Popeln im Bad

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Arbeit Braunschweig

Ich schäme mich ein bisschen dafür und eigentlich ist es auch ziemlich ekelhaft, aber ich popel mit dem größten Vergnügen. Immer wenn ich mich unbeobachtet fühle, flutscht der Finger in meine Nase. So auch letzte Woche auf der Arbeit. Man muss dazu sagen, dass ich gerade auf Toilette saß. Also saß ich da und bohrte in der Nase. Als ich dann das ans Tageslicht beförderte Nasenprodukt betrachtete, hatte ich nichts anderes zu tun, als dieses an die Wand der Toilettenkabine zu schmieren. So machte ich das ein paar Mal. Irgendwann fand ich auch einen gewissen Gefallen daran. Einige Tage später ging ich wieder in die besagte Toilettenkabine. Zu meiner Überraschung hing dort ein Zettel mit der Aufschrift "Bitte keine Popel an die Wand schmieren, man kann ja auch Klopapier benutzen und es runterspülen!" Das war mir extrem peinlich, dass ich ertappt worden war. Seitdem gehe ich nicht mehr in diese Kabine. Aber ich werfe jeder Frau, die aus dieser Kabine kommt, einen vernichtenden Blick zu und schüttele mit dem Kopf. Denn ich fühle mich besser, wenn ich so tue, als wäre es eine dieser Damen gewesen, die die Wand beschmiert hat. Bis heute weiß niemand, dass ich das eigentlich war, die die Wand mit Popeln beschmiert hat. Übrigens habe ich das Popeln nicht aufgegeben. Ich werde immer weiter machen und die Schuld dann anderen in die Schuhe schieben.

Beichthaus.com Beichte #00026435 vom 03.06.2009 um 09:06:04 Uhr in Braunschweig (22 Kommentare).

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Spendet für mich!

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Betrug Lügen Habgier Geld

Als ich (w/19) ungefähr 13 Jahre war, mussten wir von der Schule aus immer zur finanziellen Unterstützung für die Fahrt ins Schullandheim Spenden sammeln gehen. Wir (die Klasse) bekamen also eine Dose und einen Ausweis dafür. Wir mussten dazu an Haustüren klingeln und fragen, ob die Leute dafür spenden wollten, usw. Es kam eine Menge Geld dabei raus, wenn man mal drei oder vier Stunden unterwegs war. So kam mir dann die Idee, ich könnte das auch mal zu meinen eigenen Nutzen machen. Also habe ich aus einer Cappuccinodose eine Spendendose mit Schlitz oben gebaut, mir ein simples Schild mit falschem Namen ausgedruckt und dann vor dem Spiegel das Schauspielern und Reden geübt.

Dann bin ich mit meiner Cousine los und wir haben bei den Leuten geklingelt und gesagt, wir seien vom Vogelschutz. Wir haben ihnen aus einem Museum mitgenommene Broschüren aufgedrückt und viel Süßholz geraspelt, dass sie den Vögeln helfen können. Die meisten haben immer so 2-5 Euro "gespendet". Wir haben das knapp zwei Wochen gemacht und am Ende hatten wir fast 150 Euro zusammen. Wir haben es dann aufgeteilt und sind richtig shoppen gegangen. Wenn ich jetzt daran denke, schäme ich mich den betrogenen Leuten gegenüber, aber was solls? Die paar Euro haben die auch nicht mehr ärmer gemacht und wir haben richtig tolle Sachen gekauft.

Beichthaus.com Beichte #00026416 vom 31.05.2009 um 22:34:57 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Die reiche Nachbarin

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Boshaftigkeit Hochmut Nachbarn Leverkusen

