Ein Blick in fremde Wohnungen

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Neugier Falschheit

Ich habe ein auf den ersten Blick seltsam anmutendes Hobby. In meiner Freizeit schaue ich mir Mietwohnungen an, obwohl ich gar keine Wohnung brauche. Ich finde es einfach nur spannend, einen Blick in fremde Wohnungen zu werfen und mich mit dem Makler zu unterhalten, als wäre ich wirklich als Mieter interessiert. Oftmals suche ich mir dafür auch etwas teurere Wohnungen aus, wo zum Beispiel die Einbauküche den Wert eines Kleinwagens hat oder Wohnungen, die ein luxuriöses Badezimmer haben. Auch interessant sind Neubauwohnungen, die allein vom Baustil sehenswert sind. Noch spannender wird es, wenn die Räume noch bewohnt und die aktuellen Mieter zu Hause sind. Man kann völlig legal einen Blick in sämtliche Räume werfen und das Leben der Bewohner praktisch ausspionieren. Es kommt durchaus vor, dass im Badezimmer die gewaschene Unterwäsche der Mieterin zum Trocknen aufgehängt ist oder dass die 15-jährige Tochter halb nackt mit Zigarette auf dem Sofa sitzt. Bei anderen laufen zehn Katzen in der Wohnung herum oder es stapelt sich in der Küche das dreckige Geschirr. Alles schon erlebt. Solche Momente machen meine Besichtigungen einzigartig und spannend. Man weiß nie, was einen erwartet. Letztendlich müsste man das gar nicht beichten, denn ich mache nichts Illegales. Und ich bin sicherlich nicht der Einzige, der Mietwohnungen anschaut und sie am Ende doch nicht will. Aber vermutlich der Einzige, der schon vorher weiß, dass er die Wohnung definitiv nicht mieten wird, sondern nur einen Einblick in das Leben von anderen Leuten bekommen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00033961 vom 17.09.2014 um 12:25:49 Uhr (17 Kommentare).

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Mein Freund und die Mangas

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Verzweiflung Vorurteile Feigheit Engherzigkeit Partnerschaft Friedrichswerth

Ich (w/24) bin nun seit gut 1,5 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er ist wirklich ein ganz besonderer Mensch für mich und wir sind beide sehr glücklich miteinander. Er ist witzig, charmant, süß und unglaublich aufmerksam. Dass er mich auch von ganzem Herzen liebt, zeigt er mir in vielen kleinen Gesten. Im Bett läuft es auch gut. Wir sind beide sehr experimentierfreudig und reden offen über unsere Wünsche und sexuellen Fantasien. Jetzt zu meiner eigentlichen Beichte: Ich habe verstärkt das Gefühl, dass wir zu unterschiedlich sind. Er liebt am Wochenende gemütliche DVD-Abende und Gemeinsames kochen, ich stürze mich dagegen lieber ins Nachtleben. Zudem ist er überaus kindisch. Auf Familienfeiern spielt er lieber auf seinem Handy sinnlose Browsergames, vorzugsweise auch mit Ballons, statt eine angeregte Unterhaltung zu führen. Er ahmt in der Öffentlichkeit Mangafiguren mit ihren speziellen Techniken nach - sein Wohnzimmer ähnelt einem verkitschten Mangatraum. Früher hat mich das nie gestört, aber mit der Zeit wünsche ich mir mehr Seriosität. Einen richtigen Mann, mit dem man sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen kann, kein halbes Kind. Wir wollen nächstes Jahr zusammenziehen. Aber im Inneren sträube ich mich dagegen und fühle mich deswegen sehr schlecht und zugleich ziemlich oberflächlich. Ich habe Angst, dass unsere Beziehung daran scheitern könnte, trotzdem kann ich nicht mit ihm darüber reden.

Beichthaus.com Beichte #00033960 vom 17.09.2014 um 08:21:03 Uhr in Friedrichswerth (24 Kommentare).

