Der Mann, der unsere Familie zerstörte

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Hass Zorn Boshaftigkeit Familie

Ich hasse meinen Vater und den neuen Freund meiner Mum über alles. Ich wünsche mir, dass beide in die Hölle kommen und dass ihnen das Karma eines Tages derart ins Gesicht schlagen wird. Mein Vater hasst meine Mutter, da sie sich für ihren neuen Freund von ihm trennte. […]
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Beichthaus.com Beichte #00035924 vom 14.06.2015 um 00:13:26 Uhr (11 Kommentare).

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Das Leben in der Kinderanstalt

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Engherzigkeit Lügen Falschheit

Ich (w/20) war vor einigen Jahren in einer psychiatrischen Kinder- und Jugendanstalt. Eines Morgens wurde mir ein Plastikbecher in die Hand gedrückt und gesagt, ich solle doch jetzt bitte eine Urinprobe abgeben. Ich sagte, dass ich gerade nicht müsse. Daraufhin teilte mir die schlecht gelaunte Betreuerin mit, dass ich nichts anderes tun würde, bevor ich die Probe abgegeben hätte und sie käme auch mit auf die Toilette, wenn es nötig sei. Gut, ich dachte mir: Ist doch bekloppt die Alte. Wie hatten dort immer Tee - an diesem Tag gelben. Ich befüllte den Becher damit und überreichte diesen der Betreuerin. Danach ging ich zur Ergotherapie. Nicht einmal nach einer Minute wurde ich dort herausgeholt und wurde angemacht, was das solle. Der Giftzwerg war so sauer, dass sie mir alles weggenommen hat, was ich dort noch haben durfte - ein Buch, Bleistift, Papier - und es weggeschlossen hat. Ich musste noch den ganzen Tag im Zimmer sitzen. Ich denke, die Arbeit dort ist sehr mies und ich habe sie zusätzlich gestresst und geärgert. Hätte nicht sein müssen - sie hätte aber auch nicht so übertrieben reagieren müssen.

Beichthaus.com Beichte #00035922 vom 13.06.2015 um 22:18:16 Uhr (7 Kommentare).

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Verwirrende SMS

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Begehrlichkeit Neid Eifersucht Zorn

Ich (25) hatte noch nie einen Freund und bin auch noch Jungfrau. Außerdem habe ich kein gutes Verhältnis zu meiner Familie. Deshalb bin ich an Tagen, die andere mit ihren Partnern, wie Weihnachten und Valentinstag, einsam. Ich habe leider auch nur wenige Freunde. Die paar, die ich habe, laden mich an diesen Tagen nie ein. Man kann sich also vorstellen, wie traurig ich an diesen Tagen bin. Dann stelle ich mir vor, wie meine Freunde eine schöne Zeit mit ihren Partnern oder wenigstens mit ihrer Familie haben. Einige von ihnen ignorieren mich an diesen Tagen sogar. Das macht mich dann noch trauriger - und noch wütender. Dann schicke ich ihnen SMS, die bewusst verwirrend sind.


Zum Beispiel war ich dieses Jahr am Abend vor dem Valentinstag sehr einsam. Da einige Freunde mir noch immer keinen schönen Valentinstag gewünscht hatten, noch nicht mal per SMS, versendete ich eine SMS an sie. Ich schrieb nur "Vielen Dank" und fügte noch ein Smileyface hinzu. So habe ich einige von ihnen sicherlich verwirrt. Eine Freundin schrieb sogar zurück, dass sie nicht weiß, was ich meine und dass sie sich nicht sicher ist, ob die SMS für sie bestimmt ist oder ein Versehen war. Diese Unverschämtheit machte mich sogar noch wütender, als ich es ohnehin schon war. Ich habe sie dann einfach ignoriert. Ich hoffe, dann hat sie es verstanden.


Dieses Jahr war Silvester sogar noch schlimmer für mich als der Valentinstag. Meine Freunde waren alle auf Partys, aber niemand von ihnen kam auf die Idee, mich auch einzuladen. Deshalb musste ich Silvester mit meiner Familie verbringen, zu der ich wie gesagt ein eher schlechtes Verhältnis habe. Ich bin deshalb früh zu Bett gegangen, natürlich allein. Am nächsten Morgen bin ich recht früh aufgestanden. Ich war natürlich noch immer wütend auf meine Freunde. Weil ich wusste, dass sie verkatert waren, habe ich ihnen eine SMS geschickt, in der Hoffnung, sie aufzuwecken. Ich habe nur "Euch auch ein frohes Neues" geschrieben. Ich hoffe, sie haben verstanden, wie ich es gemeint habe. Ich beichte, dass ich zu feige bin, meine Freunde direkt zu konfrontieren.

