Beziehung mit dem Schläger

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Gewalt Aggression Missbrauch Verzweiflung Partnerschaft Gräfinau-Angstedt

Ich (w/21) möchte nach Jahren etwas beichten, das mir sehr leidtut. Aber fangen wir mal am Anfang an. Ich hatte immer einen guten Draht zu älteren Schülern und nahm oft eine Freundin mit zu ihnen. Sie war immer sehr still und schüchtern, aber eines Tages berichtete sie mir, dass sie einen der Jungs echt nett fände. Also dachte ich mir, dass ich da bestimmt etwas tun könne, und fragte ihren Schwarm, ob er mit uns ins Kino gehen wollte. Er sagte zu und ich fühlte mich im Kino komplett fehl am Platz. Den ganzen Film über sahen sich die beiden an und flirteten unbeholfen. Einen Monat später waren sie zusammen. Ich freute mich echt für die beiden und musste jedes Mal lächeln, wenn ich sie zusammen sah. Aber dann fing das Ganze an. Meine Freundin wurde immer stiller, redete nicht mehr mit mir und irgendwann rief ihre Mutter an, weil sie furchtbar verzweifelt war und sich Sorgen um ihre Tochter machte. Zwei Stunden später war ich dort und sah, dass sie alle Poster und Plakate in ihrem Zimmer abgehängt hatte - es war furchtbar kahl und trist. Ich fragte sie, was ich falsch gemacht hätte, und ob ich ihr helfen könne, aber wir saßen einfach nur zwei Stunden schweigend nebeneinander. Dann verschlechterten sich ihre Noten, sie stand auch auf dem Schulhof nur noch alleine herum und färbte sich die Haare dunkel. Sie fand für alle möglichen Sachen Ausreden - vor allem beim Sportunterricht machte sie nie mit. Eines Tages sah ich dann zufällig, dass ihre Arme voller blauer Flecke waren. Und obwohl ich wusste, dass sie nicht mit mir reden wollte, sprach ich sie darauf an und entdeckte dann auch die Schnitte an ihren Handgelenken und die riesigen Flecken an ihren Beinen.


Ich staunte nicht schlecht, und sie erzählte mir, dass er sie immer schlug, wenn sie sich weigerte, mit ihm zu schlafen. Sie hatte einen erstaunlich fremden Blick drauf und erzählte mir, dass sie zu viel Angst hätte, um sich zu wehren. Ab da trafen wir uns heimlich und schmiedeten einen Plan. Eines Tages folgte ich den beiden dann und sah, wie er sie rabiat am Hals packte, um sie zu küssen. Ich ging dann dazwischen und kassierte eine heftige Ohrfeige inklusive Nasenbluten. Das war es aber wert. Denn die beiden trennten sich und langsam wurde sie wieder zu der Person, die sie früher war. Trotzdem hatte sie stets Angst davor, wieder eine neue Beziehung einzugehen. Jetzt sind fünf Jahre vergangen, und sie hat endlich einen Jungen kennengelernt, der sie auch verdient hat. Er ist unglaublich fürsorglich und es ist ihm auch egal, dass sie ihn kaum küssen kann. Ich freue mich wirklich sehr für sie, aber ich habe auch unglaubliche Schuldgefühle. Ich möchte beichten, dass meine beste Freundin wegen mir ein Jahr lang furchtbare Angst und Schmerzen hatte. Und dass sie immer noch nicht die Alte ist. Es tut mir unglaublich leid, dass ich die beiden zusammengebracht habe - denn sonst wäre das vermutlich niemals passiert.

Beichthaus.com Beichte #00032581 vom 17.01.2014 um 09:44:00 Uhr in Gräfinau-Angstedt (23 Kommentare).

