40 Schlaftabletten

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Selbstverletzung Verzweiflung Dummheit

Ich (w/17) wollte vor knapp 2 Monaten Selbstmord begehen. Ich habe lange zuvor recherchiert wie die sicherste und beste Methode dafür ist. Die sicherste ist natürlich sich eine Waffe an den Kopf zu halten und abzudrücken. Ich habe keine Waffen in meinem Umfeld also schied diese Möglichkeit aus. Als erschwinglichste Möglichkeit sah ich Schlaftabletten. Also bin ich ab in die Apotheke und habe mir 2 Päckchen mit jeweils 20 Tabletten besorgt. Diese ganze Aktion mit Umbringen hatte ich schon lange geplant nur noch keinen anständigen Termin dafür gefunden. Diese Schlaftabletten habe ich sozusagen gekauft falls es gar nicht mehr weiter geht. In der Woche hab ich mir noch Perspektiven ausgerechnet und mit einer sehr netten Psychologin in der Schule über die weiteren Möglichkeiten für einen Beruf gesprochen. Bald war ich mir sicher das ich mich nicht Umbringen möchte, weil ich doch noch die Möglichkeit hatte weiter ans Gymnasium zu gehen. Die Vorgeschichte ist das ich 2 lange Jahre versucht habe zur Polizei zu kommen weil dieser Beruf alles für mich war. Da ich in Bayern zu klein für diesen Beruf bin hab ich es auch in anderen Bundesländern probiert und damit auch das Umziehen aus der Heimat in kauf genommen. Leider hat es aufgrund der hohen Bewerberzahl mal wieder nicht geklappt und ich stehe heute noch auf der Nachrückerliste. So also weiter zur Geschichte. Die Psychologin und gute Freundin von mir hat mich wieder aufgebaut und motiviert. Wie gesagt ich wollte mich eigentlich zu dem Zeitpunkt nicht mehr Umbringen. Aber am Donnerstag schlug ich meinen Eltern vor das ich weiter von der Realschule auf das Gymnasium übertreten wollte um dort mein Abitur zu machen. Mein Vater war strikt dagegen und meinte das ich ihm das doch nicht antun könnte weil ich würde ja dann noch ihm 3 Jahre auf der Tasche liegen und kein Geld verdienen. Des weiteren meinte er das ich mich ja nur noch bei ihnen "durchfuttern" würde. Geistig lief bei mir im Kopf das Fass endgültig über. Er wollte das ich eine x-beliebige Arbeit anfange um Geld zu verdienen um dann gleich auszuziehen. Ich verschwand am Freitag gleich aus der Schule, schrieb einen Abschiedsbrief an meine lieb gewonnene Psychologin und ging nach Hause. Ich nahm die ganzen 40 Schlaftabletten zu mir und schlief langsam im Bad ein. Irgendwann wachte ich stark vernebelt vom klingeln meines Handy auf. Es war meine Psychologin. Zu dem Zeitpunkt konnte ich aber nicht mehr Reden. Sie verständigte gleich jemanden um mich da rauszuholen. Ihr hab ich zu verdanken das ich jetzt noch lebe. Jetzt tut es mir Leid um all die Menschen die sich um mich wahnsinnig gesorgt haben. Ich denke es war eine dumme Kurzschlussaktion von mir. Ich hatte es aus Rache an meinen Vater gemacht. Er nahm mir alle Perspektiven um doch noch zur Polizei zu kommen und damit auch meinen Lebenswillen. Manchmal wünsche ich ihm den Tod und ich weiß das das nicht richtig ist. Nochmals Danke an die Person die mich gerettet hat, denn wenn sie nicht gewesen wäre hätte mich keiner bemerkt und ich wäre ruhig dahingestorben.

Beichthaus.com Beichte #00026942 vom 02.09.2009 um 13:14:55 Uhr (72 Kommentare).

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Der Hochhaus-Selbstmörder

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Neugier Feigheit Selbstverletzung Wien

In dem Hochhaus, in dem ich arbeite, hat sich jemand in den Tod gestürzt. Dem Anblick nach, welchen ich sah, anscheinend aus dem 30. Stock. Ich war unten eine Zigarette rauchen nach der Mittagspause und ging den Platz etwas entlang und wieder zurück. Es war gerade niemand außer mir da (meistens sind dort viele Menschen unterwegs). Aus der Ferne hörte ich schon die Rettung, Polizei und ging etwas ums Eck um nachzusehen, was denn los sei. Ich dachte eine alte Frau ist gestürzt o.ä. und da lag er oder sie. Ein deformierter Haufen etwas, Innereien meterweit verteilt. Ich rannte sofort weg, war sowas von geschockt. In dem Moment war schon alles voller Polizei und Rettung. Ich fühle mich irgendwie schlecht das gesehen zu haben. Ich weiß auch nicht warum, konnte es ja nicht wissen. Doch diese dumme Neugier und Schaulustigkeit hat mich getrieben ums Eck zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00026877 vom 18.08.2009 um 18:12:30 Uhr in Wien (44 Kommentare).