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“Beichte

Das Dreckschwein

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Intim

Ich will beichten, dass ich (w/19) wohl das größte Dreckschwein bin, das herumläuft. Mit dem Buch "Feuchtgebiete" kann ich mich zu 95 Prozent identifizieren. Ich halte duschen einfach für Zeitverschwendung, ich wasche meine Haare alle zwei Tage oder benutze ab und zu Trockenshampoo. Viel Deo und ab und zu mal kurz mit einem Lappen die Achseln sauber gemacht, ab und zu den Intimbereich, wenn Sex ansteht. Ich popele auch in der Nase, liebe es, die Errungenschaften danach genüsslich und in Ruhe durchzukauen und freue mich immer über besonders große Dinger. Wenn ich Pickel oder Mitesser habe, ist es meine Lieblingsbeschäftigung, alles rauszuquetschen und auf den weiß-gelblichen Ausscheidungen so lange rumzukauen, bis nichts mehr davon übrig ist. Wenn ich mal eine Woche keinen Sex habe und ich auch meinen Intimbereich nicht wasche, sammeln sich weiße Ablagerungen vom Ausfluss und so ab, die ich dann mit dem Fingernagel abkratze und ablutsche. Nach außen hin sieht man mir das aber nicht an. Ich sehe immer gepflegt aus, gehe nie ungeschminkt oder in unsauberen Klamotten aus dem Haus. Für mich ist das mittlerweile schon Normalität geworden, aber wenn ich andere immer reden höre, dass sie teilweise mehrmals am Tag duschen, schäme ich mich immer ein wenig für meine Unreinlichkeit. Ich hoffe, dass sich das irgendwann Mal ändert, ich weiß, dass das nicht richtig ist und es ist mir eigentlich ein bisschen peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00033958 vom 17.09.2014 um 01:57:15 Uhr (23 Kommentare).

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Meine getragenen Slips machen süchtig!

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Manie Fetisch

Meine getragenen Slips machen süchtig!
Ich habe eine sehr gute Freundin, die ich seit der Schulzeit kenne und wir treffen uns jetzt auch noch regelmäßig, wobei es manchmal vorkommt, dass ich von Freitag bis Sonntag bei ihr übernachte und wir dann meistens auch fortgehen. Sie hat einen Freund mit dem sie schon einige Jahre zusammen ist. Er ist ein lustiger Kerl und auch menschlich sehr in Ordnung - aber meine Freundin hat mir erzählt, dass zwischen den beiden sexuell nicht sehr viel läuft. Vielleicht ein bis zwei Mal im Monat und dann war es das auch schon wieder, weil er keine Lust hat. Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass meine große Sporttasche immer wieder durchwühlt wird. Es sieht zwar so aus, als ob nichts verändert wurde, aber man merkt trotzdem dass herumgekramt wurde.

Nun habe ich immer eine Tüte mit in meiner Tasche, in welche ich meine getragene Unterwäsche lege. Als ich daheim die Tüte ausleerte, um die Slips in die Waschmaschine zu geben, fiel mir auf, dass bei einem der Slips ein feuchter Fleck im Schritt war. Da ich keinen starken Ausfluss habe, konnte dies nicht von mir sein. Ich roch daran und es war Sperma, welches da in meinem Slip klebte. Sofort dämmerte mir, was los war. Zuerst war ich schockiert und wollte meine Freundin anrufen, um ihr von der ekelhaften Schweinerei zu erzählen, die ihr Freund zweifelsohne mit meiner Unterwäsche angestellt hat. Streit wollte ich keinesfalls zwischen den beiden provozieren. Also überlegte ich mir eine harmlosere Variante und schrieb einen Zettel auf dem stand: "Lass meine Sachen in Ruhe!"

Als ich das nächste Mal bei den Beiden übernachtete, fand ich beim Heimkommen meinen Zettel und zusätzlich einen A4-Zettel, welcher vorne und hinten vollgeschrieben war. Er war vom Freund meiner Freundin, welcher sich gefühlte 100.000 Mal entschuldigte. Es tue ihm leid, was er gemacht hatte. Zwischen ihm und seiner Freundin laufe wenig, und dass er Bedürfnisse habe, er aber keinesfalls fremdgehen wolle, weil er sie wirklich liebe und ihn mein Geruch aber so antörnt. Irgendwie hatte ich Verständnis für ihn, weil er wirklich ein netter Mensch ist und jeder Mensch hat gewisse Vorlieben. Als ich das nächste Mal bei den beiden übernachtet habe, sagte ich ihm in einem ruhigen Moment es wäre okay. Das war das Einzige, was ich in der Sache mit ihm gesprochen habe. Wenn ich jetzt zu ihnen komme, habe ich in der Tüte schon meine Höschen mit, welche ich unter der Woche getragen habe. Irgendwie macht mich der Gedanke an. Ich beichte hiermit, dass ich vor meiner besten Freundin so ein Geheimnis habe. Aber ich kann einem netten Mann Freude bereiten und habe keinen Aufwand damit. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033952 vom 16.09.2014 um 10:51:24 Uhr (13 Kommentare).

