Horror-Nacht im Wald

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Verzweiflung Manie Neurosen

Ich weiß nicht mehr weiter, ich muss das hier unbedingt loswerden. Auch wenn mir nicht geglaubt oder vorgeworfen wird, dass ich Langeweile und eine blühende Fantasie habe. Ich bin Mitte 30 und stehe mit beiden Beinen im Leben, ich habe einen guten Beruf und eine tolle Familie. Alles solide - ich nahm nie Drogen, trinke nicht und rauche nicht, ich habe auch nie gekifft. Diese eine Nacht vor knapp sechs Monaten veränderte jedoch mein Leben und mein Weltbild grundlegend. Ich bin mit unserem Hund abends noch Gassi gegangen, was sonst meine Frau macht, aber ihr ging es nicht gut. Ich weiß nicht, warum, aber ich ging aus unserem Wohngebiet in ein naheliegendes Waldgebiet. Angst hatte ich nicht wirklich, auch wenn ich mein Smartphone leider nicht dabei hatte. Nachdem ich einige Meter in den Wald ging, fing der Horror an.


Ein ziemlich beklemmendes Gefühl überkam mich. Es war stockdunkel. Ich hatte plötzlich das Gefühl nicht alleine zu sein. Der Hund benahm sich auch ungewöhnlich, nicht so locker und befreit wie sonst. Als auf einmal selbst die weit entfernte Autobahn, die ein gewohntes Grundrauschen von sich gab, verstummte, wurde es noch schlimmer. Der Nachthimmel verdunkelte sich schlagartig ins Tiefschwarze. Nichts erhellte mehr den Weg. Mein Herz ballerte in der Brust und ich fragte mich nur noch, was zur verdammten Hölle hier bitte gerade abgeht. Der Hund kam ganz nah zu mir und fing an zu fiepsen. Plötzlich hörte ich undefinierbares Geflüster aus einigen Richtungen. Es schallte. Mein Hund flitzte vor Panik weg. Ich hörte nur noch das Halsband in der Nacht, also das Klappern der Hundemarke und des Adressschildes. Ich war dermaßen in Panik und gelähmt, das war das Krasseste, was ich je erlebt habe. Das Schlimme war, das Halsband hörte ich plötzlich über mir, neben mir, dann ein Zischen, das mir durchs Mark ging. Kein Hund. Keine Pfoten auf dem Boden. Ich sah nichts! Ich hatte Tränen vor Angst in den Augen. Gefühlte Minute später verstummte alles und es war alles wieder normal. Der Hund kam auf einmal hörbar angerannt. Ich packte ihn und rannte aus dem Wald.


Um es nicht zu lang zu machen - seitdem ist der Hund nicht mehr derselbe, ich habe Panikattacken und keine Nacht mehr durchgeschlafen. Meine Frau ist verzweifelt. Ich kann ihr zum Verrecken nicht sagen, was in dieser Nacht im Wald passiert ist. Ich schiebe es auf den Job und ziehe mich mehr und mehr zurück. Die Ehe steht inzwischen auf dem Spiel. Es ist ein einziges Chaos, auch mein Job ist gefährdet, denn ich lasse mich oft krankschreiben. Ich glaube seitdem an einen Gott und das Böse. Ein Diesseits und Jenseits. Ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst und fürchte, irgendwann eingewiesen zu werden. Es weiß keiner, was passiert ist, dabei war ich ein gestandener stolzer und realistischer Mann. Aber dieser Vorfall veränderte mein Leben und ich weiß nicht warum. Ich habe solch eine Angst vor der Dunkelheit und davor, einzuschlafen. In meinen Träumen werde ich auch nur noch verfolgt. Irgendeine Macht vernichtet mich.

Beichthaus.com Beichte #00033182 vom 01.05.2014 um 23:10:10 Uhr (29 Kommentare).

