Das Zahnspangen-Glas

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Ekel Peinlichkeit

Neulich hatten mein Partner und ich Besuch von einer Freundin. Als sie Durst bekam ging sie in die Küche, um sich etwas Wasser zu holen. Als ich später sah, aus welchem Glas sie die ganze Zeit trinkt, traf mich bald der Schlag: Es war das Glas, in dem ich immer in etwas Wasser meine lose Zahnspange aufbewahre! Vor einiger Zeit hatte ich dieses Glas, weil es wirklich unglaublich dreckig war und auch ziemlich übel roch, in die Spülmaschine getan und anschließend wohl in Gedanken in den Küchenschrank zu den anderen Gläsern geräumt. Ich weiß, das ist wirklich eklig, aber als ich meine Freundin mit dem Glas in der Hand dann da stehen sah, konnte ich ihr nichts sagen. Es war mir einfach zu peinlich. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00029936 vom 13.04.2012 um 11:38:53 Uhr (19 Kommentare).

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Haarfetisch

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Fetisch Manie Peinlichkeit Berlin

Ich beichte, dass ich (m/21) einen Haarfetisch habe. Wie bei allen Menschen mit Fetischen ist es auch für mich schwierig zu sagen, woher dieser kommt. Fest steht auf jeden Fall, dass ich es unglaublich erregend finde, wenn sich eine Frau ihre langen Haare abrasiert. […]
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Beichthaus.com Beichte #00029933 vom 11.04.2012 um 23:40:17 Uhr in 10997 Berlin (Falckensteinstraße) (27 Kommentare).

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“Beichte

Die Papierkorb Pinklerin

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Verzweiflung Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Schule

Ich (w) habe mal in einen Papierkorb gepinkelt. Als ich noch in der 3. Klasse war, hatten wir erst zur 2. Stunde Unterricht. Wir waren erst auf dem Spielplatz und haben dann gewettet, wer zuerst wieder im Klassenzimmer ist. Ich hatte den klaren Vorsprung und habe im Klassenzimmer die Tür hinter mir geschlossen. Ich hatte mir überlegt, dass es doch lustig wäre, die Tür zu zuhalten und die anderen zu erschrecken, wenn sie dann reinkommen. Zuvor haben die anderen nämlich die ganze Zeit behauptet, dass ich nicht in der Lage wäre irgendwen zu erschrecken.

Leider musste ich einen ziemlichen Harndrang verspüren, und das Klo war einen Stock tiefer am entgegengesetzten Ende des Schulhauses. Ich dachte einfach, dass ich runterrenne, wenn die anderen kommen. Dummerweise kamen sie überhaupt nicht und es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Plötzlich kam mir der leichtsinnige Gedanke, ganz einfach in den Papierkorb im Klassenzimmer zu pinkeln, und danach direkt wieder an die Tür zu rennen und weiter auf die anderen zu warten. Und nachdem ich mir schon fast in die Hose gemacht hatte, hab ich das dann auch gemacht. schon wenig später musste ich feststellen, dass es in der Nähe des Mülleimers stark nach Urin roch.


Schließlich kamen die anderen und die Überraschung ist mir gut gelungen. Sie haben gesagt, dass sie mich nur reinlegen wollten und schon ganz vergessen hatten, dass ich ja oben auf sie warte. In dem Moment wurde mir auch klar, dass sie gar nicht wirklich meine Freunde waren. Als die eine von Ihnen etwas wegwerfen wollte, bemerkte sie den Uringeruch und fragte mich scherzhaft, ob ich denn da reingepinkelt hätte. Verschämt log ich sie an. Aber ich war schon immer ein schlechter Lügner, und als sie genauer hinschaute, verging ihr das Lachen. Ohne etwas zu sagen rannte sie nur raus und in die nächste Klasse, die bereits Unterricht hatte, um mich zu verpetzen. Ich rannte ihr hinterher und sah nur, wie sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer ausbreitete. Die Lehrerin ging an mir vorbei und ins Klassenzimmer, um sich zu vergewissern, dass es stimmte. Angewidert ging sie ins Lehrerzimmer, der Rektor kam wenig später heraus und rief mir zu, er wolle mit mir reden. Im Lehrerzimmer quetschte er mich aus und ich erzählte ihm die ganze Geschichte. Er konnte die Geschichte sichtlich nicht nachvollziehen und gab mir schließlich einen Elternbrief und eine saftige Strafarbeit. Außerdem sollte ich den Papierkorb säubern. Anschließend kam der Bus zur 2. Stunde an. Und als wüssten es nicht schon genug Leute, rannte einer runter und erzählte es allen, die ausstiegen. Ich war so am Ende, dass ich anfing zu heulen.


