High vom Asthmaspray

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Drogen Sucht Kinder

Als kleines Kind hatte ich ziemlich schlimmes Asthma, welches sogar so extrem war (weil ich auch noch verschiedene Allergien hatte, die im Zusammenhang damit echt gravierend waren), dass ich deswegen des Öfteren im Krankenhaus lag und einmal sogar beinahe daran gestorben wäre. Infolge dessen bekam ich natürlich sehr starke Medikamente, vielleicht kennt einer ja diese Asthma-Sprays, nur dass die mir verschriebenen noch um einiges heftiger waren. Als ich dann eines Tages, so im Alter von 6-7 Jahren ungefähr, mal alleine zu Hause war und einen Anfall hatte, nahm ich halt mein Spray, nur dass ich anstatt 2-3 Hübe nun 5-6 nahm und mir auffiel, dass ich davon High wurde. Tja ich dachte mir, nimm noch 2-3 Hübe mehr und auf einmal fiel ich in einen tranceähnlichen Zustand, der nur sehr schwer zu beschreiben ist. Ich kam erst wieder zu mir, als das komplette Spray aufgebraucht war und dir Wirkung verflog.

Da man damals als Kind diese Medikamente kostenlos auf Rezept bekam, war es kein Problem, sich neue Sprays zu beschaffen und so wiederholte ich den Spaß einige Male, bis es natürlich meinen Eltern auffiel, dass meine Medikamente ständig alle waren, wenn ich wirklich einen Anfall hatte und diese gebraucht hätte. Der Ärger, den ich deswegen mit meinen Eltern hatte, ist im Vergleich dazu, was mit meinem Körper geschah, nichts gewesen. Weil diese Sprays einen hohen Anteil an Cortison besaßen, was man als Kind natürlich überhaupt nicht einschätzen kann, wurde ich dadurch nicht nur dick, sondern bekam auch auch eine Reihe anderer "Folgeerscheinungen".

Das Ende der Geschichte ist, dass ich etliche Jahre gebraucht habe, um wieder ein normales Körpergewicht zu bekommen und dadurch auch zahlreiche andere Medikamente nehmen musste, um mich einigermaßen damit zurecht zu finden. Das bereue ich alles selbst heute noch und zum Glück ist mein Asthma seit 3-4 Jahren so gut wie komplett verschwunden. Allen die im Besitz solcher Sprays sind soll gesagt werden: Benutzt sie bloß vorsichtig, auch wenn sie vielleicht nicht so stark sind wie meine damals, die Folgen, die ein Missbrauch verursachen kann, sind wirklich niemandem zu empfehlen.

Beichthaus.com Beichte #00023373 vom 14.02.2008 um 01:58:03 Uhr (6 Kommentare).

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Die Narben meiner Seele

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Verzweiflung Begehrlichkeit Selbstverletzung Gewalt Familie

Meine Arme zieren Narben, die von Rasierklingen stammen. Ich bin zeitig ausgezogen, oft allein und mit mir und meinem Leben nicht zufrieden. Alles fing mit meiner Teenager-Zeit an. Ich war der schlimmste Albtraum der Eltern, zog in der Nacht mit meiner Freundin herum, trank Alkohol, nahm Drogen, verlor mit 13 meine Jungfräulichkeit, bekam schlechte Noten in der Schule und schwänzte. Meine Eltern sind aufmerksame Menschen und bekamen alles mit. Meine Mutter ist eine ruhige Person, die alles, was sie mit mir durchmachte, in sich reinfraß. Mein Vater war dagegen das völlige Gegenteil. Er wurde autoritär erzogen und versuchte, mich mit allen Mitteln zu bestrafen. Immer öfter wurde er gewalttätig, manchmal hatte ich Blutergüsse am ganzen Körper. An eine Szene kann ich mich noch ganz genau erinnern: Ich weiß nicht mehr, warum er so ausrastete, aber er prügelte mich die Treppe runter und schlug mich mit dem Kopf auf den Boden. Mein Bruder, sein leiblicher Sohn, kam herein, weinte und schrie er solle aufhören, doch er hörte nicht auf. Ich liebe meinen Bruder dafür. Ich war so ekelhaft zu ihm und er versuchte, mich in Schutz zu nehmen.

