Mein Lehrer war ein Mobber!

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Maßlosigkeit Rache Boshaftigkeit Schule

Ich beichte, dass mein Sinn für Gerechtigkeit einen Lehrer den Beruf und seine Beziehung gekostet hat. Als ich meine schlimme Phase hatte, kam ich nicht darum herum eine Ehrenrunde zu drehen. Nun ja, jeder, der schon einmal wiederholt hat, weiß, was jetzt kommt. Neue Klasse, neue Lehrer, keine Freunde und dementsprechende Motivation. Wie es natürlich kommen musste, kam ich am ersten Tag zehn Minuten zu spät. Erste Reihe, neben eine typische Außenseiterin. Etwas dicker, rote Haare und - wie sich mit der Zeit schnell herausstellte - total unbeliebt. Ich wage zu behaupten, dass jeder mal, mehr oder weniger, Erfahrung mit Mobbing gemacht hat. Entweder auf der einen oder auf der anderen Seite oder als Zuschauer. Wir haben uns ab Tag eins sofort gut verstanden, im Sinne von Freundschaft. Denn damals steckte ich schon in meiner jetzigen Beziehung. Aber sie war echt ganz cool drauf.


Da ich eher aufgeschlossen bin, gelang es mir in kürzester Zeit Freunde in der Klasse zu finden, was ihr die ganzen Jahre über leider nicht vergönnt war. Ich machte mir es zur Aufgabe sie zu integrieren und das gelang mir auch - in bestimmten Kreisen der Klasse. Außer in das eine Grüppchen, das ihr das Leben zu Hölle machte. Ihr sogenannter Anführer war ein typischer Bodybuilder ohne Hirn, der sich gerne mit seinen Ja-Sager-Gangster-Idioten umgibt. Jedes Mal verteidigte ich sie, doch sie hörten einfach nicht auf. Das Komische an der Sache war, dass er mich mochte, weil ich eben auch sehr sportlich unterwegs bin und damals auch schon war. Das machte ich mir dann später zum Vorteil, denn nicht nur diese Idioten machten ihr das Leben zu Hölle, sondern auch mein Englischlehrer. Ihr fiel die Aussprache sehr schwer, was vielen ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Vor allem mein Englischlehrer hatte sehr große Freude daran, sie oft aufzurufen, um sie vor der Klasse vorzuführen. Man konnte ihm an seinem hässlichen Grinsen ansehen, dass es ihn amüsierte, sie vorzuführen. Was auch seine Beliebtheit bei den Coolen steigerte.


Das brachte mich so in Rage, dass ich Rache für sie wollte. Das Schicksal spielte meinen Racheplänen in die Karten. Durch einen Zufall erfuhr ich, dass seine Freundin in der örtlichen Nachhilfe als Spanischlehrerin tätig ist. Und mein Plan stand fest, geblendet von meiner Rache und den Auswirkungen, welche diese auf mich hatte. Ich fing vermehrt an den Kontakt zu dem Bodybuilder-Schönling zu pflegen. Die Tage vergingen und die nächste Spanischklausur stand in ein paar Wochen an, also bat ich ihn, mit mir doch mal in diese Nachhilfe zu gehen. Er willigte ein. Er hatte keine Ahnung, wen er vor sich hatte, genau wie sie, was die Sache sehr interessant machte. Ich stellte mich total blöd und äußerte die Bitte nach ihrer Handynummer, falls noch Fragen bezüglich der Grammatik aufkommen sollten. Sie sagte zu und gab sie mir. Weitere Tage vergingen und ich pflanzte ihm förmlich den Gedanken in sein Hirn, dass er es niemals schaffen würde, diese heiße Spanischlehrerin zu vernaschen. Er sah es natürlich als Herausforderung an und forderte ihre Nummer von mir. Und wenn er etwas konnte, dann war es Flirten.