Ich bin vor knapp sechs Jahren umgezogen und wohne jetzt in einer sogenannten "Bestlage". Am dritten Tag meines Einzugs in meine neue Wohnung begegnete mir die Mieterin im Haus, die in der Wohnung über mir wohnt. Ich stellte mich ihr vor, was ich besser mal nicht getan hätte. So lernte ich innerhalb von zehn Minuten ihr gesamtes Leben kennen, unter anderem, dass sie reich geschieden wäre, weil ihr Ex Arzt sei und dass sie es nicht nötig hätte, arbeiten zu gehen. Ich wusste natürlich gleich, dass ich dieser Dame zukünftig aus dem Weg gehe, weil sie für meine Verhältnisse die Nase ein wenig zu hoch trägt. Und wenn in meinen Augen jemand die Nase zu hoch trägt, muss man was dagegen tun. Also ließ ich mir dann so nach und nach kleine Streiche einfallen, um die Hochnäsige mal bisschen zu ärgern. So stellte ich zum Beispiel in der Waschküche, wo sich auch ihre Waschmaschine befand, die Sicherung ihrer Waschmaschine auf "AUS". Daraufhin rief sie den Monteur, weil sie meinte, ihre Waschmaschine wäre kaputt. Der Monteur bemerkte natürlich sofort die ausgeschaltete Sicherung. Trotzdem musste meine liebe Nachbarin zähneknirschend die An- und Abfahrt des Monteurs bezahlen. Dieses Ereignis war für mich eine solche Genugtuung, dass ich mir abends bei einer Flasche Wein neue Schandtaten für diese Frau überlegte.

Übrigens habe ich die leere Weinflasche dann noch direkt vor ihrer Tür auf der Fußmatte deponiert. Apropos Waschmaschine. Als die Dame wieder mal am Waschen war und die gesamte Maschine mit dunkler Wäsche gefüllt war, habe ich die Maschine ausgeschaltet, etwas später die Tür geöffnet, drei Tempotaschentücher in die Maschine gelegt und diese wieder angeschaltet. Ich habe mich auf ihr dummes Gesicht und ihren Ärger gefreut wie ein König. Nur schade, dass ich das dann nicht in Live erleben konnte. Seit einiger Zeit sammele ich alle Zeitungen und Werbeblätter, die sich so tagtäglich im Briefkasten einfinden, und werfe diese dann in einem geeigneten Augenblick in den Briefkasten meiner geliebten Nachbarin, sodass dieser manchmal so vollgestopft ist, dass keine Post mehr reinpasst. Ich habe schon ein paar Mal erlebt, wie sie schimpfend ihren Briefkasten ausräumte.
Vielleicht sollte ich mich schämen, wie ich als Erwachsene so einen Mist mache. Aber ich schäme mich nicht. Sie sollte sich schämen, dass sie ihren Ex-Mann finanziell so bluten lässt, anstatt selber mal ans Arbeiten zu denken.

Beichthaus.com Beichte #00026410 vom 31.05.2009 um 10:56:00 Uhr in 51375 Leverkusen (Dechant-Fein-Straße) (32 Kommentare).

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Ich leide an Bulimie

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Sucht Waghalsigkeit Selbstverletzung Völlerei Verschwendung

Ich (21) bin bulimisch seit ich 13 Jahre alt bin. Ich fresse jeden Tag Unmengen an Essen in mich hinein, nur um alles wieder herauszubrechen. Ich habe ca. 6-12 Fressattacken pro Tag. Es ist eine richtige Sucht! Ich esse, um anschließend brechen zu gehen. Ich sage oft meinen Freunden ab, nur um zu Hause zu essen. Ich muss jeden zweiten Tag Lebensmittel einkaufen gehen - aufgrund meiner Sucht. Ich ertrage es nicht mehr. Ich komme nicht weg davon und schäme mich so sehr. Keiner weiß davon. Ich bin oft pleite, weil mein ganzes Geld nur für Nahrung draufgeht und im Endeffekt landet alles im Klo, weil ich wahnsinnig Angst habe, auch nur ein Gramm zuzunehmen.

Beichthaus.com Beichte #00026405 vom 29.05.2009 um 21:36:30 Uhr (18 Kommentare).

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Preisschild im Schamhaar

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Peinlichkeit Dating Bad Hönningen

Preisschild im Schamhaar
Ich (w) hatte mal ein Treffen mit einem Typen, den ich im Internet kennengelernt hatte. Er wohnte recht weit weg, sodass ich dort übernachtete. Mir fiel vor der Abreise ein, dass ich ja für den Fall der Fälle etwas hübschere Unterwäsche brauchte. Ich habe mir also noch ein paar heiße Höschen besorgt und eines gleich angezogen. Dann saßen wir wirklich in der Nacht ohne Klamotten da und hatten viel Spaß - wäre da nicht die Entdeckung, die er in meinen Schamhaaren machte. Ein Preisschild über 7,50 Euro.

Beichthaus.com Beichte #00026404 vom 29.05.2009 um 20:06:50 Uhr in Bad Hönningen (70 Kommentare).

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