Die Verteufelung des Fremdgehens

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Fremdgehen Ehebruch Vorurteile

Ich möchte beichten, dass sich meine Moralvorstellung bezüglich des Fremdgehens in der letzten Zeit drastisch verändert hat. Vorab weise ich darauf hin, dass es bisher kein Anzeichen gibt, dass sich dies auch auf mein Handeln auswirkt. Ich bin seit vielen Jahren glücklich verheiratet und bin, alles in allem, sehr zufrieden. Ich hatte bisher noch nie das Verlangen außereheliche Abenteuer zu suchen. Generell bin ich eher ein zurückhaltender Mensch und gerate auch so nicht an Versuchungen. Ich hatte auch nie Zweifel an der Treue meiner Frau. Und das ist auch sehr gut so, denn ich habe fremdgehen, betrügen, außerehelichen Sex, oder wie man es nennen will, immer extrem verabscheut und entsprechende Täter verurteilt. Doch jetzt ist ein Ereignis eingetreten, das diese Ansichten ins Wanken bringt. Für meine Partnerschaften war die Ehe meiner Eltern stets ein Vorbild. Die beiden waren ein super Team und führten eine schöne Ehe, bei der beide Partner sich gleichberechtigt um das Wohl der Familie kümmerten. Mein Vater war Ingenieur und arbeitete in einem Ingenieurbüro im Nachbarort, meine Mutter hat für die lokale Zeitung geschrieben. Dieser Tätigkeit konnte sie gut von zu Hause aus nachgehen. Sie war sehr belesen und gebildet und ich habe viel von ihr lernen können. Jedenfalls ist meine Mutter vor einiger Zeit gestorben. Es war nach einer längeren Krankheit und sie ist auch recht alt geworden. Kurz vor ihrem Tod hatte sie mir noch gesagt, dass sie ein erfülltes Leben hatte, nichts bereue und dass es in Ordnung sei, dass sie jetzt stirbt.


Ich war dabei, als mein Vater mit dem Pfarrer ihre Beerdigung vorbereitete und der Pfarrer hat sehr schöne Worte zu ihrer besonderen Partnerschaft und Ehe gefunden, was die Gäste sehr berührte. Die Vorbildrolle dieser Ehe für mich war mir nie so deutlich. Ein paar Monate später wollte mein Vater in eine kleinere Wohnung umziehen und ich habe ihm beim Aussortieren alter Sachen geholfen. Wir sind dabei auf alte Tagebücher meiner Mutter gestoßen und dadurch kam heraus, dass meine Mutter vor über zwanzig Jahren fremdgegangen war. Sie beschreibt, dass sie neugierig war, auf das, was es außer meinem Vater noch gab. Als diese Neugier immer weiter anwuchs, kam es dann dazu. Sie hat sich zwei Mal mit ihm getroffen und war von dem Erlebnis eher ernüchtert. Die Neugier war weg und sie hat das Ganze als eher unbedeutend bewertet, da es nichts mit ihrer eigentlichen Partnerschaft zu tun hatte, die dadurch in keinem Moment gefährdet war oder infrage gestellt wurde. Als mein Vater das gelesen hat, ist er total ausgeflippt und hat sie sogar beschimpft. Für ihn scheint das ein schwerwiegender Verrat zu sein, er möchte sich nicht im selben Grab wie sie beerdigen lassen und hat sogar beim Notar versucht, sich von einer Toten scheiden zu lassen. Vielleicht ist er sauer auf sie, weil er nicht damit gerechnet hat, alleine zurückzubleiben und sie ihn verlassen hat. Das wäre eine ganz normale Phase in der Trauerbewältigung. Aber das geht jetzt schon eine ganze Weile so, ihm scheint es wirklich ernst zu sein.


