Beichten während der Arbeitszeit

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Faulheit Maßlosigkeit Trägheit Arbeit Internet

Ich (m/25) habe studiert und arbeite fest in einem großen Unternehmen auf einer gut bezahlten Stelle - seit knapp zwei Jahren. In der Anfangszeit im neuen Job stand die Einarbeitung an. Diese zog sich über mehr als ein halbes Jahr und ich hatte dementsprechend zwischendurch auch Leerlauf. Ich möchte beichten, dass ich zu der Zeit begonnen habe, in der freien Arbeitszeit Beichthaus zu lesen. Nicht nur das. Ich habe seitdem, auch nach der Einarbeitung im Tagesgeschäft, bis heute jede Beichte im Beichthaus gelesen und das ausschließlich auf Arbeit. Ich denke, ich habe rückblickend sehr viel Zeit damit verbracht. Es sind immerhin momentan 4.979 Seiten. Ich habe sehr sorgfältig darauf geachtet, dass ich auch keine Beichte überspringe und habe mir auch Notizen gemacht, auf welcher Seite ich stehen geblieben bin.

Ich habe manchmal eben schon ein schlechtes Gewissen, vor allem, wenn ich lieber Beichten lese, als meine Teamkollegen zu unterstützen. Fairerweise muss man aber sagen, dass ich trotzdem nicht der Unproduktivste im Büro bin. Eher im Gegenteil. Mein Chef ist hochzufrieden mit mir und ich bekomme das in meinem Leistungszuschlag auch entsprechend bezahlt. Ich bin dennoch irgendwie froh, dass ich jetzt nur noch ein paar Minuten brauche, um die Beichten des Tages zu lesen.

Beichthaus.com Beichte #00037447 vom 21.01.2016 um 16:33:37 Uhr (10 Kommentare).

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Der Nachteil unserer Fernbeziehung

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Morallosigkeit Selbstsucht Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w/20) bin seit über einem halben Jahr mit meinem Freund zusammen und trotz charakterlicher Differenzen in meiner Beziehung weitgehend zufrieden. Auch wenn es für uns beide die erste längerfristige Beziehung ist, kommen wir super miteinander aus - solange wir uns sehen. Da wir allerdings eine Wochenendbeziehung führen, kommen einige peinliche Situationen zustande. Ich beichte, eine regelrechte Männersucht entwickelt zu haben, die sich von Tag zu Tag verschlimmert. Ich liebe ihn und würde auch nicht fremdgehen, aber dadurch, dass man sich maximal zwei Tage in der Woche sieht, fühlt man sich eben mehr Single als ein Part einer Beziehung.

Beichthaus.com Beichte #00037403 vom 15.01.2016 um 05:36:08 Uhr (19 Kommentare).

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Schläfchen auf dem Schreibtischstuhl

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich (w/23) mache ab und zu ein Schläfchen im Büro. Und das meine ich ganz wörtlich. Ich bin eigentlich gut in meinem Job, mein Chef ist sehr zufrieden mit mir. Nur sind wir im Büro sehr wenige, somit kommt es oft vor, dass ich auch mal allein das Büro schmeiße. Der Chef ist sowieso kaum da. Und wenn ich aber alleine im Büro bin, dann überkommt es mich manchmal. Nach vielen unbezahlten und unausgeglichenen Überstunden sehe ich meinen Schreibtisch manchmal einfach mehr als Schlafplatz. Ich schließe dann unten die Tür, damit die Kunden klingeln müssen und keiner reinplatzt. Dann lehne ich mich gemütlich in meinem Stuhl zurück und halte ein Schläfchen. Wenn der Chef kommt, lasse ich es so aussehen, als ob ich seit Stunden hart schufte. Die ein, zwei Stunden Schläfchen kommen manchmal halt vor. Danach arbeite ich auch wieder. Und ja, ich habe deshalb ein schlechtes Gewissen, aber andererseits gleiche ich damit nur ein bisschen was von meinen Überstunden aus, wenn der Chef uns zwingt, länger zu bleiben. Deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037400 vom 14.01.2016 um 15:09:05 Uhr (14 Kommentare).

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Ich brauche keine Gesellschaft

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Engherzigkeit Ignoranz

Ich (w) bin - seit ich denken kann - Misanthrop und nicht gesellschaftsfähig. Ich habe nur wenige Freunde, auf die ich mich zwar freue, wenn sie mich besuchen, aber fast noch mehr, wenn sie wieder gehen. Als Kind habe ich in der Schule oft gebeten, alleine an einem Tisch sitzen zu dürfen, sowie Gruppenarbeiten allein zu erledigen. Mannschaftssport war immer schon Fehlanzeige, Joggen, Schwimmen, Krafttraining und Wandern waren und sind meine bevorzugten Sportarten, da man sie auch alleine oder mit wenigen ausgewählten Personen ausüben kann. Gemütliches Beisammensitzen? Halte ich nicht länger aus als zwei Stunden. Es gibt genau einen Menschen in meinem Leben, dessen Gesellschaft ich rund um die Uhr ertrage, und das ist der, den ich geheiratet habe. Meinen Mann liebe ich über alles und ich wäre ohne ihn verloren, aber da bildet er die Ausnahme. Doch jetzt kommt der Clou - ich bin überglücklich damit, was natürlich niemand verstehen kann.


Ich habe trotz allem ein ausgefülltes Leben, einen mehr als akzeptablen Job, sehr viele Hobbys, und mich erfüllt große Zufriedenheit, wenn ich entweder Zweisamkeit mit meinem Mann genießen oder mich völlig allein beschäftigen kann. Er ist das ziemliche Gegenteil von mir, ist offen und gesellig und trifft sich mindestens einmal die Woche mit seinen recht zahlreichen Freunden. Die meisten Leute glauben, ich würde allein versauern, wenn er nicht da ist, dem ist jedoch nicht so.


Die einzige Gesellschaft, nach der ich mich manchmal doch sehne, ist die eines treuen Haustieres, am Liebsten hätte ich einen großen Hund oder auch zwei. Irgendwann werde ich mir auch bestimmt einen anschaffen, nur momentan geht es aus beruflichen Gründen nicht. Ich beichte also, dass ich eine notorische Einzelgängerin bin und keinerlei Bedürfnis verspüre, irgendwas daran zu ändern - was oft dazu führt, dass sich andere Leute von mir vor den Kopf gestoßen fühlen, die da oft was Persönliches hineininterpretieren, da niemand verstehen kann, dass ich einfach nur meine Ruhe haben möchte.

Beichthaus.com Beichte #00037392 vom 13.01.2016 um 14:35:12 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Er könnte mein Vater sein!

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Fremdgehen Schamlosigkeit Internet Telefon

Ich (w/18) hatte Telefonsex mit einem über 40-Jährigen, den ich online kennenlernte. Wir fanden uns beide schnell anziehend und telefonierten regelmäßig. Keine Woche nach unserem ersten Telefonat war heftiges Flirten bereits eine Norm. Stundenlang telefonierten wir und drifteten immer wieder ab, bis es schließlich - wenn auch nur übers Telefon - ordentlich zur Sache ging. Zu dem Zeitpunkt war ich jedoch seit fast einem Jahr recht glücklich in einer Beziehung und weiß nicht, was mich zu dieser Tat verleitet hatte. Obwohl ich unter Prüfungsdruck stand und seit über 30 Stunden nicht geschlafen hatte, war der Spaß sehr zufriedenstellend. Meinen Freund hatte ich für die Zeit komplett vergessen, und deswegen bitte ich um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00037371 vom 10.01.2016 um 08:48:39 Uhr (8 Kommentare).

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