Meerschweinchen in der Dusche

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Engherzigkeit Morallosigkeit Mord Tiere

Als wir umziehen mussten, habe ich unsere sechs Meerschweinchen in der Dusche ertränkt, weil in der neuen Wohnung kein Platz für sie war. Ich schäme mich total dafür. Kein Mensch weiß davon, ich habe erzählt, ich hätte sie weggegeben.

Beichthaus.com Beichte #00024927 vom 10.10.2008 um 12:12:06 Uhr (53 Kommentare).

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In der Regel keine weißen Sachen

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Peinlichkeit Gesellschaft

Das Unfassbare ist mir letztes Jahr passiert. Ich (w) sitze in weißer Sommerhose (nahezu durchsichtig) und leichter Bluse mit meiner Freundin in der Innenstadt draußen in einem Café. Zwei Tage zu früh bekam ich meine Tage. Ich merkte richtig, wie sich ein Schub in mir auf den Weg machte und hinausschwappte. Es war so peinlich, alles leckte und lief in die Hose. Obwohl ich meine Tasche davorhielt, konnten alle alles sehen. Ich musste noch durch die gesamte Stadt und dann mit dem Bus nach Hause fahren. Ich wollte vor Scham im Boden versinken.

Beichthaus.com Beichte #00024904 vom 06.10.2008 um 17:02:31 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Föhnabhängig

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Manie Gesellschaft

Föhnabhängig
Ich (m/23) muss auch mal etwas beichten. Ich bin föhnabhängig. Hört sich blöd an, oder? Ich bin absolut süchtig nach Föhnen oder anderen Geräten, die warme Luft produzieren und gleichbleibende Geräusche von sich geben. Sobald ein Föhn angemacht wird, fühle ich mich ungefähr 10 Stufen besser. Manchmal liege ich einfach nur im Bett und mache meinen Föhn an und fühle mich wohl. Seit einiger Zeit habe ich es wirklich zu einer Alltagsgewohnheit gemacht. Wenn ich die Möglichkeit habe (und ich habe sie sehr oft) mache ich auch mal den Föhn an, um mir andere alltägliche Dinge angenehmer zu machen. Morgens z.B., wenn es ultrakalt im Bad ist, gibt es nichts Besseres, als einen Föhn. Oder wenn ich lernen muss und draußen schreien die Nachbarskinder rum. Föhn an! Meine Familie hat sich mittlerweile damit abgefunden. Vorletztes Weihnachten hat mir meine Schwester sogar einen Föhn geschenkt. Ein bisschen schäme ich mich aber immer noch vor Fremden und versuche es geheim zu halten. Die Leute würden wohl mit Unverständnis reagieren, aber dieses wohlige Gefühl warmer Luft und das sanfte gleichmäßige Brummen sind einfach zu gut. Achja, während ich diese Beichte schreibe, läuft natürlich auch ein Föhn.

Beichthaus.com Beichte #00024894 vom 05.10.2008 um 13:35:51 Uhr (65 Kommentare).

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Die Suche nach dem Sinn

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Trägheit Verzweiflung Unglaube Gesellschaft

Die Suche nach dem Sinn
Ich bin 18 Jahre alt und eigentlich habe ich auch nichts zu beichten. Ich habe noch nie eine Freundin betrogen, auch nie irgendwas Relevantes geklaut. Ich habe in meiner Kindheit nur mittelmäßigen Unsinn angestellt und auch sonst habe ich mir wenig bis nichts zuschulden kommen lassen, denke ich zumindest. Ich bin auch nicht jedes Wochenende dauersteif und habe auch noch nie in meinem Leben Drogen genommen. Ich gehe auch nie auf Bräutejagd um meinen Samen zu säen und meinen Trieben die Oberhand über mein ICH zu gewähren. Ich onaniere auch nur selten, höchstens um der Pollution vorzubeugen. Ich habe Respekt vor jedem Menschen und ich denke, dass alles seine Existenzberechtigung hat, auch Schmerz, Leid und Ungerechtigkeit, sonst würde man die schönen Dinge im Leben doch gar nicht zu schätzen wissen. Es verleiht dieser Welt doch die nötige Vielseitigkeit. Deswegen rege ich mich auch nicht über Menschen auf, die sich von Grund auf moralisch unsittlich benehmen und die Natur und den Menschen nicht zu schätzen wissen und somit natürlich auch seine Gefühle. Ich habe nie Rachegedanken oder aggressive Vorstellungen. Ich rede eigentlich auch nie von mir, deswegen gebrauche ich in dieser Beichte auch so oft das Wort "ich".