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Mein Arzt-Fetisch

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Fetisch Schamlosigkeit Begehrlichkeit

Für mich (w) gibt es keine geilere Vorstellung, als von einem Arzt so richtig durchgenommen zu werden. Ich gehe einmal pro Woche zum Psychiater und aufgrund dieser komischen Fantasie ist jede Sitzung für mich der absolute Horror. Das Komische ist, dass ich nicht an schöne, junge Ärzte denke, sondern an alte, etwas pummelige Spießer, die Frau und Kind zu Hause haben. Ich hoffe, dass sich das irgendwann legt, denn es ist mir unglaublich peinlich, dass ich nur durch diesen Gedanken so richtig erregt werden kann.

Beichthaus.com Beichte #00032580 vom 16.01.2014 um 19:22:51 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Kinderschänder auf dem Spielplatz

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Aggression Gewalt Zorn Kinder

Ich (m/38) wohne in einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Osnabrück. Mit meiner Frau habe ich drei Kinder und ein Einfamilienhaus in einer schönen Wohngegend. Der Spielplatz ist nur eine Straße weiter, also ein kleines Paradies, das wir uns mit viel Fleiß und Sparsamkeit erarbeitet haben. Vor drei Jahren ist mir und meinem Nachbarn aber etwas sehr unangenehmes passiert - wir haben deshalb aber zum Glück keine Anzeige bekommen. Die Sache war die, dass mein kleiner Sohn, damals vier Jahre alt, vom Spielplatz kam, und meinte, ein lustiger Mann würde mit den Kindern im Sand spielen und Süßigkeiten verschenken. Wir saßen im Garten und haben gegrillt und waren einfach nur alle total geschockt. Es war schlagartig still, und dann ist unsere gesamte Gruppe losgerannt. Und tatsächlich saß auf dem Spielplatz ein Mann, der dem typischen Klischee eines Kinderschänders entsprach. Also klein und dick, unattraktiv, dicke Hornbrille, Wollpulli, braune Hose und so weiter. Um es kurz zu machen: Der Mann hat praktisch von jedem von uns mindestens einen Faustschlag abbekommen, und bei knapp zehn Leuten ist das einiges. Wahrscheinlich wäre er auch auf der Intensivstation gelandet, wenn unsere Frauen nicht dazwischengegangen wären. Wir hatten natürlich ziemlich im Zorn gehandelt und den Mann auch gar nicht angesprochen, die Situation war einfach so offensichtlich.

Leider stellte sich dann heraus, dass der Mann geistig behindert war, er litt unter Downsyndrom. Er war selbst noch ein Kind und wohl bei Verwandten zu Besuch. Wir haben ihn dann zu diesen Verwandten gebracht, alles erklärt und uns mehrfach entschuldigt. Eine Anzeige haben wir zwar nicht bekommen, aber seitdem grüßt die Familie uns auch nicht mehr auf der Straße. Es tut mir heute immer noch leid, dass wir uns so verhalten haben, aber ich finde es auch riskant, ihn einfach ohne Aufsicht auf einen öffentlichen Spielplatz zu schicken. Es ist doch klar, was das für ein Bild gibt, wenn er dort mit den Kindern im Sandkasten spielt. Ich hoffe, dass hier einige für meine überstürzte Reaktion Verständnis haben, ich wollte nur meine Kinder vor einem Perversen schützen.

Beichthaus.com Beichte #00032577 vom 16.01.2014 um 00:51:16 Uhr (86 Kommentare).

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Die Baskenmütze des alten Mannes

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Dummheit Peinlichkeit Diebstahl Bahn & Co.

