Namen machen Leute

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Vorurteile Engherzigkeit Gesellschaft

Ich möchte hier beichten, dass, wenn ich mehr als zwei Mal schlechte Erfahrungen mit Leuten desselben Vornamens gemacht habe, Leute mit diesen Namen für mich für immer unten durch sind. Nomen ist manchmal doch Omen. Meiner Erfahrung nach sind Rebeccas und Sandras extrem verlogen, Evas verschlagen, Lisas arrogant, Stefanies dumm wie Brot, Janas haben einen Dachschaden, Silvias sind hintergründig und gefährlich. Typen namens Andreas oder Johann(es) sind Drecksäcke und Alexanders hinterhältig. Und Ronnys und Kevins sind tatsächlich blöd, ist leider eine Tatsache, sorry.


Mit Namen wie Anna, Karina, Johanna, Markus, Thomas, Heiko und Benjamin dagegen habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Es ist seltsam, aber ich habe es jetzt schon mehrmals erlebt, dass ich Leute mit den oben erwähnten Namen aufgrund meiner Erfahrungen auf Abstand gehalten habe und dann aus der Entfernung gesehen habe, dass ich recht hatte. Letztens lief mir eine extrem süße Rebecca über den Weg, aber nach drei Mal mit dem Namen auf die Fresse fliegen und es einmal (mit einer vierten) bei einem Freund sehen, hat es mir gereicht. Ich habe ihr aber gesagt, dass ich derzeit einfach keine nähere Beziehung will. Trotz meiner Ansichten kann ich verstehen, dass es sie verletzen würde, wenn es nur am Namen liegt.

Beichthaus.com Beichte #00037946 vom 29.03.2016 um 02:27:40 Uhr (32 Kommentare).

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Schadenfreude ist einfach die schönste Freude!

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Engherzigkeit Schamlosigkeit

Ich bin ein schadenfroher Mensch. Ich freue mich nicht, wenn jemand wirkliche Probleme hat, lediglich über unbedeutende Malheure lache ich. So musste ich mir letzte Woche die Hand vor den Mund pressen, um nicht laut loszulachen: In der Innenstadt kam eine etwa 55-jährige Frau mit Riesenabsätzen in einem Eiltempo durch die Fußgängerzone gelatscht. Plötzlich ist sie mit dem Absatz in einem Gullydeckel stecken geblieben. Sie hat wie verrückt versucht, den High Heel wieder rauszuziehen, doch als sie es geschafft hatte, hatte sie den Absatz in der Hand.


Auch muss ich immer lachen, wenn beispielsweise jemand seine Flasche öffnet, die mit einem kohlensäurehaltigen Getränk gefüllt ist, und sich eine Fontäne ergießt, weil die Flasche geschüttelt wurde. Schadenfroh war ich auch damals in der weiterführenden Schule. Die Viertklässler fühlten sich wie die großen Ansager, die sich am Pausenkiosk vordrängeln, den Kleinen klarmachen, dass sie das Sagen haben und man sich mit ihnen besser nicht anlegt. Das ändert sich schlagartig, wenn sie in die Fünfte kommen und selbst die Kleinen sind. Bei unseren Fünftklässlern damals hatten wir das Gefühl, der Kindergarten hätte Ausgang - herrlich! Mit unseren 13, 14 Jahren fanden wir "Fangen" oder "Verstecken"-Spielen einfach sehr babyhaft und peinlich, heute sehe ich das ganz anders. Ich finde es gut, wenn man so lange wie möglich ein Kind ist. Am Besten sollte man das Kind in sich für immer behalten.

Beichthaus.com Beichte #00037942 vom 28.03.2016 um 17:50:17 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Spezialgewürz: Mumu-Saft

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Ekel Schamlosigkeit Fetisch Ernährung

Ich (w/26) bin seit zwei Jahren mit einem wunderbaren Mann verheiratet. Er steht unglaublich auf die Tatsache, dass ich nicht nur feucht werde, wenn ich erregt bin, sondern einen regelrechten See unter mir bilde. Wenn ich stehe, läuft mir mein Saft an den Beinen herunter. […]
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Beichthaus.com Beichte #00037941 vom 28.03.2016 um 16:54:42 Uhr (22 Kommentare).

