Als Vater ausgebrannt

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Verzweiflung Maßlosigkeit Familie

Ich (m/33) will mir nur mal ein paar Dinge von der Seele reden. Freunde habe ich zwar genug, aber mit keinem von denen will und kann ich darüber reden. Ich komme schon seit Langem nicht mehr klar und bekomme die Kurve nicht. Ich habe einen Vollzeitjob, in dem ich gut verdiene und der mir, bis vor Kurzem, auch viel Spaß gemacht hat. Leider wurden mir durch mein extremes Engagement immer mehr Aufgaben zugewiesen. Inzwischen bin ich Gruppenleiter in "meinem" Team, helfe in zwei weiteren Abteilungen aus und nun soll ich auch noch die Entwicklungsabteilung unterstützen. Überstunden sind schon jetzt gang und gäbe und es wird nicht besser werden. Nebenbei jobbe ich noch im Familienbetrieb - und weil meine Schwester gerade einen Egotrip schiebt, stehe ich fast täglich auf der Matte. Dazu habe ich drei Kinder, die unter der Woche zwar bei meiner Ex wohnen, die Wochenenden aber bei mir verbringen. Sie wollen natürlich auch beschäftigt werden. Da die Kinder in zwei verschiedene Schulen gehen, bin ich auch bei beiden Schulen im Elternbeirat. In der einen Schule "nur" als Schriftführer, in der Zweiten als erster Vorsitzender. Was meine Freizeit natürlich auch einschränkt.


Eins meiner Kinder ist in einem überregionalen Verein tätig. Mehrmals pro Woche Auftritte und Training, wo ich sie natürlich hinfahren muss. Da in dem Verein die Jugend- und Kinderunterstützung an erster Stelle steht und ich von dem Einsatz des Vereins so fasziniert bin, bin ich dort auch Mitglied geworden und wurde wegen meines Einsatzes in den Vorstand gewählt. Auch das bringt natürlich noch mehr Arbeit mit sich. Ich mache das alles auch wirklich gerne, aber ich finde keine Zeit mehr für mich. Mein Haushalt (knapp 140m²) leidet immer mehr. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal mehr als fünf Stunden durchgeschlafen habe. Ich mache das alles nur für meine Kinder, weil ich nicht denselben Fehler machen möchte, wie mein Samenspender alias Vater, dem meine Schwester und ich schon immer völlig egal waren. Ich kann aber langsam nicht mehr und brauch mal eine Auszeit. Nur wo soll ich mich zurückziehen?
Meinem Chef etwas abschlagen? Dann besteht die Gefahr, dass ich auf der Straße lande. Durch den Familienbetrieb habe ich die doch recht große Wohnung für günstiges Geld, und wenn ich nicht aushelfe, steht eine Schließung des Betriebs bevor und ich muss mir eine kleinere Wohnung suchen. Trete ich bei den Elternbeiräten aus, dann sieht es so aus, als würde ich mich nicht mehr dafür interessieren, wo und wie meine Kinder in die Schule gehen. Und dem Verein will ich auch nicht den Rücken kehren. Der Verein setzt sich wie kein anderer für die Kids in der Region ein und hat einen Ort geschaffen, an dem sie sich wohlfühlen und es keine Streitereien gibt. Einen Ort, an dem es nur funktioniert, wenn man sich gegenseitig vertrauen kann und zueinandersteht. Und wer das Klima stört, der fliegt raus. Ich bin langsam am Durchdrehen. Der Tag hat 24 Stunden und ich finde keine Zeit mehr für mich. Wenn meine Kids nicht wären - ich wäre wohl schon lange gesprungen, gehängt, spektakulär in die Luft gegangen oder sonst was.

Beichthaus.com Beichte #00032163 vom 03.11.2013 um 13:16:16 Uhr (22 Kommentare).

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Der verlorene Traum

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Meine Beichte ist ziemlich blöd und sicherlich für viele unverständlich. Ich (w/21) sehe angeblich ziemlich gut aus, habe etwas im Kopf, Humor, kann putzen, kochen - generell alles, was eine Frau haben/können muss. Ich hatte jedoch noch nie eine richtige Beziehung. Erschwert wird mein Leiden noch durch die Verwandtschaft. Natürlich hat jeder und jede einen Partner. Andauernd und immer wieder einen Neuen. Und selbstverständlich fragen mich alle, wo ich denn meinen Freund gelassen hätte. Nur damit ich jedes Mal allen erklären muss, dass ich keinen habe, was alle total unverständlich finden. Meine erste "Beziehung" habe ich mir mehr eingebildet, als dass sie tatsächlich stattfand. Der Typ hat mich verletzt bis zum geht nicht mehr. So ging das über die Jahre, immer das Gleiche. Ich war verliebt, er wollte nur Sex. Damit, Männer für Sex zu finden, habe ich überhaupt kein Problem - Bewerber gibt es massig. Ich will aber etwas Festes, doch kein einziger dieser Typen sieht eine liebenswerte Frau in mir. Dabei bin ich anständig, sehr sogar. Meine Sexpartner kann man an einer Hand abzählen, ich trinke keinen Alkohol und benehme mich gut. Ich habe Panik, dass ich alleine sterben werde. Fett, einsam und mit 30 Katzen. Ich bin 21 und habe den Traum von Mann und Kindern bereits aufgegeben, obwohl ich mir nichts sehnlicher wünsche.