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Der Zivi und das unreine OP-Besteck

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Dummheit Feigheit Unreinlichkeit Zivi & Bund

Vor zehn Jahren machte ich meinen Zivi im Krankenhaus als "Hol- und Bringdienst." Meine Aufgabe war es also, Patienten im Rollstuhl oder im Bett in die entsprechenden Krankenhausabteilungen zu bringen. Obwohl ich gewissenhafte und - meiner Meinung nach - vorbildliche Arbeit machte, wurde ich stets gemobbt. Das leuchtete mir nicht ein, denn eigentlich musste man in diesem Krankenhaus überwiegend arbeiten, Zeit für einen Plausch blieb dort nicht. Ich weiß, dass ich damals schon ein wenig seltsam war, aber nicht so, dass man sich mit mir ohne Stress als hilfreicher und lernfähiger "Handlanger" hätte gut arrangieren können. Um hier ein paar Beispiele zu nennen, damit in etwa nachvollzogen werden kann, was dort zuging:


- Die Transportliste war ein völlig unleserlicher, sehr häufig kopierter Wisch, in dem auch im Laufe der Jahre völlig andere Dinge eingetragen wurden als auf dem Zettel standen. In der Mittagspause setzte ich mich an einen Stations-PC und druckte die Liste in der Art neu aus, wie wir sie brauchten. Daraufhin wurde ich von der Stationsschwester ermahnt, mich als Zivi "nicht in die internen Prozessabläufe im Krankenhaus einzumischen."


- Es gab "Privat" und "Kassen"-Betten. Letztere waren deutlich älter. Es kam eine Neuanschaffung von Betten, die zwar weniger Funktionen wie die Privatbetten hatten, aber auf den ersten Blick ähnlich aussahen. Die "Bettenabteilung" klärte mich darüber auf, als ich eines Tages Kassen-Betten holen sollte. Ich gab die Sache mit den Betten direkt an eine der Schwestern weiter. Dennoch wurde ich an dem Tag von zwei anderen Schwestern in einem sehr unfreundlichen Ton als unfähig beschimpft und ermahnt, ich solle doch bitte die korrekten Betten holen.


- Aufgrund des andauernden Streites bat ich bei der Krankenhausleitung um interne Versetzung auf eine andere Station. Dies wurde gewährt - in meine Akte wurde jedoch geschrieben, dass ich "aufgrund mangelnder Anpassungsfähigkeit strafversetzt" wurde.


- Mir wurden Vorstellungsgespräche nicht gewährt oder mir mitgeteilt, dass ich vor einem 60 Kilometer entfernten Vorstellungsgespräch ja durchaus noch von 6 bis 7 Uhr morgens arbeiten könne. Da die Zivistelle dies beim Bundesamt begründen muss, argumentierte sie mit einer "sehr hohen Auslastung der Station." Eigentlich darf auch kein Dienst vorsätzlich verschoben werden, um Sonderurlaubs-Zeiten außerhalb der Dienstzeiten zu verschieben - in diesem Fall wurde das aber gemacht.


Eine der Schikane-Maßnahmen war es auch, mich für einzelne Tage in anderen Stationen unterzubringen. Der Zweck war mir nicht bekannt, man tat das aber nur mit mir - kein anderer Zivi war betroffen. Zudem war das recht sinnlos, denn alle Tätigkeiten benötigen i.d.R. Einweisungen, sodass ich nur wenig Arbeit vollbrachte, wenn man die Einweisungszeiten berücksichtigte. Einen Tag musste ich in die Sterilisation. Das war gegen Ende der Zivizeit. Ich hatte mehrere Disziplinarverfahren hinter mir, die sonst nur Arbeitsverweigerer und Rowdys bekamen. Ich war völlig fertig und verstand die Welt nicht mehr. Daher war ich auch nicht mehr wirklich aufnahmefähig. Ich stand da nun in der Sterilisation und meine Aufgabe war es, Besteck in Tüten einzupacken, niemand sprach mich darauf an, mir die Hände zu desinfizieren, obwohl Zivildienstleistende dies aufgrund des mangelnden Patientenkontakts eigentlich selten machen. Man erachtete das wohl als selbstverständlich, was es ja eigentlich auch ist. Jedenfalls wurde mir erst beim dritten Besteck klar, dass ich gerade mit "Straßenhänden" das sterilisierte Besteck anfasste, worauf ich mir sofort meine Hände sterilisierte. Aus Angst, wieder ein Disziplinarverfahren zu bekommen, sagte ich nichts. Irgendwelche Leute wurden also mit meinem unreinen Besteck operiert. Ich hoffe, ich habe hierdurch keine Komplikationen bei Operationen erzeugt. Vor Kurzem wurden übrigens sowohl ich als auch meine Frau in dem Krankenhaus behandelt.

Beichthaus.com Beichte #00033950 vom 16.09.2014 um 01:28:59 Uhr (15 Kommentare).

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