Das Schlimme für mich ist aber, dass ich ihn überhaupt nicht verstehen kann. Was kann denn diese Einmaligkeit an der Bedeutung von über vierzig Jahren Ehe verändern? Wieso stellt er deswegen alles infrage und verstößt sie derart, obwohl er noch kurz vorher gesagt hat, wie glücklich all die Jahre mit ihr waren und dass er sich kein besseres Leben hätte vorstellen können? Aber mal weitergedacht: Was wäre passiert, wenn er es damals erfahren hätte? Wenn ich darüber nachdenke, bin ich sehr froh, dass meine Mutter es für sich behalten hat. Und was wäre gewesen, wenn es noch ein weiteres Mal vorgekommen wäre? Die Partnerschaft und Familie hätte vermutlich genauso gut funktioniert und ich würde ihr auch das jetzt verzeihen. Vielleicht idealisiere ich meine Mutter nach ihrem Tod jetzt etwas zu sehr, aber ich komme immer deutlicher zu dem Schluss, dass die Bedeutung vom Fremdgehen total überbewertet und viel zu sehr verurteilt wird.

Beichthaus.com Beichte #00033844 vom 29.08.2014 um 16:45:18 Uhr (23 Kommentare).

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Die Konsequenzen eines Schmugglerlebens

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Zorn Dummheit Waghalsigkeit

Ich bin ein Mann in schon fortgeschrittenem Alter, der sich einfach mal etwas von der Seele schreiben möchte. Vom Folgenden wissen weder meine schon verstorbene Frau noch meine Kinder etwas - oder gar sonst jemand aus meiner jüngsten Vergangenheit. Vor mehr als 15 Jahren, als die Welt noch gut war und nicht der Überwachung unterlag, wie das heute der Fall ist, habe ich als LKW-Fahrer für eine kleine Spedition gearbeitet. Ich habe leider auch nichts Besonderes gelernt, außer dass ich eben den entsprechenden Führerschein hatte, um einen LKW lenken zu können. Der Lohn war auch nicht so berauschend, aber ich nahm, was ich kriegen konnte, da ich zu dem Zeitpunkt schon verheiratet war und sich eine Schwangerschaft meiner Frau anbahnte. Es kam, wie es kommen sollte, meine Frau wurde kurz darauf schwanger und das Geld reichte vorne und hinten nicht. Also versuchte ich, neben meinem Beruf noch etwas Geld zu verdienen. Vom Fahrer eines Möbeltransporters am Wochenende und dem Tragen von Möbel sowie dem Ausräumen von Garagen.


Viel Geld kam da auch nicht zusammen und mein Körper machte das leider auch nicht lange mit. So musste ich mich wieder nach etwas anderem umsehen. Als ich dann wieder mit dem LKW unterwegs war - es ging nach Litauen - bekam ich auf einem Rastplatz ein Angebot, das ich zuerst ausschlagen wollte, aber als ich an meine Familie dachte, nahm ich es an. Ich sollte, wenn ich meine Ladung abgeliefert habe, eine neue Ladung erhalten. Jedoch nicht im Auftrag meiner Firma, sondern vom "netten" Herren vom Rastplatz. Er übergab mir zwei große Koffer, die verdammt schwer waren. Die sollte ich nur nach Deutschland mitnehmen und dort auf einem Rastplatz wieder einer anderen Person übergeben. Was in den Koffern war, weiß ich bis heute nicht. Es war mir auch komplett egal. Mich interessierte einfach nur, dass ich jeden Monat genug Geld zusammenkriegte, um meine Familie zu ernähren. Meine Frau ging auch nebenbei putzen und kümmerte sich zuerst um das eine und dann um das zweite Kind, das mittendrin auch kam. Für jeden Transport bekam ich 2000 D-Mark. Die Jahre vergingen, ich konnte meiner Familie was bieten und irgendwann fragte meine Frau mich, woher ich das Geld Monat für Monat herhole, obwohl ich doch nur den Lohn der Spedition erhalten würde. Da erzählte ich ihr, was ich nebenbei noch mache und damit war sie natürlich nicht einverstanden. Sie nahm kurz darauf eine Vollzeitstelle an, meine Eltern kümmerten sich um die Kinder und sie wollte auch nicht, dass ich weiterhin solche Transporte durchführe.


