Das popelessende Mädchen

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Peinlichkeit Ekel Studentenleben Linz

Mir ist vor kurzem etwas sehr peinliches passiert. Es war der letzte Tag vor den Osterferien und eine Freundin und ich (w) waren ein bisschen früher im Hörsaal als geplant. Der Saal war dann extrem überfüllt, wir waren alle eng aneinander gequetscht. Aber so weit so gut, die Vorlesung hatte begonnen, der Professor machte kaum Stoff und dementsprechend ging es locker zu. Vor mir saß ein Mädchen, das mir schon vorher mal aufgefallen war: extrem ungepflegt, fettige Haare, dreckige Klamotten, ein wenig "mehr" Körpergeruch als üblich etc. Ich habe sie dann eine Zeit lang beobachtet, einfach so aus Langeweile und weil ich im Endeffekt nicht anders konnte, schließlich saß sie vor mir und ihr leckerer Duft stieg mir in die Nase. Plötzlich fing sie an, in der Nase zu bohren. Ich konnte den Blick nicht von ihr abwenden, einfach weil sie so ekelhaft war. Dann passierte der für mich peinliche Teil der Geschichte: Sie holte einen dicken, schleimigen Popel aus ihrer Nase und aß ihn einfach! Als sie die Prozedur wiederholte, wurde mir ganz übel. Und prompt kotzte ich darauf los, mitten in diesem überfüllten Hörsaal, wo mehrere hundert Menschen anwesend waren, und ein jeder von ihnen starrte mich an. Zu allem Überfluss bekamen einige Studienkollegen in meinem Umfeld ein paar Spritzer meiner Kotze ab, darunter auch das popelessende Mädchen. Glücklicherweise halfen mir ein paar Leute, die Tische und Bänke sauberzumachen, sodass ich bald darauf flüchten konnte. Meine Freundin erzählte mir am selben Tag noch, dass der Professor nach meinem Verschwinden erklärt hatte, man solle nicht betrunken zur Uni gehen und sich gefälligst zu hause übergeben. Ich beichte hiermit, dass ich wohl nie wieder zu besagter Vorlesung gehen werde, einfach weil es mir zu peinlich ist und ich nicht den Mut habe, im Nachhinein dieses Mädchen für mein Kotzen verantwortlich zu machen, falls mich jemand nach dem wieso fragt.

Beichthaus.com Beichte #00029922 vom 07.04.2012 um 15:47:12 Uhr in Linz (Altenbergerstraße) (17 Kommentare).

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Hund essen

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Peinlichkeit Vorurteile Ernährung Vietnam

Ich (m/20) bin Asiate, genauer gesagt, Vietnamese. Da ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin, würde ich schon behaupten, dass ich ziemlich deutsch denke. Als ich mit knapp 11 Jahren das erste Mal in Vietnam war, wurde meine Familie zu einer großen Feier eingeladen. Es waren sehr viele Leute anwesend. Die Stimmung war ausgelassen, es wurde über Gott - oder besser gesagt Buddha - und die Welt geredet und fein gegessen. Als ich aber gemerkt habe, dass sie Hunde zum Essen servieren, ist mir die Sicherung durchgebrannt. Ich habe also sämtliche Teller mit diesen Köstlichkeiten vom Buffet auf den Boden geschmissen, im Anschluss die Gäste angepöbelt, angeschrien und mich gefragt, wie diese Leute bloß die treuen und niedlichen Hunde töten und essen konnten. Meine Familie hatte Glück, dass wir weder rausgeschmissen wurden, noch für den Schaden aufkommen mussten. Aber auf jeden Fall habe ich uns wohl ziemlich blamiert. Jetzt, rund 9 Jahre später, möchte ich beichten, dass mir mein Verhalten von damals sehr leidtut. Ich habe meine Sichtweise zum Verspeisen von Hunden nicht geändert, aber ich habe gelernt, es zu tolerieren. Schließlich ist das für diese Leute ganz normal. Sie sind damit aufgewachsen und es ist ihre Religion. Es steht mir als Außenstehender nicht zu über ihre Gewohnheiten zu richten, nur weil ich es aus meinem Alltag anders kenne. Was würden die Inder zum Beispiel sagen, wenn sie sehen würden, wie wir in Deutschland ihre heiligen Kühe unter unmenschlichen Bedingungen in Massen auf engstem Raum einpferchen?

Beichthaus.com Beichte #00029920 vom 06.04.2012 um 11:16:23 Uhr in Vietnam (Hanoi) (22 Kommentare).

