklaut

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Diebstahl Geiz Shopping Aachen

Ich komme gerade vom Einkaufen aus dem Supermarkt wo ich mir eigentlich neue Aufsätze für meine elektrische Zahnbürste kaufen wollte. Es gab auch eine riesige Auswahl, nur war ich mehr als erschrocken über die horrenden Preise die dort verlangt wurden. So habe ich, das erste mal in meinem Leben, etwas gestohlen. Aber nicht etwa ein ganzes Aufsatz-Set, sondern den Aufsatz von der Zahnbürste, die da zu Demonstrationszwecken ausgepackt und festgeschraubt stand. Jetzt liege ich im Bett, lass mir von der Zahnbürste die Zähne schrubben und habe dabei ein kleines Glücksgefühl. Ich schäme mich für den Diebstahl und meine unangebrachten Gedanken, hoffe ich komme nie wieder in Versuchung!

Beichthaus.com Beichte #00027485 vom 05.02.2010 um 00:26:55 Uhr in Aachen (31 Kommentare).

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Bürgerbüro statt alter lüsterner Mann

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Boshaftigkeit Falschheit Dummheit Kremmen

Bürgerbüro statt alter lüsterner Mann
Ich habe bei einer Sextreff-Website für Schwule eine Anzeige aufgegeben wo ich (laut Anzeige angeblich klein, Mitte fünfzig mit Haarkranz und gut bezahltem Job) nach dominanten, gerne dunkelhäutigen Kerlen mit großem Schwengel suche, für alle möglichen Sauereien. Als Nummer habe ich die vom NPD Bürgerbüro angegeben. Ich würde gerne das Gesicht von dem NPD-Typen sehen, wenn ein Schwarzer anruft, der einem devoten alten Sack seinen 25 cm-Prügel für Deepthroats und Dehnspiele anbietet.

Beichthaus.com Beichte #00027484 vom 04.02.2010 um 14:31:35 Uhr in Kremmen (44 Kommentare).

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Wechselgeld aufs Band statt in die Hand

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Aggression Zorn Eitelkeit Shopping Bensheim

Als ich letzte Woche wieder mal mein Wechselgeld an der Kasse trotz aufgehaltener Hand auf das Band gelegt bekam, bin ich ausgerastet und hab die Kassiererin angebrüllt ob sie blind oder total verblödet sei und ich doch extra die Hand hingehalten hätte. Sie hat sich total erschreckt und ihr standen Tränen in den Augen.
Später tat es mir Leid, aber ich kann es verdammt nochmal nicht verstehen, warum so etwas immer wieder gemacht wird! Ich halte meine Hand doch da nicht aus Spaß hin. Aber nein, das Geld wird da irgendwo hingelegt und ich kann zusehen wie ich die Münzen aufheben kann. So etwas machen die mit Vorliebe auch immer dann, wenn das Wechselgeld aus extra vielen Cent-Stücken besteht.

Beichthaus.com Beichte #00027483 vom 04.02.2010 um 11:40:07 Uhr in Bensheim (50 Kommentare).

Gebeichtet von franzhose
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Klotür zugenagelt

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Boshaftigkeit Hass Vandalismus Nachbarn

Klotür zugenagelt
Die folgende Geschichte ist nun sicherlich schon zwanzig Jahre her, aber noch heute denke ich manchmal daran. Meine Familie lebte damals in einem kleinen Dorf in Süddeutschland. Leider hatte uns vor unserem Einzug niemand vor den Nachbarn auf der rechten Seite gewarnt. In einem heruntergekommenen Haus lebten dort eine steinalte, bucklige Frau und ihr stark übergewichtiger Sohn. Beide rochen sehr penetrant. Mein älterer Bruder und ich haben nicht schlecht gestaunt, als wir herausfanden, dass die beiden noch ein uraltes Plumsklo im Garten stehen hatten. Die uralte Frau stand besonders bei gutem Wetter den lieben langen Tag lang in ihrem Hof und beobachtete Nachbarn und Passanten. Wenn sie jemanden erblickte, den sie nicht kannte, keifte sie jedes Mal: "Wer seid denn ihr? Wer seid denn ihr? Was machen sie denn? Was machen sie denn? Die sagen ja nichts! Die sagen ja nichts!" Unsere Familie durfte sich das nur allzu oft anhören. Nach einer Weile ging es uns allen natürlich gewaltig auf den Keks. Der Sohn der alten Frau war im Dorf dafür bekannt, gerade verwitweten Frauen Pralinen aufs Fensterbrett zu legen und mit seinem uralten blauen Käfer in ihre Hofeinfahrten zu fahren. Einmal wurde er von der Polizei im absoluten Halteverbot parkend erwischt. Dort genehmigte er sich gerade eine ausgiebige Brotzeit, bestehend aus Fleischwurst und Brötchen. Er soll gerufen haben: "Man wird ja wohl noch eine Brotzeit machen dürfen!" In einem Winter war es kälter, als sonst.

Damals hatten mein Bruder und ich eine verrückte Idee. Wir hatten Weihnachtsferien und deshalb wohl zu viel Zeit. Mitten in der Nacht schlichen wir uns mit einem Hammer und einem Korb voller Nägel zu dem Plumsklo der Nachbarn. Dort nagelten wir die Klotür zu. Am nächsten Morgen war das Gezeter groß. Während des Tages musste ich dann leider noch mit ansehen, wie der Sohn der alten Frau, sich auf dem Misthaufen vor dem Nachbarhaus erleichterte. Davon habe ich heute noch Albträume. Es dauerte dann noch den ganzen Tag, bis die Nachbarn es mit Hilfe einige anderer Dorfbewohner schafften, die Klotür wieder zu öffnen. Heute denke ich, dass mein Bruder und ich doch etwas zu weit gegangen sind. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027482 vom 04.02.2010 um 10:46:46 Uhr (29 Kommentare).

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