Der Lausschnipser

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Boshaftigkeit Rache

Vor vielen Jahren, in der siebten Klasse, hatte ich Läuse. In meiner Klasse war ich nicht sehr beliebt. Es wurde nie offen angesprochen, dass ich Läuse hatte, aber ich wusste, dass sie darüber lästerten. So saß ich im Unterricht da und habe in unbemerkten Momenten meine Mitschüler mit Läusen beschnippst, sodass sie auch welche bekamen. Inzwischen frag ich mich, warum ich eigentlich mit Läusen in die Schule gegangen bin, aber egal. Lustig war es dann doch.

Beichthaus.com Beichte #00026156 vom 25.04.2009 um 19:55:13 Uhr (10 Kommentare).

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Meine Sucht nach Comics

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Manie Peinlichkeit Sucht Gesellschaft

Meine Sucht nach Comics
Ich (m/40), verheiratet, Kinder, muss nun auch mal etwas beichten. Nämlich dass ich Comicsüchtig bin. Hört sich weiter nicht tragisch an aber lasst mich dazu noch ein paar Erklärungen geben. Ich besitze eine stolze Comicsammlung. Zunächst mal alle Lustigen Taschenbücher (jeden Monat kommt ein Neues dazu), dann (aus meiner Jugendzeit) eine umfangreiche Sammlung von Clever & Smart Heften und dazu natürlich noch den Klassiker, also Asterix. Und sonst noch paar spezielle Sachen. Weiter nicht tragisch, eigentlich. Aber was mich wirklich manchmal belastet, ist, dass keine Sitzung auf dem Klo, kein Imbiss (sofern ich dabei alleine bin), kein Sonnenbad (oder was auch immer) bei mir ohne ein Comic funktioniert. Ich brauche immer ein LTB (auch wenn schon 100 x gelesen), sonst habe ich das Gefühl, dass irgendwas fehlt. Am schlimmsten ist es auf Dienstreisen. Ich bin viel unterwegs in Deutschland und Europa, mit der Bahn oder dem Flugzeug. Da ich in gehobener Position arbeite, kann ich meist 1. Klasse fahren. Wenn die anderen ihren Laptop auspacken, dann zücke ich mein Comic. Verdammt, da gab's schon peinliche Situationen. Aber ich kann nicht anders. Wenn ich dann im Comic erst mal lese, dann sind mir die abfälligen Blicke meiner Businesskollegen sowas von egal und ich schmunzel vor mich hin. Ich hoffe, dass nie zufällig einer meiner Vorgesetzten im Zug oder Flieger auftaucht und mich sieht...

Beichthaus.com Beichte #00026144 vom 24.04.2009 um 09:48:59 Uhr (54 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Vanillekipferl im Pflegeheim

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Trägheit Faulheit Morallosigkeit Arbeit München

Ich muss meine Faulheit auf der Arbeit beichten. Ich arbeite in einem Pflegeheim. Wenn viel Stress ist, verstecke ich mich heimlich unten in der Waschküche. Ich nehme mir gemütlich belegte Wurstbrötchen und Zeitschriften mit und verschwende dort meine Zeit. An besonderen Tagen, wenn es Plätzchen oder Kuchen gibt, besuche ich auch manchmal die Speisekammer und schlage mir dort den Bauch voll. Mein Rekord an Weihnachten waren 34 Vanillekipferl. Sobald ein anderer Mitarbeiter kommt, schiebe ich irgendwelche Sachen durch die Regale, sodass er denkt, ich würde etwas tun.

Beichthaus.com Beichte #00026134 vom 22.04.2009 um 21:23:18 Uhr in München (13 Kommentare).

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Der letzte Ausweg aus den Lügen

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Selbstverletzung Mönchengladbach

Ich habe in meinem Leben eine Menge Fehler gemacht. Die meisten davon, weil ich nicht zugeben konnte, nicht perfekt zu sein. Heute weiß ich, dass niemand perfekt ist. Die Fehler, die wir haben, machen uns liebenswert. Ich aber wollte perfekt sein, die perfekte Mutter, die perfekte Ehefrau, die perfekte Mitarbeiterin. Um meine Fehler zu vertuschen, habe ich gelogen und irgendwann stand ich vor einer Mauer aus Lügen und wusste nicht mehr weiter. Ich habe mir einen Tag ausgesucht, an dem ich sicher war, allein zu Hause zu sein. Ich begann damit, Tabletten zu schlucken. Ich hatte Abschiedsbriefe geschrieben, für meinen Mann, für meine Kinder, für meine Enkelin und für den Enkel, der noch nicht geboren war. Ich wollte mich wegstehlen aus diesem Leben, das ich mir selbst zur Hölle gemacht hatte. Ich weiß nicht, warum mein Mann an diesem Tag früher kam und mich fand. Tagelang haben sie auf der Intensivstation darum gekämpft, mich wieder zurückzuholen. Ich sah meinen Mann weinen, es war mir egal. Ich war böse auf sie, weil sie mich nicht gehen ließen. Ich ging in eine psychiatrische Klinik. Nach drei Wochen kam meine Stieftochter mit meinem Mann zu Besuch und legte mir meine zwei Monate alte Enkelin in den Arm. Es war das erste Mal, dass ich weinen konnte und dankbar war, noch am Leben zu sein. Da habe ich geschworen, dass mir so etwas niemals wieder passieren wird.

Beichthaus.com Beichte #00026096 vom 17.04.2009 um 00:12:06 Uhr in Mönchengladbach (5 Kommentare).

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Der Mann hinter dem Glory Hole

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Prostitution Falschheit Bonn

Ich (m/31) inseriere regelmäßig in einem bekannten Online-Kleinanzeigenmarkt in der Rubrik "Erotische Dienstleistungen". Dort gebe ich mich als attraktives, 25-jähriges Girl aus, das Männer anonym und unkompliziert für 30 Euro entsaftet. Dies geschieht meist an […]
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Beichthaus.com Beichte #00026031 vom 07.04.2009 um 12:06:32 Uhr in Bonn (22 Kommentare).

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