Als ich dann wieder in Litauen auf dem besagten Rastplatz war, wollte man mir wieder zwei Koffer übergeben - nur dieses Mal lehnte ich ab. Daraufhin wurde mir mitgeteilt, dass ich doch den Transport durchführen solle, da eine Weigerung auch "nach hinten losgehen" könnte. Ich wurde also bedroht, dachte mir aber nichts dabei und sagte zu dem Mann, dass er machen könne, was er will und dass sich unser Geschäft erledigt hätte. Er grinste, nickte und sagte nur, dass man sich immer zwei Mal im Leben sieht. Als ich dann wieder nach Hause kam, war meine Frau nicht da - sie saß bei der Polizei. Irgendjemand hatte unsere kleine Wohnung zu Kleinholz verarbeitet. Meine Frau sagte der Polizei aber nicht, woran das liegen könnte, um mich zu schützen. Zwei Wochen später wurde ich auf dem Rastplatz wieder angesprochen und gefragt, ob mir die Umgestaltung meiner Wohnung so gefallen würde. Da wusste ich nun genau, was los ist. Ich sprang in meinen LKW und fuhr sofort nach Hause, um meine Familie zu nehmen und abzuhauen. Als ich zu Hause ankam, war meine Frau allerdings verschwunden. Drei Wochen später fand man sie in einem Wald. Meine Kinder waren bei meinen Eltern, die ich dann zum Glück in Sicherheit bringen konnte. Seit diesem Tag fahre ich keinen LKW mehr. Ich möchte beichten, dass ich daran schuld bin, dass ich meine Frau verloren habe. Ich wollte keinen Schaden anrichten - ich wollte nur meine Familie ernähren.

Beichthaus.com Beichte #00033841 vom 28.08.2014 um 20:53:53 Uhr (28 Kommentare).

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Die scharfe beste Freundin

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Feigheit Begehrlichkeit Lügen

Ich (m) habe eine gute Freundin, die ich seit knapp sieben Jahren kenne. Wir verstehen uns sehr gut, haben in vielen Dingen ähnliche Ansichten und besprechen oft Sorgen und Probleme. Dennoch war bei uns nie mehr als Freundschaft ein Thema, da wir beide schon lange in festen Händen sind. Sie sieht allerdings ziemlich gut aus und bekommt daher auch viele Angebote von Männern, was sie in vielen Fällen auch nervt, zumal sie ja vergeben ist - was vielen Verehrern aber egal ist. Sie sagt, sie wäre froh, dass es auch Männer gibt, mit denen sie einfach befreundet sein kann, so wie mich. In Wirklichkeit bin ich aber oft total scharf auf sie und stelle mir dann vor, dass wir zu zweit etwas unternehmen, sie mich verführt und wir es nach allen Regeln der Kunst hemmungslos treiben würden. Manchmal denke ich, ich sollte ihr diesbezüglich reinen Wein einschenken, da sie es verdient hat, zu wissen, woran sie bei mir ist, und dass ich auch nicht viel besser bin, als all die anderen Kerle, die ihr nachhecheln. Natürlich traue ich mich das nicht, weil mir ihre Freundschaft zu wichtig ist und ich angst habe, sie könnte sich von mir abwenden. Ich beichte hiermit, zu einer meiner besten Freundinnen nicht aufrichtig zu sein, und ihr ein falsches Bild von mir zu vermitteln, damit sie meine Freundin bleibt. Zudem beichte ich, dass ich meine Freundin in Gedanken betrüge.

Beichthaus.com Beichte #00033839 vom 28.08.2014 um 16:38:58 Uhr (17 Kommentare).

