Neue Regel im Straßenverkehr

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Lügen Falschheit Waghalsigkeit Polizei

Neue Regel im Straßenverkehr
Letztens bin ich (m) von der Arbeit nach Hause gegangen, es war schon fast Mitternacht, und da es ein ruhiges Fleckchen ist, sind um diese Zeit Wochentags auch kaum Autos unterwegs. Etwa 500 Meter vor meiner Wohnung steht eine Ampel, die gerade Rot war. Da aber weit und breit kein Auto zu sehen war, bin ich einfach drübergegangen. Wie aus dem Nichts kam dann plötzlich eine Polizeistreife, die mich irgendwie beobachtet haben muss, und wollte mir ein Bußgeld verhängen. Da ich für so etwas aber kein Geld habe, musste ich mir etwas einfallen lassen. Ich tat so, als wäre meine Handlung das Normalste der Welt. Ich erklärte ihnen, dass ich Jura studiere und erst neulich unser Professor uns von der "Regel Ordinale" erzählt hat, die besagt, dass man wochentags ab 23:00 Uhr auf eigene Gefahr rote Ampeln überqueren kann, wenn keine Autos in Sicht sind. Die zwei Polizisten waren ziemlich jung, hatten aber doch Zweifel an meiner Aussage. Daraufhin empfahl ich den Beiden, ihren Chef anzurufen und ihn nach der Regel zu fragen - jedoch machte ich sie darauf aufmerksam, dass es wohl auch nicht so gut ankommen würde, wenn sie als Polizisten so eine bedeutende Regel nicht kennen würden. Daraufhin waren die beiden offensichtlich extrem verunsichert, weil sie anscheinend schon mal einen schlechten Eindruck bei ihrem Vorgesetzten hinterlassen hatten. Sie ließen mich weitergehen, nachdem sie sich noch einmal entschuldigten und mich baten, dass das unter uns bleibt. Ich habe schon ein schlechtes Gewissen dabei, die beiden naiven Polizisten so verarscht zu haben, aber eine Geldstrafe kann ich gerade nicht gebrauchen. Und übrigens studiere ich nicht Jura, sondern Mathe.

Beichthaus.com Beichte #00033132 vom 25.04.2014 um 00:57:13 Uhr (14 Kommentare).

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Das Miststück und die Drogen

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Drogen Falschheit Morallosigkeit Dummheit Diebstahl

Ich (w/19) habe vorletztes Jahr, nach meinem Umzug in eine andere Stadt, recht schnell Bekanntschaft mit einem recht bekannten DJ der Stadt gemacht. Er legte nie lokal auf, in der Szene war er jedoch bekannt. Nennen wir ihn Johannes. Wir verstanden uns gut und er erhoffte sich mehr daraus, ich jedoch war nach meiner letzten Beziehung nicht bereit für etwas Neues und sagte ihm das auch, nachdem er mehrmals versuchte mich zu küssen und ihm das mehrmals auch gelang. Ein paar Mal erwiderte ich die Küsse auch, um ihn nicht zu verletzen. Schlussendlich machte ich jedoch klar, dass daraus nicht mehr werden könne. Er akzeptierte dies und alles war schön und gut. Die Freundschaft sollte erhalten bleiben. Nach einiger Zeit lernte ich einen neuen Kerl kennen - der mit der Bahn knapp 45 Minuten entfernt lebt. Nennen wir ihn Andreas. Inzwischen hatte ich die Schule geschmissen und ertränkte meine Sorgen und meinem Frust über den Umzug im Konsum. Sehr erwachsenes Verhalten, ja ich weiß. Da Johannes immer was zum Rauchen da hatte und finanziell generell sehr gut da stand, ließ er mich immer kostenlos oder zumindest billiger etwas von seinem Zeug mitnehmen.