Aber das Wichtigste im Leben, dieses Gefühl, dass man mit sich selbst im Reinen ist, das fehlt irgendwie. Und ich suche und suche und suche - und finde nichts - ich habe kein Ziel, ich sehe keinen Sinn in alledem. Die meisten Jugendlichen in meinem Alter kümmern sich einen Dreck um so etwas, ich beneide sie, ich würde so gerne aufwachen können und einfach meinem Alltag nachgehen, meinen Wünschen nachgehen, das tun, was mich glücklich macht. Aber ich habe keine Wünsche, mich macht nichts glücklich, zumindest erfüllt mich keine Handlung oder kein materieller Gegenstand so, um dieses Gefühl von Glück und Zufriedenheit zu spüren. Es fehlt mir ja eigentlich an nichts. Ich habe ein Dach über dem Kopf und eine intakte Familie. Die Natur hat mich mit einem soliden Intellekt ausgestattet und mit einer guten Portion Bescheidenheit und Realismus. Anstatt den vermeintlich schönen Dingen des Lebens zu folgen, die unserer Gesellschaft suggeriert werden, teile ich an Wochenenden abends Essen für Menschen, die an der Existenzgrenze leben, aus und besuche immer mittwochs eine an Parkinson erkrankte Seniorin, die ich mit dem Rollstuhl spazieren fahre. Ja - ich muss sogar zugeben, dass ich es nicht nur für die anderen Menschen mache, um ihnen etwas Gutes zu tun, sondern auch für mich selbst. Ich versuche, meine innerliche Leere durch das Leid anderer zu füllen. Ich schäme mich manchmal dafür, aber im Grunde genommen profitieren diese Menschen davon, da sich jemand um sie kümmert und ich mache das ja auch sehr gerne. Manchmal bekomme ich aber Angst, dass ich in ein paar Jahren eine andere Sichtweise auf die Welt und ihre Rätsel bekomme und es bereuen werde, meine Jugend nicht exzessiv ausgelebt zu haben. Mensch! Ich lebe in Berlin - ich könnte zweimal die Woche ins Sonnenstudio gehen und mir die Augenbrauen zupfen und mir schöne Freunde suchen, mit denen ich die heißesten Clubs der Stadt "abchecken" könnte und den ganzen Tag feiern könnte und Mädchen klar machen! Menschen konsumieren, so hart es geht und mein Selbstwertgefühl somit steigern, so wie es meine Ex-Freundin jetzt macht.

An der liegt nämlich sogar vielleicht meine Abgestumpftheit zu meinem Leben. Übermorgen wären es 5 Jahre gewesen - ganze 5 Jahre und jetzt treibt sie es mit einem 25-jährigen Software-Entwickler. Er sei ja so lustig und würde einfach nur in den Tag hinein leben - und dann hoppelt sie mit ihrem neuen ICH, auf Oberflächlichkeit getrimmt, in der Schule vor mir rum und alles, was ich von dem Menschen, dem ich so viele Jahre meines noch jungen Lebens gewidmet habe, den ich praktisch miterzogen habe, zu hören bekomme sind Dinge wie: "Deine neue Jacke ist cool!"

Ich verstehe so etwas nicht, wir haben jahrelang - praktisch ein Viertel unseres gesamten Lebens - zusammengelebt, unsere Seelen ausgetauscht und einfach... Ich könnte heulen, jetzt wo ich das schreibe. Dabei war sie doch immer die kleine Zerbrechliche, die doch so oft traurig und nicht zufrieden mit sich selbst war. Ich habe sie aufgemuntert, wenn ihre Freunde sie ausgegrenzt haben und sie weinend zu mir kam oder wenn sie ihre Theorieprüfung versemmelt hatte. Ich musste ihr sagen, dass sie sehr schön sei und gar nicht dick. Ich habe ihr nicht gesagt, dass ich sie liebe, das hat sie gestört. Ich bin aber der Meinung, dass man den anderen spüren lassen sollte, dass er etwas ganz Besonderes sei und es ihm nicht jeden Tag sagen sollte. Jetzt ist alles vorbei und kaputt. Sie hat gelernt, sich richtig zu schminken und aufreizende Klamotten anzuziehen, hat die Brille gegen Kontaktlinsen eingetauscht und wackelt mit ihrem süßen Po sodass die ganzen spitzen Schlosser natürlich alle anfangen zu hupen, und da sie ja jetzt von der allgemeinen Masse so viel Aufmerksamkeit bekommt, kann sie auf Leute wie mich verzichten. Ich verstehe sie und ich gönne ihr auch ihr Glück aber insgeheim weiß ich, dass ich ihr menschlich immer noch überlegen bin - auch wenn ich ihr so einiges beigebracht habe. Ich trage natürlich eine Mitschuld an allem, klar. Immerhin hab ich ihr "vergöttern" früher nicht genug geschätzt. Aber das lag eh nur an ihrem Kindeseifer in diesem Alter. Sie wird wahrscheinlich nie wieder jemanden so lieben können - oder sich einbilden können, jemanden so zu lieben, wie sie mich geglaubt hat zu lieben. Es ist schon erstaunlich, wie sich Menschen entwickeln, vor allem in der Pubertät. Es ist sicherlich eine wichtige Lebenserfahrung. Nichts ist wohl von Ewigkeit aber wenigstens Liebe muss doch unendlich sein, alles andere ist doch Illusion. Alles andere macht doch noch weniger Sinn. Ich könnte noch so viel schreiben, aber es reicht jetzt. Mal sehen, wo ich lande, wo ich in fünf Jahren bin, vielleicht beichte ich ja dann, dass ich Frauen schlecht behandele und im Alkohol versunken bin. Ich bin gespannt. Danke fürs Lesen. Hat gut getan.

Beichthaus.com Beichte #00024860 vom 29.09.2008 um 19:32:06 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Verlangen nach Gangbangs

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Prostitution Wollust Sex Hagen

Ich beichte, dass ich mit meinem Ex-Freund häufiger richtige Gangbangs gemacht habe. Zwischen 2-5 Männer waren dabei, hin und wieder auch weitere Frauen und wir hatten immer eine Menge Spaß. Das ist jetzt über drei Jahre her und ich bin inzwischen verheiratet und mache so etwas natürlich nicht mehr. Aber manchmal wünsche ich mir diese ausgelassenen Partyabende zurück. Ich schäme mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00024855 vom 29.09.2008 um 10:36:38 Uhr in Hagen (24 Kommentare).

Gebeichtet von julio76de
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