Flammenwerfer beim Kotzen

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Trunksucht Boshaftigkeit Ekel Last Night Wünnenberg-Haaren

Einmal hatten wir eine interne Klassenfeier der Kollegstufe K12. Es begab sich, dass ein Schüler, der sonst nicht so viel trank - ein Außenseiter noch dazu, reißt aber immer sein Maul auf, wenn es um Themen geht, von denen er keine Ahnung hat - eine Maß und noch eine dazu auf Ex nach hinten kippte. (Wir leben in Bayern, also nicht wundern). Davon wurde ihm kotzübel. Er begab sich auf das Klo, schloss sich in eine Kabine ein und reiherte dort richtig ab. Weil ich selbst schon ziemlich dicht war und mein Kumpel auch einen kehrichen Preller hatte, haben wir ein Deospray genommen - die Feier war in einem Sportheim, das stand da rum - uns in die Nachbarkabine begeben und auf die Kloschüssel gestellt, sodass wir rüberschauen konnten zum kotzenden Klassenkameraden. Dann habe ich das Deo und ein Feuerzeug genommen und habe ihm von oben mit dem Deo-Flammenwerfer angeflammt, während er nach unten gekotzt hat. Was für ein Loser.

Beichthaus.com Beichte #00004764 vom 27.01.2006 um 22:30:39 Uhr in Wünnenberg-Haaren (6 Kommentare).

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Die Musikindustrie ist doch selbst schuld!

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Diebstahl Ignoranz Geiz Internet

Ich bin eifriger Nutzer eines Filesharing-Programms und sehe mich im Recht. Ist doch die Musikindustrie selber schuld, wenn sie für einen Song bis zu 1,49 Euro verlangen, aber sich dann wundern, dass so viele Leute gratis ziehen.

Beichthaus.com Beichte #00004715 vom 26.01.2006 um 05:41:00 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Wo sind meine Pulsadern?

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Dummheit Selbstverletzung Irrhausen

Ich habe vor knapp 1,5 Jahren versucht mich umzubringen, war aber zu dämlich meine Pulsadern zu finden. Es hat mich über ein Jahr gekostet mein Umfeld davon zu überzeugen, dass das damals an einer ,Erschöpfungsdepression' lag. (Das Wort stammt von meinem Irrenarzt, der mich als geheilt entlassen hat). Ich habe allen versprochen, nicht wieder an mir herumzuschnitzen, und nie wieder einen Selbstmordversuch zu unternehmen. Ich habe einen vernünftigen Job, kann mir im Prinzip alles was ich will leisten, ohne dafür eine Ausbildung gemacht haben zu müssen, habe Freunde, die mich wirklich mögen, und eigentlich keinen Grund unzufrieden zu sein.

In der Theorie. In der Praxis habe ich gelernt, dass die Menschen, denen ich bisher am meisten vertraut habe, mich benutzen und verraten. Dabei wurde auch mein Vertrauen ziemlich missbraucht, von meiner Person/meinem Körper will ich gar nicht erst reden. Nach dem mir das letzte Mal körperlich zu nahe getreten wurde hat es mir gereicht.

1. Braucht sich keiner zu wundern, dass ich meinen Mitmenschen nicht über den Weg traue (einzige Ausnahme ist eine(!) Freundin von mir, der Rest hat auf ganzer Linie versagt).
2. Braucht es keinen zu wundern, dass ich Berührungen aller Art als widerwärtig und krank empfinde(wenn euch eine Vaterfigur ins Bett steigen würde, könntet ihr das nachvollziehen).
3. Habe ich aus verschiedenen Gründen nicht die Möglichkeit mich jemandem anzuvertrauen, ohne damit meine eigene wackelige Existenz zu erschüttern (wurde alles geschickt eingefädelt).
4. Ist es mir kaum möglich meine Situation zu ändern.
5. Hasse ich die beiden Personen, die mir (das denken sie) am nächsten stehen so sehr, dass es mir fast schon schwerfällt, es nicht zu zeigen.

Aber ich bin sehr geübt im Lügen und verstellen. Wenn ich nicht will, dass jemand etwas über meinen Gemütszustand o. Ä. herausfindet, dann findet er nichts raus. Um mir Erleichterung zu schaffen, und meinen momentanen Schmerz auszudrücken, habe ich meine Hände mit einer Rasierklinge bearbeitet und um zu vertuschen, dass ich das selber getan habe eine ziemlich wilde, aber glaubwürdige Geschichte erfunden. Es hat mir gut getan, so krank wie das ist, aber wenn ich von sogenannten Freunden zerstört werde, sollte man auch sehen können was sie anrichten. Auch wenn ich die Einzige bin, die die Wahrheit kennt.