Noch heute mobbe ich ihn und es tut mir so leid. Ich weiß nicht, warum ich das tue. Ich kann manchmal nicht anders. Ich schäme mich dafür und möchte mich dafür bestrafen, er ist ein lieber Mensch. Und ich dagegen bin so ein Scheusal. WARUM? Ich fing an mich zu ritzen, das erschien mir das einzige Mittel, um meine Wut zu kontrollieren. Irgendwann hat sich das mit meinem Vater gelegt. Ich bin in seinen Augen vernünftig geworden. Auch er ist ein netter Mensch und tut jetzt alles, damit ich glücklich bin, manchmal bin ich sogar stolz auf ihn, aber manchmal hasse ich ihn abgrundtief. Bin ich verrückt, zwiegespalten? Ich fing an, wieder normal zu werden, ging auf seriöse Partys, trank manchmal einen zu viel. Das sollte ich irgendwann bereuen. Auf meiner letzten Party wurde ich vergewaltigt, niemand glaubte mir und wenn doch dann sagten sie mir, dass ich doch selbst schuld bin. Ich wünsche so etwas niemanden. Mit meiner Freundin konnte ich nicht darüber reden, sie hätte das nicht verstanden. Seitdem ging ich nicht mehr auf Partys.

Mein jetziges Leben würden die meisten als glücklich bezeichnen, aber ich bin es nicht. Ich weiß nicht, was man dafür tun muss, um glücklich zu sein, aber ich würde jeden Preis dafür zahlen. Ich bin verliebt. Ihr denkt bestimmt, das ist schön, aber das ist es nicht. Er ist mein Traummann, ein Arbeitskollege, verheiratet und mit dem glücklich, was er hat. Ich will nur ihn und niemand anders, aber ich gehe nicht über Leichen dafür. In den wenigen und kurzen Momenten in seiner Nähe beruhigt mich seine Stimme, so ein Gefühl habe ich bei niemandem. Aber ich weiß, dass ich ihn nie bekommen kann. Wer will schon ein nervliches Wrack wie mich. Ich habe oft Depressionen und komme damit nicht klar. Ich bin nicht hässlich, aber ich fühle mich so. Wenn er, mein Traumann, weg ist, dann ist nichts mehr da, was mich hier hält. Ist es eine Sünde aus dem Leben zu gehen, früher als geplant? Wenn ja dann möchte ich das jetzt schon beichten, bevor es zu spät ist und bitte um Vergebung. Ich danke den Leuten, die sich meine Geschichte durchgelesen haben.

Beichthaus.com Beichte #00023352 vom 13.02.2008 um 07:07:46 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von sarah89
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“35.000

“Beichte

Man wird seltsam, wenn man zusammen wohnt

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit

Mein Mitbewohner und ich arbeiten in derselben Firma, die uns auch gleichermaßen auf den Sack geht, vor allem ganz bestimmte Kollegen, die mit ihrer seltsamen Art schon des öfteren für Gemütsverstimmungen, aber auch Belustigung bei uns gesorgt haben. Heute, ein äußerst ruhiger Freitag, habe ich beschlossen, meinen angestammten Arbeitsplatz zu verlassen, um ihm an dem seinen Gesellschaft zu leisten und die Zeit so besser und vor allem sinnvoller - weil lustiger - zu verbringen. Eine der nicht wirklich gemochten Kolleginnen kam nach vorne, hatte mal wieder eine Bitte, die wir ihr gerne nicht erfüllt hätten und damit den Zorn meines Mitbewohners auf sich gezogen. In einem günstigen Moment, sie und ein weiterer Kollege waren gerade in der Zigarettenpause draußen, trafen wir uns in der Küche und gedachten der vielen schönen Dinge, die man mit den Lebensmitteln unbeliebter Kollegen so anstellen könne... 0

Da kam ihm die Idee: Er nahm das offene Paket Wurst der besagten Kollegin und verpasste den noch vorhandenen Scheiben einen äußerst zärtlichen und wirklich erotisch anmutenden Zungenkuss, was aber noch nicht alles gewesen sein soll. Da wir die Gunst der Stunde immer noch nutzen konnten, es waren keine Kollegen in Sicht, öffnete er seine Hose und (kennt ihr den Film Roadtrip, wenn die Jungs im Café sitzen und der eine seinen French-Toast ohne Puderzucker haben will?) steckte sich das Päckchen Wurst hinten in die Hose, bewegte sodann seinen Po erotisch hin und her, bevor er das Päckchen wieder liebevoll an seinen angestammten Platz im Kühlschrank zurücklegte. Als die Kollegen aus der Pause zurück und in Richtung Küche kamen, mussten wir leider mit schallendem Gelächter die Küche verlassen und konnten als Antwort auf die Frage, was denn los sei, nur noch entgegnen, dass man eben etwas seltsam wird, wenn man zusammen wohnt.

