Pöbel

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Zorn Hochmut Eitelkeit Vorurteile Studentenleben Dortmund

Pöbel
Kürzlich stand ich (25/Studentin) an einer U-Bahn-Haltestelle und wurde, warum auch immer, von einer umherstreunenden Herde prolliger Teenagermädels blöde angepöbelt. Von wegen: Ich sähe aus wie Barbie, was ich denn mit dem Aktenordner wolle, ob ich mit dem dicken Buch (im Übrigen Volkswirtschaftslehre - schaute aus der Tasche) auf Schlaumachen wolle und so weiter. Ich habe kurz überlegt, das Geschwätz zu ignorieren - aber nein. Ich drehte mich also um und sagte sinngemäß: "Ich mache nicht auf intelligent - ich bin es. Im Gegensatz zu euch, haben mir meine Eltern - die übrigens keine asozialen Säufer und Hartz-IV-Empfänger sind - eine vernünftige Schulbildung ermöglicht. Deshalb gehe ich jetzt studieren, damit ich minderbemitteltem, hässlichem und schlecht gekleidetem Pack wie Euch später mal mit einem Lächeln im Gesicht befehlen kann, meine Wohnung zu putzen." Sie haben etwas perplex geschaut und trollten sich tatsächlich - ich hatte eher mit weiterem Gepöbel gerechnet. Ich fürchte, ich habe den Mädels ein Stück Hoffnung genommen und es tut mir im Nachhinein irgendwie leid.

Beichthaus.com Beichte #00028450 vom 30.12.2010 um 23:14:20 Uhr in Dortmund (122 Kommentare).

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Schneeräumer

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Zorn Rache Boshaftigkeit Arbeit Nürnberg

Ich (m/22) arbeite im Öffentlichen Dienst im Straßenunterhalt; Schwerpunkt Straßenbau. Im Winter machen wir Winterdienst.
Seit 2 Jahren fahre ich ein Räumfährzeug. Wenn ich innerorts Leute dabei beobachte wie sie ihren Schnee auf die Straße kehren bzw. schieben, hole ich auf der Rückfahrt mit Absicht ordentlich aus und drücke den Leuten die Einfahrt wieder komplett zu. Wenn wir am Tag drei Einsätze haben, wird auch die Einfahrt so oft wieder zugeschoben. Ich hoffe die Leute verstehen irgendwann, dass man seinen Schnee nicht einfach auf die Straße werfen kann bzw. auch nicht darf.

Beichthaus.com Beichte #00028447 vom 29.12.2010 um 17:13:03 Uhr in Nürnberg (Maximilianstraße) (29 Kommentare).

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“Beichte

Tankstellen Alltag

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Hass Zorn Arbeit Shopping Pfungstadt

Ich (m/24) jobbe neben meinem Studium an einer Tanke. Mit der Zeit lernt man da so seine speziellen Kunden lieben und hassen. Bei mir baut sich gegen bestimmte Personengruppen ein immer größer werdendes Gefühl auf, dass sich als eine Mischung aus Hass und Fremdschämen […]
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Beichthaus.com Beichte #00028445 vom 29.12.2010 um 01:40:29 Uhr in Pfungstadt (30 Kommentare).

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Portemonnaie gefunden

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Ungerechtigkeit Habgier Zorn

Portemonnaie gefunden
Gestern habe ich ein Portemonnaie gefunden. Natürlich habe ich versucht, den Eigentümer zu kontaktieren, man will ja nichts klauen oder so. Da die Adresse aus dem Perso weit weg liegt, habe ich die Bank des Besitzers angerufen und diese gebeten, meine Nummer an den Typen weiterzuleiten. Bis heute Mittag tickte dann mein Kopf, ob ich das Geld einfach rausnehmen sollte. Es waren zwar nur 45 Euro drin, dass ist zwar nicht die Welt - aber gut gebrauchen könnte das wohl wirklich jeder. Da das Portemonnaie aber verriet, dass der Besitzer Kinder hat und wohl auch nicht besonders wohlhabend ist, lies ich das sein. Heute klingelte dann das Telefon und der junge Mann versprach, schnell vorbeizukommen. Noch mal habe ich kurz überlegt: Es hätte ja auch jemand das Geld rausnehmen können, bevor ich das Portemonnaie gefunden habe.
Aber nein, das wäre wohl wirklich scheiße von mir. Als er den Geldbeutel dann abholte, war er wirklich unfreundlich. Hat sich nicht mal wirklich bedankt. Nur die Hand geschüttelt und sofort wieder weggerauscht. Und ins Portemonnaie gesehen hat er auch nicht. Fuck ey, ich hätte das Geld doch nehmen sollen! Moral: Wenn Dir schon jemand dein Portemonnaie komplett wiedergibt, bedanke Dich wenigstens! Arschloch!

Beichthaus.com Beichte #00028442 vom 28.12.2010 um 14:51:25 Uhr (37 Kommentare).

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Fahrgemeinschaftsympathisanten

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Selbstsucht Faulheit Zorn Auto & Co.

Ich (m) muss beichten ich hasse Fahrgemeinschaften. Für mich ist Auto fahren etwas schönes, aber auch nur wenn ich alleine fahr oder vielleicht noch mit ein paar Kumpels, die ich leiden kann. Sobald sich irgendwelche Leute, wie Kollegen oder plötzliche Freunde, versuchen sich in mein Leben einzumischen, indem sie bei mir mitfahren wollen, könnt mir der Kragen platzen. Ich bin nicht geizig, aber ich habe keinen Bock auf diese zwanghaften Gespräche, die man führen muss wenn man miteinander in einem Auto fährt. Und wenn man sich kein Auto leisten kann, um vielleicht jeden Tag zur Arbeit oder sonst wohin zu fahren, sollte man eben doch wieder das Fahrrad fahren anfangen. Ich zahl auch gerne die 70 Euro Mehrkosten im Monat, durch das Fahrgemeinschafts-Verweigern, solange ich dafür meine Ruhe in meinem Auto habe.
Ich hoffe ein paar zukünftige Fahrgemeinschaft-Sympathisanten abgeschreckt zu haben und sich zweimal zu überlegen was sie da genau vorhaben. Geht ja wohl bestimmt nicht nur mir so.

Beichthaus.com Beichte #00028436 vom 25.12.2010 um 00:39:06 Uhr (16 Kommentare).

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