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Gewalttätige Senioren

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Aggression Zorn Ungerechtigkeit Gewalt 50+

Gewalttätige Senioren
Gestern war ich in der Stadt unterwegs zu einem Geschäftsmeeting und sah eine alte Dame mit Gehstock scheinbar hilflos vor einer grünen Ampel stehen. Ich ging also hilfsbereit auf sie zu und fragte, ob ich ihr über die Straße helfen könne, während ich im gleichen […]
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Beichthaus.com Beichte #00033172 vom 30.04.2014 um 17:24:24 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Mit High Heels auf dem Misthaufen

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Rache Zorn Selbstsucht

Mit High Heels auf dem Misthaufen
Meine beste Freundin und ich träumten schon immer von einem eigenen Bauernhof mit vielen Tieren. Mit Mitte zwanzig, nachdem wir beide mit dem Studium fertig waren, und wir auch beide gerade eine unangenehme Trennung hinter uns hatten, erfüllten wir uns diesen lang gehegten Traum. Wir nahmen einen Kredit auf und kauften uns einen Dreiseitenhof. Nach der Arbeit werkelten wir oft noch bis in die Nacht an unserem Hof herum, kauften uns Tiere, richteten Ferienwohnungen ein und hofften, dass wir irgendwann nur von den Einnahmen des Hofes Leben konnten. Ich bemerkte schon damals, dass ihr die Arbeit oft zu viel wurde, sie murrte und erfand einen Haufen Ausreden, warum sie nicht mitmachen konnte. Ich war des Öfteren insgeheim enttäuscht von ihr, konnte sie aber auch verstehen. Die Arbeit auf dem Hof war hart und nahm fast unsere gesamte Freizeit in Anspruch. Dafür gelang es uns bald, den Hof in die Gewinnzone zu fahren und dort zu halten. Die Einnahmen stiegen irgendwann derart, dass wir unsere Jobs kündigen und uns nur noch dem Hof widmen konnten.

Auch das tat ich mit Hingabe, während meine beste Freundin oft bis mittags im Bett lag und eher leichteren Arbeiten nachging, wie die Ferienwohnungen zu putzen und Obst und Gemüse auf dem Biomarkt zu verkaufen. Doch selbst das wurde ihr nach einer Weile zu viel. Sie hatte ständig irgendwelche eingebildeten Leiden, die verhinderten, dass sie irgendwelche körperliche Arbeit übernahm. Nur auf den Markt fuhr sie ausgesprochen gerne. Bald merkte ich durch einen dummen Zufall auch wieso: Sie steckte sich einen beträchtlichen Teil des Geldes, das sie auf dem Markt einnahm, selbst in die Tasche. Das Kilo Tomaten kostete bei ihr am Stand zum Beispiel 70 Cent mehr, als sie mir gegenüber angab. So in etwa war es auch mit allen anderen Produkten. Sie zweigte sich dadurch im Monat im Schnitt um die 150 Euro ab. Ich stellte sie zur Rede, doch sie blockte ab. Nachdem ich sie schließlich weichgekocht hatte, fing sie an zu jammern, dass sie sich nie hätte träumen lassen, wie viel Arbeit so ein Hof machte, und dass sie mich bewunderte, weil ich die Arbeit immer durchzog, auch wenn ich krank war. Und natürlich, dass sie sich bessern werde. Ich gab ihr noch eine Chance. Ein halbes Jahr klappte alles einigermaßen, dann verliebte sie sich jedoch und ließ mich und den Hof Knall auf Fall im Stich.

Eines Morgens war sie einfach weg. Ihr Handy war aus, sie hatte einen Großteil ihrer Klamotten und das Auto mitgenommen. Immerhin brachte sie das Auto nach zwei Wochen zurück, stellte es mitten auf den Hof und warf mir die Schlüssel in den Briefkasten, als ich nicht da war. Ich suchte mir eine Angestellte und bewirtschaftete ab da mit ihr zusammen den Hof. Das klappte wesentlich besser. Nach einem halben Jahr kontaktierte meine ehemals beste Freundin mich wieder und wollte irgendwelches Geld für die Hälfte der Anschaffungen, sie habe ja schließlich den Kredit auch teilweise mit abgezahlt, und noch den Rest ihres Krams aus ihrer Wohnung auf dem Hof. Ich vereinbarte mit ihr einen Termin zur Abholung und verteilte vorher den Rest ihrer Klamotten, ihren DVD-Player und ihre Kamera, die sie noch bei mir hatte, fein säuberlich auf unserem großen Misthaufen, wo sie über Nacht Zeit hatten, das herrliche Aroma anzunehmen. Wegen des geforderten Geldes und der Nichteinhaltung des GbR-Vertrages, sowie der Veruntreuung nahm ich mir einen Anwalt. Bei dem Abholtermin selbst war ich nicht da, aber ich besitze Bildmaterial, wie sie versucht in ihren Stadtklamotten mit High Heels den Misthaufen zu besteigen und kläglich daran scheitert. Dann schmiss sie mir aus Wut noch eine Scheibe ein. Das weiß mittlerweile auch mein Anwalt. Ich habe seitdem nichts mehr von ihr gehört.