Beichthaus.com Beichte #00032159 vom 02.11.2013 um 23:25:44 Uhr (42 Kommentare).

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“Beichte

Meine verheimlichte Schwangerschaft

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Feigheit Verzweiflung Studentenleben Schwangerschaft Saarbrücken-Ensheim

Ich beichte, dass ich 24 Jahre alt und verheiratet bin, mich aber nicht traue, meinen Eltern zu sagen, dass ich schwanger bin. Mein Mann und ich haben bereits einen 2-jährigen Sohn, dessen Geburt aufgrund der Tatsache, dass sein Vater und ich damals noch unverheiratet waren und wir beide noch studieren, ein kleines Familiendrama war - meine Eltern, besonders mein Vater, sind sehr karriereorientiert und konservativ. Jetzt bin ich schon wieder schwanger, allerdings geplant, und weiß nicht, wie ich das meinen Eltern sagen soll. Klar, mein Mann und ich sind erwachsen und dürfen unser Leben leben, wie wir wollen, aber meine Eltern unterstützen uns wirklich in vielerlei Hinsicht, was irgendwie auch ihre Einmischung in unser Leben wieder rechtfertigt. Ohne meine Eltern hätte ich es zum Beispiel nicht - oder nur mit Schwierigkeiten - geschafft, trotz Kind weiter zu studieren. Ich mache gerade meinen Bachelor und ich weiß genau, wie mein Vater auf die Schwangerschaftsnachricht reagieren wird. Er wird ausrasten und schimpfen, uns fragen, wie wir weiter studieren wollen, uns vorwerfen, dass wir keine finanzielle Sicherheit haben und dass alles wieder ein meiner Mutter hängen bleibt. Dabei hat meine Mutter uns ihre Hilfe immer von selbst angeboten und wir haben sie halt dankbar angenommen, weil es ohne sie schwieriger gewesen wäre.


Wir haben uns schon um alles Gedanken gemacht, finanziell werden wir auskommen, das mit dem Studium schaffen wir auch und wir kümmern uns dieses Mal selbst um die Betreuung des Babys, indem einer von uns vormittags und der andere nachmittags zur Uni geht. Ich habe Freundinnen, die das auch geschafft haben und ich denke, wenn man gewillt ist, dann ist es machbar. Ich weiß jedoch, dass mein Vater wieder alles pessimistisch sehen wird und uns die schlimmsten Szenarien prophezeien wird. Ich freue mich total über die Schwangerschaft und habe einfach keine Lust, mir von meinen Eltern alles versauen zu lassen. Ich habe keine Lust auf ihre negativen Reaktionen, deshalb schiebe ich es vor mir her, damit ich wenigstens noch ein bisschen meine Schwangerschaft genießen kann. Dabei ist mein Bauch schon deutlich dicker und meine Brüder haben ihn schon misstrauisch beäugt. Ich beichte, dass ich mit 24 noch so abhängig von meinen Eltern bin und es wohl auch bleiben werde, da ich ihre Hilfe gerne in Anspruch nehme und ihre Gesellschaft mag. Das ist echt erbärmlich.

Beichthaus.com Beichte #00032148 vom 31.10.2013 um 16:03:32 Uhr in Saarbrücken-Ensheim (23 Kommentare).

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Mein Traummann im sozialen Netzwerk

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Zwang Begehrlichkeit Verzweiflung Internet

Ich (w/22) beichte, dass ich eine geheime Obsession habe, da ich jeden Tag sehr penetrant immer denselben Mann bei einem sozialen Netzwerk "stalke". Ich stehe schon länger auf ihn und habe immer die Hoffnung, ihm tatsächlich mal zu begegnen. Denn er wohnt auch in meiner Heimatstadt. Aber um ihm eine Freundschaftsanfrage zu schicken, geschweige denn ihn einfach nur anzuschreiben, bin ich viel zu schüchtern und habe Angst, dass er mich abblitzen lässt. Deswegen werde ich immer wieder seine tollen Profilbilder angucken müssen, es ist schon wie eine Sucht. Andererseits bin ich auch froh, dass Profilbesucher in diesem sozialen Netzwerk nicht aufgezeichnet werden, denn dann wäre mir das peinlich. Ich bitte für diese Stalkerei deshalb um Vergebung, auch wenn es nur heimlich ist. Und ich hoffe, dass diese Sucht irgendwann ein Ende hat.

Beichthaus.com Beichte #00032136 vom 29.10.2013 um 18:53:40 Uhr (12 Kommentare).

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Malen gegen Depressionen

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Verzweiflung Peinlichkeit

Ich muss heute etwas für mich sehr Peinliches beichten. Ich habe oft Depressionen, am Schlimmsten ist es, wenn ich allein bin. Ich bin deswegen noch nicht zum Arzt gegangen, da ich keine Medikamente nehmen möchte. Ich habe aber auch herausgefunden, wie ich mich bei einem "Anfall" selbst wieder auf den Boden der Tatsachen holen kann. Das sind Ausmalbücher für Kinder. Ich sitze manchmal stundenlang da und male die einfachen Bildchen aus. Ich bin beschäftigt, die Bilder muntern mich auf und es hilft einfach. Da ich selber einen Sohn habe fällt es auch nicht sonderlich auf, aber jemandem sagen würde ich das nie!

Beichthaus.com Beichte #00032129 vom 28.10.2013 um 12:51:21 Uhr (18 Kommentare).

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