Hilfe, mein Vater liegt im Krankenhaus

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Zorn Verzweiflung Feigheit Gesundheit Familie

Ich bin generell nicht so der gesellige Typ, vor allem wegen meiner Schüchternheit und dem fehlenden Selbstvertrauen, weil ich nicht gerade der Schönste bin. Ich bin faul, gefühllos, unfreundlich und dick, habe wenige Freunde und habe mich auch schon immer von meinen Eltern ungeliebt gefühlt, da ich das mittlere Kind war. Um einen Teil von ihnen soll es hier auch gehen. Um genauer zu sein, geht es hier auch um meinen Vater. Dieser ist Alkoholiker und hat ein schwaches Herz - vermutlich wegen des Alkohols - und hat als Rettungssanitäter einiges sehen müssen. Vor Kurzem hat er sich im Rausch ernsthaft verletzt und liegt nun seit einigen Wochen im Krankenhaus. Er war einmal sogar klinisch tot, konnte jedoch reanimiert werden. Das Problem, das ich habe, ist, dass ich ihn einfach nicht besuchen kann. Ich weiß nicht wieso, aber irgendetwas in mir will einfach nicht dorthin. Ich kann einfach nicht!

Ich bekomme nun von meiner Mutter die ganze Zeit Stress, da ich ihm auch nicht einmal zum Geburtstag gratulieren konnte bzw. wollte. Die paar Mal, an denen ich da war, habe ich mich einfach nur scheiße gefühlt. Es könnte vielleicht daran liegen, dass mich Krankenhäuser ziemlich bedrücken und ich auch kein wirkliches Mitleid für ihn empfinde, da er für den Scheiß schließlich auch selber verantwortlich ist, wegen des Gesaufes. Vor allem macht mich nun auch noch meine Mutter total verrückt, weil sie es einfach nicht verstehen kann. Ich hege in letzter Zeit einen richtigen Hass auf sie, weil sie der egozentrischste Mensch ist, den ich kenne, und sie mir das Gefühl gibt, mich nie wirklich gemocht zu haben. Als wäre ich nur Abfall für sie und nichts wert - während sie sich vollstopft, immer recht haben muss, selbstmitleidig und verständnislos ist. Sie redet mir immer ein schlechtes Gewissen ein und manipuliert mich so, dass ich mache, was ihr gefällt und nicht mir. Ich weiß nicht, ob mein Vater mein Mitleid verdient hat und was ich jetzt machen soll. Ich möchte also beichten, dass ich ein emotionaler Krüppel bin, nur an mich selbst denke und auch von anderen kein Mitleid verdient habe!

Beichthaus.com Beichte #00038205 vom 09.05.2016 um 20:10:41 Uhr (9 Kommentare).

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Angst vorm Arbeiten

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Faulheit Trägheit Verschwendung

Ich (m/21) beichte, ein sehr fauler Mensch zu sein. Meine Faulheit fand ihren Ursprung vor ein paar Jahren. Nach meinem Realschulabschluss habe ich mich dazu entschieden, keine Ausbildung zu machen, sondern gleich ins Arbeitsleben einzusteigen - bei einem sehr bekannt Versandhändler, bei dem sicher jeder schon etwas bestellt hat. Die Arbeit war sehr hart und nach nicht einmal einem Jahr war ich ausgebrannt. Die Weihnachtszeit hat mir den Rest gegeben. Als ich gekündigt habe, verlangten meine Eltern von mir, dass ich eine Ausbildung anfange oder mich schulisch weiterbilde. Also bin ich auf das berufliche Gymnasium gegangen und habe drei Jahre durchgechillt. Nun ja, jetzt habe ich schon seit einem Jahr mein Abitur und mache gar nichts. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Angst vor dem Arbeiten habe, sehr große Angst sogar. Viele Leute reißen mir bestimmt an dieser Stelle den Kopf ab, aber ich habe mich für drei Ausbildungen beworben und bei allen direkt eine Zusage erhalten. Doch aus Angst vor der Arbeit habe ich abgelehnt.

Ich liebe mein derzeitiges Leben. Jeden Tag zocken, bis der Arzt kommt und dabei grüne Medizin bis zum Anschlag konsumieren. Das Schlimme ist, dass ich meinen Kumpel mit meinem Lebensstil angesteckt habe. Wir wohnen in einer, wie wir es so gern nennen, Hartz-IV-WG. Was ich aus meinem Leben machen will? Keine Ahnung. Ich habe außer dem Zocken keine Hobbys und keine Interessen. Wenigstens habe ich beim Zocken schon viel gerissen und war schon in sehr hohen Ligen vertreten, mein Kumpel ebenfalls. Wir sind auch keine Unbekannten in der Gamerszene. Ja, ich bin stolz darauf und ich bitte deshalb um Absolution. Auch dafür, dass es einen weiteren Loser in unserem Land gibt, der nichts mit seinem Leben anzufangen weiß. Entschuldigung Deutschland - für die ungeborenen Kinder, für den fehlenden Beitrag zum Wirtschaftswachstum und die Verschwendung von Steuergeldern.