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Sexy und begehrt

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Begehrlichkeit Eitelkeit Hochmut Schamlosigkeit

Ich (w/18) liebe es, angeschaut und berührt zu werden. Ohne jetzt überheblich wirken zu wollen, glaube ich, dass ich ganz gut aussehe. Das schließe ich zumindest aus der Aufmerksamkeit, die ich von den Männern bekomme. Ein paar kurze Eckdaten: Größe: 1,77m, 64kg, BH 75C. Alles noch straff und knackig. Bis vor Kurzem hatte ich noch einen ganz lieben Freund, wir waren 1,5 Jahre zusammen. Er hat Schluss gemacht, weil er mit meiner Leidenschaft nicht zurechtkam. Ich ziehe mich gerne sexy an und verstecke meine Vorzüge nicht gerade. Im Schwimmbad habe ich immer einen sehr knappen Bikini an, am Baggersee oftmals einen, der durchsichtig wird, wenn er nass ist - manchmal ziehe ich das Oberteil auch aus. Wenn ich dann im Schwimmbad oder am See etwas herumlaufe, achte ich darauf, wer mich beobachtet. Fällt mir jemand auf, so bekommt er auch etwas zu sehen. Ich mache das dann so, dass er nicht merkt, dass es Absicht ist. Wenn ich mich hinlege, achte ich zum Beispiel darauf, dass man meine Brüste gut sieht oder die Beine immer leicht offen sind. Meine Leidenschaft drücke ich aber auch abends beim Ausgehen aus. In einer vollen Kneipe oder im Club bin ich gerne mitten im Gedränge. Ich reibe meine Brüste oder meinen Po dann an den Männern, an denen ich vorbeigehe. Wenn es eng ist, ist es immer wie eine zufällige Berührung. Mein Ex-Freund hat es lange nicht gemerkt, doch in den letzten Monaten hat er es beobachtet. Ich habe immer alles abgestritten und gesagt, dass er spinnt. Selbst als er Schluss gemacht hat, bin ich dabei geblieben. Ich kann mir echt nicht vorstellen, ohne das alles zu leben. Ich möchte aber auch nicht falsch verstanden werden, ich möchte mit keinem der Männer Sex haben. Es ist nur toll, sexy zu sein und begehrt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00033834 vom 28.08.2014 um 08:34:47 Uhr (31 Kommentare).

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Die vergeudeten Tage sind gezählt!

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Trägheit Hochmut Faulheit

Ich bin 22 Jahre alt, es ist ein regnerischer Morgen und ich liege in meinem Zimmer. Andere gehen zur Arbeit, leben das Leben und sind zufrieden. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen. Ich wohne noch bei meiner Mutter, habe keinen Cent in der Tasche und die Tage vergehen wie im Flug. Ich habe alles gesehen. Unmengen an wissenschaftlichen Dokumentationen über das Universum, Psychologie, Philosophie etc. Alle guten Animes, Filme mit Robert De Niro, Al Pacino, Michael Douglas, Christian Bale, Moragen Freeman und so weiter. Ich halte mich, was die Welt und ihre neusten Ereignisse anbetrifft, immer auf dem neusten Stand und auch die Welt der Literatur ist mir nicht fremd. Ich habe sozusagen das Internet durchgespielt und Gitarre spielen kann ich auch. Skaten kommt vielleicht etwas unerfreulich, weil Skater normalerweise keine Probleme haben - aber naja. Skaten kann ich auch. Somit kann man davon ausgehen, dass ich auch Freunde habe und nicht schlecht aussehe. Also ist es höchste Zeit, meinen Arsch zu bewegen, mir einen Job zu suchen und Geld zu verdienen. So wie ich es meiner Freundin versprochen habe! Danach werde ich wahrscheinlich visuelle Kommunikation studieren, dank meiner überragenden künstlerischen Begabung, die auf meine Fähigkeit zurückführt, atmosphärische Meisterwerke mit meiner Kamera zu kreieren. Und das, obwohl ich nur einen schlechten Hauptschulabschluss habe. Und an dieser Stelle sei angemerkt, dass ich diesen erst letztes Jahr nachgeholt habe. Doch vielleicht habe ich mich auch getäuscht, meine Freundin verlässt mich, die Uni lehnt mich ab oder ich breche mir beide Beine. Es kann alles passieren, aber meine vergeudeten Tage sind gezählt!

Beichthaus.com Beichte #00033823 vom 26.08.2014 um 10:38:44 Uhr (23 Kommentare).

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