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Grauer Beton an toten Orten

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Peinlichkeit Verzweiflung Zwang

Ich möchte beichten, dass ich Orte, die tot sind und aus viel Beton bestehen, mag. Ich fühle mich oft sehr schlecht und minderwertig, einsam, ruhelos und niedergeschlagen. Ich gehe dann oft unter Brücken und oder in Hohlräume aus Beton. Ich setze mich hin und lehne mich an den Beton, denn dort fühle ich mich geborgen, obwohl es ja eigentlich ein ziemlich unschöner Ort ist. Ich möchte manchmal mit dem Beton verschmelzen, von der grauen Masse verschlungen werden und mich mit ihm vereinen. Von ihm geschützt werden oder selber grau und kalt sein. Ich küsse ihn auch manchmal. Nicht, weil ich objektophil bin, sondern weil ich möglichst eng mit ihm verbunden sein möchte. Ich presse mich ja schon mit meinem ganzen Körper an ihn und der Kuss ist dann eine noch tiefere Verbindung. Ich schäme mich oft dafür. Wenn mich jemand beispielsweise bei dem Kuss beobachten oder sogar fotografieren oder filmen würde, wäre das eine Katastrophe für mich.


Manchmal stelle ich mir vor, in einen Hohlraum zu kriechen, aus dem ich nicht mehr herauskommen kann und dort einfach zu verdursten. Ich wollte auch schon öfters an diesen Orten schlafen, aber nach einer Stunde wird mir das Ganze dann meistens doch zu ungemütlich und ich gehe wieder. Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, an diesen Orten Sex mit einer - leider nicht vorhandenen - Partnerin zu haben. Diese Orte ziehen mich irgendwie an. Es ist nichts Verbotenes an dem, was ich tue, aber ich habe trotzdem ein schlechtes Gewissen, da ich weiß, dass die Mehrheit der Leute dieses Verhalten seltsam bis abartig finden würden und ich sozialen Konsequenzen ausgesetzt wäre.

Beichthaus.com Beichte #00037936 vom 27.03.2016 um 17:18:30 Uhr (7 Kommentare).

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Vater oder bester Freund?

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Trunksucht Familie

Ich beichte, ein sehr schlechter Vater (32) zu sein. Ich habe zwei Kinder im Alter von 16 Jahren. Damals, als ich selbst so alt war, wurde ich auf hinterlistige Weise ausgenutzt. Meine damalige Ex-Freundin bzw. Ex-Frau wurde von ihrer Mutter gedrängt, wie es sich im Verlauf unserer Beziehung rausgestellt hat, mit mir zu schlafen. Das Kondom war von ihrer Mutter, mit einer Nadel, manipuliert wurden. Die bittere Bilanz waren unsere Zwillinge. Natürlich bin ich heute froh, sie zu haben, aber damals war es ein ziemlicher Schock. Wahrscheinlich dachte ihre Mutter, dass sie von meinen wohlhabenden Eltern profitiert, aber falsch gedacht. Die Zeit verging und vor ein, zwei Jahren kam die Trennung. Meine Kinder haben sich dazu entschieden bei mir zu bleiben, was definitiv ein Fehler war! Ich benehme mich immer noch wie ein Kind. Darüber hinaus bin ich das schlechteste Vorbild für meine Kinder. Ich habe noch nie in meinem Leben gearbeitet, da mich immer meine Eltern finanziert haben und nach der Trennung von meiner Frau haben sie mir ein komplettes Haus hingestellt und mir drei Wohnungen und zwei Lagerhallen übertragen, die vermietet werden.


Ich lebe sehr sehr gut von der Miete und meine Kinder natürlich auch. Mein Sohn ist ein totaler Versager in der Schule geworden, seitdem er nur mit mir und seiner Schwester zusammenlebt. Meine Tochter hat die Mutterolle übernommen. Sie ist sehr zielstrebig und zieht zum Glück ihr Ding durch. Aber mein Sohn und ich verbringen den halben Tag im Fitnessstudio und feiern bis in die Nacht mit hübschen Frauen. Es kam sogar schon zum Drogenkonsum. Ich schäme mich dafür, aber es kommt sogar häufiger vor, im Rausch des Alkohols. Letztes Wochenende, als ich mal wieder eine Party veranstaltet habe, sagte mein Sohn etwas zu mir, was mich sehr zum Nachdenken brachte. Er sagte etwas im Sinne von: "Du bist kein guter Vater, aber dafür mein bester Freund." Was ich davon halten soll, weiß ich auch nicht, aber irgendwie ist mein Sohn, mein bester Freund! Er hat recht.

Beichthaus.com Beichte #00037928 vom 25.03.2016 um 22:52:22 Uhr (14 Kommentare).

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