Beichthaus.com Beichte #00038202 vom 09.05.2016 um 13:32:37 Uhr (20 Kommentare).

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Nebelschlussleuchte bei Sonnenschein

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Engherzigkeit Kinder Auto & Co.

Ich habe, als ich so ca. 13-14 war, in unserem Auto (als Beifahrer natürlich) hin und wieder mal die Nebelschlussleuchte ohne Grund eingeschaltet. Das starke rote Leuchten fand ich cool und besser zu viel als zu wenig Licht, dachte ich mir damals. Meine Mutter hatte ich davon überzeugt, dass dies so schon richtig sei. Heute weiß ich natürlich, dass es ziemlich asozial war, denn es blendet ja ordentlich und ist nicht umsonst verboten.

Beichthaus.com Beichte #00038165 vom 30.04.2016 um 20:43:16 Uhr (11 Kommentare).

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Ich vergöttere eine ältere Frau

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Verzweiflung Begehrlichkeit Morallosigkeit

Ich bin weiblich, über 18 und führe ein zufriedenstellendes Leben. Job, gemeinsame Wohnung mit meinem Freund und ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Ich beichte: Es macht mich verrückt, dass ich seit vielen Jahren eine deutlich ältere Frau, welche vom Alter her auch locker meine Mutter sein könnte, vergöttere. Sie ist die einzige Frau, bei der es mir im Bauch kribbelt und bei der ich nach der Begegnung völlig fertig bin. Zwiespalt: Auf der einen Seite bin ihc beflügelt, auf der anderen Seite verwirrt. Ich sehe sie sehr selten, was wohl auch gut ist, da kein zu enger Kontakt besteht, jedoch bereue ich oft meine unmoralischen Gedanken, denn meine Favoriten kommt vielleicht gar nicht auf solch eine Idee und ist mir gegenüber völlig loyal und ich Dummerchen wünsche mir Sachen, die mir selbst immer wieder die Schamröte ins Gesicht treiben!

Beichthaus.com Beichte #00038080 vom 17.04.2016 um 14:49:20 Uhr (4 Kommentare).

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Das kläffende Biest am Zaun

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Aggression Rache Tiere

Ich (m/31) arbeite in einem Betrieb, welcher in einem teilweise mit Wohnungen und Häusern bebauten Industriegebiet liegt. Es ist dort ruhig, weil es natürlich etwas abgeschieden ist, aber mir gefällt es. Auf dem Weg in die Straße, in der meine Arbeitsstelle liegt, sind jeweils drei Häuser mit Garten. Ein Grundstück, das an der Ecke der Straße liegt, hat einen höheren Zaun, eine alte Hecke und ein großes Tor. Kein Wunder - die Besitzer haben einen total ungezogenen Hund, genauer gesagt einen Airedale Terrier. Ich kenne diese Hunderasse von einem Freund, sehr verspielt, sehr energiegeladen, aber eigentlich liebe Tiere und familienfreundlich. Nicht aber dieses Mistvieh! Sobald man nur in die Nähe kommt, rennt der entweder wie blöde rum oder springt laut bellend gegen den Zaun. Wenn ich im Sommer mit dem Fahrrad fahre und die Kopfhörer mit lauter Musik beschalle, höre ich den immer noch. Wenn man damit nicht rechnet - oder es vergisst - ist das ziemlich gefährlich. Beim ersten Mal habe ich mich langgelegt und mein Fahrrad hatte einige Spuren. Mit dem Besitzer diskutieren bringt gar nichts - man solle halt besser aufpassen.


Ich habe daraufhin überlegt, ob ich irgendwas machen soll. Als ich mal wieder verdrängt hatte, dass da dieses Mistvieh lauert und mein Mittagessen dabei hatte, sprang er wieder gegen den Zaun und ich habe vor Freude mein Essen fallen lassen. Da reichte es. Zunächst habe ich dem Besitzer ein paar Zeitschriften abonniert, rund um die Themen: "Wie erziehe ich meinen Hund" und "Kommunikation für Anfänger". Da er ein paar Tage im Urlaub war, konnte ich das Ergebnis beobachten, es waren lockere fünf Kilo Zeitschriften. Als er wieder zu Hause war, war natürlich auch der Köter draußen. Ich bin wirklich gut zu Tieren und mir fiel das keineswegs leicht, aber beim letzten Gang zum Mittagessen habe ich dem bellenden Vieh Hundeabwehrspray in die Schnauze gesprüht. Wenigstens hatte er dieses Mal einen Grund zu rennen, zu bellen und zu jaulen. Da der Besitzer gerade Gartenarbeit verrichtet hat, wollte er natürlich wissen, was ich gemacht habe und die Polizei rufen. Ich meinte dann nur, er müsse halt besser aufpassen und bin gegangen. Ich beichte also, dass ich ein Tier zumindest verschreckt und einen Frührentner mit Zeitschriften belästigt habe.

Beichthaus.com Beichte #00038039 vom 11.04.2016 um 17:54:22 Uhr (16 Kommentare).

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