Der Wunsch zu sterben beherrscht meinen Alltag immer mehr, und irgendwann wird es mir nicht mehr reichen, an mir herumzuschnitzen. Das ist nur eine Art Vorstufe. Wenn ich es irgendwie schaffe, werde ich nächstes Weihnachten nicht mehr erleben. Ich habe es sowieso schon immer gehasst.

Beichthaus.com Beichte #00004660 vom 24.01.2006 um 22:55:10 Uhr in Irrhausen (6 Kommentare).

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Besuch im Disneyland Paris

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Verzweiflung Urlaub Internet

Vor drei Wochen war ich in Frankreich und übernachtete vier Tage in einem Hotel. Ich war jedoch nicht allein, mein bester Freund war auch mit dabei, schon als ich klein war, versprach ich ihm, mit ihm ins Disneyland zu fahren. Und das haben wir auch getan, ich habe ihn fest an mich gedrückt, als wir mit einer Achterbahn gefahren sind. Wir haben uns gemeinsam das Feuerwerk angeschaut und haben unseren Urlaub unglaublich genossen, den hatten wir uns aber auch verdient.

Jeden Morgen haben wir uns ein leckeres Frühstück gegönnt und sind anschließend den halben Tag durch die Stadt gelaufen, das Herbstwetter war wunderschön. Am letzten Tag herrschte große Hektik, denn ich hatte verschlafen und musste mich beeilen, sonst hätte ich den Fernbus verpasst. Ich habe ihn zum Glück noch erwischt, jedoch hielt die Erleichterung nicht lange an. Ich hatte meinen besten Freund im Hotel vergessen. Ich geriet in Panik und konnte meine Tränen nicht zurückhalten, denn die Vorstellung, dass der niedliche, warmherzige Teddy ganz allein und verlassen auf dem kalten Bett liegt, brach mir das Herz. Ich war so unglücklich, als ich wieder in meiner Wohnung war, denn sie war nicht dasselbe ohne meinen Bären. Dieser Bär begleitet mich seit meiner Geburt und war immer bei mir, ich habe ihn so lieb, es wirkt auf andere vielleicht krank, aber er bedeutet mir alles.

Am nächsten Tag hätte ich zur Arbeit gehen sollen, doch das konnte ich nicht. Denn mein Teddy war sonst immer dabei und freute sich mit mir auf den Feierabend, ohne ihn wäre es kein schöner Tag geworden. Ich konnte ihn nicht einfach aufgeben. Ich rief in dem Hotel an, gab meine Zimmernummer an und fragte, ob sie einen Bären gefunden hätten und tatsächlich hatte ein Gast meinen geliebten Freund gefunden und an der Rezeption abgegeben! Ich kaufte mir erneut ein Ticket für den Fernbus, obwohl ich nicht mehr so viel Geld zur Verfügung hatte, aber das war es mir wert. Kaum war ich angekommen, rannte ich zum Hotel, als würde es um mein Leben gehen. Und als ich das Hotel betrat, saß er dort auf dem Tresen, mit einem warmen Lächeln auf den Lippen. Ich hatte ihn nicht vergessen, wie könnte ich? Sofort nahm ich ihn an mich und gab der Dame an der Rezeption etwas Trinkgeld, weil sie so gut auf ihn aufgepasst hatte.

Ich war überglücklich, als ich zu Hause war und es sich dieses Mal wirklich wie Zuhause anfühlte, weil er wieder bei mir war. Mein Chef war sehr wütend, weil ich einige Tage lang nicht zur Arbeit erschienen war, also erklärte ich ihm, dass ein wichtiges Familienmitglied für einige Tage verschwunden war. Gewissermaßen war es auch so, nur dass es eben ein niedlicher Bär war. Mein Chef reagierte äußerst verständnisvoll, was ich nicht erwartet hatte. Es tut mir leid, dass ich ihn angelogen habe, aber für meinen Teddy würde ich die ganze Welt bereisen, wenn er mich braucht!

Beichthaus.com Beichte #00004617 vom 23.01.2006 um 04:21:35 Uhr (1 Kommentare).

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Studenten sollen Eier legen!

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Zorn Hass Gesellschaft Westerhorn

Ich habe gerade (22:13 Uhr) zwei Toasts mit Hagebutten-Konfitüre und einen Eissalatkopf gegessen. Nun fühle ich mich dazu in der Lage, die Weltherrschaft an mich zu reißen und allen Gymnasiasten und Studenten das Eierlegen beizubringen, damit sie auch mal einen Nutzen […]
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Beichthaus.com Beichte #00004407 vom 14.01.2006 um 07:12:56 Uhr in Westerhorn (4 Kommentare).

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