Der Philosoph ohne Job

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Hass Eifersucht Neid Geld Familie

Der Philosoph ohne Job
Ich wohne mit meinen Eltern in einer Doppelhaushälfte. In der anderen Hälfte leben meine Tante, Onkel und mein Cousin. Mein Cousin hat Philosophie studiert, ist aber nun arbeitslos, da es schwierig ist, mit dem Studium einen Job zu finden. Ich bin mit der Ausbildung zum Fluglotsen fast fertig. Mein Cousin zockt den ganzen Tag Ballerspiele, aber meine Familie ist ja so stolz, weil er der Erste in der Familie ist, der studiert hat. Sie behandeln ihn, als wäre er der nächste Sokrates und dass wir ja in so einem schlechten Land leben, wenn studierte Philosophen keinen Job finden. Es ist ja so unfair, dass ich irgendwann gut Geld verdiene, und ich soll ihm auf jeden Fall mindestens 300 Euro im Monat abgeben. Das sehe ich aber überhaupt nicht ein. Sie finden es rücksichtslos, weil ich doch sehen würde, wie er leidet. Ich bin aber der Meinung, dass man sich über die Berufsaussichten informiert, bevor man ein Studium beginnt. Ich ertrage es nicht, dass mein Cousin die ganze Liebe kriegt, die eigentlich für den eigenen Sohn gedacht ist. Ich bin eifersüchtig ohne Ende und hoffe, dass sie sehen, dass mein Cousin gar nicht so toll ist, wie sie denken. Ich werde bald ausziehen, obwohl ich Geld sparen wollte, um mir mit meiner Freundin ein eigenes Haus zu bauen. Sie durchkreuzen einfach alle meine Pläne. Ich beichte, dass ich meine Eltern für total naiv und bescheuert halte und sogar meine "Schwiegereltern" mehr liebe als meine Eltern. Ich habe einfach so viel Hass in mir.

Beichthaus.com Beichte #00033665 vom 27.07.2014 um 12:50:36 Uhr (35 Kommentare).

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Nächtliche Seelsorge

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Falschheit Lügen Telefon

Ich (w) habe diesen einen Freund, der mir immer, wenn es ihm schlecht geht, oder er Probleme hat, schreibt. Meistens um 3 Uhr früh, weil er denkt, dass ich zu dieser Zeit auch noch wach bin, da ich immer zurückschreibe. Meine Beichte ist, dass dem eigentlich nicht so ist. Zu dieser Zeit schlafe ich nämlich - ich habe einfach nur seinen Klingelton so laut eingestellt, dass ich immer davon aufwache. Ich hoffe, dass er es nie erfährt.

Beichthaus.com Beichte #00033661 vom 26.07.2014 um 19:40:09 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Benutzte Binden im Hinterhof

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Ekel Schamlosigkeit Dummheit Peinlichkeit Urlaub

Ich (w/19) habe, als ich 13 war, meine benutzte Binde aus dem Fenster geschmissen. Wir waren im Urlaub und zu Besuch bei entfernten Bekannten. Als ich in ihrer Wohnung war, wollte ich meine Binde wechseln, fand aber keinen Mülleimer. Mein Vater rief mich raus, weil wir noch einen Termin hatten und ich fing an, nervös zu werden. Getraut, danach zu fragen, habe ich mich auch nicht. Daher habe ich aus der "Not" heraus meine Binde einfach aus dem Fenster geschmissen - auf den Hinterhof. Heute schäme ich mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00033658 vom 26.07.2014 um 13:15:26 Uhr (10 Kommentare).

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Die Bank meines Vertrauens

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Betrug Boshaftigkeit Hochmut Morallosigkeit Geld Augsburg

Ich (m/23) habe längere Zeit für eine Bank gearbeitet und möchte nun einiges aus dieser Zeit beichten. Besagte Bank, die zu einem deutschlandweiten Netz gehört, und unter der lokalen Bevölkerung einen sehr guten Ruf genießt, hat mich zu einem schlechteren Menschen werden lassen. Inzwischen habe ich mit so ziemlich jedem ehemaligen "Freund", der dort noch arbeitet, einen ziemlichen Streit am laufen. Aber vielleicht auf Anfang: Ich habe dort meine Ausbildung angefangen, im Glauben, einigen Leuten einmal helfen zu können, wenn sie sich verschuldet haben oder vom Eigenheim träumen. In den ersten Tagen und Wochen waren dort alle Kollegen auch oberflächlich freundlich. Sobald ein Kunde dann jedoch weg war, wurde über diesen aufs Übelste gelästert. Und wie man das als junger Mensch nun einmal so macht, um sich zu integrieren, machte ich mit. Im Laufe der Ausbildung bin ich also zu einem dieser gehässigen Menschen geworden, die jedem Anderen von vornherein mit Verachtung gegenübertreten. Egal, ob Kunde oder im privaten Umfeld.


