Trinkgeld für den Pizzaboten

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Feigheit Geiz Ernährung Geld

Jedes Mal, wenn ich (m/22) mir eine Pizza bestellen will, schaue ich vorher nach, ob ich den Rechnungsbetrag ungefähr passend, also plus Trinkgeld, bezahlen kann. Wenn ich z.B. 11,50 Euro zahlen müsste, aber nur einen 20-Euro-Schein habe, dann bestelle ich nicht, weil ich den Boten nicht nach Wechselgeld fragen will und z.B. auf 15 Euro aufrunden ist mir zu teuer. Habe ich bei diesem Beispiel nur einen 10-Euro-Schein und 1,50 Euro klein, dann ändere ich die Bestellung, sodass ich nur 10,50 Euro zahlen muss, und gebe dem Boten dann 11 Euro. Ich beichte, dass ich lieber hungere, als mich dem Pizzaboten gegenüber als der Geizhals zu präsentieren, der ich ja eigentlich doch bin.

Beichthaus.com Beichte #00033817 vom 25.08.2014 um 20:03:17 Uhr (13 Kommentare).

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Selbstgespräche

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Peinlichkeit Zorn Manie Hohenpeißenberg

Auch ich (w/28) möchte mir eine Sache von der Seele schreiben. Wenn ich alleine bin, z.B. beim Autofahren oder Putzen, spreche ich mit mir selbst. Aber nicht in ganzen Sätzen, sondern in knappen Worten. Es passiert dann, wenn mir plötzlich Situationen einfallen, in denen ich mich in der Vergangenheit blamiert habe, z.B. auf Partys oder mit anderen Menschen in normalen Alltagssituationen. Eigentlich möchte ich gar nicht mehr über diese Dinge nachdenken, doch wenn ich alleine bin, schießen die Erinnerungen daran blitzartig durch meinen Kopf. Dann fange ich an zu reden, und zwar nur knappe Worte, wie den Befehl zu mir selbst, das Maul zu halten oder mich selbst als Darmausgang zu bezeichnen. Das war auch schon die Wortpalette, die ich äußere. Nur knappe Schimpfwörter und den Befehl an meine Gedanken, die Klappe zu halten. Das hat etwa mit 23 Jahren angefangen. Inzwischen bin ich 28 und tue dies immer noch.


Das Schlimme: Es passiert neuerdings auch manchmal, wenn ich z.B. mit meinem Freund auf der Couch sitze und wir fernsehen. Zum Glück konnte ich meine Äußerungen noch jedes Mal mitten im Wort durch ein Husten abstellen und somit verschleiern. Die Gedanken nerven mich, deshalb muss ich stets Musik, oder besser noch, ein Hörbuch oder eine Serienfolge laufen haben, damit das Gedankenkarussel nicht losgeht, etwa wenn ich putze. Die Gedanken kommen nur in diesen Situationen. Im Beruf oder beim Arbeiten zu Hause denke ich nicht über die ollen Kamellen nach, sondern bin auf meine Arbeit konzentriert. Ich mache mir Sorgen, dass das nicht normal ist. Leider kann ich es nicht abstellen, es ist unkontrollierbar. Es wäre schrecklich, wenn ich das eines Tages in der Öffentlichkeit tun würde! Ich versuche in den Situationen dann, an etwas anderes zu denken und dann sage ich eben diese Worte zu mir selbst. Leider beendet das die Gedanken nicht. Ich hoffe, dass das nicht noch schlimmer wird. Obwohl ich noch niemanden damit belästigt habe, bitte ich um Absolution, da ich es echt peinlich finde und mich deshalb schäme.

Beichthaus.com Beichte #00033816 vom 25.08.2014 um 18:58:56 Uhr in Hohenpeißenberg (20 Kommentare).

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Faule Mutter lebt vom Amt

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Faulheit Zorn Neid

Ich hege immer mehr Abneigung gegen eine alte Freundin. Sie hat einen 4-jährigen Sohn, den sie, seit er ein Jahr alt ist, in die Kita abschiebt. Ganztags! Anfangs war dies notwendig, weil sie ihre Ausbildung beenden wollte. Danach hat sie aber angeblich nie mehr eine Stelle bekommen, wegen des Kindes. Trotzdem schiebt sie ihn acht Stunden lang ab. Sie war jetzt über zwei Jahre nicht arbeiten. Für Putzen ist sie sich zu schade und ein 450-Euro-Job lohne sich nicht, wegen der Kita-Kosten und weil sie dann nichts mehr vom Staat in den A. gesteckt bekommt. Des Weiteren ist das Kind noch total verzogen. Sie zeigt ihm keine Grenzen auf und will anderen dann noch Erziehungstipps geben. Sie hat sich einfach nie weiterentwickelt und geht jedes zweite Wochenende feiern und der Kleine ist dann natürlich bei Oma. Ich verstehe nicht, wie man sein Kind einfach nur abschieben kann, um den ganzen Tag zu gammeln und auf dem faulen Hintern zu hocken. Dazu noch ständig einkaufen gehen und rauchen wie ein Schlot. Ich finde das einfach asozial. Sorry, aber das musste mal raus.

