Umgeben von Minderbegabten

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Eitelkeit Hochmut Selbstsucht Stolz Studentenleben

Ich halte mich für etwas Besseres als andere Menschen. Die Tatsache, dass ich ein Einser-Abitur habe und Medizin studiere, verleitet mich zu dieser Annahme. Allgemein merke ich, dass ich Dinge viel schneller verstehen und speichern kann als 95 Prozent meiner Mitmenschen. Ich finde an jedem etwas, das ihn im Allgemeinen schlechter macht als mich. Auf jeden Fall macht das eben Probleme, sodass ich anderen gegenüber des Öfteren "leicht arrogant" entgegentrete. Ich versuche zwar, mir nichts davon anmerken zu lassen und oft funktioniert das auch, aber das ändert nichts daran, dass ich von den meisten Menschen recht wenig halte. In meiner Umgebung laufen eben nicht wirklich viele Leute herum, zu denen ich aufsehen oder sie als gleichwertig betrachten könnte. Bitte kommt mir jetzt nicht damit, dass ich menschlich gesehen überhaupt nichts drauf habe. Die Tatsache, dass ich mich für intelligenter halte, bedeutet nicht, dass ich andere Menschen für minderwertig halte. Die allermeisten sind nur minderbegabt. Ich bin aber trotzdem bereit, ihnen später zu helfen, wenn sie gesundheitliche Probleme haben. Ich weiß, dass meine Gedanken nicht schön sind und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033163 vom 29.04.2014 um 19:10:43 Uhr (30 Kommentare).

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Windelträgerin im Zug

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Fetisch Peinlichkeit Bahn & Co.

Ich (w/25) fand es mit 13 Jahren unheimlich toll, Babywindeln anzuziehen. Zu Hause ging das aber nicht, da das mit Sicherheit meine Eltern oder Geschwister mitbekommen hätten. Da ich von der Schule eine Monatskarte für Bus und Bahn hatte, lebte ich meine Leidenschaft "unterwegs" aus. Ich kaufte mir also in einer Drogerie Windeln, verschwand damit auf der Toilette einer Bibliothek oder eines Zuges und wickelte mich - da ich sehr dünn bin, passten mir die Windeln recht gut. Frisch gewindelt ging ich dann ein wenig durch die Stadt oder fuhr mit der Bahn herum. Das Allergrößte war dabei für mich aber eine Sache, die mir heute sehr peinlich ist, ich kann mir nicht erklären, wie ich mich das damals getraut habe. Meine Heimatstadt hat einen Kopfbahnhof, fährt man dort mit einem Zug ab, so fährt dieser zwangsläufig ein Gleis entlang, an dem eine Menge Menschen stehen. In einen solchen Zug stieg ich, wartete bis dieser Abfuhr und stellte mich dann an eine Tür oder ein Fenster mit großer Glasscheibe, sodass man mich gut sehen konnte. Als der Zug dann mit ziemlich langsamer Geschwindigkeit an den vielen Leuten vorbeifuhr, öffnete ich meine Hose und zog sie ein Stück herunter oder hob meinen Rock hoch, sodass jeder klar und deutlich meine Windel sehen konnte. Das fand ich großartig - zum Glück hat mich nie jemand gesehen, den ich kannte!

Beichthaus.com Beichte #00033135 vom 25.04.2014 um 18:43:55 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Schieb den Wal zurück ins Meer!

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Engherzigkeit

Im Sommer gibt es in Freibädern oder am Strand genau zwei Typen von Frauen: zum Einen die, die sich jeder Mann gerne anguckt, zum anderen die, die bei einer Leggings die Grenze zwischen elegant und Elefant wahrscheinlich geflissentlich ignorieren würden, was sie im Bikini aber auf jeden Fall tun. Mir macht es dann immer, sobald eins dieser Exemplare gesichtet wurde, unglaublichen Spaß, an denen vorbeizulaufen, sie "zufällig" anzustoßen und dann, für Umstehende gut vernehmbar, die Liedzeile: "Schiebt den Wal, schiebt den Wal, schiebt den Wal zurück ins Meer" zu singen. Die Blicke der anderen Leute sind immer grandios!

Beichthaus.com Beichte #00033113 vom 22.04.2014 um 21:06:58 Uhr (41 Kommentare).

