Süßigkeiten statt Fernsehheft

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Feigheit Dummheit Lügen Kinder

Als ich klein war, schickte mich meine Mutter mit einem Fünfmarkschein los - ich sollte das neuste Fernsehheft kaufen. Gesagt getan - kurz darauf stand ich also mit dem Fernsehheft vor dem Laden und bemerkte, dass ich noch etwas Rückgeld bei mir hatte. Daheim hatte mir meine Mutter zuvor gesagt, dass ich mir auch etwas Süßes vom Restgeld kaufen könne. Da ich aber das Fernsehheft noch bei mir trug und im Laden nicht des Diebstahls beschuldigt werden wollte, versteckte ich das Heft in einem Busch und betrat den Laden daraufhin wieder. Als ich das Heft draußen wieder aus dem Busch nehmen wollte, war es weg. Mir war meine Dummheit so peinlich, dass ich meiner Mutter erzählte, dass es mir ein großer Junge weggenommen hat. Natürlich wollte sie mehr wissen, weswegen ich Einzelheiten erfand, damit die Sache gegessen war. Womit ich nicht rechnete, war dann aber, dass sie die Polizei rief und dass tatsächlich Leute ausfindig gemacht wurden, auf die die Einzelheiten alle zutrafen. Ich erfuhr nicht genau, ob es noch weitere Folgen hatte, aber für diese Lüge schäme ich mich bis heute so sehr, dass ich sie nur hier loswerden kann.

Beichthaus.com Beichte #00032623 vom 25.01.2014 um 09:27:21 Uhr (12 Kommentare).

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Mein Totschlagargument

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Dating Wien

Ich (m/27) sehe eher durchschnittlich aus. Ich habe einen kleinen Bauchansatz und kleide mich auch nicht unbedingt so, wie es die Modemagazine der Gesellschaft vorpredigen. Allerdings würde ich sagen, dass ich mit beiden Beinen fest im Leben stehe. Ich arbeite seit meinem fünfzehnten Lebensjahr, habe Auto, Wohnung, einen großen Freundeskreis, rauche nicht und habe am Ende des Monats noch so viel Geld übrig, dass ich noch etwas zur Seite legen kann. Jedoch scheinen die Frauen in meinem Alter eher auf Typen zu stehen, die sich kleiden wie eine Freakshow, sich komische Frisuren machen lassen, rauchen, saufen, arbeitslos sind und noch daheim bei Mutti wohnen - also dem genauen Gegenteil von mir. In einer Hinsicht hat Gott mich jedoch mehr als andere Männer belohnt. Ich bin untenrum wirklich gut gebaut. Früher habe ich das nicht an die große Glocke gehängt und die Mädels haben erst gesehen, was sie an mir haben, als wir miteinander intim wurden. Dementsprechend kamen oftmals andere Männer und schnappten mir die Damen praktisch vor der Nase weg, weil die Mädels lieber die ausgeflippten Typen bevorzugten und nicht wussten, was ihnen bei mir entgeht. Inzwischen mache ich es aber anders und prahle mit meinem großen Gemächt, wo es nur geht. Und das scheint zu funktionieren. So viel Sex wie in den letzten Monaten hatte ich schon seit Jahren nicht mehr. Es tut mir leid, dass ich mit meinem großen Ding die niederen Triebe der Frauen ansprechen muss, aber ansonsten hätte ich wahrscheinlich keine wirklichen Chancen mit einer Frau intim zu werden. Ich schädige niemanden mit meiner Art, eine Frau rumzubekommen und es passiert alles freiwillig. Daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032613 vom 23.01.2014 um 08:19:15 Uhr in 1060 Wien (Liniengasse) (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kummerkasten für eine Nacht

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Feigheit Lügen Selbstsucht

Ich (w) möchte beichten, dass ich zu einer Zeit, in der ich mit meinem Freund lang anhaltenden und heftigen Streit hatte, einem völlig unbeteiligten Mann übel mitgespielt habe, um mich besser zu fühlen. Damals verbrachte ich gerade einige Tage bei meinen Eltern, da ich für eine Prüfung lernen musste, und daheim nicht die nötige Ruhe finden konnte. Auch an diesem Tag war ich wieder ziemlich down, weil es trotz der Distanz wieder Streit gegeben hatte. Wir hatten versucht, uns einfach ganz normal per Telefon zu unterhalten, und das war in die Hose gegangen, als die Gereiztheit wieder überhandnahm. Daraufhin wurde verärgert aufgelegt, und ich schmiss vor lauter Frust mein Vorhaben, an dem Tag noch das Kapitel durchzuarbeiten. Stattdessen setzte ich mich mit einem Bier vor meinen Rechner und begann, auf einer x-beliebigen Chatseite mit den Menschen zu texten. Ich wollte einfach mal ein paar freundliche Worte hören, und da es bereits spät war, wollte ich weder meinen besten Freund noch meine Schwester mit meinem Rededrang behelligen. Relativ schnell kam es dazu, dass ich mich mit einem jungen Mann gut verstand, er war, wenn ich mich recht entsinne, etwa 23 Jahre alt, also etwas jünger als ich. Wir unterhielten uns am Telefon, und mir war schnell klar, dass dies ein schüchterner Kerl mit wenig Erfahrung war, der gerade einfach überglücklich war, mit einer Frau zu sprechen. Noch dazu einer, die seine Interessen teilte und anscheinend alles toll fand, das er von sich gab. Das stimmte aber auch tatsächlich. Angesichts der Streitereien fand ich diesen Mann gerade einfach supernett und hielt ihn für den feinsten Kerl der Welt. Dementsprechend war ich freundlich und höflich zu ihm, aber muss zugeben, dass es mir ebenso recht gewesen wäre, wenn ein x-beliebiger anderer freundlicher und lieber Mensch dort gesessen und mit mir geredet hätte.