Und ja, sie ging wirklich darauf ein. Jeder minimale Erfolg wurde mir mit einem Screenshot bewiesen und es fühlte sich gut an! Sie gab ihm zu verstehen, sie habe keinen Freund. Es dauerte nicht lange und das erste Treffen fand statt. Was dann passierte, könnt ihr euch wohl denken. Er ernannte sich selbst zum Milfhunter, was nicht ganz zutraf, denn sie war erst Anfang dreißig, aber egal. Ich brauchte natürlich noch mehr Beweise und meinte, er solle heimlich ein Foto machen, wenn sie neben ihm liegt, natürlich mit ihm. Er hat natürlich Folge geleistet. Und ich muss sagen, es war ein mächtiges Gefühl, auf all diesen Beweisen zu sitzen. Sie lud ihn sogar zu sich nach Hause ein, aber er kam einfach nicht dahinter, mit wem er es da zu tun hatte - entweder war er zu dumm oder sie zu verlogen, sucht es euch aus. Also dauerte es auch nicht lange, bis ich die Adresse meines Lehrers in Erfahrung gebracht hatte.


Ich wählte meinen Zeitpunkt der Aufklärung geschickt aus, also nach einer Englischklausur und schickte einen Brief, der direkt an ihn adressiert war. Bilder, Screenshots, etc. Und einer kleinen Message: "Wer zuletzt lacht, lacht am Besten!" Die folgenden Tage waren prächtig, wegen des Unterrichtsentfalls in Englisch. Als er wiederkam, war er ein stummes Häufchen Elend. Wenn Blicke töten können, sage ich euch. Sie hat jeglichen Kontakt abrupt abgebrochen, nachdem der Brief angekommen war. Der Englischunterricht war wie ausgewechselt. Viel Stillarbeit und ein Lehrer, der ständig mit seinem Handy das Klassenzimmer verlässt. Die Arbeit gab es auch zurück und ratet mal, wer von acht Punkten auf zwei Punkte abgerutscht war, ich war es auf jeden Fall nicht. Diese Stunde toppte alle Schulstunden, die ich bisher erlebt hatte: Unwissend ging der Macho auf meinen Lehrer zu und verlangte eine Erklärung. Mein Englischlehrer eskalierte total, klatschte ihm eine und verließ das Klassenzimmer. Es war das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe, und von da an hatten wir eine sehr nette, tolerante Englischlehrerin. Ich beichte, dass ich total übertrieben habe und eigentlich kein Stück besser war, als die beiden. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00037857 vom 17.03.2016 um 03:02:01 Uhr (15 Kommentare).

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Der letzte Wunsch meines Vaters

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Selbstsucht Verzweiflung Tod Arbeit

Ich (m/34) möchte hiermit beichten, dass ich den letzten Wunsch meines vor knapp sechs Wochen verstorbenen Vaters nicht erfüllen werde. Und zwar war mein Vater Landwirt in der mindestens siebten Generation auf unserem Hof. Da meine Mutter schon starb, als ich fünf Jahre alt war, er nie mehr geheiratet hat und auch mit meiner Mutter keine weiteren Kinder hatte, bin ich Alleinerbe. Es geht um einen Haupt- und drei Nebenhöfe und sehr viel gutes Ackerland. Der Wert ist immens. Ich selbst habe aber gesehen, wie sich mein Vater für den Hof zu Tode geschuftet hat und nicht einmal das Rentenalter erreichte. Ich selbst bin zwar auch als Landwirt ausgebildet, aber habe einfach kein Interesse daran. Dennoch habe ich ein sehr schlechtes Gewissen, denn mein Vater war trotz seiner zur Schau gestellten Bärbeißigkeit ein extrem gutmütiger Mensch.