Zu Hause habe ich meinen Eltern nichts erzählt und die Unterschrift gefälscht, den Papierkorb, den ich säubern sollte und mitnehmen musste, hinter unserem Haus versteckt und die Strafarbeit am nächsten Tag abgegeben. Zum Glück ist die Schule so unorganisiert gewesen, dass meine Eltern keinen Anruf bekamen und die Tatsache, dass wir bis nach der 4. Klasse keinen Papierkorb mehr hatten keine Weiteren Konsequenzen mit sich zog. Mit jenen "Freunden" hatte ich nach dem Vorfall nichts mehr zu tun. Allerdings wussten es alle Grundschüler und selbst heute werde ich manchmal noch darauf angesprochen. Aber immerhin erzählen sie es nicht weiter, zumindest weiß ich davon noch nichts, in so fern bin ich noch glimpflich davon gekommen. Ich frage mich manchmal, ob die Lehrer diese Geschichte noch ihren Kindern, Enkeln und Schülern erzählen werden.

Beichthaus.com Beichte #00029931 vom 10.04.2012 um 23:00:19 Uhr (18 Kommentare).

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Das popelessende Mädchen

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Peinlichkeit Ekel Studentenleben Linz

Mir ist vor kurzem etwas sehr peinliches passiert. Es war der letzte Tag vor den Osterferien und eine Freundin und ich (w) waren ein bisschen früher im Hörsaal als geplant. Der Saal war dann extrem überfüllt, wir waren alle eng aneinander gequetscht. Aber so weit so gut, die Vorlesung hatte begonnen, der Professor machte kaum Stoff und dementsprechend ging es locker zu. Vor mir saß ein Mädchen, das mir schon vorher mal aufgefallen war: extrem ungepflegt, fettige Haare, dreckige Klamotten, ein wenig "mehr" Körpergeruch als üblich etc. Ich habe sie dann eine Zeit lang beobachtet, einfach so aus Langeweile und weil ich im Endeffekt nicht anders konnte, schließlich saß sie vor mir und ihr leckerer Duft stieg mir in die Nase. Plötzlich fing sie an, in der Nase zu bohren. Ich konnte den Blick nicht von ihr abwenden, einfach weil sie so ekelhaft war. Dann passierte der für mich peinliche Teil der Geschichte: Sie holte einen dicken, schleimigen Popel aus ihrer Nase und aß ihn einfach! Als sie die Prozedur wiederholte, wurde mir ganz übel. Und prompt kotzte ich darauf los, mitten in diesem überfüllten Hörsaal, wo mehrere hundert Menschen anwesend waren, und ein jeder von ihnen starrte mich an. Zu allem Überfluss bekamen einige Studienkollegen in meinem Umfeld ein paar Spritzer meiner Kotze ab, darunter auch das popelessende Mädchen. Glücklicherweise halfen mir ein paar Leute, die Tische und Bänke sauberzumachen, sodass ich bald darauf flüchten konnte. Meine Freundin erzählte mir am selben Tag noch, dass der Professor nach meinem Verschwinden erklärt hatte, man solle nicht betrunken zur Uni gehen und sich gefälligst zu hause übergeben. Ich beichte hiermit, dass ich wohl nie wieder zu besagter Vorlesung gehen werde, einfach weil es mir zu peinlich ist und ich nicht den Mut habe, im Nachhinein dieses Mädchen für mein Kotzen verantwortlich zu machen, falls mich jemand nach dem wieso fragt.

Beichthaus.com Beichte #00029922 vom 07.04.2012 um 15:47:12 Uhr in Linz (Altenbergerstraße) (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hund essen

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Peinlichkeit Vorurteile Ernährung Vietnam

Ich (m/20) bin Asiate, genauer gesagt, Vietnamese. Da ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin, würde ich schon behaupten, dass ich ziemlich deutsch denke. Als ich mit knapp 11 Jahren das erste Mal in Vietnam war, wurde meine Familie zu einer großen Feier eingeladen. Es waren sehr viele Leute anwesend. Die Stimmung war ausgelassen, es wurde über Gott - oder besser gesagt Buddha - und die Welt geredet und fein gegessen. Als ich aber gemerkt habe, dass sie Hunde zum Essen servieren, ist mir die Sicherung durchgebrannt. Ich habe also sämtliche Teller mit diesen Köstlichkeiten vom Buffet auf den Boden geschmissen, im Anschluss die Gäste angepöbelt, angeschrien und mich gefragt, wie diese Leute bloß die treuen und niedlichen Hunde töten und essen konnten. Meine Familie hatte Glück, dass wir weder rausgeschmissen wurden, noch für den Schaden aufkommen mussten. Aber auf jeden Fall habe ich uns wohl ziemlich blamiert. Jetzt, rund 9 Jahre später, möchte ich beichten, dass mir mein Verhalten von damals sehr leidtut. Ich habe meine Sichtweise zum Verspeisen von Hunden nicht geändert, aber ich habe gelernt, es zu tolerieren. Schließlich ist das für diese Leute ganz normal. Sie sind damit aufgewachsen und es ist ihre Religion. Es steht mir als Außenstehender nicht zu über ihre Gewohnheiten zu richten, nur weil ich es aus meinem Alltag anders kenne. Was würden die Inder zum Beispiel sagen, wenn sie sehen würden, wie wir in Deutschland ihre heiligen Kühe unter unmenschlichen Bedingungen in Massen auf engstem Raum einpferchen?

Beichthaus.com Beichte #00029920 vom 06.04.2012 um 11:16:23 Uhr in Vietnam (Hanoi) (22 Kommentare).

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