Der private Blitzer

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Auto & Co.

Ich (m/18) stand neulich mit dem Auto meines Kumpels am Straßenrand, um Fotos zu machen. Zurück im Wagen merkten wir, dass andere Autofahrer unseren dunkelgrünen Kombi mit einem Polizeiwagen mit Blitzer verwechselten. Normalerweise fahren auf dieser Straße alle zu schnell und auf einmal kamen die da angeschlichen wie sonst etwas. Wir konnten uns vor Lachen kaum halten und haben mit der Kamera und Blitz die Autos fotografiert. Die Gesichter waren total geil! Denen haben wir den Tag toll versaut. Nach 15 Minuten und 30 geblitzten Pkws und bösen Gesichtern sind wir dann aber auch losgefahren. Zwei Stunden später haben wir im Radio von unserem Blitzer gehört, zum Schreien wie naiv Autofahrer sein können.

Beichthaus.com Beichte #00023492 vom 21.03.2008 um 23:39:22 Uhr (8 Kommentare).

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Die Texte in der Englischarbeit

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Betrug Dummheit Schule

Ich war letztes Jahr im Abijahrgang der Grund, warum die letzte Englischarbeit wiederholt werden musste. Das Abitur stand eigentlich schon vor der Tür und wir hatten nur noch eine Englischarbeit zu schreiben. Die letzte Stunde vor der Arbeit schrieb unserer Lehrer einfach Überschriften (Topics) an die Tafel, ohne dazu etwas zu sagen. Ich habe diese Überschriften eins zu eins in meinen Terminkalender übernommen. Zu Hause angekommen habe ich das Ganze dann schön in Google eingegeben. Gestaunt habe ich nicht schlecht, als ich auf Seiten der englischen Presse rausgekommen bin und die Themen zu unserem behandelten Themenkomplex perfekt gepasst haben. Mir schoss der Gedanke durch den Kopf, dass dies ja die Texte für die Arbeit sein könnten. Also packte ich alle Texte in ein Word-Dokument und verschickte sie via Mail an einige Leute aus meiner Klasse. Nun trat der berühmt berüchtigte Schneeballeffekt ein.

Das Worddokument machte seine Runde und abends bekam ich einen Anruf eines Bekannten, der mir mitteilte, dass er gehört hatte, dass ich ja die Texte hätte und ob ich sie ihm schicken könne. Er würde die Texte übersetzen und dann an mich zurückschicken. Sofort war die E-Mail an ihn verschickt und zwei Stunden später kam die Übersetzung zurück. Voller Vorfreude legte ich mich bald schlafen. Am nächsten Tag kam ich erst zu der zweiten Stunde in die Schule. Es kam sofort der Bekannte auf mich zu und meinte, ihn habe der Lehrer erwischt, als er die Übersetzung gerade durchgelesen hatte. Der Lehrer hat die Überschrift gelesen und hat ihm das Blatt sofort abgenommen. Nunja, in der zweiten und dritten Stunde schrieben wir die Arbeit und es kamen die Texte tatsächlich dran.

Ich gab bereits nach der Hälfte der Zeit ab und verließ das Klassenzimmer mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Im Raucherbereich angekommen wurde hitzig von anderen Schülern der Abschlussklassen diskutiert und es hieß sofort, dass die Arbeit wiederholt werden müsse, weil die Texte ja im Umlauf waren. Nunja, ich habe mich dezent zurückgehalten, was dann auch wahrscheinlich mein Glück war. Die Arbeit wurde von der Schulleitung für ungültig erklärt und wurde mit anderen Texten wiederholt. Leider war die Arbeit aber erheblich schwerer als die davor. So viel zu meiner Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00023436 vom 28.02.2008 um 04:54:05 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Das verstopfte Klo

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Peinlichkeit Verzweiflung Arbeit Korntal-Münchingen

Wenn ich (m/fast 50) auf der Toilette sitze, dann reiße ich die leeren Papphülsen der Toilettenpapier-Rollen in Schnipsel und werfe sie ins Klo - das mache ich schon seit meiner Kindheit. So etwas ist eine schöne entspannende Beschäftigung während des "Geschäfts." Seit vier Jahren werden von mir jedoch nur maximal zwei Hülsen pro Gang geschreddert: Damals kamen mir auf einer Firmentoilette auf einmal insgesamt fünf Papphülsen unter die Finger, welche natürlich alle verarbeitet wurden. Nach dem Geschäft drückte ich auf die Taste der Toilettenspülung und beobachtete entsetzt, wie der Wasserstand im Toilettenbecken immer höher anstieg und genau am Rand stehen blieb. Dank der Oberflächenspannung des Wassers lief glücklicherweise nichts über. Ich dachte nur "Ach du Scheiße, was jetzt?!" Stochern mit der Toilettenbürste oder beherzt "ins Klo greifen" war unmöglich.