Als ich beispielsweise 15 wurde, war mein Wunsch ein Mofa, wie für jeden, der auf dem Land lebt. Er tat die ganze Zeit so, als wollte er davon nichts wissen. Als ich an dem Tag nach Hause kam, meinte er nur, wir würden später Kuchen essen, aber ich soll vorher die Stallgasse ausfegen. Dort stand eine alte, aber blitzsaubere und extrem gepflegte Puch, ein Mofa, das damals schon ein Oldtimer war und außerdem dafür berühmt ist, sehr schnell zu sein. Auf dem Sattel lag ein Umschlag mit 300 Mark darin, für den Führerschein. Und er stand wie ein Honigkuchenpferd grinsend hinter mir. Oder aber man sah ihn eine seiner geliebten Milchkühe minutenlang streicheln und leise und liebevoll mit ihr reden. Er fehlt mir auch immer noch sehr...


Trotzdem habe ich mich entschlossen, bis auf den Kernhof alles abzustoßen. Die Kühe schicke ich in Rente, sprich, ich melke sie ab, sorge also dafür, dass sie keine Milch mehr geben müssen, aber behalte sie. Bis sie sterben, was noch dauern kann, da einige noch recht jung sind. Die Weide liegt ja zum Glück nahe und der Stall ist eh ein großer Freilaufstall, sie haben es also echt gut. Sogar eine Streichelrolle haben sie da drin. Aber das Land verkaufe ich. Für zwei große Stücke Ackerland, die direkt an der Straße und am Ortseingang liegen, gibt es bereits erste Angebote und die sind in zweistelliger Millionenhöhe. Dort soll wohl eine Art Lagerhallenpark entstehen. Und da wir in unmittelbarer Nähe des Münchner Flughafens liegen, werde ich auch den Rest teuer los. Ich weiß, mein Vater würde im Grab rotieren, aber ich will mich nicht kaputtschuften.

Beichthaus.com Beichte #00037853 vom 16.03.2016 um 19:44:16 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Hilfe, ich darf meine Freundin nicht nackt sehen!

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Fetisch Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (m/34) beichte hiermit, dass ich die wohl seltsamste Beziehung der Welt führe. Und zwar bin ich mehr oder weniger mit einer jungen Türkin, die aber schon mit 22 geschieden ist, zusammen. Das Komische ist aber, dass wir keinen Sex haben - uns eigentlich nicht einmal […]
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Beichthaus.com Beichte #00037849 vom 16.03.2016 um 09:30:39 Uhr (30 Kommentare).

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Hilfe, meine innere Stimme ist ein Monster!

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Verzweiflung Zwang Schamlosigkeit

Ich (m/20) beichte, dass ich Angst habe, dass sich meine Persönlichkeit spaltet. Meine innere Stimme ist mittlerweile unerträglich geworden. Sie beschimpft mich, macht mich runter und spricht mir jeglichen Erfolg ab, den ich haben könnte, bis ich mich selbst bis aufs Blut hasse. Außerdem beichte ich, dass ich eine Affäre mit der Freundin meines Stiefbruders hatte, ihn dafür hasse, wie er mit ihr umgeht, und denke, dass ich ein fürchterlicher Mensch bin, weil ich diese Beziehung überhaupt angefangen habe. Auch wenn es mir nur ihr gegenüber leidtut, weil ich mich nicht für sie freuen kann, wenn es zwischen den beiden besser läuft. Es tut mir leid, dass ich ihr diese zusätzliche Bürde aufgeladen habe, die sie jetzt tragen muss.

Beichthaus.com Beichte #00037844 vom 15.03.2016 um 17:20:45 Uhr (8 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Das Geheimnis meiner Patientin

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Neugier Engherzigkeit Gesundheit Arbeit