Beichthaus.com Beichte #00033814 vom 25.08.2014 um 12:45:30 Uhr (12 Kommentare).

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Blitzerwarnung für den Gegenverkehr

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Falschheit Lügen Lügen Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich den Gegenverkehr bei jeder Autofahrt, wenn wieder ein Tempolimit angezeigt wird, mit der Lichthupe vor Blitzern warne, obwohl es gar keine Geschwindigkeitskontrolle gibt. Ich rechtfertige mich damit, dass niemandem ein wirklicher Schaden entsteht, viel mehr bremsen die anderen Autofahrer an Gefahrenstellen ab und mein Gegenüber freut sich sogar kurzzeitig über die Warnung. Ich mache das nicht, um den Hilfssheriff zu spielen, ich möchte einfach aus Langeweile eine Reaktion der anderen Fahrer provozieren und trage dabei sogar noch zur Verkehrssicherheit bei.

Beichthaus.com Beichte #00033809 vom 24.08.2014 um 10:16:09 Uhr (1 Kommentare).

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Liebe im Internet

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Engherzigkeit Begehrlichkeit Falschheit Internet

Ich (w) habe vor einigen Wochen einen jungen Mann kennengelernt. Er ist zwei Jahre älter als ich und in meinen Augen der perfekte Mann für mich. Wir beide haben in fast jeder Hinsicht dieselbe Denkweise, wir lieben beide die verrücktesten Dinge und haben denselben Humor. Also kurz gesagt, theoretisch würden wir das perfekte Paar abgeben. Aber ja, eben nur theoretisch. Denn: Ich habe ihn über das Internet kennengelernt. Er lebt etwa 500 Kilometer von mir entfernt und es bricht mir das Herz, dass ich ihn wohl nie sehen werde. Dazu kommt noch, dass er eine andere Frau sehr mag. Er redet ab und zu von ihr und hat mir schon einiges über sie erzählt. Gott sei Dank wird zwischen den beiden, aus bestimmten Gründen, nie etwas Festes entstehen. Und der dritte Grund, warum ich nur "theoretisch" schreibe, ist, dass er Depressionen hat. An sich merkt man es kaum, aber gerade das ist es, was mich beschäftigt. Obwohl ich ihn nur online kenne, nur von Fotos und nur durch unsere Chats, habe ich ihn in den letzten Wochen sehr ins Herz geschlossen. Ich möchte doch nur, dass es ihm gut geht.


Wenn er eine schlimmere depressive Phase hat, kann er es auch beim Schreiben nicht mehr verstecken und ich fühle mich einfach nur schlecht. Ich leide quasi mit ihm. In den letzten Tagen haben wir öfter darüber geredet und wir sind endlich an dem Punkt angekommen, an dem er sich entschieden hat, eine Therapie zu machen. Ich habe ihm gesagt, dass ich, auch wenn es nur beschränkt möglich ist, während dieser Zeit hinter ihm stehen werde. Ich werde ihn unterstützen, wo es nur geht. Was ich nun beichten möchte, ist: Ich habe mich in einen Mann "verliebt", den ich nur online kenne. Ich gebe ihm leere Versprechungen, dass ich ihn unterstützen werde, obwohl ich nicht weiß, wie ich das machen sollte. Ich vernachlässige mein gesamtes soziales Umfeld, weil ich nur noch vor dem PC sitze und mit ihm schreibe. Ich mache mir Hoffnungen und Gedanken, dass er die Liebe meines Lebens sein könnte. Irgendwie fühle ich mich wie ein 13-jähriges Mädchen, das einen hübschen Sänger vergöttert. Außerdem möchte ich beichten, dass ich seine Probleme und Sorgen zu den Meinen mache. Ständig denke ich darüber nach, was man doch für eine Lösung zu dem und dem Problem finden könnte, obwohl es mich zum einen nichts angeht und es sich zum Anderen für mich ohnehin nicht lohnt.


Ich befürchte, dass ich für ihn nicht mehr als eine Internetbekanntschaft bin und ich stelle mein ganzes Leben auf den Kopf - wegen dieses Kerls. Das Schlimmste an dem Ganzen ist eigentlich, dass ein anderer junger Mann alles dafür tut, mich zu bekommen. Er ist an sich ja ganz nett und so, aber ich empfinde nichts für ihn. Ihn kenne ich persönlich und ab und an treffen wir uns auch. Das Problem ist allerdings, dass ich das Bild von meinem Internetfreund auf diesen Mann projiziere. Ich rede mir ein, dass Typ Zwei doch genauso ist wie Typ Eins, nur um es irgendwie zu schaffen, glücklich zu werden. Denn nach mehreren Fehlschlägen in Sachen Beziehung wünsche ich mir doch nichts mehr als das. Demnach kommt noch dazu, dass ich einem eigentlich netten jungen Mann das Herz brechen werde, nur weil ich nicht bekommen kann, was ich will. Ich bin selbst enttäuscht von mir, da ich nie so gewesen bin und es auch weiterhin nicht hätte vorkommen sollen. Für meine Naivität, Falschheit und Dummheit bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033802 vom 22.08.2014 um 21:52:53 Uhr (16 Kommentare).

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