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“Beichte

Täglich Selbstmordgedanken

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Selbstverletzung Sucht Verzweiflung Belgien

Ich leide schon seit etwa einem Jahr an SVV (selbstverletzendem Verhalten). Es hat damit angefangen, dass so einiges in meinem Leben schief ging. Meine Gefühle waren einfach nicht richtig. Mein Herz existiert irgendwie nicht mehr. Es fühlt keine Liebe, keine Freude, keinen Hass, keine Freundschaft. Nur den Schmerz, wenn ich mir mit einem Messer die Arme aufschneide. Ich kann einfach nicht mehr aufhören, mich zu ritzen. Ich habe schon viele, tiefe, hässliche Narben, aber niemand bemerkt sie. Wenn ich ein T-Shirt an habe, merkt es auch niemand. Ich habe auch täglich Selbstmordgedanken. Und diese werden jedesmal brutaler. In manchen Gedanken schneide ich mir nur die Pulsadern auf, in den anderen hacke ich mir Gliedmaßen mit einer Axt ab und kaue dann auf ihnen herum. Ich meine, wer würde mich denn vermissen? Meine Eltern, denen ich eh scheißegal bin? Meinen Freunden, die eh nichts von mir wissen? Ich weiß es einfach, dass mein Schicksal voraussagt, dass ich Selbstmord begehen werde. Ich werde nicht normal sterben. Ich werde einsam, allein, verlassen und verzweifelt mit aufgeschlitzten Pulsadern in einer Ecke gefunden.

Beichthaus.com Beichte #00026807 vom 05.08.2009 um 21:23:45 Uhr in Belgien (Avenue Marie-Jose,1200 Brüssel) (50 Kommentare).

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Versuchte Abtreibung

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Verzweiflung Selbstverletzung Schwangerschaft Köln

Als ich erfuhr, dass ich schwanger bin, war das ein großer Schock für mich. Eigentlich hatte ich mir schon lange ein Baby gewünscht, aber ich wollte noch so viele Dinge vorher erledigen oder erleben. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mein Leben vorbei sei und ich wollte dieses Kind auf keinen Fall. Ich wünschte mir jeden Tag, dass doch eine Blutung einsetzte und ich versuchte sogar mit diversen Mitteln eine Fehlgeburt herbeizuführen. Ich bestellte in einer Versandapotheke sogar ein Mittel, dass bei Überdosierung dazu führen sollte das Kind zu verlieren.

Ich schäme mich so, denn eine Woche später wurde mir plötzlich klar, was für einen Blödsinn ich da anstellte. Plötzlich kam mir alles nicht mehr so schrecklich vor und mein Mann, sowie meine Familie freuten sich so sehr auf das Baby und ich auf einmal auch. Das Mittel habe ich nie von der Post abgeholt. Eigentlich hätte es zurückgesendet werden müssen, aber ich habe nie Geld zurücküberwiesen bekommen, das war mir auch egal. Seitdem mache ich mir die ganze Zeit Vorwürfe und Sorgen, dass ich dem Baby irgendwie geschadet haben könnte.

Beichthaus.com Beichte #00026635 vom 09.07.2009 um 10:47:11 Uhr in Köln (27 Kommentare).

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Ich leide an Bulimie

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Sucht Waghalsigkeit Selbstverletzung Völlerei Verschwendung

Ich (21) bin bulimisch seit ich 13 Jahre alt bin. Ich fresse jeden Tag Unmengen an Essen in mich hinein, nur um alles wieder herauszubrechen. Ich habe ca. 6-12 Fressattacken pro Tag. Es ist eine richtige Sucht! Ich esse, um anschließend brechen zu gehen. Ich sage oft meinen Freunden ab, nur um zu Hause zu essen. Ich muss jeden zweiten Tag Lebensmittel einkaufen gehen - aufgrund meiner Sucht. Ich ertrage es nicht mehr. Ich komme nicht weg davon und schäme mich so sehr. Keiner weiß davon. Ich bin oft pleite, weil mein ganzes Geld nur für Nahrung draufgeht und im Endeffekt landet alles im Klo, weil ich wahnsinnig Angst habe, auch nur ein Gramm zuzunehmen.

Beichthaus.com Beichte #00026405 vom 29.05.2009 um 21:36:30 Uhr (18 Kommentare).

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