Ich (w/37) muss nun auch mal beichten. Ich bin Ärztin und in diesem Beruf fällt es schwer, mit jemanden zu reden. Gerade wegen Schweigepflicht. Es geht darum, dass ich in einer Fachpraxis arbeite und diese in einer Kleinstadt ist. Man kennt sich also schon mehr als in einer Großstadt. Nun habe ich seit drei Jahren eine Patientin (sie war damals 26) die jeden Monat ihre Routine-Untersuchung macht. Warum so oft? Das habe ich mich auch gefragt, zumal die Untersuchungen immer gut ausfielen. Diese Frau ist gesund. Dabei wollte sie auch immer eine komplette Untersuchung. Es kam mir schon anfangs recht merkwürdig vor, bis ich das mit zwei Kolleginnen und einem Arzthelfer besprochen habe. Der Arzthelfer schien sofort zu wissen, warum die Frau das machte. Er lachte los und sagte, dass sie eben ein Gesundheitszeugnis bräuchte, um Verkehr zu haben. Er klärte uns auf, dass viele Frauen und Männer heutzutage übers Internet Dates haben und sich dafür Tests holen. Ich war total schockiert und zugleich total begeistert.


Die Frau sah nicht schlecht aus. Sie war dünn, hatte feuerrote Haare und ein junges Gesicht. Auch ihr Körper hatte für Männer sichtlich gute Attribute. Mir ging diese Frau für den Rest des Tages durch den Kopf. Dabei kamen mir die wildesten Fantasien und Ideen, wie und mit wem sie es alles treiben würde. Wie mein Abend aussah, erklärt sich wohl von selbst. Auf jeden Fall war ich auf den nächsten Besuch von ihr gespannt und da wollte ich vorsichtig herausfinden, ob das stimmt. Ich machte mit ihr also die Untersuchung und sagte ihr, wie immer, dass alles in Ordnung sei und die Tests noch nachgereicht werden. Dabei fragte ich, ob es ihr Job verlange, so viele Bescheinigungen zu haben. Sie sagte, sie sei in einer Filmbranche und dort wäre es Pflicht, jeden Monat ein ärztliches Zeugnis zu haben. Sie sprach davon, als ob es sehr normal sei und dabei vertrieb sie sogar meine ursprünglichen Gedanken. Da ich nicht weiß, wie es beim Film zugeht, dachte ich mir nichts dabei.


Als ich dies dem Arzthelfer unter die Nase reiben wollte, lachte dieser erneut und sagte, dass er nun ganz klar wisse, als was sie arbeiten würde. Es dauerte eine gute Woche und er gab mir einen Zettel mit einem Namen, der nach einer Künstlerin aussah. Dazu sagte er mir, ich solle diesen Namen googeln. Gesagt, getan. Zu Hause setzte ich mich an mein Tablet und googelte, was das Zeug hielt. Was ich fand, ließ meinen Mund offen stehen. Der Name war der einer Sex-Schauspielerin und das Gesicht war unverkennbar das meiner Patientin. Ich konnte echt nicht fassen, dass diese junge Frau eine Darstellerin war. Ich las mir einige der Filmtitel durch, die ich unter ihrem Namen fand und dachte, ich falle aus allen Wolken. Aber trotzdem suchte ich einen Stream des Filmes und fand auch einen Ausschnitt. Ich sah ihn zwei Mal und war immer faszinierter. Diese junge, liebe Frau war dort wild, dreckig und ließ sich von mehr als nur einem Mann verführen. Auch Frauen waren dabei.


Aber jetzt zu meiner Beichte, bitte entschuldigt den langen Text. Ich beichte, dass ich diese Frau nicht mehr behandeln kann. Nicht, weil ich sie nicht mehr mag oder mich ekele. Sie war immer sauber und sah untenrum auch sehr gut aus. Ich behandele sie einfach nicht mehr, weil ich mir immer vorstellen muss, wie sie in den Filmen ist und es mir peinlich ist, da ich mich bei ihr verplappern könnte und sie damit bloßstelle. Ich weiß, sie macht es vielleicht gerne und ist stolz drauf, aber ich schäme mich dafür, dass ich nun weiß was sie tut und sie daher mit anderen Augen sehe. Wenn diese Patientin das hier lesen und sich wiedererkennen sollte: Es tut mir leid, wie ich sie behandele. Ich bewundere ihren Job.

Beichthaus.com Beichte #00037841 vom 15.03.2016 um 14:31:41 Uhr (14 Kommentare).

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