Die Ziele, die vorgegeben wurden, habe ich immer brav eingehalten, wenn auch mit Mühe und Not, während die Kollegen das Ziel problemlos überschritten haben. Zuerst dachte ich, das liegt daran, dass diese besser "verkaufen" können, als ich. Doch bald merkte ich, dass sie einfach jedem Kunden den letzten Scheiß verkauft haben, um die Ziele zu erreichen. Da war schon mal ein Bausparvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren dabei - bei einer 95-jährigen Dame. Irgendwann habe ich die genannten Ziele mit meiner ehrlichen Tour dann auch nicht mehr erreicht und habe damit angefangen, jungen Menschen unnötige Zusatzprodukte oder teure Fonds-Sparpläne aufzuschwatzen. So habe ich meine Ziele zumindest erreicht. Zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich von den Prämien damals nie etwas gesehen habe, sondern diese immer direkt an einen Berater gingen, der dafür keinen Finger krumm gemacht hat. Ich beichte also, dass ich den Gutglauben und die Ahnungslosigkeit vieler Leute ausgenutzt habe, um die vom Chef gesetzten Ziele einzuhalten.



Irgendwann, kurz nach dem Abschluss der Ausbildung, konnte ich mich dann selbst nicht mehr wirklich im Spiegel sehen und habe geschmissen. Zum Abschluss habe ich mal allen Leuten dort ordentlich die Meinung gegeigt und nur noch zu den Leuten, die mir wie Freunde vorgekommen waren, Kontakt gehalten. Doch mit der Zeit habe ich gemerkt, dass diese auch immer mehr zu solchen Verkäufern verkommen sind. Allerdings ohne es für falsch zu halten. Meine lieben Freunde haben die Doktrin dieser Kleinbankenkette gerade zu verinnerlicht. Sie behaupten, für den Kunden zu handeln, sehen sich selbst als "Berater", aber schauen immer nur nach dem aktuellen Verkaufsziel und der höchsten Prämie. Ich habe diesen Leuten gesagt, was ich davon halte und viele Grundsatzdiskussionen geführt, die alle irgendwann mit Kontaktabbruch nach ewigen Streitereien geendet haben. Vielleicht bin ich rechthaberisch und es ist in dieser Branche üblich - was gerne auch das Argument der Anderen war - aber bloß weil einer ein Unrecht begeht, müssen es ihm doch nicht alle Anderen gleichtun, oder? Ich beichte also auch, dass ich inzwischen deutlich weniger Freunde habe, aber dafür besser schlafen kann. Inzwischen arbeite ich übrigens in einer sozialen Einrichtung, die Glücksspielsüchtige und Dauerschuldner berät. Ich hoffe, dass ich damit wenigstens etwas wiedergutmachen kann.


Aber was ich jedem, der diese Beichte liest, noch gerne sagen möchte: Wenn ihr das nächste Mal zur "Bank eures Vertrauens" geht, denkt daran: Das ist kein Bankberater, das ist ein Bankprodukt-Verkäufer, der da vor euch sitzt. Man geht ja schließlich auch nicht ins Autohaus, fragt nach dem "Autoberater" und glaubt, die verkaufen einem das beste Auto zum niedrigsten Preis ohne Hintergedanken.

Beichthaus.com Beichte #00033651 vom 24.07.2014 um 19:00:50 Uhr in Augsburg (19 Kommentare).

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Der Treppenfurzer

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Ekel Maßlosigkeit Schamlosigkeit

Ich möchte beichten, dass ich immer mit Absicht furze, wenn ich überfüllte Treppen hinaufgehe - an Bahnhöfen zum Beispiel. Dann haben die Leute auf Arschhöhe wenigstens etwas davon!

Beichthaus.com Beichte #00033647 vom 24.07.2014 um 09:06:47 Uhr (6 Kommentare).

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