Faule Mutter lebt vom Amt

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Faulheit Zorn Neid

Ich hege immer mehr Abneigung gegen eine alte Freundin. Sie hat einen 4-jährigen Sohn, den sie, seit er ein Jahr alt ist, in die Kita abschiebt. Ganztags! Anfangs war dies notwendig, weil sie ihre Ausbildung beenden wollte. Danach hat sie aber angeblich nie mehr eine Stelle bekommen, wegen des Kindes. Trotzdem schiebt sie ihn acht Stunden lang ab. Sie war jetzt über zwei Jahre nicht arbeiten. Für Putzen ist sie sich zu schade und ein 450-Euro-Job lohne sich nicht, wegen der Kita-Kosten und weil sie dann nichts mehr vom Staat in den A. gesteckt bekommt. Des Weiteren ist das Kind noch total verzogen. Sie zeigt ihm keine Grenzen auf und will anderen dann noch Erziehungstipps geben. Sie hat sich einfach nie weiterentwickelt und geht jedes zweite Wochenende feiern und der Kleine ist dann natürlich bei Oma. Ich verstehe nicht, wie man sein Kind einfach nur abschieben kann, um den ganzen Tag zu gammeln und auf dem faulen Hintern zu hocken. Dazu noch ständig einkaufen gehen und rauchen wie ein Schlot. Ich finde das einfach asozial. Sorry, aber das musste mal raus.

Beichthaus.com Beichte #00033814 vom 25.08.2014 um 12:45:30 Uhr (12 Kommentare).

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Webcams im Sonnenstudio

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Verrat Morallosigkeit Fischach

Ich möchte beichten, dass ich das Geheimnis eines guten Freundes an eine Bekannte verraten habe. Deshalb sitzt er jetzt im Knast. Aber mal von Anfang an: Mein Freund ist Wartungstechniker für Bestrahlungsgeräte. Er wartet also Geräte in Sonnenstudios und so weiter. Nebenbei macht er auch die Netzwerktechnik für die meisten von ihm betreuten Sonnenstudios. Er baute Webcams in den Solarien ein, welche die Aufnahmen per WLAN direkt an einen seiner Server übertrugen. Diese Filme bzw. Streams hat er gegen Geld auf diversen Seiten kostenpflichtig bereitgestellt und hat damit im Laufe von fünf Jahren, nach seinen Aussagen, mehr als 500.000 Euro verdient. Mir tut es für alle, die da gefilmt wurden, sehr leid. Meiner Bekannten sagte ich es, da sie selbst gerne in Sonnenstudios geht und ich vermeiden wollte, dass sie gefilmt wird - allerdings ging sie damit dann zur Polizei, die natürlich auch mich befragt hat, woraufhin das Ganze rauskam. Ich selbst habe weder irgendetwas installiert, angeguckt oder gar finanziell davon profitiert. Erfahren habe ich es aber auch erst kurz bevor ich es meiner Bekannten erzählt habe. Trotzdem habe ich einen guten Freund verraten und das tut mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00033813 vom 25.08.2014 um 00:22:44 Uhr in Fischach (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Dusche aus der Dose

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Faulheit Trägheit Ekel Unreinlichkeit

Ich (m/23) beichte, dass ich zu faul zum Waschen und Duschen bin. Ich weiß nicht, warum, aber ich habe einfach nicht das persönliche Bedürfnis danach. Ich finde Waschen echt lästig. Wenn ich keine Menschen um mich herum hätte, würde ich wahrscheinlich nie duschen. Ich muss mich deshalb regelrecht zum Duschen zwingen. Einmal die Woche ist das absolute Maximum. Mehr ist nicht drin. Oft werden es aber eher 9, 10, 11 Tage, manchmal auch zwei Wochen. Zwischendurch wasche ich mich nie. Gleiches gilt auch für die Haare und das Wechseln der Klamotten. Auf das Waschen der Wäsche habe ich nämlich auch keinen Bock. Eine Rasur mache ich auch nur alle 4-5 Tage, manchmal am Wochenende auch noch alle zwei Tage, öfters aber nicht. Damit ich nicht stinke, nehme ich viel Deo bevor ich das Haus verlasse. Ich fahre damit ganz gut, finde es aber trotzdem komisch, dass ich so faul bin. Manchmal nehme ich mir vor, öfter zu duschen, aber die Faulheit siegt immer.

Beichthaus.com Beichte #00033807 vom 23.08.2014 um 19:14:35 Uhr (16 Kommentare).

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Die Vorteile der Leiharbeit

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Neid Falschheit Arbeit

Ich (m, Mitte 30) bin seit nunmehr zwei Jahren Teil des Betriebsrats eines mittelständischen Unternehmens aus der Logistikbranche. Seit der Krise 2008/09, die uns hart erwischt hat, setzt die Unternehmensführung zunehmend Leiharbeiter ein. Das kommt bei der Stammbelegschaft natürlich nicht gut an und dies stellt auch inoffiziell einen Grund dar, wieso ich es in den Betriebsrat geschafft habe. Ich skandierte im Unternehmen gegen die Zeitarbeit und den damit verbundenen Rückgang der Festbeschäftigung und wandte mich deshalb sogar an die Lokalpresse. Dies kam bei der Belegschaft extrem gut an, sodass ich nun dem Betriebsrat beiwohne.