Beichthaus.com Beichte #00035910 vom 12.06.2015 um 02:01:24 Uhr (40 Kommentare).

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Männer sind besser als Frauen!

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Neid Ungerechtigkeit Vorurteile

Ich möchte beichten, dass ich als Frau neidisch bin. Nicht auf andere Frauen, sondern auf Männer im Allgemeinen. Ich bin 21 Jahre alt und studiere Medizin im zweiten Jahr. Außerdem bin ich sehr attraktiv und modele nebenbei, was genug Geld zum Leben einbringt. Für verhältnismäßig wenig Anstrengung. Viele Außenstehende sehen mein Leben als perfekt an und würden wohl nicht auf die Idee kommen, dass so eine undankbare, neidische, verbitterte Persönlichkeit in mir steckt. Ich bin leider schon seit Kindertagen neidisch auf Jungen bzw. Männer. Nach meinem Empfinden hat das Mannsein im Vergleich zum Frausein viel mehr Vorteile. Männer können Karriere machen und die Kinder getrost bei der Frau lassen, ohne dabei als Rabenvater bezeichnet zu werden. Im Gegenteil. Gesellschaftliche Anerkennung für ihre starke Ernährerrolle ist ihnen sicher. Tut die Frau es ihm gleich, ist sie die kaltherzige Emanze und schlechte Mutter, die ihre Kinder einfach alleine lässt. Selbst wenn es beim eigenen Vater ist.

Dazu kommt, dass Männer, was die Familienplanung angeht, viel länger Zeit haben, da viele theoretisch noch mit 80 zeugungsfähig wären. Auch Männer haben natürlich eine biologische Uhr und ihr Sperma entwickelt von Jahr zu Jahr mehr Mutationen die zu psychischen wie physischen Einschränkungen oder Erkrankungen beim Kind führen können. Bekannt ist aber allgemein nur die biologische Alterung der Frau, was aus meiner Sicht im gewissen Maße durchaus diskriminierend ist. Abgesehen davon altern Männer zumindest objektiv gesehen langsamer als Frauen. Während viele Frauen schon in den 30ern Augen- und Nasolabialfalten vorweisen, sehen die meisten Männer in der Altersklasse noch jugendlich und frisch aus. Des Öfteren begegne ich Männern mit einer 10 Jahre jüngeren Partnerin, welche aber eher gleichalt aussieht. Ich verstehe deswegen auch, dass viele Männer jüngere Frauen wünschen.

Junge, schöne Frauen haben in dieser oberflächlichen Welt sehr viel Macht und Vorteile, was leider auch oft von ihnen ausgenutzt wird. Diese Macht währt aber nur kurz, während Männer noch durchschnittlich bis knapp 50 Jahre bei gutem Aussehen oder attraktivem Einkommen gute Chancen auch bei jüngeren Frauen haben. Ihr Wert auf dem Partnermarkt sinkt im Schnitt 10-20 Jahre langsamer. Ein Zufall ist es sicher nicht, dass so viele Männer ihre Frau für eine Jüngere verlassen. Freiwillig nur Hausfrau und damit vom Mann abhängig zu sein, ist alleine schon deswegen für mich unglaublich dumm. Um zumindest so gut wie möglich vorzubeugen, werde ich deshalb gleich einen deutlich älteren Mann heiraten. Auch was die Körperkraft angeht, sind Männer den Frauen überlegen. Natürlich gibt es Ausnahmen bei extrem trainierten Frauen und untrainierten Männern, aber bei gleichen Voraussetzungen ist der Mann körperlich gesehen immer im Vorteil. Da ich schon ein paar Mal Opfer von männlicher Gewalt bzw. auch Vergewaltigungsversuchen wurde, beneide ich diesen Vorteil besonders. Ich male mir manchmal aus, wie es wäre, ein trainierter Mann zu sein und das permanente Gefühl der körperlichen Unterlegenheit nicht zu kennen. Ich glaube, vielen Männern ist ihr Glück, Mann sein zu dürfen, gar nicht bewusst.