Die Sache zwischen Andreas und mir entwickelte sich schnell zu mehr und ich dachte, wirklich in ihm jemanden gefunden zu haben. Besten Freund und Liebhaber zugleich. Er war in meinen Augen perfekt. Genauso wie der Sex. Ausgestattet mit genug Drogen war er ebenfalls und die richtigen Leute kannte er auch. Er jedoch begehrte nur meinen Körper. Anfangs sagte er mir noch, er hätte ebenfalls Gefühle, sodass ich mir immer mehr Hoffnungen machte. Als es jedoch dann so schien als würde es fest werden, bekam er kalte Füße, wollte aber natürlich noch befreundet bleiben, der Sex war ja gut. Und wenn man erst einmal nach einer Person süchtig ist, ist es schwer von ihr los zu kommen, wenn sie es nicht verhindert. Also habe ich mich sechs Monate lang wortwörtlich durchficken lassen. All der Zauber verschwand. Konsumieren und Ficken. Die Drogen wurden härter, ebenso wie der Sex. Diese sechs Monate haben mich fertiggemacht. Ich hörte auf zu essen, konsumierte im Stunden-Takt, war kaum noch ansprechbar und von ihm abhängig - bei mir zu Hause kam ich gar nicht mehr klar. Jedoch konnte ich auch nicht mehr bei ihm bleiben. Er wollte mich auch nicht mehr. Er war fertig mit mir. Also flüchtete ich zu Johannes, der inzwischen wieder eine Freundin hatte, nach drei weiteren Monaten beendeten die beiden es. In diesen drei Monaten lebte ich zwar zu Hause. Jedoch verbrachte ich die meiste Zeit bei Johannes. Und nach ihrer Trennung zog ich dort quasi ein.


Ich war psychisch mehr als zerstört. Andreas hatte meinen "Kopf gefickt", wie er es gerne nannte. Als ich einmal wieder vollkommen zerstört und aufgelöst bei Johannes saß gestand er mir seine immer noch anhaltenden Gefühle für mich, jedoch auch, dass er wisse, dass ich seine Gefühle niemals erwidern würde. Dies nahm ich als Ausrede um weiterhin bei ihm zu gammeln, und auf seine Kosten mein Leben und meinen Rausch zu finanzieren. Ich habe ihn genauso zerstört wie Andreas damals mich. Inzwischen wurde ich sogar so dreist, dass ich, wenn Johannes Arbeiten war, ich von seinen Substanzen und seinem Geld, dass er mit dem Verkauf davon einnahm, nahm - also klaute. Mittlerweile frage ich mich, wer mir da ins Hirn geschissen hat. Andreas geriet langsam in Vergessenheit. Was nach fast einem Jahr auch angemessen war, jedoch nicht ganz ohne männliche Hilfe. Nennen wir ihn hier - Tobias! Tobias verdient seinen Lebensunterhalt ebenfalls damit illegale Substanzen zu verkaufen, jedoch im großen Stil. Zudem hat er eine schwere Krankheit, die ihm ohnehin nur noch ein paar Jahre lässt. Als ich ihn kennenlernte, wusste ich dies jedoch nicht und wir waren beide wirklich auf etwas anderes aus. Ich lernte ihn durch eine Freundin kennen, die große Gefühle für ihn hatte. Sie bat mich, sich für sie starkzumachen. Nachdem ich dann jedoch seinen Charakter kennenlernte, war mir klar, weshalb das mit den beiden nichts werden konnte.


Wir sprachen und schrieben sehr viel, alles nur rein freundschaftlich. Nun jedoch, nach drei weiteren Monaten, wusste wir beide, dass wir unheimlich starke Gefühle füreinander hatten, es jedoch zu viele Faktoren von außen gibt.
Johannes als Faktor existierte zwar nicht mehr - ich hatte ihn einfach aus meinem Leben abgestoßen, "brauche ihn nun ja nicht mehr". Jedoch konnte ich mich nicht länger permanent betäuben, mittlerweile arbeitete ich auch. Er jedoch konnte dies nicht verstehen. Meine Freundin, der ich jedes Mal ins Gesicht lüge, und sage, dass wir uns nur freundschaftlich treffen. Sein Job, der Spontanität fordert und generell sein Lebensstil, der ein unfassbares Ausmaß annimmt, von dem auch meine liebe Freundin nichts wusste. Da heißt es ganz oder gar nicht. Aber meine eigentliche Beichte? Ich glaube, ich bin ein shit-geiles Miststück, das aus zwischenmenschlichen Beziehungen nur versucht, das bestmögliche herauszuschlagen. Ich renne immer durch die Welt und prahle damit, was für eine loyale ehrliche Person ich doch bin, dabei verarsche ich alle nach Strich und Faden. Das war schon immer so - auch bei alten Freundschaften, die wohl genau dank dieser einen meiner Charaktereigenschaften geendet haben. Ich bitte um Absolution, obwohl ich selbst weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin.

Beichthaus.com Beichte #00033130 vom 24.04.2014 um 21:11:28 Uhr (21 Kommentare).

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Ruinierter Zockerabend

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Hass Zorn Aggression

Ich habe einen extremen Hass auf die Freundin meines besten Freundes. Sie ist total besitzergreifend und bestimmt über sein ganzes Leben. Das beste Beispiel passierte gestern Abend: ich war mit meinem besten Freund am Zocken und am Bierchen trinken - aber auf einmal steht sie vor der Tür und brüllt mich an, wieso er hier sei, weil die Beiden ja ihre Frauen-Serie gucken müssten. Noch dazu hat sie in den letzten drei Monaten mit fünf Typen rumgeknutscht und er hält immer noch zu ihr. Meine Beichte? Ich fürchte, wenn sie damit nicht aufhört, prügele ich sie irgendwann grün und blau.