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Waschung im Intimbereich

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Ungerechtigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit Intim

Ich (w) wasche den Patienten in meinem Pflichtpraktikum nie den Intim- oder Afterbereich, da ich den Krankenschwestern mitgeteilt habe, dass ich so etwas nicht waschen kann, da es mich davor ekelt. Nachdem ich nun ein paar Mal heulend aus dem Bad gelaufen bin, da ich trotzdem dazu verdonnert wurde, bin ich dazu übergegangen, nur Körperstellen zu waschen, die für mich erträglich sind. Für die Patienten tut es mir schon sehr leid, da diese ja nichts für die Inkompetenz des Teams können. Allerdings finde ich es einfach so ungerecht, dass ich, obwohl ich ihnen ordentlich erklärt habe, warum ich das nicht tun kann, trotzdem zu solchen Arbeiten herangezogen werden muss. Ich werde durchhalten!

Beichthaus.com Beichte #00033102 vom 20.04.2014 um 19:45:06 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Missbrauch durch den Onkel

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Missbrauch Verzweiflung Peinlichkeit

Ich (w) möchte etwas beichten, das mir schon lange auf dem Herzen liegt und dessen ich mich heute noch schäme. Damals, vor ungefähr zehn Jahren, hat sich etwas zugetragen, was ich niemandem wünschen möchte. Ich war ein relativ früh entwickeltes Kind und begann schon zwischen meinem achten und neunten Lebensjahr meinen Körper zu erforschen. Mit zehn oder elf Jahren kamen sogar schon Fantasien mit älteren Männern und erste Selbstbefriedigungsversuche hinzu. Ich kann wirklich bis heute nicht sagen, wann oder wie es begonnen hatte, aber mein Onkel beziehungsweise der damalige Freund meiner Tante missbrauchte mich. Das Schlimmste an der Ganzen Geschichte war: Es gefiel mir. Er fingerte und leckte mich, ein neun Jahre altes Mädchen, und ich musste ihn gelegentlich sogar Oral befriedigen. Eines Tages ging es sogar so weit, dass er mich - ja, er wollte mich wirklich f*cken. Zu der Zeit war ich ungefähr zehn Jahre alt und war inzwischen durch den Biologieunterricht einigermaßen aufgeklärt, sodass ich anfing, zu protestieren und mich wehrte. Es endete damit, dass ich mich losriss, als er anfing, mir den Mund zuzuhalten. Das Perverse an der Geschichte war, dass zeitgleich meine damalige beste Freundin und ihre kleine Schwester da waren. Mein Bruder und meine Eltern waren ebenfalls anwesend und die Freundin des besagten pädophilen Arschs auch. Es war oft so: Die ganze Familie war anwesend und er lebte seinen kranken Trieb im Nebenzimmer an mir aus und ich verstand einfach nicht, dass es falsch war.


Nun war es so, dass nach dem Vergewaltigungsversuch die Beziehung der Beiden in die Brüche ging und da er in Köln und ich mit meinen Eltern in Frankfurt lebte, sah ich ihn zum Glück nie wieder. Das Ganze hatte aber noch ein Nachspiel, denn ich fing an, Pornos von jüngeren Frauen mit älteren Männern zu schauen allerdings unterschätzte ich damals noch den Suchverlauf des Browsers und meine Mutter kam dahinter. Sie war sehr verständnisvoll und schimpfte nicht, denn sie war selbst sehr jung (Mitte 30). Ich fing vor Scham natürlich an, zu heulen und in meiner Hysterie kam ich irgendwie auf den damaligen Missbrauch zu sprechen. Ich war zu der Zeit schon fast 12 und verriet ihr nicht alles. Ich sagte ihr, dass er mich gelegentlich angefasst hatte und sich das falsch angefühlt hätte. Die versuchte Vergewaltigung hatte ich mit keinem Wort erwähnt, denn ich empfand in dem Moment einfach zu viel Scham. Das Ganze hat sich natürlich auf mein heutiges Sex-Leben ausgewirkt. Ich bin inzwischen mit meinem damaligen Stiefbruder zusammen, er ist drei Jahre älter als ich und der Sex ist einfach nur wundervoll. Allerdings habe ich gelegentliche Schamattacken und würde mich am liebsten nicht mal mehr von ihm anfassen oder küssen lassen. Er weiß von dem, was sich damals zugetragen hat, nichts, und ich bin unsicher, ob ich es ihm erzählen soll. Im Moment bin ich glücklich, aber ich habe oft noch damit zu kämpfen. Was ich hier eigentlich beichten wollte? Ich habe es bis heute nicht geschafft, richtig mit jemandem darüber zu reden.

Beichthaus.com Beichte #00033100 vom 20.04.2014 um 17:41:21 Uhr (13 Kommentare).

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