Anfangs war ich noch davon überzeugt, dass Leiharbeit unvorteilhaft für die Firma und die Angestellten sei, weil ich die vielen unqualifizierten und demotivierten Arbeitslosen vor Augen hatte. Doch mein Bild hat sich total gewandelt. Seit auch in meiner Abteilung (Personalabteilung) und der Unternehmensführung Zeitarbeiter eingesetzt werden, komme ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Nicht nur, dass diese Leute überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprechen, sie sind im Wesentlichen auch besser qualifiziert, motivierter und leistungsfähiger als die Festangestellten! Die Vorteile der Leiharbeit nutzen die Leiharbeiter auch aus. So bekam ich mit, wie ein befristeter Kollege meinen Chef niedermachte, weil dieser nicht am wöchentlichen Teamleitermeeting teilnahm. Das würde ich mich nie trauen. Aber unsere Leiharbeiter wissen genau, dass sie aufgrund ihrer Flexibilität und ihres breiten Wissens jederzeit woanders genommen werden. Mit besagtem Kollegen führte ich dann ein aufschlussreiches Gespräch, wo er mir mitteilte, dass er sich seine Flexibilität auch etwas kosten lasse, er verdient knapp 20 Prozent mehr als ich, netto! Trotz alldem bin ich im Betriebsrat immer noch knallhart und verteufle Zeitarbeit aufs Äußerste, auch wenn ich die Leiharbeiter insgeheim um ihr breites kulturelles Wissen und ihre erworbenen Sozialkompetenzen beneide, doch wenn ich das offen zugeben würde, wäre mein Platz im Betriebsrat futsch. Und auf die vielen Geschäftsveranstaltungen und mehrtägige "Tagungen", bei denen es auch oft ins Ausland geht, möchte ich auf keinen Fall verzichten. Daher werde ich auch weiter gegen die Leiharbeit wettern, obwohl sie vorteilhaft für alle Beteiligten ist.

Beichthaus.com Beichte #00033804 vom 23.08.2014 um 12:36:38 Uhr (11 Kommentare).

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Mein verwöhnter kleiner Bruder

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Engherzigkeit Familie Kinder

Ich bin knapp 20 und mein kleiner Bruder ist 10. Ich habe noch eine zwei Jahre ältere Schwester, die eine eigene Wohnung hat. Ich studiere und wohne noch zu Hause. Meine Schwester und ich wurden selbstständig erzogen, haben unsere Zimmer selber aufgeräumt, sind morgens aufgestanden und haben uns gewaschen, Zähne geputzt und so weiter. Mein Bruder wird von meiner Mutter dagegen total unselbstständig erzogen. Sie räumt ihm immer mal wieder Sachen im Zimmer auf. Er ist ein ganz Lieber, aber halt ziemlich schusselig und vergisst so etwas einfach. Dann vergisst er mit seinen zehn Jahren morgens öfter, sich zu waschen oder die Zähne zu putzen. Unsere Mutter erinnert ihn mit einer Engelsgeduld daran, aber es bringt nichts, denn wenn sie alles erledigt, wird er nicht selbstständiger! Sie packt ihm abends den Ranzen, sie weckt ihn jeden Morgen, obwohl er einen Kinderwecker hat. Uns Mädchen wurde gesagt, dass wir uns den Wecker stellen sollen, was wir auch gemacht haben. Am Anfang hat meine Mutter uns auch noch den Ranzen mitgepackt beziehungsweise kontrolliert - das Ziel war aber, dass wir ihn selbstständig packen können. Auch unser Bett sollten wir mit zehn Jahren selber machen und machten es. Meinem Bruder wird es gemacht.

Weder ich, noch meine Schwester, sind irgendwie eifersüchtig, denn sie tut ihm ja nichts Gutes. Meine Beichte: Vor ein paar Monaten - mein Bruder war in der 4. Klasse, jetzt kommt er in die 5. Klasse Gesamtschule - waren meine Eltern unter der Woche über Nacht weg. Mir wurde aufgetragen, auf meinen Bruder aufzupassen, ihn zu wecken, seinen Ranzen zu packen und darauf zu achten, dass er sich morgens wäscht und die Zähne putzt. Ich sagte ihm genau einmal, dass er jetzt bitte seinen Wecker stellt. Da saß er auf dem Bett und der Wecker war genau neben ihm. Er sagte: "Ja, mache ich." Dann legte ich ihm den Stundenplan hin und sagte ihm, dass er danach dann bitte für morgen seinen Ranzen packt. Wenn er nicht weiß, wo irgendwas ist oder Hilfe braucht, kann er gerne fragen. Ans Waschen oder Zähneputzen zu erinnern, dazu weigerte ich mich.

Am nächsten Morgen stand plötzlich Max, mein kleiner Bruder, ganz verschlafen vor mir. Es war kurz nach acht Uhr. Wecker hatte er nicht gestellt. Ranzen hatte er nicht gepackt. Er hatte das beim Spielen ganz vergessen. Pech, er sollte es direkt machen. Dann sagte ich ihm, dass er sich jetzt bitte fertigmacht und dann zur Schule geht. Die Schule ist übrigens 300 Meter entfernt, aber trotzdem bringt ihn meine Mutter immer hin. Letzten Endes hatte sich Max nicht gewaschen und sich einfach nur seine Hose und ein T-Shirt angezogen. Er hat nicht mal die Unterwäsche gewechselt! Meine Mutter war sauer auf mich. Ich habe ihr gesagt, was ich denke - dass Max noch mit 20 unselbstständig an ihrem Rockzipfel hängen wird, wenn sie so weitermacht. Ihn mal "ins offene Messer laufen zu lassen", das tat ihm vielleicht mal ganz gut. Mal abwarten. Aber wie ich meine Mutter kenne, wird sie weitermachen wie zuvor. Und leider liegt es einfach nur am Geschlecht. Wäre Max ein Mädchen, würde ihm nicht so viel hinterhergeräumt.

Beichthaus.com Beichte #00033788 vom 19.08.2014 um 18:08:35 Uhr (14 Kommentare).

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