Es tat einfach so gut, einmal nette Worte von einem Mann zu hören. Das ich vergeben war, sagte ich ihm nicht, er fragte jedoch auch nicht, und ich stellte ihm nichts in Aussicht. Aber ich denke, er hat sich ziemlich große Hoffnungen gemacht. Das merkte ich dann am nächsten Morgen, kurz nach acht Uhr in der Früh, als knappe fünf Stunden nach dem Auflegen eine SMS von meinem Gesprächspartner kam. Er konnte es nicht einmal einen Tag lang aushalten, der unbeholfene Kerl. Ich verfluchte mein Ich vom Vorabend. Dass ich herzloses Weib nun wohl die süßeste männliche Jungfrau der Welt für andere Frauen verdorben haben könnte, einfach nur durch mein kaltes und egoistisches Verhalten. Da ich jedoch andere Sorgen hatte, schob ich die Aufklärung der Angelegenheit auf die lange Bank. Dies tat ich immer wieder, bis ich eines Tages, Jahre später, wieder die SMS in meinem Speicher fand - ich hatte sie nie gelöscht, weil ich mich immer darum hatte kümmern wollen. Nun ist es natürlich zu spät und ich schäme mich dafür. Ich beichte hiermit, dass ich nicht den Mumm hatte, einem lieben Kerl vernünftig zu sagen, dass ich weder etwas von ihm wollte, noch wirklich Interesse an ihm als Person hatte. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032390 vom 12.12.2013 um 20:41:51 Uhr (9 Kommentare).

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Nackt in meiner Wohnung

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Faulheit Trägheit Schamlosigkeit Verschwendung Burgheim

Nackt in meiner Wohnung
Ich (w/27) arbeite von meiner Wohnung aus und bin wohl ein bisschen das, was man einen Nerd nennt. Einen Freund habe ich auch, das ist aber eine Fernbeziehung, wir sehen uns nur alle drei Wochen. Das ist jetzt aber nicht irgendwie eine Beichte, ich bin mit meinem Leben zufrieden, wie es ist. Meine Beichte ist eher, dass ich zu faul bin, meine Klamotten zu waschen. Und da ich ohnehin die meiste Zeit in meiner eigenen Bude verbringe, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, dort nur noch im Bademantel oder meistens gleich nackt herumzulaufen. Ich habe damit auch nicht schlagartig angefangen, es sind eher im Laufe der Jahre immer weniger Klamotten geworden. Dabei bin ich aber keine Nudistin oder so, ich finde es einfach nur unnötig, daheim irgendwas anzuhaben, das ich dann später wieder waschen und bügeln muss. Außerdem wird Kleidung vom vielen Waschen auch nicht gerade besser - viele meiner Hosen sehen echt noch aus wie neu, obwohl ich sie schon vor Jahren gekauft habe. Allerdings habe ich sie ja auch kaum getragen. Natürlich ist das ökologisch nicht ganz korrekt, obwohl ich natürlich Waschmittel und Wasser spare - aber im Winter habe ich eben auch die Heizung sehr hoch eingestellt. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032294 vom 25.11.2013 um 20:58:32 Uhr in Burgheim (33 Kommentare).

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Girl des Monats Wahlbetrug

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Betrug Falschheit Internet

Girl des Monats Wahlbetrug
Ich habe eine Wahl manipuliert. Auf der Homepage einer örtlichen Disco gibt es jeden Monat eine Wahl zum "Girl des Monats", wobei der Preis ein halbes Jahr freier Eintritt und ein Fotoshooting ist. Während ich eher daheim vor dem Rechner hocke, geht meine Freundin mit ihren Freundinnen öfters in diese Disco und wurde auch einmal dort aufgestellt. Leider lief es mit den Stimmen eher mäßig und sie war durchgehend von den Dreien, die zur Auswahl standen auf dem letzten Platz. Da ich aber natürlich sie gewinnen sehen wollte, musste schnell eine Lösung her. Ein ehemaliger Klassenkamerad, der sich recht gut mit Computern auskennt, hat mir geraten es mal mit einem Proxy zu versuchen. Da die Website auch so relativ amateurhaft aussah, habe ich es versucht und es hat tatsächlich geklappt. Ich konnte jetzt so oft für sie voten, wie ich wollte. Meine Freundin hat sich wahnsinnig gefreut, dass sie doch noch gewonnen hat. Und da bis jetzt keiner etwas von dem Betrug bemerkt hat, glaube ich nicht, dass sie jemals herausfinden wird, wem sie diesen Sieg zu verdanken hat.

Beichthaus.com Beichte #00032252 vom 18.11.2013 um 16:17:58 Uhr (14 Kommentare).

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