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Die Kinderzeichnung

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Peinlichkeit Lügen Falschheit Restaurant Bern

Ich war am Montag mit meinen beiden Kindern (4 und 2 Jahre) in der wohl besten Pizzeria von Bern. Der Oberkellner war wie immer ein Schatz und hat den beiden Kleinen Farbstifte und Papier gebracht. Die Kleinere hat einen krummen Strich aufs Papier gemalt und stolz gesagt, dass wäre eine Schlange. Ich habe ihr noch rasch so quer über den Tisch eine Maus darauf gezeichnet und ihren Liebling, einen Elefanten. Dazu ist noch anzumerken, dass ich bemerkenswert schlecht zeichnen kann. Dann kamen die Pizzen und wir haben die Zeichnungen zur Seite gelegt. Der Oberkellner hat sich dann die Zeichnung geschnappt und gefragt, ob dies ein Hund wäre, worauf mein Größerer ihn korrigiert hat. Dann ist der Oberkellner ganz beglückt mit der Zeichnung in die Küche gegangen und hat sie überall rumgezeigt. Ich möchte nun also beichten, dass die "Kinderzeichnung", welche neben dem Kücheneingang hängt, von mir ist. Aber ich wollte die Freude eines älteren Herrn nicht kaputt machen und auch nicht unbedingt zugeben, dass ich einfach nur grottenschlecht zeichnen kann.

Beichthaus.com Beichte #00029914 vom 04.04.2012 um 13:23:23 Uhr in Bern (25 Kommentare).

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Schlachtruf

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Familie Restaurant

Schlachtruf
Ich (w) habe am Wochenende meine Familie und die Verwandtschaft bis auf die Knochen blamiert. Wir waren in einem chinesischen Restaurant, die gesamte Sippschaft, und von den fast 20 Leuten hatten die Meisten, inklusive meiner Person, eigentlich gar keine Lust auf diese Pflichtveranstaltung. Geburtstagsessen, Zusammenkommen mit Leuten, mit denen man sonst bis auf das zweite Weihnachtstreffen das ganze Jahr nichts zu tun hat und die man eigentlich auch nicht besonders gut leiden kann. Mein Cousin kam schon vorletztes Jahr mit dem Penisspiel an.

Die Regeln sind denkbar einfach: Einer sagt, vorzugsweise bei unpassender Kulisse wie eben so einem zugeknöpften Familienessen im Edelrestaurant leise "Penis!", dann ist der Nächste dran und muss die Lautstärke etwas höher schrauben. Traut man sich nicht, ist man raus, der Sieger ist derjenige mit dem lautesten "Penis!"-Schlachtruf. Ich, eigentlich leise und schüchtern, hab bisher immer relativ schnell das Handtuch geworfen, überhaupt ging das Spiel die letzten zwei Jahre sehr brav vonstatten und weder andere Gäste noch das Personal haben was davon mitbekommen. Da ich momentan meine wohlverdienten Ferien genieße und am Wochenende trotz Rudelfressen sehr gut gelaunt war, habe ich nicht nur "Penis!", sondern eher "PEEEENIS!" gebrüllt, sprich, das ganze Restaurant hat es gehört. Meiner Mutter fiel die Ente von der Gabel und meine Oma erstickte fast am Vilsawasser. Tut mir Leid fürs Fremdschämen. Dafür hab ich aber das Spiel definitiv gewonnen.

Beichthaus.com Beichte #00029908 vom 03.04.2012 um 00:28:49 Uhr (24 Kommentare).

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“Folge

Kotzen am Ende eines Junggesellenabschieds

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Peinlichkeit Trunksucht Unreinlichkeit Ekel Last Night

Mir ist letzte Woche etwas sehr peinliches passiert. Ich ging nachts vom Junggesellenabschied eines Freundes nach Hause, ich hatte ziemlich viel getrunken und torkelte durch die Straßen. Mir ging es immer schlechter, und irgendwann habe ich mich gegen eine Hausfassade gestützt und heftig gekotzt. Als ich fertig war, bemerkte ich, was ich vorher Aufgrund der Dunkelheit (die Straßenlaterne daneben war wohl kaputt) und meines Alkoholspiegels nicht gesehen hatte: Vor der Wand, genau da, wo ich hingekotzt hatte, lag ein anscheinend obdachloser Mann mit einer Decke und ein paar Alditüten und schlief. Ich hatte ihm mitten ins Gesicht gekotzt. Danach bin ich erst mal so schnell wie es ging weg, weil ich Angst hatte, er könnte aufwachen. Aber inzwischen habe ich große Gewissensbisse und fühle mich echt scheiße deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00029902 vom 31.03.2012 um 20:26:58 Uhr (15 Kommentare).

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