Vor dieser einzigen Herrentoilette der Etage (und gegenüber dem vollen Besprechungsraum) rumorten schon lautstark die Wartenden. So stand ich nun damals im feinen Dress in der Kabine, starrte mit der Klobürste in der Hand auf mein Missgeschick, ohne dass mir eine Lösung einfiel und traute mich nicht hinauszugehen. Dann urplötzlich entleerte sich die Schüssel mit einem lauten Geräusch, welches ich seither als sehr angenehm empfinde. Mit Toilette ausputzen und mindestens zehn Mal nachspülen sind noch mal einige Minuten draufgegangen, aber die Wartenden waren mir dann so etwas von egal.

Beichthaus.com Beichte #00023418 vom 16.02.2008 um 01:09:22 Uhr in Korntal-Münchingen (11 Kommentare).

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Zwei Jungs beim Koksen erwischt

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Falschheit Engherzigkeit Internet Bohmte

Damit ich nicht so viel Spam bekomme, habe ich mir eine zweite Mailadresse bei einem großen Anbieter angelegt. Leider war .de und .net nicht mehr frei, also habe ich eine .ch genommen. Irgendwann bekam ich mal eine Anfrage von einer Pfadfindergruppenleiterin aus der Schweiz. Sie wollte wissen, ob ich bzw. der offensichtlich andere Gruppenleiter zu einem Event kommt. Natürlich hatte sie sich in der Adresse geirrt, aber brav wie ich bin, habe ich abgesagt. Es kamen mehrere Anfragen über einen längeren Zeitraum verteilt und immer wieder habe ich abgesagt und irgendwelche Gründe erfunden. Aber dann habe ich mal geschrieben: "Gestern habe ich zwei meiner Jungs beim Koksen erwischt!" - Ich habe dann nie wieder Mails von ihr bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00023417 vom 16.02.2008 um 01:07:43 Uhr in Bohmte (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Beziehungen sind ein Geben und Nehmen!

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Verzweiflung Zorn Ungerechtigkeit Ex

Ich (m/25) bin wieder Single. Die hat am heiligen Abend mit mir Schluss gemacht. Eine Woche später hatte sie einen Neuen, nach 2,5 Jahren Beziehung und einer gemeinsamen Wohnung recht komisch oder? Sie sagt, sie habe ihn früher kennengelernt, und es wäre halt so passiert - dieses miese Drecksstück. Jetzt lässt sie mich ohne Küche in der Wohnung zurück, weil sie die Küche verkaufen will, aber das kann unmöglich noch einen Monat warten, bis ich auch aus der Wohnung raus bin. Ich habe ihr in der Beziehung immer alles gegeben, was ich konnte, habe ihr zugehört, war für sie da, habe sie fast jedes Mal in den Schlaf gekrault, wenn es Probleme gab, habe ich mich bemüht, die Fehler, die von mir kamen, zu ändern. Ich gehe auf eine Abendschule und bin deshalb immer erst kurz vor Mitternacht zu Hause.

Und sie war derweil alleine in der Wohnung, hat ständig an meinen Rechner im Studi-Leckmichamarsch mit Kerlen gechattet und hatte diesen Pissern mehr zu erzählen als mir, im Gegenteil, ich hörte nur noch Sachen wie "du musst spülen" etc. Meine Beichte ist Folgende, ich will beichten, dass ich 2,5 Jahre so blöd war und bei ihr geblieben bin. Nie wieder werde ich für eine Frau so aufopfernd sein. Nie wieder werde ich mein Leben so umkrempeln, um jemanden zu gefallen. Und all denen, denen das irgendwie bekannt vorkommt, es sei euch gesagt: Lasst euren Partner sausen. Das worauf ihr bei ihm/ihr wartet wird eh nicht kommen. Denkt an euch und werft eure Zeit nicht für andere weg. Eine Partnerschaft erfordert ein Geben und Nehmen, und das muss auf beide aufgeteilt sein, und das gilt für alles.

Beichthaus.com Beichte #00023413 vom 15.02.2008 um 21:25:55 Uhr (26 Kommentare).

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