Beichthaus.com Beichte #00033109 vom 22.04.2014 um 09:57:53 Uhr (18 Kommentare).

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Das fremde Herz in meiner Brust

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Hass Selbstverletzung Verzweiflung Gesundheit

Ich lebe seit meinem fünften Lebensjahr mit einem fremden Herz und habe deshalb seit meinem dreizehnten Lebensjahr Depressionen. Ich fühle mich irgendwie "schuldig", weil jemand sterben musste, damit ich leben kann. Manchmal macht mir "mein" Herz auch Angst. Oft merke ich es, wenn ich mich zum Beispiel anstrenge und dann die Herzschläge in meiner Brust spüre. Dann muss ich immer daran denken, dass es nicht mein Eigenes ist und immer wieder quält mich der Gedanke an die Person, der es eigentlich gehört hat. Ich gehe zu einem Psychologen, seit ich 15 Jahre alt bin, aber auch der kann mir nur wenig helfen. Ich denke immer, ich habe das nicht verdient. Eigentlich dürfte ich gar nicht mehr leben und das Herz will eigentlich auch nicht mehr schlagen. Ich könnte mich jederzeit in Lebensgefahr bringen, wenn ich meine Tabletten nicht nehme, also die Tabletten für das Herz, damit es nicht abgestoßen wird. Und ich habe schon oft mit dem Gedanken gespielt, sie einfach mal wegzulassen, um das Herz zu "erlösen". Ich fühle mich so verdammt schuldig und ich traue mich auch kaum, jemandem zu sagen, dass mein Herz nicht mein Eigenes ist, weil ich dann Angst davor habe, als "Schmarotzer" angesehen zu werden. Ich konnte es mir als Fünfjährige ja nicht aussuchen. Wäre ich erwachsen gewesen, hätte ich mich vielleicht gegen das fremde Herz entschieden. Gut, man kann einwenden, dass der Herzspender dieses Herz abgeben wollte, aber woher soll ich so genau wissen, ob er oder sie wirklich so einen Organspendeausweis hatte? Die wenigsten Leute haben so einen Ausweis! Meistens müssen die Angehörigen entscheiden, ob der Tote Spender wird oder nicht. Was ist, wenn er es dann gar nicht gewollt hätte? Das macht mich total verrückt! Hiermit beichte ich, dass ich dieses Organ am liebsten loswerden würde.

Beichthaus.com Beichte #00033108 vom 21.04.2014 um 21:05:18 Uhr (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Geschwängerte Schwiegermutter

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Fremdgehen Dummheit Morallosigkeit Schwangerschaft Kaiserslautern

Ich beichte heute etwas, von dem ich nie im Traum gedacht habe, dass mir so etwas mal passieren würde. Also ich (m/27) bin seit acht Jahren in einer bisweilen glücklichen Beziehung. Okay, das mir einiges im Sexualleben nicht passte, war mir seit einiger Zeit bereits bekannt. Und darüber habe ich mich des Öfteren bei der Mutter meiner Freundin ausgeheult. Und irgendwann, als wir alleine waren, kam es halt dazu, dass sie mich küsste. Ich war in dem Moment dermaßen perplex, dass ich erst einmal auf Distanz zu ihr ging. Doch ungefähr eine Woche später konnte ich dem Ganzen nicht widerstehen und hatte Sex mit der Mutter meiner Freundin. Es war bis dato der beste Sex meines Lebens. Naja - auf jeden Fall kam es zu dieser Zeit immer öfters zu sexuellen Handlungen zwischen uns beiden. Bis wir eines Tages aus Geilheit kein Kondom nahmen. Da sie auch nicht mit Pille oder sonstigen Verhütungsmittel verhütete, könnt ihr euch denken, was passierte. Ich hatte tatsächlich die Mutter meiner Freundin geschwängert. Wir redeten viel darüber und haben beide beschlossen, das Kind abzutreiben. Danach beendete ich die ganze Sache. Doch leider hat sich das Verhältnis zwischen uns sehr negativ entwickelt, indem sie mich als Schuldigen hinstellt, wenn zwischen uns ein Wort darüber fällt. Da ich eingesehen habe, dass es ein riesiger Fehler war, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033107 vom 21.04.2014 um 19:06:43 Uhr in 67663 Kaiserslautern (St-Quentin-Ring) (22 Kommentare).

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