Beichthaus.com Beichte #00023298 vom 27.01.2008 um 05:43:53 Uhr (5 Kommentare).

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Hooligans

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Aggression Zwang Gewalt Sucht

Ich (m/23) fahre jedes Wochenende durch die Weiten unserer Republik, um meinem Eishockeyverein zuzusehen. Dabei interessiert mich das Spiel nur am Rande, denn ich verfolge zwei andere Ziele: So vielen gegnerischen Fans wie möglich die Fresse zu polieren und zwar ganz feige mit mehreren Leuten gegen einen oder höchstens zwei. Danach klauen wir ihr (meistens mit Blutflecken übersätes) Vereinstrikot und hängen es im Keller unserer Gang als Trophäe auf. Acht Trikots haben wir schon, wir wollen aber alle 15 anderen aus unserer Liga. Ich werde davon meistens so geil, dass ich unbedingt eine von diesen vielen Eishockeyschlampen flachlegen muss, die den Spielern hinterherlaufen, als ob sie aus dem letzten Straßenstrich von Rio kämen. Gut aussehen müssen sie nicht, Hauptsache, man kann sie richtig durchnehmen und danach wegschmeißen, wie ein Stück Müll.

Natürlich alles garniert mit mindestens zwei Promille. Ich brauche diese Selbstbestätigung Woche für Woche, da ich sonst mit meinem minderbemittelten Ego nicht klarkomme - ich weiß das und bereue es nicht. Hooliganismus ist eine Sucht wie jede andere auch. Wer denkt, dass ich ein arbeitsloser Penner bin, sieht sich getäuscht. Ich arbeite als Journalist und habe schon mehrere Artikel verfasst, in denen ich die Untugend des Hooliganismus aufs Schärfste verurteile, und habe einmal bereits zwecks Reportage mit einem Opfer gesprochen, das ich selbst vermöbelt habe (natürlich maskieren wir uns, sind ja nicht dumm). Ich finde, ich bin nicht kranker oder gesünder als andere Menschen.

Beichthaus.com Beichte #00023244 vom 15.12.2007 um 04:01:45 Uhr (21 Kommentare).

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Alte Leute am Bahnhof

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Hass Zorn Engherzigkeit Bahn & Co. 50+

Alte Leute am Bahnhof
Wenn ich aus meinem Zug aussteige, kommt es oft vor, dass alte Menschen - sorry, ist echt so - sich das Recht nehmen, als Erste auszusteigen, als Erste die Rolltreppe zu benutzen usw. Das hatte vor kurzer Zeit zur Folge, dass ich meinen Bus verpasst habe. Zehn Minuten haben nicht gereicht, um vom Zug zur Haltestelle zu gelangen, und zwar nur, weil so ein böses altes Ehepaar niemanden auf der Rolltreppe vorgelassen hat! Einen Tag später wieder dasselbe Spiel. Ein anderes altes Ehepaar steht auf der Rolltreppe - wo kommen die bloß immer her? Alle stehen brav dahinter. Als wir oben ankamen, meinten die auch noch, dass der Gang für sie reserviert wäre, und fingen an zu schimpfen, als jemand hinter ihnen drängelte. Da wurde ich wütend. Ich stürmte an ihnen vorbei. Dem alten Mann blieb vor Staunen der Mund offen. Die bösen Blicke warf ich zurück "Ich verpasse sicher nicht schon wieder meinen Bus! Ich habe heute nämlich noch was zu tun! Im Gegensatz zu ihnen!" Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich so böse war. Aber irgendwie finde ich es auch witzig.

Beichthaus.com Beichte #00023211 vom 30.11.2007 um 07:28:09 Uhr (26 Kommentare).

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