Ihr habt nicht alle vier Wochen schmerzhafte Blutungen und müsst nicht monatelang ein Kind mit euch rumtragen, was ihr danach unter schmerzhaften Qualen aus euch rauspresst. Danach noch mindestens 1-3 Jahre bei dem Kind bleiben und schon ist man beruflich extrem zurückgeworfen. Bei mehreren Kindern erst recht. Niemand verachtet euch oder sieht euch als ungepflegt oder eklig an, weil ihr euch nicht den kompletten Körper rasiert, um dem heutigen Ideal einer weiblichen, kindlich unschuldigen, haarlosen Optik nachzueifern. Auch euer Gesicht wird so akzeptiert, wie es ist, und nicht ständig mit anderen, schöner gemalten und retuschierten Gesichtern verglichen. Ihr könnt auch bei nicht herausragender Optik eure Traumpartnerin von euch überzeugen. Frauen achten allgemein viel mehr auf innere Werte, als die äußere Hülle.

Ich weiß, alles klingt wie ein einziger, nerviger Jammerstreifen aber so empfinde ich innerlich. Meine Beobachtungen bestätigen mich dahin gehend immer wieder. Das Frausein müssen kommt mir oft vor wie eine schwere Bürde. Natürlich hat auch Mannsein einige Nachteile, aber meiner Meinung nach nicht mal ansatzweise so viele, wie die einer Frau. Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich zwar neidisch bin, aber nicht missgönne. Männer können ja nichts für ihre gesellschaftlichen und biologischen Vorteile. Vielleicht sehe ich das Ganze aufgrund fehlender Lebenserfahrung auch noch zu einseitig. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass ich mit meinem Leben als Frau in ferner Zukunft besser zurechtkomme bzw. dankbarer werde, für das, was ich habe. Ohne ständiges Messen mit dem anderen Geschlecht.

Beichthaus.com Beichte #00035900 vom 11.06.2015 um 09:26:35 Uhr (23 Kommentare).

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Das Muster der Spendenbettler

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Zorn Maßlosigkeit Gesellschaft Geld Thierstein

Nachdem es mich heute sogar zwei Mal erwischt hat, muss ich meine Wut beichten. Ich hasse diese Spendenbettler, die gefühlt jeden zweiten Tag über die ganze Innenstadt verteilt mit ihren Ständen stehen und nur darauf warten, dass man vorbeikommt. Die Masche ist immer die Gleiche:

1. Ein überaus kommunikativer Mensch - im Alter irgendwo zwischen Abitur und Studienbeginn - spricht einen an. Dabei wäre ich froh, wenn meine Mitmenschen so offen wären, ohne Geld zu wollen.
2. "Ich tue so, als wäre ich interessiert an dir und an dem, was du so machst und locke dich dabei - möglichst ohne dass du es merkst - näher an unseren Stand heran."
3. "Hast du schon einmal von unserer Organisation gehört? Wir tun dies und jenes Gutes für die Welt." Dabei unbedingt einen Ordner mit bunten, emotionalen Bildern zeigen.
4. "Weißt du, wie du uns helfen kannst?" Und da kommt der Zettel zum Vorschein, der am liebsten meine Kontodaten auf sich haben will.

Egal ob Greenpeace, WWF, Menschenrechtshilfe oder welche Organisation auch immer, sie arbeiten alle haargenau nach diesem Muster. Nur um mir am Ende zu sagen, ich müsse ja nur fünf Euro jeden Monat geben, das helfe auch schon. Würde ich das aber tatsächlich bei all den Organisationen machen, die mich anquatschen wollten, wäre ich sicher schon mehrere Hunderte Euro im Monat los. Was ich inzwischen auch als Hauptargument gegen diese Schmarotzer benutze. Ich kann ja verstehen, dass diese Leute idealistisch denken und dass die Organisationen Hilfe brauchen. Und gerade für das liebe Mädel von heute tut es mir leid. Die war scheinbar wirklich sehr an mir interessiert und meinte schon, mich in der Tasche zu haben. Sie tut das alles wohl auch aus echter Überzeugung. Aber ich will einfach nicht so penetrant und scheinheilig um Geld angebettelt werden.

Zudem geht es bei all diesen Werbeversuchen immer nur um Daueraufträge. Ich wäre schon ein paar Mal bereit gewesen, einen Schein lockerzumachen. Aber genau das wollen sie nicht. Bankkonto oder nichts. Da ich solchen Angeboten aber grundsätzlich misstraue, kommen solche Sachen für mich nicht in die Tüte. Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei allen entschuldigen, die mit Herz und Seele bei der Sache sind und auch bei Wind und Wetter immer gut gelaunt bleiben, aber überdenkt doch bitte noch einmal euer Geschäftsmodell!

Beichthaus.com Beichte #00035897 vom 10.06.2015 um 20:59:49 Uhr in Thierstein (22 Kommentare).

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