Als ich (m/19) noch 13 Jahre alt war, musste ich jeden Morgen mit dem Zug zur Schule fahren. Ich wohnte auf dem Land, weshalb mein Schulweg auch recht lange dauerte. Damit diese Fahrten nicht so langweilig wurden, haben meine Freunde und ich immer wieder neue Dinge gefunden, die wir machen konnten. Wir warfen also Pappbecher, gefüllt mit Wasser, aus dem Fenster oder machten ähnlichen Mist. Während meiner Zugfahrten habe ich über die Jahre hinweg viele Menschen gesehen, die täglich mit der gleichen Bahn fuhren, wie ich. Ich habe sie also fast jeden Morgen gesehen, und dazu gehörte auch ein etwas älterer Mann. Er sah ziemlich normal aus - nicht wohlhabend und nicht arm und trug eher unauffällige Kleidung, aber dazu eine Baskenmütze. Nun kam der eine Morgen, an dem wir versammelt durch den Zug gingen, um einen leeren Waggon zu finden. Auf dem Weg sah ich auf einem leeren Sitzplatz eine Baskenmütze liegen. Ich dachte mir nichts dabei und schnappte mir die Mütze. Ein Abteil später hatten meine Freunde und ich viel Spaß daran, die Mütze durch das geöffnete Fenster zu werfen. Kurz darauf sah ich den alten Mann, wie er durch unseren Waggon ging. Wahrscheinlich kam er gerade vom Klo. Er ging also zu dem Platz, auf dem ich die Mütze gefunden hatte, und durch die Tür konnte ich sehen, wie er begann, seine Mütze zu suchen. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich diesem alten Mann seine Mütze geklaut und dann weggeworfen hatte. Mir wurde ganz komisch und der Spaß verging mir auch. Ich wollte aber nichts sagen, da mir das peinlich gewesen wäre. Ab diesem Tag hatte ich jedes Mal, wenn ich den Mann sah, ein schlechtes Gefühl und noch heute schäme ich mich dafür. Ich hoffe, der Mann konnte den Verlust verkraften. Ich hätte ihm die Mütze wirklich gerne ersetzt, aber leider kam es nie dazu. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032565 vom 13.01.2014 um 10:46:47 Uhr (10 Kommentare).

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Gestohlene Pille

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Zorn Hass Fremdgehen Diebstahl Ex

Ich (m/21) bin ein ziemlich schlechter und kaputter Mensch, den ich selbst nie als Freund haben wollen würde. Eigentlich war vor einem halben Jahr alles in Ordnung. Ich hatte einen festen Arbeitsplatz, eine schöne Wohnung und vor allem das hübscheste und schönste Mädchen, das ich mir vorstellen konnte. Ich war glücklich und wir waren entweder bei ihr oder bei mir zu Hause. Sie mochte dieselben Sachen wie ich und im Bett waren wir ein ungeschlagenes Team - fast wie Sam und Frodo. Ich liebte sie über alles und ich hatte das Gefühl, dass es bei ihr auch so war. Bis sie mir eines Tages erzählte, dass sie mich mit ihrem "besten" Kumpel betrogen hatte. Und ab diesem Tag fand ich immer mehr Sachen über sie heraus, die sie mir verheimlichte. Seitdem nahm die Beziehung Tag für Tag ab, bis sie irgendwann in eine andere Stadt zog. Bei dem Umzug hatte sie dann Probleme, weil sie handwerklich so begabt ist wie ein Brot, und bat ihren Ex um Hilfe - wie ich später erfuhr, machte sie das nur, um mich zu ärgern. Natürlich passierte dann, was passieren musste - sie betrog mich wieder und irgendwann wollte sie tatsächlich eine Beziehung mit diesem Mongo ausprobieren. Ich schlug ihr dann vor, dass wir uns noch einmal treffen sollten, weil ich ihr noch ein letztes Mal gegenüberstehen wollte. Ein ganzes Wochenende lang hatten wir hervorragenden Sex, natürlich mit Kondom. Am letzten Tag habe ich dann ihre Pille eingepackt - eigentlich wollte ich sie damit nur ärgern, allerdings hatte ich ihre Dreistigkeit unterschätzt. Ihr Neuer kam am selben Tag, direkt, nachdem ich weg war, und sie machte wieder die Beine breit. Woher ich das weiß? Sie rief mich zwei Wochen später an und heulte mich damit voll, dass sie schwanger sei. Da sie mitten im Studium ist, ist das für sie natürlich ein riesiges Problem. Ich beichte hiermit, dass ich wahrscheinlich ihr Leben zerstört habe und hoffe, dass sie versagt.

Beichthaus.com Beichte #00032561 vom 11.01.2014 um 19:43:31 Uhr (24 Kommentare).

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