Beichthaus.com Beichte #00033167 vom 30.04.2014 um 10:53:08 Uhr (15 Kommentare).

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Ohne Vater aufgewachsen

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Verzweiflung Zorn Familie Osterholz-Scharmbeck

Ich möchte beichten, dass ich meinen leiblichen Vater seit zehn Jahren nicht gesehen habe und immer sage, ich könne ihn nicht leiden, während ich ihn eigentlich vermisse. Fast jeden Tag frage ich mich, ob ich als Kind die richtige Entscheidung getroffen habe. Er wollte uns nicht, gab uns nichts zu essen und rief nach der Trennung der Eltern nie wieder an. Trotzdem, ich frage mich, ob das Fehlen eines Vaters mich zu dem gemacht hat, der ich bin: ein schlechter Mensch mit Minderwertigkeitskomplexen. Für meine Probleme mache ich ihn nicht verantwortlich und trotzdem habe ich mir schon gewünscht, er würde mir zufällig begegnen, damit ich ihn wenigstens eine knallen kann, weil er nie da war. Ich bin Mitte 20 und wünsche mir nichts mehr, als einen Papa und schäme mich dafür. Alle paar Tage suche ich nach Bildern von ihm im Internet, in der Hoffnung, einmal zu sehen, wie er heute aussieht. Ich habe nie jemandem erzählt, wie sehr mich der Verlust schmerzt und bitte um Vergebung, weil ich als erwachsener Mensch immer noch nicht in der Lage bin, damit abzuschließen. Er ist kein guter Mensch und trotzdem hätte ich lieber ihn als Vater gehabt, als keinen Vater zu haben, und das ist mir peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00033159 vom 29.04.2014 um 14:08:18 Uhr in 27111 Osterholz-Scharmbeck (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Pinkel-Desaster auf dem Holzfußboden

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Ekel Unreinlichkeit Dummheit

Ich (w) bin leidenschaftliche Dusch-Pinklerin. Schon seit ich denken kann, gehe ich vor dem Duschen nicht auf die Toilette, sondern stelle mich lieber direkt in die Wärme und pinkele darauf los. Wieso das so ist, kann ich mir bis heute nicht erklären und außer meiner Freundin weiß auch niemand davon. Außerdem ist da noch eine weitere Sache, die ich beichten möchte, und die mir äußerst peinlich ist. Eines Morgens, ich musste dringend auf die Toilette, aber auch noch meine Sachen für die Schule packen, hielt ich es nicht mehr aus. Deshalb dachte ich mir, okay, lässt du ein bisschen locker, da ich eh einer Unterhose trug, die ich danach in die Wäsche tun wollte. Doch die paar Tropfen lösten den Druck nicht. Also ließ ich wieder etwas locker. Es war kaum auszuhalten, und da ich Taschentücher zur Hand hatte, dachte ich mir: "Okay, so viel wird es nicht sein und bis zur Toilette schaffst du es nicht", und pinkelte los. Sehr unklug, da ich einen Holzboden im Zimmer habe. Nach einer halben Minute war meine Blase immer noch nicht leer und ich habe dann knapp zehn Minuten damit verbracht, meinen Boden wieder zu säubern. Daher kam ich am Ende auch noch zu spät zur Schule. Wenn ich darauf zurückblicke, ist mir das mehr als peinlich und ich weiß nicht, welcher Teufel mich da geritten hat.

Beichthaus.com Beichte #00033155 vom 28.04.2014 um 20:12:21 Uhr (15 Kommentare).

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